NABU zu Repowering von Windenergieanlagen: Gut gemeint, aber nicht gut gemacht Ökologie Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 26. Juni 202126. Juni 2021 Regelung gefährdet Arten und schafft Planungsunsicherheit (WK-intern) - Bundestag und Bundesrat haben in der letzten Sitzungswoche der Legislaturperiode die Änderung des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG) beschlossen. Als Umsetzung der europäischen RED II-Richtlinie soll eigentlich der Ausbau der erneuerbaren Energien gefördert und das Repowering von Windenergieanlagen beschleunigt werden. Aus Sicht des NABU hapert es allerdings bei der Umsetzung. NABU-Präsident Jörg-Andreas Krüger kommentiert: "Natürlich brauchen wir dringend mehr erneuerbare Energien. Repowering alter Anlagen ist dringend und muss schnell gehen - und zwar an allen Standorten, die auch nach heutigen Artenschutzgesichtspunkten dafür geeignet sind. Aber diese Novelle des Immissionsschutzgesetzes verstößt gegen EU-Recht und würde eine erhebliche Beeinträchtigung von
KNE-Kongress widmete sich dem Spannungsverhältnis von Klima, Natur und Energie Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Windenergie Windparks 25. Juni 2021 Muss der Artenschutz zurückstecken, um das Klima zu retten? (WK-intern) - „Wir brauchen mehr Tempo bei der Energiewende, um unsere Klimaziele zu erreichen und den drohenden Verlust der Artenvielfalt aufzuhalten. Doch mit der Gleichsetzung ,Klimaschutz ist Naturschutz‘ dürfen wir es uns nicht zu leicht machen. Wir brauchen mehr kreative Konzepte für eine naturverträgliche Energiewende – von Dichtezentren über neue Technologien bis hin zu Artenschutzhilfsprogrammen“, forderte KNE-Direktor Dr. Torsten Raynal-Ehrke auf dem KNE-Kongress „Klima. Natur. Energie.“ am 24. Juni 2021. Dr.*innen Hagedorn, Akademischer Direktor*innen am Naturkundemuseum Berlin und Mitinitiator von Scientists 4 Future, betonte in einer Keynote: „Als Biolog*innen kann ich sagen: Das drohende Artenschutzsterben
BDEW erachtet die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes nur als eine kleine Verbesserung und kleinen Wurf Ökologie Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 25. Juni 2021 BDEW zur EnWG-Novelle: Kleine Verbesserungen, aber nicht der große Wurf (WK-intern) - Der Bundestag hat gestern die Novelle des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) verabschiedet. Im Zuge dessen hat das Parlament über zahlreiche weitere gesetzliche Anpassungen entschieden. Dazu gehören insbesondere Änderungen am Erneuerbare-Energien-Gesetz, am Messtellenbetriebsgesetz und zur Regulierung von Wasserstoffnetzen. Hierzu erklärt Andreae, Vorsitzend*innen der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Mit der Verabschiedung der EnWG-Novelle wurde an zahlreichen kleineren energiepolitischen Stellschrauben gedreht, von denen viele zu Verbesserungen in ihrem jeweiligen Bereich führen. Zusätzlich hätten in das Gesetzespaket wichtige Reformen zum Erreichen der Klimaziele gepackt werden können. Diese Chance hat die Bundesregierung für die auslaufende Legislaturperiode aber leider verpasst. Positiv ist, dass im Zuge
Prof.*innen Dr.*innen Grimm: Der Stromverbrauch in Deutschland wird bis 2030 deutlich steigen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 25. Juni 202125. Juni 2021 Als Leitinstrument der Klimapolitik muss vor allem die CO2-Steuer stärker werden (WK-intern) - Energiewende jetzt voranbringen – BEE stellt Handlungsempfehlungen für die Legislaturperiode 2021-2025 vor Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) stellt seine Vorschläge für die Legislaturperiode 2021-2025 vor: Im Forderungspapier „Energiewende jetzt voranbringen – Welchen Weg Deutschland in eine zukunftsfähige Energieversorgung einschlagen muss“ beschreibt er die sechs zentralen Handlungsfelder für den Zukunftsstandort Deutschland: Faire Wettbewerbsbedingungen für Erneuerbare Energien schaffen Subventionen für fossile Energien abschaffen und die CO2-Bepreisung sozial gerecht gestalten Ausbau der Erneuerbaren Energien voranbringen Internationale Klimaziele berücksichtigen und Anteil der Erneuerbaren Energien vergrößern Stommarkt auf Erneuerbare Energien auslegen Marktdesign überarbeiten und Flexibilitäten erhöhen Dezentrale Energieversorgung fördern Intelligente Sektorenkopplung stärken
Der Große Gordische Klimaknoten von Hitze und Trockenheit, Energieinfrastruktur, hin zur Klimaneutralität ist durchschlagen Ökologie Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 25. Juni 2021 DVGW-Präsident Michael Riechel zur Verabschiedung der EnWG-Novelle: Großer Knoten durchschlagen (WK-intern) - Anlässlich der Verabschiedung der Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) im Deutschen Bundestag sagt DVGW-Präsident Michael Riechel: „Das Parlament hat mit seiner Entscheidung zur Novellierung des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) und der damit verbundenen gemeinsamen Regulierung und Finanzierung von Wasserstoff- und Gasnetzen einen großen Knoten durchschlagen. Dieser Beschluss wird entscheidend dazu beitragen, die Transformation der wichtigsten Energieinfrastruktur Deutschlands hin zur Klimaneutralität zu beschleunigen und für die Gaskunden bzw. Netznutzer kostenoptimal zu gestalten. Wasserstoff als Energieträger und die Nutzung der vorhandenen Gasinfrastruktur sind wesentliche Voraussetzungen, eine klimaneutrale Energieversorgung in Deutschland zu gewährleisten. Das Gasnetz mit einer Gesamtlänge
Eckart von Hirschhausen will nur noch einmal pro Woche Fleisch essen und so das Klima retten Erneuerbare & Ökologie Ökologie Verbraucherberatung 25. Juni 202125. Juni 2021 Eckart von Hirschhausen: Einmal Fleisch pro Woche reicht mir (WK-intern) - Um aus dem Teufelskreis von Hitzerekorden und der extremen Trockenheiten heraus zu kommen gibt der Moderator Tipps zur Bekämpfung des Klimawandels Fridays-Demonstranten sollten Omas und Opas zur Demo mitnehmen kauft Moorfläche und Waldflächen 2021 ein historisches Jahr Eckart von Hirschhausen (53), Arzt, Moderator und Buchautor, hält eine Reduzierung des Fleischkonsums zur Bekämpfung des Klimawandels für angebracht: "Es reicht ein Tag Fleisch in der Woche. Und wenn man das vegetarische Essen lecker macht, dann haben auch viele Leute Lust dazu", sagte er im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). "Kopenhagen macht das vor. Da gibt es
NPM und BUND fordern mehr Alternativen und schnelleren Umstieg aufs E-Auto E-Mobilität Ökologie 25. Juni 2021 Bericht der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (WK-intern) - Heute stellt die Nationale Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) den Bericht „Wege für mehr Klimaschutz im Verkehr“ der AG 1 (Klimaschutz im Verkehr) vor. Dazu erklärt Ernst-Christoph Stolper, Vertreter des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) in der NPM und Mitautor des Berichts: „Wir begrüßen, dass der Bericht ambitioniertere Ziele für die Elektromobilität enthält als von der Bundesregierung bisher vorgesehen. Mindestens 14 Millionen E-Fahrzeuge bis zum Jahr 2030 sprechen eine deutliche Sprache: Der Abschied vom Verbrenner ist kein Ziel in ferner Zukunft, sondern die Aufgabe dieses Jahrzehnts. Allerdings müssen sich die Fahrzeuge deutlich
Klimaschutzgesetz – Papierindustrie mahnt Planungssicherheit an Mitteilungen Ökologie 25. Juni 2021 "Schnellschüsse sind das Gegenteil von Planungssicherheit". (WK-intern) - Mit diesen Worten hat der Präsident des Verbandes Deutscher Papierfabriken, Winfried Schaur, die heutige Verabschiedung des Klimaschutzgesetzes im Deutschen Bundestag kritisiert. "Hier ist etwas mit heißer Nadel gestrickt worden, ohne die Konsequenzen für die betroffene Industrie zu durchdenken." Standortfrage: Die Industrie sei bereit, ihren Beitrag zum Klimaziel zu leisten. Dazu müsse sie aber die marktwirtschaftlichen Spielräume haben, um die notwendigen Investitionen zu bewältigen. Für die Papierindustrie und andere energieintensive Branchen gehörten dazu eine sichere und bezahlbare Energieversorgung, die es den Unternehmen ermögliche, im internationalen Wettbewerb zu bestehen. Schaur mahnte besonders eine Verlängerung des auslaufenden Spitzenausgleichs für
Wegen fortlaufender Hitzerekorde und extremer Trockenheit, Bundestag verabschiedet Klimaschutzgesetz Behörden-Mitteilungen Ökologie 25. Juni 2021 Novelle des Klimaschutzgesetzes vom Bundestag beschlossen Gesetz beschreibt verbindlichen Pfad zur Klimaneutralität 2045 Klimaziel für 2030 wird von 55 auf 65 Prozent erhöht (WK-intern) - Der Bundestag hat mit den Stimmen der Regierungsfraktionen den Gesetzentwurf zur Änderung des Bundes-Klimaschutzgesetzes verabschiedet. Mit dem Gesetz wird das Ziel der Klimaneutralität um fünf Jahre auf 2045 vorgezogen. Der Weg dahin wird mit verbindlichen Zielen für die 20er und 30er Jahre festgelegt. Das Zwischenziel für 2030 wird von derzeit 55 auf 65 Prozent Treibhausgasminderung gegenüber 1990 erhöht. Für 2040 gilt ein neues Zwischenziel von 88 Prozent Minderung. Die Klimaschutzanstrengungen werden so bis 2045 fairer zwischen den jetzigen und künftigen
Bepreisung des Klimawandels erhält Ausgezeichnet im Dialog mit der Wissenschaft Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. Juni 2021 Komplizierte Sachverhalte zu entschlüsseln und anschließend in die Welt zu tragen ist eine zentrale Aufgabe der Wissenschaftskommunikation. (WK-intern) - Die Wissenschaft braucht daher Menschen, die den Dialog mit der Gesellschaft unterstützen. Der Förderverein des Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT prämiert diesen Dialog mit dem UMSICHT-Wissenschaftspreis in den Kategorien Wissenschaft und Journalismus. In diesem Jahr überzeugte Dr. Jörg Schube die Fachjury mit seiner Dissertation zur günstigeren und ressourceneffizienteren Herstellung von Siliciumsolarzellen. Der Journalist Wolfgang Richter erhielt die Auszeichnung für seinen Artikel über die Bepreisung des Klimawandels (Attributionsforschung). Zum bereits 12 Mail wurde am 24. Juni 2021 der UMSICHT-Wissenschaftspreis verliehen. Die beiden Preisträger Dr.
Rekord-Hitze und extreme Trockenheit, BDEW nimmt Stellung zur Novelle des Klimaschutzgesetzes Bioenergie Offshore Ökologie Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie Windparks 24. Juni 2021 Alle bisher getroffenen Maßnahmen haben noch nichts gebracht: Realisierung von noch mehr Projekten in noch mehr Bereichen in noch kürzerer Zeit erforderlich Anhebung der Ausbaupfade im EEG notwendig Weitere Beschleunigung des Erneuerbaren-Ausbaus geht automatisch mit schneller steigenden Netzinfrastruktur-Anforderungen einher (WK-intern) - Der Bundestag befasst sich heute in 2. und 3. Lesung mit der Novelle des Klimaschutz-Gesetzes. Hierzu erklärt die Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung Kerstin Andreae: „Aus Sicht der Energiewirtschaft sind das neue Klimaschutzziel sowie die neuen Sektorvorgaben äußerst ambitioniert. Die Energiewirtschaft wird sich mit ganzer Kraft einbringen, damit die Ziele erreicht werden können, benötigt dafür jedoch die richtigen Rahmenbedingungen. Entscheidend ist daher die Übersetzung der Ziele
Chancen der Bioenergie für beschleunigten Klimaschutz werden zu wenig genutzt Bioenergie Ökologie 24. Juni 2021 Bundesverband Bioenergie zeigt sich ernüchtert vom Klimaschutz Sofortprogramm 2022 (WK-intern) - Das heute vom Bundeskabinett beschlossene „Klimaschutz Sofortprogramm 2022“ bewertet Udo Hemmerling, stellv. Vorsitzender des Bundesverbandes Bioenergie (BBE), aus Sicht der Bioenergie: „Die Chancen für beschleunigten Klimaschutz mittels Bioenergie bleiben in weiten Teilen ungenutzt. Positiv ist, dass die Bundesregierung die Mittel für den Klimaschutz insgesamt aufstockt, besonders auch für die Forsten. Es ist aber fraglich, ob mit diesem Programm kurzfristig mehr Klimaschutz geleistet werden kann.“ Das Programm enthält aus Bioenergiesicht mit der angekündigten Mittelaufstockung für die Bundesförderung effiziente Wärmenetze (BEW) und der Förderung des Baus abgedeckter Güllelagerstätten und emissionsarmer Tierställe richtige Ansätze, deren