eFuel Alliance kritisiert die nicht gewählte EU-Kommission Ökologie 4. Februar 2022 Atomkraft und Gas klimafreundlich - eFuels nicht? (WK-intern) - Die EU-Kommission hat jetzt Investitionen in neue Gas- und Atomkraftwerke als klimafreundlich eingestuft. Für die eFuel Alliance ist diese Entscheidung im Sinne einer ganzheitlichen Klimapolitik nicht nachvollziehbar. Atomkraft wird von der nicht demokratischen EU-Kommission als nachhaltiges Investment eingestuft, wenn ein Endlager mitgedacht wird. Ebenso soll Erdgas ein nachhaltiges Investment sein, wenn es Kohle- oder Ölkraftwerke ersetzt und ab 2035 mit grünem Wasserstoff und synthetischen Gasen (eGas) betrieben wird. „Ein Investment in die Verbrennertechnologie bei PKW oder LKW (inklusive Plug-In Hybrid) ist nicht nachhaltig, selbst wenn die Fahrzeuge klimaneutral mit eFuels betrieben würden. Selbst ein Verbrennerfahrzeug
DIW Studie sieht schwarz für die Energiewende und erwartet schnelle politische Entscheidungen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 26. Januar 2022 Hohe Preise für Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt könnten Energiewende ausbremsen Studie am DIW Berlin geht Frage nach, wie sich die Energiewende auf die Preise bestimmter Metalle auswirken könnte Preise dürften in Szenario auf historische Niveaus klettern Energiewende würde sich verteuern und verzögern Global koordinierte Klimapolitik könnte gegensteuern und Planungssicherheit für Metallproduzenten schaffen (WK-intern) - Die Energiewende kann nur gelingen, wenn ausreichend Rohstoffe etwa zum Bau von Windrädern, Solaranlagen und E-Auto-Batterien verfügbar sind. Steigende Preise benötigter Metalle wie Kupfer, Lithium, Nickel und Kobalt könnten sich aber auch als Bremsfaktor für die Transformation des Energiesektors erweisen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Szenarioanalyse am Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung (DIW
Das Wirtschafts- und Klimaschutzminister*innen stellt zu kurz greifendes Maßnahmenpaket vor Ökologie Solarenergie Windenergie 11. Januar 2022 Dem Klimapolitischem Kassensturz von Klimaschutzminister*innen müssen konkrete Maßnahmen folgen: Vorgestelltes Maßnahmenpaket greift zu kurz (WK-intern) - Das heute durch Wirtschafts- und Klimaschutzminister*innen vorgestellte klimapolitische Maßnahmenpaket kommentiert Sascha Müller-Kraenner, Bundesgeschäftsführer der DUH: "Der heute vorgelegte klimapolitische Kassensturz zeigt, wie schlimm es um den Klimaschutz in Deutschland steht. Vor allem beim Rückgang des Ausbaus von Wind- und Sonnenenergie und in der verheerenden Verkehrspolitik rächt sich die Tatenlosigkeit der Vorgänger-Regierung im Klimaschutz. Das von Klimaschutzminister*innen vorgelegte Maßnahmenpaket enthält einige dringend notwendige Maßnahmen wie die Anhebung der Ausbauziele für die Erneuerbaren Energien und die Solardachpflicht für Neubauten. Ohne konsequenten Ausbau der Erneuerbaren bleibt auch die Umstellung der
Klimapolitik muss Wirtschaft als Partner mit einbeziehen und darf Betriebe nicht gefährden Mitteilungen Ökologie Technik 20. Dezember 2021 M+E-Arbeitgeber befürworten verstärkten Klimaschutz (WK-intern) - Rund 80 Prozent der norddeutschen Metall- und Elektroarbeitgeber stehen voll und ganz hinter der politischen Entscheidung, die Klimaschutzmaßnahmen in Deutschland zu beschleunigen und zu intensivieren. Das ist das Ergebnis einer Befragung der Arbeitgeberverbände NORDMETALL und AGV NORD unter ihren Mitgliedsunternehmen. Etwas mehr als die Hälfte der rund 140 befragten Betriebe mit insgesamt 99.000 Beschäftigten wollen zudem von der Politik stärker als Klimaschutz-Partner in Rahmensetzung und Maßnahmenplanung miteinbezogen werden. „Die Metall- und Elektroindustrie steht bereit, die ökologische Transformation gemeinsam mit den Verantwortlichen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft voranzutreiben“, sagt NORDMETALL-Präsident Folkmar Ukena. Ohne Kostenzuschüsse für CO2-arme Technologien oder steuerliche
CO2-Mengenberechnung: Bündnis 90/Die Grünen werden jetzt schon eigenen Ansprüchen nicht mehr gerecht Behörden-Mitteilungen Ökologie 8. Dezember 2021 Bündnis 90/Die Grünen: Die Partei wollte Klimaschutzgesetz in Koalitionsverhandlungen abschwächen (WK-intern) - Die Parteiführung der Grünen warb in den Gesprächen mit SPD und FDP offenbar dafür, das bestehende Klimaschutzgesetz abzuschwächen. Das erfuhr die Wochenzeitung DIE ZEIT aus mehreren, voneinander unabhängigen Quellen aus dem Kreis der Verhandler sowie der Umweltverbände. Konkret ging es darum, die jährliche Überprüfung der Sektorziele im Klimaschutzgesetz durch eine mehrjährige Gesamtrechnung zu ersetzen. Nach dem aktuell gültigen Gesetz muss jedes Ministerium in seinem Sektor (Verkehr, Landwirtschaft, Energie, Gebäude) eine bestimmte Menge an CO2 einsparen. Verfehlen sie diese Ziele, muss nachgebessert werden. Die Grünen wollen nun aber von der rein jährlichen
Wie sich die Steuerung der deutschen Klimapolitik stärken lässt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. November 2021 Mehr als ein Klimaministerium: (WK-intern) - Von der Sektorkopplung bis zum Wasserstoff, von der Umsetzung des Klimaschutzgesetzes bis hin zum europäischen Green Deal: Um Klimaneutralität zu erreichen, braucht es eine koordinierte und effektive Politiksteuerung über einzelne Ressorts hinweg. Klimapolitik ist eine Querschnittsaufgabe, denn von der Stromerzeugung über Industrie, Gebäude und Verkehr bis hin zur Landwirtschaft müssen alle Sektoren mit hohem Tempo treibhausgasneutral werden. Fachleute des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne haben zentrale Probleme der staatlichen Steuerung deutscher Klimapolitik untersucht und Lösungsoptionen vorgelegt. Das Papier ging im Vorfeld der Veröffentlichung auch Verhandlern der Koalitionsgespräche zu. „Die Anforderungen an die Klimapolitik
PIK und RWI schlagen Sozialausgleich der CO2-Steuer vor: zuerst über die Stromabgaben, später als Pro-Kopf-Auszahlung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 11. Oktober 2021 Die CO2-Steuer ist eine hocheffektive Maßnahme im Kampf gegen den Klimawandel. (WK-intern) - Allerdings muss die CO2-Steuer ergänzt werden durch einen breit angelegten Ausgleichsmechanismus, damit sie einkommensschwache Haushalte nicht überproportional belastet. Die beste Lösung wäre hierfür, mit den Einnahmen aus der CO2-Steuer zunächst die Steuern und Abgaben auf Strom zu reduzieren. Hierfürplädieren das RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung und das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) auf Basis einer neuen Analyse. Bei höheren CO2-Steuern sollten zusätzliche Einnahmen durch eine Pro-Kopf-Rückerstattung an die Bevölkerung zurückfließen. Ohne einen solchen Ausgleich könnte die Bepreisung langfristig soziale Sprengkraft, bergen, da die CO2-Steuer in den kommenden Jahren stark steigen muss,
Breite Unternehmensallianz fordert Umsetzungsoffensive für Klimaneutralität in Deutschland Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Ökologie 11. Oktober 2021 Zum Auftakt der Sondierungsverhandlungen fordert eine breite Allianz deutscher Unternehmen aus allen Schlüsselsektoren der Wirtschaft eine ambitionierte sektorübergreifende Klimapolitik, die den Zielen des Pariser Klimaschutzabkommens gerecht wird. (WK-intern) - Auch Stiebel Eltron, Hersteller umweltfreundlicher Haus- und Systemtechnik, hat unterzeichnet. Mit ihrem Appell fordern 69 Unternehmen – darunter viele Großunternehmen und Vertreter des deutschen Mittelstands – die verhandelnden Parteien auf, Deutschland auf einen klaren, verlässlichen und planbaren Pfad zur Klimaneutralität zu bringen. Sie fordern von der neuen Bundesregierung, innerhalb der ersten 100 Tage eine Umsetzungsoffensive für Klimaneutralität aufzusetzen. Damit setzen deutsche Unternehmen ein deutliches Signal für ambitionierten Klimaschutz in der neuen Legislaturperiode. Dr. Nicholas Matten,
Private, unabhängige NGOs sehen in Wahlkampfparolen ein Scheinheiligkeit für versäumte Klimapolitik Erneuerbare & Ökologie Ökologie 9. September 2021 Umweltorganisationen kritisieren: Wahlkampfparolen zur Planungsbeschleunigung sind Ablenkungsmanöver für versäumte Klimapolitik (WK-intern) - Die Umweltorganisationen BUND, Deutsche Umwelthilfe, Greenpeace, NABU, WWF, VCD und der Umweltdachverband DNR haben die Spitzenkandidat*innen der Parteien zur Bundestagswahl aufgefordert, sich für eine faktenbasierte und wirksame Verbesserung von Planungs- und Genehmigungsverfahren einzusetzen. Zugleich warfen sie den Vertreter*innen der Regierungsparteien Scheinheiligkeit in Bezug auf den mangelnden Fortschritt bei der Energie- und Verkehrswende vor. In einem Offenen Brief kritisieren die Verbände die undifferenzierten und einseitigen Botschaften im Wahlkampf, wonach Verzögerungen beim nötigen ökologischen Umbau der Infrastruktur vor allem durch geltendes Umweltrecht, durch eine übermäßige Beteiligung und durch Klagen anerkannter Umweltverbände verursacht würden.
Die Bioenergie hilft auf dem Weg zur treibhausgasneutralen Volkswirtschaft Bioenergie Ökologie 3. September 2021 Bioenergieverbände stellen Empfehlungen für die nächste Legislaturperiode und „Impulspapier nationale Treibhausgassenkenstrategie“ vor (WK-intern) - Das Hauptstadtbüro Bioenergie (HBB) hat heute gemeinsam mit dem Bundesverband Bioenergie (BBE) die Empfehlungen der Bioenergiebranche für die nächste Legislaturperiode vorgestellt. Sandra Rostek, Leiterin des HBB, führte aus: „Bioenergie ist nicht nur vielfältig einsetzbar, sondern entwickelt sich auch stetig weiter. Bioenergie löst Probleme dort, wo andere Klimaschutztechnologien an ihre Grenzen stoßen. Von der nächsten Bundesregierung erwarten wir deshalb, dass sie sich für ambitionierten Klimaschutz einsetzt und dafür die Bioenergie im Strom-, Wärme- und Verkehrsbereich stärkt, um deren Synergieeffekte zu nutzen.“ Das Hauptstadtbüro Bioenergie schlägt in seinen Empfehlungen für die
Klimapolitik 2021 – MdB*innen S. Launert CSU bei PV-Spezialist in Bayern Mitteilungen Ökologie Solarenergie 11. August 2021 Am Montag den 09. August 2021 waren S. Launert, Parteivorsitzend*innen der CSU und Mitglied*innen des Deutschen Bundestages, und das Weißenoher Bürgermeister*innen R. Braun bei iKratos zu Gast. (WK-intern) - Die Klimapolitik 2021 wird einen wichtigen Teil des diesjährigen Wahlkampfes ausmachen, denn seit dem Hochwasser ist der Klimwandel wieder ein Stückchen realer geworden. Der Klimawandel und wie man diesem begegnet, bildete auch den Einstieg in die gemeinsame Gesprächsrunde. Für Familie Harhammer, die sich nun bereits seit über 20 Jahren mit erneuerbaren Energien beschäftigt, ist klar, die Politik ist zu spät dran. Aber dennoch ist es gut, dass das Thema nun eine große Rolle im
Bioenergie als schnell verfügbare Klimaschutzmaßnahme Bioenergie Ökologie 15. Juni 202115. Juni 2021 Der Bundesverband Bioenergie e.V. (BBE) hat in einem Positionspapier Maßnahmenvorschläge für den Klimapakt der Bundesregierung vorgelegt. (WK-intern) - BBE-Vorstand Udo Hemmerling erklärt dazu: „Bioenergie kann in allen Sektoren des Klimaschutzgesetzes eine schnell umsetzbare und wirksame Reduzierung der Treibhausgase leisten. Bereits heute werden durch die energetische Biomassenutzung insgesamt über 70 Mio. t CO2 eingespart. Für den Klimaschutzpakt haben wir ein breites Maßnahmenbündel vorgelegt, mit dem weitere Klimaschutzpotenziale kurzfristig gehoben werden können.“ Zu den Vorschlägen des BBE für beschleunigten Klimaschutz gehören eine Weiterentwicklung des Ausschreibungsdesigns für Biomasse im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), verstärkte Anreize zur Nutzung von Holz und Biomethan für die Wärmeerzeugung im Gebäudebestand, die Anrechenbarkeit von