Die Linke: Stromversorgung wird immer unsicherer und im Gegenzug dafür immer teurer Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 10. Juli 2024 Stromumlagesteuer ist wahnwitzig und muss zurückgenommen werden (WK-intern) - Die Ampel-Koalition plant neue Steuerstromabgabe für Verbraucher. Mit dieser zusätzlichen Abgabensteuer müssen Kunden mit einer neuen Belastung rechnen. Dazu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der Partei Linke, Lorenz Gösta Beutin: »Minister Habeck muss die Pläne für eine neue Stromumlagesteuer umgehend zurücknehmen. Angesichts der aktuellen politischen Situation sind sie völlig wahnwitzig. Die Bundesregierung scheint aus dem gescheiterten Heizungsgesetz nichts gelernt zu haben. Eine neue Umlagesteuer auf den Strompreis schafft zusätzliche Ungerechtigkeit, da sie einkommensschwache Haushalte, die bereits unter den hohen Energiepreisen leiden, unverhältnismäßig stark belastet. Statt neue Belastungen zu schaffen, um Gelder in die fossile Privatwirtschaft
Produktionsrückgänge: Die CO₂-Emissionen in Deutschland sind 2023 auf den niedrigsten Stand seit 70 Jahren gefallen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. Januar 2024 Deutschlands CO₂-Ausstoß sinkt auf Rekordtief und legt zugleich Lücken in der Klimapolitik offen (WK-intern) - Ein Großteil der Minderung geht auf einen unerwartet starken Rückgang des Kohleverbrauchs zurück. Gleichzeitig sanken die Emissionen zu Lasten der energieintensiven Industrie durch konjunktur- und krisenbedingte Produktionsrückgänge. Für dauerhafte Emissionseinsparungen muss die Bundesregierung 2024 die Lücken in der Klimapolitik schließen - insbesondere im Verkehrs- und Gebäudebereich. 2023 sanken Deutschlands Treibhausgasemissionen auf 673 Millionen Tonnen CO₂. Damit gingen die Emissionen um 46 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 1990 zurück – und fielen auf den niedrigsten Stand seit den 1950er Jahren. Zugleich lag der CO₂-Ausstoß rund 49 Millionen Tonnen CO₂ unter dem
Energy Watch Group: Klimaneutralität 2045 kommt zu spät Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. Oktober 2023 Langfristszenarien der Bundesregierung unzureichend: (WK-intern) - Klimaneutralität 2045 kommt zu spät – Kosten zu hoch und Wachstumsgeschwindigkeit für Erneuerbare Energien zu niedrig angesetzt Das Ziel der Bundesregierung, bis 2045 Klimaneutralität zu erreichen, ist nicht mehr konform mit dem Pariser Klimaschutzabkommen. Eine Begrenzung der globalen Erwärmung auf 1,5°C gegenüber dem vorindustriellen Niveau ist bereits heute kaum mehr zu erreichen. Um weitere Verluste und Schäden durch den Klimawandel zu begrenzen, muss die Transformation hin zu 100% Erneuerbare Energien über alle Sektoren bereits deutlich früher realisiert werden. Dass dies zu geringeren Kosten möglich ist, als bisher von der Bundesregierung angenommen wird, zeigt eine neue Analyse der
Heizungsgesetz: Heiß wie die Hölle, sieht nicht nur die politische Wetterlandkarte aus Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik 17. Juli 2023 Heizungsgesetz bzw. Gebäudeenergiegesetz (GEG): Umsatzeinbruch und Verunsicherung: Wärmepumpenhersteller leiden unter dem politischen Streit Energetische Sanierung und Neubau Gebäude- und Hallenbau Beratung für Heizsysteme in Kombination mit einer Solaranlage Infrarotheizung & Photovoltaik Planung Wärmepumpen Heizung & Solarlösungen Umsatzeinbruch bei Wärmepumpenherstellern (WK-intern) - Heizungsgesetz im Chaos: Abstimmungsdebakel und verlangsamter Wandel zur Wärmepumpe Nach dem Streit um das geplante Heizungsgesetz klagen die Wärmepumpenhersteller über einen Umsatzeinbruch und tief verunsicherte Verbraucherinnen und Verbraucher. Die Auseinandersetzungen innerhalb der Ampel-Koalition um die Ausgestaltung des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) wurden im Juni beigelegt. Die Grünen hatten ursprünglich strengere Regelungen zur Wärmewende und zum Einbau klimafreundlicher Heizungen angestrebt, konnten jedoch keine weitergehenden Regelungen durchsetzen. Wärmepumpenhersteller droht die Krise: Unklare Zukunft
Immer noch zu 80 Prozent fossil Energie im Mix Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Juli 2023 Neuer Think Tank "Clean Energy Forum gGmbH" gegründet Mehr Pluralität für die klima- und energiepolitische Debatte deutscher Energiemix immer noch zu 80 Prozent fossil Klimapolitik muss besser werden (WK-intern) - Der neue Think Tank Clean Energy Forum gGmbH (CEF) will mehr Pluralität in die klima- und energiepolitische Debatte in Deutschland bringen. "Die Klimaziele des Pariser Abkommens werden nur durch die Entfesselung aller wissenschaftlichen und technischen Potenziale erreicht. Klimapolitik muss stärker getrieben sein von technologischer Innovation und marktwirtschaftlichen Anreizen, weniger von staatlichem Mikromanagement", erklären die Gründer zum Start." Die deutsche Klimapolitik wird nur dann ihre Ziele erreichen, wenn sie alle Kenntnisse aus Wirtschaft und Forschung nutzt und von
Erderwärmung, Altmaier schlägt Alarm Ökologie 24. Mai 2023 Ex-Wirtschaftsminister*in Altmaier warnt die CDU vor Rückschritten in der Klimapolitik Altmaier befürchtet weiterhin extreme Erderwärmung für Deutschland (WK-intern) - Das frühere Wirtschaftsminister*in Peter Altmaier (CDU) warnt seine Partei vor Rückschritten beim Klimaschutz. „Der Schutz des Klimas ist das wichtigste politische Thema der Gegenwart“, sagt Altmaier in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT und ZEIT ONLINE. CDU-Chef*in Friedrich Merz hätte kürzlich gesagt, es gebe eine Überbewertung der gefühlten Erderwärmung und des Klimaschutzes in der politischen Debatte. Das Argument, die Zeit laufe ab, teile er nicht. Altmaier sagt dagegen, Deutschland habe in den letzten 20 Jahren zwar bereits Beachtliches erreicht: In den letzten zehn Jahren der
Neustart für wirksame Klimapolitik in Österreich gefordert! Forschungs-Mitteilungen Ökologie 23. Januar 2023 GLOBAL 2000 zu Treibhausgasbilanz: Allen politischen Bemühungen zum Trotz, steigende Emissionen im Jahr 2021 und die Energiekrise erfordern jetzt wirksameres politisches Gegensteuern (WK-intern) - Anlässlich der heute präsentierten Treibhausgasbilanz fordert die Umweltschutzorganisation GLOBAL 2000 einen neuen Turbo für die heimische Klimapolitik: „Es braucht einen Neustart in der heimischen Klimapolitik, damit klimaschädliche Emissionen dauerhaft sinken, rasch die Unabhängigkeit von fossilen Energieimporten erreicht werden kann und allen Menschen der Zugang zu einer sauberen, leistbaren Energieversorgung ermöglicht wird. Dazu ist als nächster Schritt das Erneuerbaren-Wärmegesetz für den Ausstieg aus Öl- und Gasheizungen und eine deutliche Verbesserung des Energieeffizienzgesetzes notwendig“, so Johannes Wahlmüller, Klima- und Energiesprecher
Werden die selbsternannten „young global leaders“ jetzt zu „young global loser“? Mitteilungen Ökologie Technik 18. Januar 2023 Chef der Grünen Jugend: Grüne Partei kann großen Schaden nehmen (WK-intern) - Timon Dzienus, Co-Sprecher der Grünen Jugend, warnt die Grünen vor Versäumnissen in der Klimapolitik: „Wenn die Ampel es nicht schafft, die Klimaziele einzuhalten und die Emissionen in allen Sektoren zu begrenzen, kann vor allem die grüne Partei großen Schaden nehmen“, sagt Dzienus in einem Gespräch in der aktuellen Ausgabe der Wochenzeitung DIE ZEIT. Die Gesellschaft stehe erst am Beginn von vielen Konflikten, so der 26-Jährige: „Die Auseinandersetzungen über klimaschädliche Projekte werden heftiger werden. Die Klimabewegung hat gerade gezeigt, wie sehr sie die Klimakrise ins öffentliche Bewusstsein zu rücken vermag“, sagt
Forscher sehen trotz Energiewende bisher keinerlei Wirkung bei CO2-Gehalt in der Atmosphäre Forschungs-Mitteilungen Ökologie Videos 11. November 2022 Klimapolitik und technologischer Wandel greifen nicht Keine Anzeichen für einen Rückgang der weltweiten CO2-Emissionen Neuer Bericht des Global Carbon Projects zeigt: Die fossilen CO2-Emissionen werden bis Ende 2022 weltweit bei 36,6 Milliarden Tonnen CO2 liegen. Die Emissionen aus der Landnutzung, insbesondere der Entwaldung in tropischen Regionen, liegen bei 3,9 Milliarden Tonnen CO2. Bleiben die Emissionen so hoch, wird das verbliebene Kohlenstoffbudget zur Einhaltung der 1,5°C-Grenze in neun Jahren bereits aufgebraucht sein. (WK-intern) - Im Jahr 2022 erreichen die fossilen CO2-Emissionen weltweit 36,6 Milliarden Tonnen CO2 und werden somit leicht höher liegen als vor der Corona-Pandemie. Zusammen mit Landnutzungsemissionen von 3,9 Milliarden Tonnen belaufen sich die Gesamtemissionen
EU: Nord Stream 2 Investoren können Schadenersatz vom Deutschen Steuerzahler fordern Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Verbraucherberatung 16. März 2022 Eine Aufforderung an das Windkraft-Journal.de: Nehmen Sie an unserem Expertengremium teil, um diese Fragen und mehr zu diskutieren. (WK-intern) - Nord Stream 2 und andere Investoren in fossile Brennstoffe könnten von Regierungen eine Entschädigung in Bezug auf die Klima-, Energie- oder Sicherheitspolitik verlangen. Warum sollten die EU und die Mitgliedstaaten diesen alten Vertrag an einem Wendepunkt für die Energiewende aufgeben? Am 18. März 2022 werden Experten aus Wissenschaft und Klimaorganisationen den Medien ein Online-Briefing über den Modernisierungsprozess des Energiechartavertrags (ECT) anbieten. Sie werden die Auswirkungen der Annullierung von Nord Stream 2 und die Auswirkungen des Vertrags auf die künftige Klimapolitik erläutern und erörtern, warum
Forschungsinstitute bestätigen sich gegenseitig den großen Einfluss in der Klimapolitik Forschungs-Mitteilungen Ökologie 16. März 2022 Forschung “herausragender Qualität” – mit Weiterentwicklung: (WK-intern) - Evaluation des Potsdam-Instituts durch Leibniz-Sachverständige „Forschung herausragender Qualität“, „stark nachgefragte Politikberatung“: Ein Team hochrangiger internationaler Wissenschaftler*innen hat das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) äußerst positiv begutachtet. Jetzt hat die Leibniz-Gemeinschaft das Ergebnis der turnusgemäßen Evaluation veröffentlicht. Neben den Erfolgen des Instituts zeigt der Bericht auch inhaltliche Erweiterungsmöglichkeiten auf. So soll die sozialwissenschaftliche Arbeit an Lösungen für durch den Klimawandel entstehende Probleme und Herausforderungen weiter ausgebaut werden, was zusätzlicher öffentlicher Förderung bedarf. Die herausragenden Arbeiten zu Kipp-Punkten im Erdsystem wie etwa dem Golfstrom-System im Atlantik, zu den planetaren Wellen des Jetstreams und deren Einfluss auf Wetterextreme, oder
Forschung: Politiker*innen könnten Energiepreiskrise für die Bürger wirksam abmildern Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 16. März 202216. März 2022 MCC: Energiepreiskrise lässt sich für private Haushalte wirksam abmildern (WK-intern) - Der Anstieg der Energiepreise im Zuge des Ukraine-Kriegs droht viele Haushalte in Deutschland zu überfordern. Allerdings kann der Staat wirksam gegensteuern – und dabei von Erkenntnissen aus der Forschung zu Klimapolitik profitieren, wo es ja ebenfalls um höhere Energiepreise und Ausbalancieren der Folgen geht. Wie die bisherige Verteuerung in den privaten Haushaltskassen zu Buche schlägt, was ein kompletter Ausfall russischer Energielieferungen bedeuten würde und inwieweit die Politik helfen kann, das beleuchtet ein Arbeitspapier des Berliner Klimaforschungsinstituts MCC (Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change). Die Studie ist auf der MCC-Website