Germanwatch fordert Bundesregierung zur zügigen Umsetzung des Koalitionsvertrags auf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 4. Januar 20234. Januar 2023 Besorgniserregende Studie zu deutschen Emissionen: Klimaschutzsofortprogramm und Wende in Verkehrspolitik am wichtigsten (WK-intern) - Rechtswidrige Blockadehaltung des Verkehrsministers Wissing muss beendet werden Für den Klimaschutz in Deutschland war 2022 auch wegen der Folgen des Angriffskriegs Russlands kein einfaches Jahr - die wesentlichen Probleme liegen aber vor allem im mangelnden Fortschritt im Verkehrs- und Gebäudesektor. Laut einer heute veröffentlichten Studie der Denkfabrik Agora Energiewende stagnierten die CO2-Emissionen Deutschlands im vergangenen Jahr bei 761 Millionen Tonnen und verfehlten damit das Klimaziel um 5 Mio. Tonnen. Zentrale Ursache ist der Verkehrssektor, der sein Ziel um 11 Mio. Tonnen CO2 verfehlte. Aber auch der Gebäudesektor überzog sein
Bayern: Verzicht auf die Pflanzung von 50 Millionen Bäumen pro Jahr Mitteilungen Ökologie 4. Januar 20234. Januar 2023 Ökosystemleistungen vieler Tierarten unterschätzt (WK-intern) - Bayern ist das einzige Bundesland, in dem der Eichelhäher eine Jagdzeit hat. In den zehn Jagdjahren zwischen 2009 und 2018 wurden pro Jahr durchschnittlich etwa 20.000 dieser für den Waldbau so nützlichen Tiere im Rahmen der Jagd getötet. Das zuständige Ministerium kann gem. einer kleinen Anfrage von 2020 auch weder einen ökologischen noch einen vernünftigen Grund i.S. des Tierschutzgesetzes für den Abschuss dieser Singvogelart (!) benennen [1]. Dort beruft man sich lediglich auf die Ermächtigung gem. Bundesjagdgesetz, für diese Tierart eine Jagdzeit festzusetzen. Allein durch die Jagd auf den Eichelhäher entgeht dem Wald in Bayern die Pflanzung von
DNR-Statement zum heute veröffentlichten klimapolitischen Rückblick 2022 der Agora Energiewende Mitteilungen Ökologie 4. Januar 2023 Zu dem heute von der Agora Energiewende vorgestellten klimapolitischen Rückblick auf das Jahr 2022 kommentiert Kai Niebert, Präsident des Umweltdachverbands Deutscher Naturschutzring (DNR): (WK-intern) - „Die Klimadaten für das Jahr 2022 zeigen deutlich: Putin hat die Ukraine in eine humanitäre Katastrophe geschickt und Europa in den klimapolitischen Rückwärtsgang versetzt. Durch Russlands Energiekrieg gegen Europa explodierten nicht nur die Energiepreise, sondern auch Erdöl, Kohle und die Hochrisikotechnologie Atomkraft erlebten ein fragwürdiges Comeback. Es ist ein Drama, dass im vergangenen Jahr trotz krisenbedingter Reduktion der Industrieproduktion die Emissionen unverändert hoch waren und selbst die Effizienzmaßnahmen nicht zu einem Rückgang geführt haben. Und es ist ein
Die Förderkulisse für Wärmepumpen in Bestandsgebäuden bleibt 2023 weitgehend stabil Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Ökologie 3. Januar 2023 Anpassungen der Bundesförderung effiziente Gebäude zum 1. Januar 2023 (WK-intern) - Im Neubau wird die BEG-Förderung zunächst bis März fortgeführt, danach soll ein neues Förderprogramm beim BMWSB aufgelegt werden. Seit dem 1. Januar dieses Jahres gelten für den Einbau umweltschonender Heizungssysteme neue Förderrichtlinien. Nachdem das Bundesklimaschutzministerium (BMWK) im Oktober bereits Richtlinienentwürfe vorgelegt hatte, sind am 30.12. nun die final abgestimmten Reformen der Bundesförderung effiziente Gebäude (BEG) vorgestellt worden, die zum 1.1.2023 in Kraft traten. Dabei lautet die wichtigste Nachricht aus Sicht des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP) e.V.: Die Förderung für Wärmepumpen bleibt im Großen und Ganzen stabil erhalten. Weiterhin sind Fördersätze bis zu 40
Softwareentwickler Schleupen will CO2-Fußabdruck weiter reduzieren E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik 3. Januar 2023 Softwareentwickler Schleupen schreitet voran auf dem Weg in Richtung Klimaneutralität (WK-intern) - Die Schleupen SE, eines der führenden Softwareentwicklungsunternehmen für die deutsche Versorgungswirtschaft, hat schon vor längerer Zeit begonnen, ihren CO2-Fußabdruck zu reduzieren. Im Fokus der Maßnahmen standen hauptsächlich der Firmensitz in Ettlingen und das neu errichtete Gebäude in der Niederlassung in Moers, das dem strengen KfW-55-Standard entspricht. Mit weiteren großen und kleinen Schritten will das Unternehmen jetzt in Richtung Klimaneutralität vorangehen. „Die Unternehmen der Versorgungswirtschaft stehen in einer besonderen Verantwortung, dass die Energiewende gelingt. Deshalb wollen wir nicht nur den Versorgern helfen, ihre Geschäftsprozesse zu optimieren, sondern auch selbst unseren Beitrag zur
Gutes Produktionsjahr 2022 im Kernkraftwerk Loviisa von Fortum Mitteilungen Ökologie Technik 3. Januar 2023 Das Kernkraftwerk Loviisa von Fortum hatte 2022 ein gutes Produktionsjahr. (WK-intern) - Das Kraftwerk erzeugte insgesamt 7,9 Terawattstunden (netto) kohlenstofffreien Strom. Dank der Stromerzeugung des Kernkraftwerks Loviisa emittiert Finnland jährlich rund 6 Millionen Tonnen weniger Kohlendioxidemissionen als die entsprechende Menge an Strom aus fossilen Brennstoffen. Der Auslastungsgrad des Kernkraftwerks Loviisa gehörte im internationalen Maßstab mit 89,4 % zu den besten der Welt für Druckwasserreaktoren. Der Auslastungsgrad von Loviisa Block 1 betrug 90,5 % und der von Loviisa Block 2 88,2 %. Im Jahr 2022 wurde Block 2 von Loviisa der umfangreichen jährlichen Abschaltung unterzogen, die alle 4 Jahre durchgeführt wird, und Block 1 der
Erstes LNG-Schiff mit fossilem Fracking-Erdgas erreicht Wilhelmshaven Mitteilungen Ökologie Technik 3. Januar 2023 DUH sieht historischen Tiefschlag für Klimaschutz und fordert Denkpause beim Ausbau der LNG-Infrastruktur (WK-intern) - Heute Nacht ist der erste mit Fracking-Erdgas aus den USA beladene LNG-Tanker in Wilhelmshaven eingetroffen. Damit importiert Deutschland erstmalig auf direktem Wege Fracking-Gas. Zur Ankunft der "Maria Energy" erklärt Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Dass Deutschland heute zum ersten Mal direkt Fracking-Gas aus den USA bezieht, ist kein Grund zur Freude, sondern ein historischer Tiefschlag für Klima- und Naturschutz. Neben hohen klimaschädlichen Methan-Emissionen verbraucht die Fracking-Technik mehrere Millionen Liter Wasser pro Bohrung und kann Erdbeben auslösen. Das sogenannte unkonventionelle Fracking ist deshalb hierzulande zu Recht verboten. Mit dem
Die Neujahrsansprache an das Bundeskanzler*in von der Achsenmacht Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 2. Januar 20232. Januar 2023 Heute sagt das Bundeskanzler*in in seiner Neujahrsansprache sicher wieder, was er von den Bürgern erwartet. (WK-intern) - Passt das zu einer Demokratie? Die Achgut-Herausgeber finden, dass die Bürger das Bundeskanzler*in "Olaf das Vergessliche" mal eine Neujahrsansprache halten sollten. Vielen Dank sagt das Windkraft-Journal.de für so viel Demokratie an die Achse des Guten. Urheber: Achgut.Pogo Videobild: der Achgut-Herausgeber Schock für die USA: BRICS wird mächtiger als NATO (17 Länder) Lange Zeit war die NATO und der WESTEN - geführt von den USA - die mächtigste Macht auf der Welt. Jetzt ändert sich das. Die Allianz der BRICS wächst von 5 auf 17 Staaten und wird der mächtigste Block auf
Öffnung des NOKs, der meistbefahrenen Wasserstraße Europas, erfolgt am Dienstag, 3. Januar 2023 Behörden-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 2. Januar 2023 Der wichtigste Handelsweg nach Skandinavien und die baltischen Länder öffnet sich am 03. Januar 2023 um 12:00 Uhr (WK-intern) - Umweltminister*in Tobias Goldschmidt erklärt: „Die Reinigungsarbeiten in Brunsbüttel sind gut vorrangekommen. Dank einer großartigen Teamleistung konnte eine Ausbreitung des Öls in Elbe und Nordsee und damit eine Umweltkatastrophe verhindert werden. Es ist den Kräften vor Ort zu verdanken, dass der Verkehr auf dem Nord-Ostsee-Kanal für die Schifffahrt wieder geöffnet werden kann.“ KIEL/BRUNSBÜTTEL. Der Nord-Ostsee-Kanal (NOK) wird wieder geöffnet. Nachdem die zuständigen Behörden die technische Reinigung geprüft haben, kann ab dem 03. Januar 2023 um 12:00 Uhr eine Freigabe des durchgehenden Schiffsverkehrs auf dem NOK
Zukunftsorientiert gebündelt: KfW IPEX-Bank stellt sich neu auf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 2. Januar 2023 Verstärkt im Fokus: Nachhaltigkeitsaspekte und Begleitung der Kunden bei deren Transformation (WK-intern) - Bündelung von sieben Geschäftssparten in vier zukunftsorientierten Sektoren Die KfW IPEX-Bank ebnet den Weg in die Zukunft mit einer organisatorischen Neuaufstellung innerhalb ihres bewährten Geschäftsmodells. Dabei liegt der Fokus auf den Aspekten Nachhaltigkeit und Transformation der Wirtschaft sowie auf der Fähigkeit, flexibel auf sich wandelnde Kundenbedürfnisse reagieren zu können. Zugleich steht die KfW IPEX-Bank auch künftig für strukturierte Finanzierungen für Exporte & Infrastrukturen sowie für Finanzierungen zugunsten des weltweiten Klimaschutzes und der Rohstoffversorgung in Europa. Alleinstellungsmerkmal der KfW IPEX-Bank ist eine sektorale Organisationsstruktur. Durch die Neuaufstellung wird das Branchen-Know-how aus bisher
Klimawandel, Energiewende, Naturgefahren: „Eine ideale Ergänzung für die Helmholtz-Gemeinschaft“ Forschungs-Mitteilungen Ökologie 2. Januar 2023 Aus IASS wird RIFS – und auch sonst ändert sich eine ganze Menge: (WK-intern) - Das ehemalige IASS heißt jetzt Forschungsinstitut für Nachhaltigkeit (Research Institute for Sustainability – RIFS). Es ist seit dem 1. Januar 2023 administrativ an das Helmholtz Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) angebunden und forscht damit künftig unter dem Dach der Helmholtz-Gemeinschaft. Im Sommer 2021 hatten sich der Bund und das Land Brandenburg als Zuwendungsgeber darauf verständigt, das Institut für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS) rechtlich in das Helmholtz-Zentrum Potsdam – Deutsches GeoForschungsZentrum (GFZ) zu integrieren. Wissenschaftlich-fachlich sollte es, so der Beschluss, Teil des Forschungsbereichs „Erde und Umwelt“ und möglicherweise weiterer
Aktueller Stand der Reinigungsmaßnahmen auf dem Nord-Ostsee-Kanal Behörden-Mitteilungen Offshore Ökologie 30. Dezember 202230. Dezember 2022 Umweltminister*in Tobias Goldschmidt: „Es handelt sich um einen der größten Ölunfälle in der Geschichte unseres Landes. (WK-intern) - Wir arbeiten mit Hochdruck daran, dass der Kanal am 03. Januar wieder öffnen kann.“ KIEL/BRUNSBÜTTEL. Seit dem 28. Dezember hat der Landesbetrieb für Küstenschutz, Nationalpark und Meeresschutz Schleswig-Holstein (LKN.SH) die Gesamteinsatzleitung für die weitere Reinigung des Nord-Ostsee-Kanals nach dem dortigen Austritt von Rohöl vom Havariekommando übernommen. Umweltminister*in Tobias Goldschmidt und LKN-Direktorin Birgit Matelski informierten heute in Kiel die Öffentlichkeit über den aktuellen Stand der Bekämpfungsarbeiten und zogen ein Zwischenfazit. „Der Ölunfall in Brunsbüttel ist eine ernste Gefahr für Menschen, Tiere und ihre natürlichen Lebensbedingungen. Ich bin