21 Windkraftanlagen: Windpark Königshovener Höhe offiziell eingeweiht

Windpark Königshovener Höhe / Pressebild
Windpark Königshovener Höhe / Pressebild
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Stadt Bedburg und RWE weihen Windpark Königshovener Höhe feierlich ein

  • Windpark wird Vorreiter im Klimaschutz
  • Alle Anlagen seit Ende 2015 im regulären Betrieb
  • Erzeugung bislang gut im Plan
  • 110 Millionen Euro Investitionsvolumen

(WK-intern) – NRW-Umwelt- und Klimaschutzminister Johannes Remmel hat heute gemeinsam mit dem Bedburger Bürgermeister Sascha Solbach und Hans Bünting, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung bei RWE Innogy, den Windpark Königshovener Höhe offiziell eingeweiht.

Zugleich wurde der Windpark als „Vorreiter im Klimaschutz“ von Wolfgang Jung, dem Geschäftsführer der Klima Expo.NRW ausgezeichnet.

In nur zwei Jahren wurden 21 Windkraftanlagen auf der ehemaligen Tagebauhalde errichtet und nach und nach in Betrieb genommen. Seit Ende 2015 laufen die Anlagen im regulären Betrieb. Das Gemeinschaftsprojekt der Stadt Bedburg (49%) und RWE (51%) hat ein Investitionsvolumen von rund 110 Million Euro.

Minister Johannes Remmel erklärt: „Hier auf dem ehemaligen Tagebaugelände können wir sehen, wie Strukturwandel optimal funktioniert. Die 21 Windenergieanlagen stehen für eine zukunftssichere Energieversorgung und den gelebten Klimaschutz made in NRW. Wir müssen den Ausbau der regenerativen Energien weiter vorantreiben und geben dazu mit unserem Klimaschutzplan NRW Hilfestellung – für Bürgerinnen und Bürger, für Kommunen, für Unternehmen und für alle, die sich am Gemeinschaftsprojekt Klimaschutz beteiligen wollen.”

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der RWE AG, sagt: „Mit Projekten wie der Könighovener Höhe bringen wir die Energiewende voran: Wir sind heute mit rund 1 GW Kapazität unter den TOP 5 im Bereich Offshore Wind in Europa und zählen mit zu den größten europäischen Betreibern von Windparks an Land. Eine Besonderheit des Windparks Königshovener Höhe ist seine Lage auf rekultivierter Fläche direkt neben dem Tagebau: Dieser Windpark steht damit wie kaum ein zweites Projekt für die Partnerschaft von konventioneller und regenerativer Erzeugung und für den Strukturwandel im Rheinischen Revier.“

Hans Bünting, Vorsitzender der Geschäftsführung der RWE Innogy ergänzt: „Auch die Produktionszahlen des neuen Windparks sprechen für sich. So liegen wir für das Jahr 2015 mit über 140.000 Megawattstunden erzeugtem grünen Strom gut im Plan. Investitionen in Windparks zahlen sich aus. Und gerade das Rheinische Revier liegt uns auch als Windstandort am Herzen. Hier wollen wir weiter wachsen, gerne auch mit Partnern. Die Zusammenarbeit mit der Stadt Bedburg ist dabei beispielhaft.“

Sascha Solbach, Bürgermeister der Stadt Bedburg, sagt: „Der Windpark Königshovener Höhe ist im Wortsinne auf dem Rücken der Braunkohle entstanden. Der ehemalige Tagebau trägt nun unsere Windräder und ist seit heute sogar KlimaExpo.NRW-Standort. Darauf sind wir sehr stolz und bedanken uns für diese Auszeichnung. Für uns sind dies wichtige Signale, dass der Strukturwandel in unserer Stadt angekommen ist und wir mit unseren Investitionen erfolgreiche Schritte in Richtung Zukunft gemacht haben. Neben den großen Projekten in der Energiegewinnung konzentrieren wir uns mit Partnern wie RWE auf ökologische und ökonomische Projekte, die eine nachhaltige und sichere Energieversorgung in unserer Stadt gewährleisten. Dazu gehört auch die Klimaschutzsiedlung, die derzeit in Bedburg entsteht. Sich erneuerbare Energien zu erschließen und wertschätzend mit Ressourcen umzugehen, sind die besten Voraussetzungen für Bedburgs Zukunft in diesen Zeiten des Wandels.“

Wolfgang Jung, Geschäftsführer der KlimaExpo.NRW, erklärt: „Der Windpark Königshovener Höhe überzeugt nicht nur durch seine beachtliche Leistung, sondern auch durch seine außergewöhnliche Partnerschaft und Investitionsbereitschaft. Die Stadt Bedburg und Energieversorger RWE nutzen das Know-how aus ihrer langjährigen Zusammenarbeit, um den Ausbau der Erneuerbaren Energien voranzutreiben und investieren 110 Millionen Euro in die nachhaltige Entwicklung von Bedburg.“

Kai Froböse, Geschäftsführer von Senvion Deutschland ergänzt: „Die Senvion 3.2M114 bietet optimalen Ertrag für Standorte mit mittleren Windgeschwindigkeiten – sie passt also optimal zum Standort und wird ertragreich und zuverlässig auf Spitzenwerte von über 3.000 Volllaststunden kommen. Auch dieses Projekt belegt: Windenergie ist konkurrenzfähig – überall in Deutschland.“

Der gesamte Windpark steht auf rekultivierter Fläche des Tagebaus Garzweiler und verfügt über eine Leistung von rund 67 Megawatt. Die Windkraftanlagen des Herstellers Senvion erreichen eine Gesamthöhe von 200 Metern und verfügen über eine installierte Leistung von jeweils 3,2 Megawatt. Mit dem auf der Königshovener Höhe erzeugten Strom können jedes Jahr rechnerisch rund 58.000 Haushalte klimafreundlich versorgt werden.

PM: RWE Innogy GmbH 

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