Studie Klimaneutrales Deutschland 2050 im Blickpunkt der Geothermie-Technik Forschungs-Mitteilungen Geothermie Veranstaltungen 17. März 2021 Die im November 2020 erschienene Studie „Klimaneutrales Deutschland: In drei Schritten zu null Treibhausgasen bis 2050“ misst der Tiefengeothermie in der Fernwärmeversorgung einen nicht unerheblichen Beitrag zu. (WK-intern) - Marco Wünsch von der Prognos AG stellt die Studie am Freitag, den 19. März im Blickpunkt Geothermie vor. Ein machbares Szenario für ein klimaneutrales Deutschland sollten die Prognos AG, das Öko-Institut und das Wuppertal Institut entwickeln. Kernkriterien waren dabei die Wirtschaftlichkeit, die Wahrung der Investitionszyklen und eine Akzeptanz in der Bevölkerung. Ergebnis: Ja, Deutschland kann bis 2050 klimaneutral werden, es sind jedoch deutlich ambitioniertere Klimaschutzmaßnahmen erforderlich. Zur Erreichung dieser Ziele müssen alle Sektoren beitragen; ein
Krabbenkutter können ihr Bilgenwasser in neuer Anlage im Büsumer Hafen entsorgen Behörden-Mitteilungen Geothermie Technik 16. März 2021 Staatsekretärin Dorit Kuhnt: „Gemeinsam mit der Gemeinde setzen wir die Vorschläge der Krabbenfischerei um.“ (WK-intern) - BÜSUM. Heute startet in Büsum ein Pilotprojekt, das Schleswig-Holsteins Bemühungen um die ökologisch, ökonomisch und sozial nachhaltige Ausgestaltung der Krabbenfischerei im Wattenmeer unterstützt. Krabbenfischerinnen und Krabbenfischer können das Bilgenwasser ihrer Schiffe im Büsumer Hafen in der ersten dafür in einem landeseigenen Hafen eingerichteten Anlage rund um die Uhr bequem entsorgen und gleichzeitig Frischwasser tanken. „Gemeinsam mit der Gemeinde setzen wir einen Vorschlag des Krabbenfischereibeirates um. Das ist ein guter Tag für die lokale Fischerei und zeigt die Möglichkeiten konstruktiver Zusammenarbeit“, erklärt Staatssekretärin Dorit Kuhnt. Zweimal jährlich müssen Krabbenkutter
Forscher untersuchen Erdwärmenutzung aus Tiefen von ca. 4.000 Meter am Standort Hagen Forschungs-Mitteilungen Geothermie 26. Februar 2021 Erste seismische Messkampagne für die Exploration von Geothermie seit Jahrzehnten in Nordrhein-Westfalen erfolgreich absolviert (WK-intern) - Über 2.000 Geophone, knapp 400 Anregungspunkte, zwei seismische Profillinien á zwölf Kilometern Länge und Terabyte an Daten. Die seismischen Messungen innerhalb des Forschungsprojektes »Geothermal Papiertrocknung«, der Kabel Premium Pulp & Paper GmbH unter Beteiligung des Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastruktur und Geothermie IEG und des Fraunhofer-Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik UMSICHT sind erfolgreich absolviert. In der vergangenen Woche hat die DMT Group aus Essen mit dem Fraunhofer IEG die seismischen Messungen in Hagen, Herdecke, Dortmund und Schwerte erfolgreich umgesetzt. Nach langer Genehmigungs- und Detailplanung im Vorfeld wurden die
Nachholbedarf in Sachen Klimaschutz: Bundesverband EE fordert konsequente Umsetzung der Wärmewende Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Fotogalerien Geothermie Ökologie Verbraucherberatung 23. Februar 2021 Konsequente Umsetzung der Wärmewende zur Erreichung der Klimaschutzziele unverzichtbar (WK-intern) - Erneuerbare Technologien stehen in großer Vielfalt zur Verfügung Erneuerbare Energien im Wärmesektor haben sich entgegen des gesamtwirtschaftlichen Trends während der Corona-Pandemie als verlässlicher Stabilisator erwiesen. Trotzdem gibt es im Gebäudebereich weiterhin noch einen großen Nachholbedarf in Sachen Klimaschutz. Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) betont in diesem Zuge abermals die Bedeutung der Wärmewende und fordert deren konsequente Umsetzung zur Erreichung der Klimaschutzziele. „Der Gebäudesektor ist für etwa ein Drittel der nationalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Deshalb braucht es hier eine neue Priorität. Auch wenn Neubauten inzwischen häufig einen guten Energiestandard haben, kommt die energetische
TU Graz: Tunnelbauten sollen CO2-neutrale Energielieferanten werden Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Geothermie 22. Februar 2021 Brenner Basistunnel als Leuchtturmprojekt (WK-intern) - Forschungsverbund unter Leitung der TU Graz möchte die im abgeleiteten Tunnelwasser steckende Wärme für die Energieversorgung ganzer Stadtteile nutzen. Im Rahmen des FFG-Programms „Stadt der Zukunft“ wird ein nachhaltiges Konzept für die Stadt Innsbruck erarbeitet. Der Brenner Basistunnel soll nach seiner Fertigstellung in ungefähr zehn Jahren für Entlastung im Transitverkehr zwischen Italien und Österreich sorgen. Die Brenner Basistunnel Gesellschaft (BBT SE) und die Innsbrucker Kommunalbetriebe wollen nun gemeinsam mit dem Institut für Felsmechanik und Tunnelbau der TU Graz einen weiteren Nutzen generieren und das geothermische Potenzial des Tunnels ermitteln, wie Institutsleiter Thomas Marcher erklärt: „Wir untersuchen, ob
Fraunhofer und STAWAG kooperieren bei der Tiefengeothermie für Aachen Geothermie Kooperationen Technik 18. Februar 2021 Wie kann die Wärme für Heizungen in Deutschland klimafreundlich und regenerativ bereitgestellt werden? (WK-intern) - Mit dieser Frage befassen sich Stadtwerke schon seit langem. Erste Projekte wie etwa die Nutzung des Aachener Thermalwassers zur Wärmeversorgung zeigen die Richtung. Nun möchte die Aachener Stadtwerke STAWAG gemeinsam mit der Fraunhofer-Einrichtung für Energieinfrastrukturen und Geothermie mehr klimafreundliche Wärmegewinnung ermöglichen: Hierfür soll in Zukunft Wärme aus der Tiefe geholt und in das Aachener Wärmenetz eingespeist werden. Die Grundlage für die gemeinsame Forschung und Entwicklung bildet die nun unterzeichnete Kooperationsvereinbarung. »Klimaschutz schreiben wir uns auf die Fahnen: Wir haben in den letzten Jahren große Erfolge beim Ausbau der erneuerbaren
Bedarfsgesteuerte Nachtkennzeichnung mit dem Passivradarsystem Parasol: jetzt Vorteile sichern Geothermie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Januar 2021 BNK mit Parasol - Anerkennungsprozess verkürzen und Projektkosten reduzieren (WK-intern) - Durch die enge Zusammenarbeit mit einer der obersten Flugsicherheitsbehörden, der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS), ist es der Firma Parasol gelungen den Anerkennungsprozess zum BNK System möglichst einfach und effizient zu gestalten. Dank der 5-jährigen Übergangsfrist der Allgemeinen Verwaltungsvorschrift für BNK Systeme, bedeutet das für unsere Kunden, das weiterhin BNK Systeme nach alter AVV anerkannt werden können. Das entwickelt sich augenscheinlich zum großen Vorteil, denn mit diesem bekannten Prozess ist das Team von Parasol in der Lage BNK Projekte zügig und sehr kosteneffizient durch die Anerkennungsstufe zu durchlaufen. Wo es bei anderen BNK-Hersteller auf
Nordex Group freut sich über Auftragseingänge von 6.000 MW in 2020 Finanzierungen Geothermie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 15. Januar 2021 Nordex Group erhält im Geschäftsjahr 2020 erneut Aufträge über 6 GW Auftragseingang 2020 erreicht trotz Corona-Pandemie nahezu Vorjahresniveau Delta4000-Baureihe steigert Anteil an allen Bestellungen auf 81 Prozent im Gesamtjahr 4. Quartal mit Aufträgen in Höhe von 2,3 Gigawatt (GW) stärkstes Quartal im vergangenen Geschäftsjahr (WK-intern) - Hamburg - Eine hohe Nachfrage zum Jahresende sicherte der Nordex Group im vierten Quartal 2020 Aufträge über 491 Windenergieanlagen mit einer Gesamtleistung von 2.261 Megawatt (MW) (Q4 2019: 1.477 MW). Im Jahr 2020 erhielt das Unternehmen damit insgesamt feste Bestellungen über 1.331 Windturbinen mit einer Leistung von 6.020 MW und erreichte trotz einzelner Verzögerungen durch die Corona-Pandemie nahezu den
Es droht Geldbuße: Frist zur Anmeldung von Energieanlagen im Marktstammdatenregister läuft Ende Januar ab Bioenergie Dezentrale Energien Geothermie Mitteilungen Solarenergie 5. Januar 2021 Am 31. Januar 2021 läuft die Übergangsfrist für Anmeldungen im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur ab. (WK-intern) - Bis zu diesem Termin müssen sich alle Betreiber von bestehenden Anlagen erneuerbarer Energien, KWK-Anlagen und Stromspeichern dort registriert haben. Besonders groß ist derzeit noch das Defizit bei den Meldungen von Photovoltaik-Anlagenbetreibern. Eine Meldepflicht gilt auch für alle stromabnehmenden Unternehmen, die direkt an der Hoch- oder Höchstspannung angeschlossen sind, sowie für alle gasabnehmenden Unternehmen, die direkt mit dem Fernleitungsnetz verbunden sind. Betriebe, die sich nicht bis zum 31.01.2021 registrieren, begehen eine Ordnungswidrigkeit, die mit einer Geldbuße von bis zu 50.000 Euro geahndet werden kann. Auf der Webseite des Marktstammdatenregisters (https://www.marktstammdatenregister.de/MaStR)
Perspektive für Geothermie verbessert sich Geothermie Mitteilungen 15. Dezember 2020 Die Bundesregierung einigt sich bei der Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG). (WK-intern) - Wichtige Vorschläge des Bundesverbandes Geothermie (BVG) finden dabei ihre Umsetzung. Es besteht jedoch weiterhin Handlungsbedarf. Die EEG-Novelle, die diese Woche noch im Bundestag beschlossen werden soll, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer umfassenden Nutzung der Potenziale der Geothermie in Deutschland. Für die geothermische Stromerzeugung sieht das EEG 2021 einige Verbesserungen bei der schrittweisen Absenkung der Vergütung des Geothermiestroms vor. Das Bundeskabinett verschiebt die Degression bei der Vergütung von Geothermiestrom um ein Jahr von 2021 auf 2022 und senkt die Vergütung um 0,5 Prozent statt der bisher vorgesehenen 5 Prozent
Vestas gewinnt 125 MW Auftrag in den USA Aktuelles Finanzierungen Geothermie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Dezember 2020 Vestas hat einen 125-MW-Auftrag für ein Windprojekt in den USA erhalten, das eine gemischte Standortkonfiguration verschiedener Turbinenvarianten der 2-MW- und 4-MW-Plattformen einschließlich einer Reihe von V150-4,2-MW-Turbinen umfasst. Vestas wins 125 MW order in the USA (WK-intern) - Vestas has received a 125 MW order for a wind project in the USA that will feature a mixed site configuration of various turbine variants of the 2 MW and 4 MW platforms including a number of V150-4.2 MW turbines. The order includes supply and commissioning of the turbines as well as a multi-year service agreement, designed to ensure optimised performance for the lifetime of the
Erste Stilllegungsprämien für Steinkohlekraftwerke stellen Ausschreibungsmechanismus in Frage Erneuerbare & Ökologie Geothermie Ökologie 1. Dezember 20202. Dezember 2020 Die Ergebnisse der ersten Ausschreibungsrunde über die Stilllegungs-Zuschläge für Steinkohlekraftwerke der Bundesnetzagentur (BNetzA) zeigen einmal mehr auf, wie unwirtschaftlich die fossilen Energieträger geworden sind. (WK-intern) - Sie demonstrieren zudem, dass das Ausschreibungssystem kein geeignetes Instrument zur Verteilung der Ausstiegs-Entschädigungen ist: „Die deutliche Überzeichnung der Ausschreibung wirft ein grelles Licht auf die Kohle-Branche, deren Kraftwerke immer unrentabler werden. Bereits 2019 deckten rund 90 Prozent der Kohlekraftwerke ihre Kosten nicht, dieser Trend hat sich mit Corona noch verschärft. Trotzdem laufen nun viele Kraftwerke weiter, die keinen Zuschlag erhalten haben. Das geht sowohl zu Lasten des Klimas als auch der Steuerzahler. Das Ausschreibungssystem kostet viel Geld