Evonik ersetzt sein letztes Kohlekraftwerk im Chemiepark Marl Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 25. September 2019 Siemens errichtet Industriekraftwerk im Chemiepark Marl in Deutschland Schlüsselfertige Errichtung von zwei 90 MW-Kraftwerksblöcken Produktion von Prozessdampf und Fernwärme Einsparung von bis zu 1 Mio. Tonnen CO2 pro Jahr (WK-intern) - Siemens wird im Chemiepark Marl in Nordrhein-Westfalen ein hocheffizientes Gas- und Dampfturbinen(GuD)-Kraftwerk schlüsselfertig errichten. Auftraggeber ist der Spezialchemiekonzern Evonik Industries. Das neue Industriekraftwerk wird aus zwei Kraftwerksblöcken mit einer elektrischen Leistung von je 90 Megawatt bestehen und neben Strom auch Prozessdampf für den Chemiepark produzieren. Aus dem Dampfverbundnetz des Standorts werden auch zukünftig rund 2.000 Haushalte mit Fernwärme versorgt. Dadurch liegt der Brennstoffnutzungsgrad der Anlage bei über 90 Prozent. Mit dem GuD-Kraftwerk ersetzt Evonik sein
Power-to-Heat-Anlage wandelt überschüssigen EE-Strom in Wärme um Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 18. September 2019 Europas größter Wasserkocher ist am Netz (WK-intern) - Die neue Power-to-Heat-Anlage im Berliner Westen wandelt überschüssigen Grünstrom in umweltschonende Fernwärme für die Hauptstadt um. Der nächste große Schritt in Richtung Berliner Klimaneutralität ist getan: Vattenfall hat heute Europas größten Wasserkocher in Betrieb genommen – eine Power-to-Heat-Anlage, die nach dem Tauchsiederprinzip funktioniert und über eine Leistung von 120 Megawatt thermisch verfügt. Dies entspricht rund 60.000 handelsüblichen Wasserkochern. Die Inbetriebnahme ist gleichzeitig auch der erste Beitrag zur Umsetzung der Ergebnisse der Machbarkeitsstudie „Kohleausstieg und nachhaltige Fernwärmeversorgung Berlin 2030“, die vorgestern auf einer gemeinsamen Pressekonferenz von Vattenfall und dem Land Berlin vorgestellt wurden. Die Power-to-Heat-Anlage erzeugt Fernwärme aus
Angela Merkel beeindruckt von Islands Nutzung der Geothermie Geothermie Mitteilungen Technik Veranstaltungen 21. August 2019 Angela Merkel besucht Geothermie-Anlage (WK-intern) - Bundeskanzlerin Angela Merkel zeigt sich bei ihrem Besuch in Island beeindruckt von der dortigen Nutzung der Geothermie. Bei der Besichtigung des Geothermie-Kraftwerks Hellisheidi spricht sie sich für einen größeren Einsatz erneuerbarer Energien aus. Auch in Deutschland kann Geothermie effizient eingesetzt werden. BVG-Präsident Erwin Knapek appelliert an die Bundesregierung die gewaltigen Potentiale der Geothermie auch in Deutschland stärker zu nutzen. In Deutschland existieren bereits eine Reihe erfolgreicher Geothermie Projekte. So setzen beispielsweise die Stadtwerke München bei der Bereitstellung von Fernwärme auf Tiefe Geothermie und betreiben bereits fünf Anlagen zur Versorgung der Millionenstadt. Die Stadt München plant bis 2040 seinen
Netzstabilisierung: DREWAG nimmt 40 MW – Elektrodenheizkesselanlage in Betrieb Erneuerbare & Ökologie Neue Ideen ! Technik Techniken-Windkraft Videos Windenergie Windparks 16. August 2019 Mit der Energiewende in Deutschland und dem Ausbau der regenerativen Energien kommt es stundenweise immer häufiger zu sehr hohen Anteilen Erneuerbaren-Strom in den Stromnetzen. (WK-intern) - Teilweise wird sogar mehr Strom produziert, als aktuell benötigt wird, es resultieren Stromüberschüsse. Dann sind zur Netzstabilisierung Technologien gefragt, welche den Strom zwischenspeichern oder in speicherbare Energieformen umwandeln. Auch Betreiber von sogenannten Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen, in denen Fernwärme und Strom zwar hocheffizient, aber in einem festen Verhältnis zueinander erzeugt werden, müssen reagieren, weil der Marktwert des Stroms im Überschussfall sehr gering sein kann. Die DREWAG begreift die Energiewende als Chance, die Zukunftsfähigkeit der Fernwärmeversorgung aus hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung in Kombination mit
Berliner Stadtteil ohne Strom Aktuelles Technik Verbraucherberatung 19. Februar 2019 danisch berichtet; Stromausfall in Berlin-Köpenick: 31.000 Haushalte vom Strom abgetrennt, mitten im Winter ... (WK-intern) - Kein Strom, kein Licht, keine Heizung, keine Fernwärme, ... alles abgeschnitten, kein Telefon, kein Notruf bei einer Geburt, ... Hier der Link: https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/stromausfall-in-koepenick-reparaturarbeiten-dauern-bis-mittwochnachmittag-32066470 Bild: HB
Unter den Kohleschichten liegen Carbonatschichten die für geothermische Nutzung äußerst geeignet sind Geothermie Neue Ideen ! Ökologie 29. Januar 2019 Mehr Geothermie, weniger Kohle! (WK-intern) - Der durch die Bundesregierung beschlossene Kohleausstieg ist durch den Ausbau von Geothermie in den betroffenen Regionen zu begleiten. Geothermie nutzt die vorhandene Fernwärme-Infrastruktur, ist platzsparend und reduziert den Kohlenstoffdioxidausstoß erheblich. Der Bundesverband Geothermie begrüßt den Plan zum Kohleausstieg. Um Bürgerinnen und Bürger weiterhin mit Wärme zu versorgen, kann die Erdwärme einen maßgeblichen Anteil der Wärmeversorgung übernehmen. Denn weite Teile der derzeit durch Kohleenergie versorgten Regionen liegen im Norddeutschen Becken und in tief unter der Kohle liegenden Carbonatschichten in Nordrhein-Westfalen, die für geothermische Nutzung äußerst geeignet sind. Insbesondere in Nordrhein-Westfalen mit seiner hervorragenden Fernwärme-Infrastruktur können geothermische Heizwerke nahtlos die
Stadtwerke Merseburg und MVV setzen Spatenstich für umweltfreundliche Fernwärme Technik 28. Oktober 2018 Die Stadtwerke werden künftig klimafreundliche Wärme vom Heizkraftwerk TREA Leuna der MVV beziehen und die Region so jährlich um rund 12.000 Tonnen CO2 entlasten. PB: Per Spaten starteten Kai Lehmann (GF Service Gesellschaft Sachsen-Anhalt Süd, li.), Guido Langer (GF Stadtwerke Merseburg, 2.v.li.), Dr. Hansjörg Roll (Vorstand MVV, 2.v.re.), Jens Bühligen (OB der Stadt Merseburg, re.) und das Team das Projekt. (WK-intern) - Mit dem offiziellen Spatenstich haben die Stadtwerke Merseburg und das Mannheimer Energieunternehmen MVV den Startschuss für ein zukunftsweisendes Projekt gegeben. Die Stadtwerke Merseburg betreiben ein umfangreiches Fernwärmenetz von insgesamt über 41 Kilometern Länge. In Kooperation mit dem Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie AG
EU-Kommission genehmigt Beihilfen für vier hocheffiziente KWK-Anlagen in Deutschland Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Technik 6. August 2018 Die EU-Kommission hat die geplanten Beihilfen des Bundes für vier hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlagen in Deutschland genehmigt, die an die Fernwärmenetze in Berlin, Köln, Düsseldorf bzw. München angeschlossen sind. (WK-intern) - Die Kommission gelangte zu dem Schluss, dass die Maßnahmen die energie- und klimapolitischen Ziele der EU fördern, ohne den Wettbewerb im Binnenmarkt über Gebühr zu beeinträchtigen. Im November 2016 meldeten die deutschen Behörden ihr Vorhaben bei der Kommission an, vier hocheffiziente KWK-Anlagen zu fördern. Rechtsgrundlage für diese Einzelmaßnahmen ist die 2016 verabschiedete Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG), die die Kommission im Oktober 2016 für mit dem EU‑Beihilferecht vereinbar erklärt hatte. Einzelmaßnahmen auf der Grundlage dieses
Erhebliche geothermische Potentiale im Norddeutschen Becken Geothermie 7. Juni 2018 Daldrup & Söhne AG erhält Auftrag für Geothermiebohrung von Stadtwerken Schwerin (WK-intern) - Der Bohrtechnik- und Geothermiespezialist Daldrup & Söhne AG (ISIN DE0007830572) hat von der Energieversorgung Schwerin GmbH & Co. Erzeugung KG (EVSE), ein Tochterunternehmen der Stadtwerke Schwerin GmbH (SWS), einen Auftrag zur Erstellung einer Geothermiebohrung erhalten. Der Auftragswert in Euro liegt im unteren einstelligen Millionenbereich. Die Arbeiten in Schwerin-Lankow werden Ende Mai 2018 beginnen. Die Bohrung soll bis auf eine Tiefe von 1.250 Metern abgeteuft werden. Das Land Mecklenburg-Vorpommern fördert das Projekt gemäß der Klimaschutz-Förderrichtlinie und dem Klimaschutz-Darlehensprogramm. Die Nutzung der Erdwärme ist für die Stadtwerke Schwerin ein Beitrag zu einer
Umsteigen auf Biowärme – Effizient Heizen mit erneuerbaren Energien Bioenergie 1. Juni 2018 Biowärme ist voll im Trend (WK-intern) - Über 20 Prozent der Haushalte in Deutschland heizen bereits mit nachwachsenden Rohstoffen, also zum Beispiel mit Holz, Stroh oder Biogas. Das ist umweltfreundlich, nachhaltig und klimaschonend - und mittelund langfristig auch viel günstiger als die oft uralten Ölheizungen, die hierzulande noch in vielen Kellern stehen. Wie Sie Ihre ganz persönliche Wärmewende einleiten können, verrät Ihnen Helke Michael. Sprecherin: Öl- und Gas-Heizungen haben hierzulande oft 20 Jahre oder mehr auf dem Buckel und sind technisch gesehen längst überholt: Dr. Andreas Schütte: "Alte Heizungen haben eine schlechte Effizienz und daher muss man eben einen Austausch in Erwägung ziehen -
Fernwärmeausbau in Hamburg-Bramfeld News allgemein Technik 5. März 2018 Bauarbeiten starten am 5. März (WK-intern) - In Hamburg-Bramfeld wird am Montag, 5. März, mit dem Bau einer neuen Fernwärmeleitung begonnen. Bereits am Sonntag, 4. März, werden die Absperrungen aufgebaut. Die Baumaßnahme betrifft die Pestalozzistraße, Bramfelder Straße, Bramfelder Chaussee und Teile der Fabriciusstraße. Die Fabriciusstraße wird an der Einmündung zur Bramfelder Chaussee voll gesperrt. Bei den anderen Straßen werden einzelne Fahrspuren gesperrt. In jede Richtung wird dabei mindestens ein Fahrstreifen frei bleiben. Die Baustelle besteht voraussichtlich bis Ende November 2018. Um die Arbeiten möglichst schnell abzuschließen, wird mit mehreren Kolonnen gleichzeitig gearbeitet. Während der gesamten Bauzeit werden sich Verkehrsbehinderungen nicht vermeiden lassen. Vattenfall setzt
Mit der Power-to-Heat-Anlage müssen weniger Windräder und PV-Anlagen abgeregelt werde Ökologie Technik Videos 11. November 2017 Spatenstich für Europas größte Power-to-Heat-Anlage (WK-intern) - Der nächste große Schritt in Richtung Klimaneutralität ist getan: Vattenfall ersetzt den Steinkohlenblock C des Heizkraftwerkes Reuter im Berliner Bezirk Spandau durch die größte Power-to-Heat-Anlage in Europa. Mit Hilfe dieser Zukunftstechnologie, die einem riesigen Wasserkocher gleicht, wird ab dem Jahr 2019 elektrische Energie in umweltschonende Fernwärme umgewandelt. Von dem Neubauvorhaben profitieren bis zu 30.000 Haushalte. Nicht nur das Wetter, auch die Stimmung war sonnig, als der Berliner Vattenfall Wärme-Chef Gunther Müller und Stefan Tidow, Staatssekretär für Umwelt und Klimaschutz, ihre Spaten in den weichen Erdboden auf dem Baufeld des Kraftwerksgeländes am Großen Spreering stießen und damit symbolisch