PIK: Wie „Clean-up-Zertifikate“ für besseren Klimaschutz sorgen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 23. Februar 2026 Eine bahnbrechende ökonomische Studie rechnet die Wirkungskraft dieses neuartigen Politik-Instruments vor. (WK-intern) - Dessen Idee lautet: Du darfst das Klimagas CO₂ in die Luft pusten – wenn du versprichst, später „sauberzumachen“ und CO₂ zurückzuholen. Die durch Clean-up-Zertifikate aktivierten Marktkräfte können ohne Extra-Belastung der Wirtschaft den Kampf gegen die Erderhitzung enorm stärken. Die Studie wurde erstellt vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und veröffentlicht in der Top-Fachzeitschrift Journal of Environmental Economics and Management. „Das Ausstoßrecht an eine Rückholpflicht zu koppeln, wäre eigentlich nichts grundlegend Neues“, erklärt Kai Lessmann, PIK-Forscher und Leitautor der Studie. „In Teilen der Wirtschaft wird sowas längst praktiziert – etwa bei der Rücknahme
Netzwerktreffen: Mit Großwärmepumpen-Wärmenetze unabhängig von fossilen Energien machen E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Veranstaltungen 23. Februar 2026 Landesweites Netzwerk in Baden-Württemberg will die Nutzung von Großwärmepumpen in Wärmenetzen vorantreiben Großwärmepumpen können Wärmenetze unabhängig von fossilen Energien machen. Ein landesweites Netzwerk soll bei Planung und Genehmigung unterstützen und die Nutzung der Technologie attraktiver machen. Die KEA-BW leitet das Netzwerk aus Unternehmen, Planern, Kommunen, Energieagenturen, Behörden und der Wissenschaft (WK-intern) - Großwärmepumpen sollen in Baden-Württemberg künftig eine wichtige Rolle in der Nah- und Fernwärmeversorgung spielen. Sie nutzen Wärme etwa aus Flüssen, Seen und Grundwasser, Abwasser oder industriellen Prozessen und können so fossile Energieträger schrittweise ersetzen. In der kommunalen Wärmeplanung im Südwesten sind Großwärmepumpen derzeit nahezu flächendeckend vorgesehen. Planung, Genehmigung, Finanzierung und Integration in die Netze
Systemkosten: Deutschland braucht Finanzierung für 600 GWh Batteriespeicherkapazität Dezentrale Energien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik Windenergie 23. Februar 2026 Neue CAV-Analyse: Deutschland braucht bis 2045 Batteriespeicher das 25-fache seiner heutigen Kapazität – Wer die Finanzierung stemmen soll (WK-intern) - Deutschland muss seine installierte Batteriespeicherkapazität von derzeit rund 22 Gigawattstunden (GWh) auf bis zu 600 GWh bis 2045 erhöhen. Nur so lassen sich die Stromnetze wirksam entlasten und die Energiewende systemstabil umsetzen. Die aktuell zunehmende Netzüberlastung ist dabei nicht Folge eines zu schnellen Ausbaus erneuerbarer Energien, sondern vor allem Ergebnis eines über viele Jahre hinweg verzögerten Netzausbaus, der mit der Dynamik der Erzeugung nicht Schritt gehalten hat. Gleichzeitig sind die Systemkosten für große Batteriespeicher in den vergangenen Jahren deutlich gesunken und könnten langfristig
Aktionsplan: Potenziale heimischen Biomethans als strategische Gasreserve nutzen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie 23. Februar 2026 Niedrige Füllstände in Gasspeichern: Potenziale heimischen Biomethans als strategische Gasreserve nutzen (WK-intern) - Die anhaltenden niedrigen Temperaturen und der dadurch stark erhöhte Heizbedarf in diesem Winter haben die Füllstände der deutschen Gasspeicher deutlich schneller als üblich sinken lassen. Die öffentliche Debatte konzentriert bisher vor allem auf Importabhängigkeiten und die Frage nach einer nationalen Gasreserve. Ein entscheidender Teil der Lösung bleibt dabei oft unbeachtet: das Potenzial heimischer Biogasanlagen. Nach Einschätzung des Landesverbandes Erneuerbare Energien Niedersachsen/Bremen e. V. (LEE NDS/HB) wird die Rolle von Biomethan für eine langfristig sichere und resiliente Energieversorgung weiterhin unterschätzt und politisch ausgebremst. „Sobald die Gasspeicher leerer werden, wird darüber diskutiert, wie
Die Sprengung des Steinkohlekraftwerk Ibbenbüren ebnet den Weg für Windstrom-Konverter Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Ökologie Technik Techniken-Windkraft Videos Windenergie 22. Februar 202622. Februar 2026 275 Meter fallen: Sprengung am Kraftwerk Ibbenbüren ebnet den Weg für Windstrom-Konverter Es war hauptsächlich als Grund- und Mittellastkraftwerk (WK-intern) - Das Projekt von Hagedorn und Amprion steht beispielhaft für den Strukturwandel in Deutschland. Mit der Sprengung von Schornstein, Rauchgasentschwefelungs- und Entstickungsanlage wurde der letzte und zugleich spektakulärste Höhepunkt im Rückbau des ehemaligen Kraftwerksstandorts in Ibbenbüren erreicht. Mit der erfolgreichen, kontrollierten Sprengung des 275 Meter hohen Schornsteins sowie der Rauchgasentschwefelungsanlage (REA) und der Entstickungsanlage (DeNOx) ist am 22. Februar ein entscheidender Abschnitt im Rückbau des ehemaligen Steinkohlekraftwerks Ibbenbüren umgesetzt worden. Seit 2023 bereitet die Hagedorn Unternehmensgruppe das Areal für die Nachnutzung durch den Übertragungsnetzbetreiber
Top-Entscheider von Versorgern & Kommunen tagen im Juni 2026 in Berlin Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Veranstaltungen 22. Februar 2026 Energiewende 2026: Angesichts der drängenden Herausforderungen durch die Wärmewende und die Dekarbonisierung rückt die strategische Zusammenarbeit in der Versorgungswirtschaft in den Fokus. (WK-intern) - Am 15. und 16. Juni 2026 versammelt der „Energie und Umwelt Gipfel 2026“ im Waldorf Astoria Berlin führende Köpfe von Energieversorgern, Stadtwerken und Kommunen, um konkrete Lösungen für die Infrastruktur der Zukunft zu forcieren. Der Druck auf deutsche Energieversorger und Kommunen wächst: Die gesetzlichen Vorgaben zur Klimaneutralität und die digitale Transformation der Netze erfordern massive Investitionen und neue Partnerschaften. Der Energie und Umwelt Gipfel bietet hierfür eine exklusive Business-Plattform abseits klassischer Fachmessen. Im Mittelpunkt des Gipfels steht das bewährte „Pull-Model“,
WWF fordert Klimaneutralität und Industrie zukunftsfähig machen Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie Technik 20. Februar 2026 ETS schützen: Berlin - Vor der anstehenden Evaluation des europäischen Emissionshandelssystems ETS 1 warnen Umweltverbände gemeinsam eindringlich vor einem Verwässern des zentralen Klimaschutzinstruments. (WK-intern) - Bellona Deutschland, Germanwatch, NABU und WWF Deutschland veröffentlichen ein gemeinsames Positionspapier, das klarstellt: Ein Abschwächen des ETS würde die dringend notwendige Transformation der Industrie bremsen, ohne der Wirtschaft echte neue Wachstumsimpulse zu verschaffen. Die Glaubwürdigkeit des Systems und die Verlässlichkeit der Anreize sind entscheidend, damit Unternehmen weiterhin langfristig in klimaneutrale Technologien investieren. Die Vereine betonen, dass Investitionen in klimaneutrale Technologien entscheidend sind für die Wettbewerbsfähigkeit und die langfristige Zukunft Europas. Nur ein glaubwürdiger und verlässlicher ETS bietet Unternehmen die
Gründung der Bürgerenergie Kempen – Startschuss für die Energiewende in Bürgerhand Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie Windparks 19. Februar 202619. Februar 2026 In Kempen gibt es nun eine Energiegenossenschaft. (WK-intern) - Die neu gegründete Bürgerenergie Kempen eG will erneuerbare Energien ausbauen und sich mit ihren Projekten aktiv für den Klimaschutz einsetzen. Bürgerinnen und Bürger können Anteile erwerben. Mit dem Geld sollen beispielsweise Photovoltaikanlagen und Windräder finanziert werden. Im Rahmen der Gründungsversammlung am 17.11.2025 wurde die Bürgerenergie Kempen gegründet. Dabei kamen die 10 Gründungsmitglieder und Christoph Gottwald vom Genossenschaftsverband in den Räumen eines Kempener Wirtschaftsprüfers zusammen. Der Genossenschaftsverband stellte die Einhaltung der Formalitäten sicher und hat im Anschluss ein Gutachten für die Eintragung in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht verfasst. Der für die Eintragung notwendige Notartermin fand
Klimafolgenforschung: Die Erderwärmung muss unter 2°C bleiben, warnt das PIK Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. Februar 202619. Februar 2026 Die globale Erwärmung muss unter 2°C bleiben, um Risiken von Kipppunkten zu begrenzen (WK-intern) - Die globale Erwärmung muss unter 2°C begrenzt und anschließend so schnell wie möglich wieder unter 1,5°C gesenkt werden, um das Risiko zu verringern, dass Kipppunkte im Erdsystem ausgelöst werden. Langfristig müssten die globalen Temperaturen sogar auf etwa 1°C über dem vorindustriellen Niveau stabilisiert werden. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Forschungsteam vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK), der Universität Exeter, und dem Zentrum für internationale Klimaforschung (CICERO) in einer jetzt veröffentlichten Studie. Ein Kipppunkt beschreibt einen kritischen Schwellenwert, bei dessen Überschreiten ein bis dahin relativ stabiles Teilsystem der Erde kippen
HWA Hamburg feiert X-Energy-Projekt Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 18. Februar 2026 Neun Jahre Energiewende-Forschung: X-Energy feiert erfolgreichen Abschluss (WK-intern) - Um die Energiewende voranzubringen, braucht es praxistaugliche Lösungen aus Wissenschaft und Industrie. Neun Jahre lang haben Forschende am Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg gemeinsam mit mehr als 20 Unternehmenspartnern solche Lösungen entwickelt. X-Energy, so der Name der Partnerschaftsinitiative, die das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) mit 10,9 Millionen Euro gefördert hat, geht nun zu Ende: Vertreter*innen aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik würdigten heute die zahlreichen Forschungsergebnisse im Rahmen einer Abschlusskonferenz. X-Energy hat konkrete Lösungen für ein klimaneutrales Energiesystem hervorgebracht, einige sind bereits im praktischen Einsatz oder stehen
Neues Automobilpaket der EU-Kommission soll jetzt das Klima retten Behörden-Mitteilungen Bioenergie E-Mobilität Ökologie 18. Februar 2026 Neue Fahrzeugklasse für CO2-neutrale Kraftstoffe und Fuel Credits: Pragmatismus mit Handbremse (WK-intern) - Zum Vorschlag der EU-Kommission zum „Automobilpaket“ veröffentlicht die eFuel Alliance ein neues Positionspapier. Darin fordert der Verband eine neue Fahrzeugklasse für ausschließlich mit CO2-neutralen Kraftstoffen betriebene Fahrzeuge und eine Stärkung der sogenannten „Fuel Credits“. Das „Automobilpaket“ ermöglicht ab 2035 begrenzte Flexibilität und senkt die Emissionsminderung von 100 % auf 90 %. Ein Teil der Emissionsminderung kann über CO2‑reduzierte Materialien wie grünen Stahl und über erneuerbare Kraftstoffe (Fuel Credits) erbracht werden. Für CO2‑neutrale Kraftstoffe sieht der Vorschlag ein Anrechnungslimit von 3 % vor: „Ein erster Schritt, doch das liegt weit unterhalb
Siemens Energy Deal mit Rosatom geplatzt Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 18. Februar 2026 Kooperation in Lingen muss jetzt auch enden (WK-intern) - Die geplante Kooperation zwischen Siemens Energy und der russischen Atombehörde Rosatom für den Bau des ungarischen AKW Paks II ist Medienberichten zu folge geplatzt. Dazu erklärt Bettina Ackermann von der bundesweiten Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Indem die Bundesregierung die Ausfuhr sensibler Atomtechnik an Rosatom für das russische Atomprojekt Paks II nicht erteilt, hat sie Haltung bewiesen. Die Bundesregierung stellt damit die innere und äußere Sicherheit Deutschlands an erste Stelle. Diese Standhaftigkeit braucht es jetzt auch in Lingen: Die beantragte Genehmigung zum Ausbau der Brennelementefabrik unter Beteiligung der russischen Atombehörde Rosatom darf nicht erteilt werden. Eine Empfehlung den Einstieg des