Ausschreibungen für Windenergie: Bundeswirtschaftsministerium hält sich nicht an EU-Vorschlag Produkte Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 16. Februar 2016 Aktuelles Eckpunktepapier des Bundeswirtschaftsministeriums zu Ausschreibungen BBEn: „Neuer Vorschlag ist nicht ausreichend, um Bürgerenergie zu erhalten“ Ein neuer Vorschlag des Bundeswirtschaftsministeriums zu Ausnahmeregelungen beim geplanten Ausschreibungssystem für neue Ökostrom-Anlagen ist aus Sicht des Bündnis‘ Bürgerenergie nicht ausreichend, um Bürgerinnen und Bürger weiterhin die aktive Gestaltung der Energiewende zu ermöglichen. Der heute veröffentlichte Vorschlag des Ministeriums sieht vor, dass Bürgerenergiegesellschaften auch ohne eine Projekt-Genehmigung laut Bundesimmissionsschutz an Ausschreibungen für Windenergie teilnehmen können. Mit den Ausschreibungen soll das faktische Recht, Windenergieanlagen betreiben zu dürfen, vergeben werden. Durch Ausschreibungen würde der Gesetzgeber ein besonderes Risiko in den Markt einführen: das Risiko, trotz erheblicher Entwicklungskosten keinen Zuschlag
Ausschreibungen behindern Ausbau erneuerbarer Energien und Erhalt der Bürgerenergie Ökologie Solarenergie Windenergie 25. Januar 2016 BUND und BWE fordern weiteren dynamischen Ausbau erneuerbarer Energien und Erhalt der Bürgerenergie (WK-intern) - Die Konferenz der norddeutschen Bundesländer am Montag in Wismar zur Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) ist für den Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und den Bundesverband Windenergie (BWE) ein Signal dafür, dass die Energiewende am Scheideweg steht. Für einen Fehler halten beide Verbände die geplante Systemumstellung auf Ausschreibungen für Erneuerbare-Energien-Anlagen. Die daraus resultierenden höheren Kosten und Risiken für Investoren würden der Energiewende schaden. „Mit den geplanten Ausschreibungen sollen die Erneuerbaren insgesamt gedeckelt und die Windkraft an Land hart ausgebremst werden. Bürgerenergie und andere kleine Akteure haben
Neue Energiewelt: In der Energiewirtschaft wird der Umbruch zur Normalität: In der Energiewirtschaft wird der Umbruch zur Normalität Solarenergie Veranstaltungen 2. Dezember 20151. Dezember 2015 In Deutschlands Energiewirtschaft wird der Umbruch zur Normalität. (WK-intern) - Die wesentlichen Geschäftschancen liegen nicht mehr im Verkauf von Strom oder Energietechnik, sondern in neuen Versorgungs- und Servicemodellen für Kunden und der Dezentralisierung der Versorgung. Diese Einschätzung wurde von einem Großteil der Referenten auf dem „16. Forum Solarpraxis – Wege in die Neue Energiewelt“ geteilt, das am 26. und 27. November 2015 im Hilton Hotel Berlin stattfand. Mit einem Wachstum auf nun 700 Teilnehmer hat das Forum seine Position als eine führende Fachkonferenz der neuen Energiewelt bestätigt. Franco Gola, Leiter der Abteilung Energielösung PV bei der E.ON Energie Deutschland GmbH: "Das
Bürgerenergie: Energiegenossenschaft Rittersdorf produziert und verbraucht Ökostrom vor Ort Solarenergie 30. November 2015 Die Agentur für Erneuerbare Energien zeichnet heute die 250-Einwohner-Gemeinde Rittersdorf als Energie-Kommune des Monats aus. (WK-intern) - „Die Rittersdorfer produzieren nicht nur Ökostrom, sondern verbrauchen diesen auch direkt vor Ort“, begründet Nils Boenigk, stellvertretender Geschäftsführer der Agentur für Erneuerbare Energien, die Entscheidung für die Thüringer Gemeinde. „Ökostrom dort zu verbrauchen, wo er erzeugt wird, kann zu Entlastungen beim Netzausbau und bei der EEG-Umlage führen, so dass hier eine wichtige Lösung für die Zukunft der Energiewende und des Klimaschutzes liegt.“ Die Mitglieder der Energiegenossenschaft Rittersdorf haben 2013 auf der ehemaligen Mülldeponie Rittersdorf einen Bürgersolarpark errichtet. 17.100 Module mit einer Leistung von
Leuchtturmprojekt für die Energiewende in Bürgerhand geht ans Netz Solarenergie 23. September 2015 Vier Energiegenossenschaften aus Baden-Württemberg feiern in Kirchardt das Richtfest für ihre Bürgersolaranlage mit einer Leistung von 2,9 Megawatt. (WK-intern) - Der Strom aus der Anlage wird zukünftig von den Bürgerwerken direkt an Kunden vor Ort und in ganz Deutschland geliefert. Mit einem großen Fest feiern die EnerGeno Heilbronn-Franken eG, die BEG Adersbach-Sinsheim-Kraichgau eG, die Bürgerenergie Neckar-Odenwald eG und die Bürgerenergie Zabergäu eG im Rahmen der Energiewendetage Baden-Württemberg die Einweihung ihrer Freiflächen-Photovoltaikanlage zwischen Sinsheim und Heilbronn. Die Anlage gilt als Leuchtturmprojekt für die Energiewende in Bürgerhand. Trotz schwieriger Rahmenbedingungen gelang es den vier beteiligten Energiegenossenschaften, das Vorhaben mit großer Unterstützung aus der Bevölkerung zu
Finanzsenator Kollatz-Ahnen will Bürger am Stromnetz beteiligen Mitteilungen Verbraucherberatung 13. September 2015 Finanzsenator Kollatz-Ahnen: „Stromnetz in Bürgerhand: Gute Idee!“ (WK-intern) - Der Berliner Finanzsenator Dr. Matthias Kollatz-Ahnen will die Berliner Bürger am Stromnetz beteiligen. Auf dem Kongress der Bürgergenossenschaft BürgerEnergie Berlin am Samstag sagte Kollatz-Ahnen vor mehreren Hundert Teilnehmern: „Wir wollen, dass das Thema genossenschaftliche Beteiligung an der Energiewende in Berlin eine wichtige Rolle spielt.“ Die BürgerEnergie Berlin ist Bieter im Vergabeverfahren um das Stromnetz und will dieses gemeinsam mit dem Land Berlin betreiben. „Ich halte das für eine gute Idee!“, so Kollatz-Ahnen zu einer solchen Kooperation von öffentlicher Hand und Bürgerhand. In einer Diskussion mit Bürgerinnen und Bürgern bekannte sich der Finanzsenator klar zur Zusammenarbeit
Finanzsenator spricht auf NetzGipfel über: Stromnetz in Bürgerhand Mitteilungen Veranstaltungen Verbraucherberatung 8. September 2015 Am kommenden Samstag, 12. September, richtet die Netzkauf-Genossenschaft BürgerEnergie Berlin eG (BEB) erneut den „NetzGipfel“ aus. (WK-intern) - Auf dem Stromnetz-Kongress ist u.a. Finanzsenator Matthias Kollatz-Ahnen zu Gast und wird sich der Diskussion mit den Bürgern stellen. Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BEB, erwartet eine klare Positionierung des Senatsvertreters: „Wir wollen hören, ob der Senat das Thema Bürgerbeteiligung ernst nimmt und die Berliner bei den Energienetzen mitreden lassen will – oder nicht.“ Auch die gestoppten Vergabeverfahren für Strom- und Gasnetz und die laufenden Verhandlungen mit den Eigentümern der GASAG sollen thematisiert werden. Auf einer weiteren Podiumsdiskussion im Rahmen des NetzGipfels werden sich auch die Bewerber
Keine faire Chance – 2. PV-Ausschreibung: Bündnis Bürgerenergie kritisiert Verdrängung kleiner Bieter Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 13. August 201513. August 2015 Die Bundesnetzagentur hat heute die Zuschläge der zweiten Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen veröffentlicht. (WK-intern) - Insgesamt sind 136 Gebote eingegangen mit einem Volumen von 558 MW. Zuschläge erhielten 33 Gebote mit insgesamt 159,7 MW. Erfolgreich waren insbesondere große Bieter mit vielen Projekten in ihrem Portfolio, auch E.on und EnBW gehören zu den Gewinnern. Viele der erfolgreichen Bieter konnten mehrere Zuschläge für ihre Projekte erhalten. Noch sind nicht alle Details der Ergebnisse der zweiten Ausschreibungsrunde bekannt, auch der Preis wird erst in ein paar Tagen bekannt gegeben. „Wie schon bei der ersten Ausschreibungsrunde für PV-Freiflächenanlagen hat kein einziges Bürgerenergieprojekt einen Zuschlag erhalten. Vielmehr zeigt sich erneut:
Bundeswirtschaftsministerium leitet Anhörung zum Ausschreibungsdesign für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen ein Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 4. August 20153. August 2015 BMWi: Neue Eckpunkte zur Förderung von EEG-Anlagen (WK-intern) - Kleine Anlagen weiter über Vergütung gefördert? Bürgerenergie ausgeschlossen? Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat die Eckpunkte für Ausschreibungen für die Förderung von Erneuerbare-Energien-Anlagen vorgelegt. Ziel ist es, die Höhe der finanziellen Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien und Grubengas ab 2017 wettbewerblich zu ermitteln. Das Eckpunktepapier soll nun breit konsultiert werden. Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, Rainer Baake, hierzu: "Eine Ausschreibung ist ein objektives, transparentes und diskriminierungsfreies Verfahren, um die Förderhöhe wettbewerblich zu ermitteln. Wir haben die Grundlagen hierfür bereits im EEG 2014 gelegt und in diesem Jahr bereits erste Ausschreibungsrunden
Bundesregierung nutzt Möglichkeiten zum Schutz der Bürgerenergie nicht aus Windenergie Windparks Wirtschaft 3. August 2015 Die Förderung neuer Windenergieanlagen soll künftig über Ausschreibungen ermittelt werden. (WK-intern) - Die Eckpunkte des geplanten Ausschreibungsdesigns sind heute vom Bundeswirtschaftsministerium veröffentlicht geworden. Es kommentiert Marcel Keiffenheim, Leiter Energiepolitik bei Greenpeace Energy: „Es ist bedauerlich und politisch falsch, dass die Bundesregierung mit ihren Plänen beim Schutz der Bürgerenergie noch hinter das EU-Recht zurückfällt. Während die EU Möglichkeiten geschaffen hat, um kleine Akteure von den Risiken des Ausschreibungssystems auszunehmen, will die Bundesregierung auch für viele kleine Windenergie-Akteure keinen Schutz gewähren. Der jetzt vorliegende Entwurf schließt eine generelle Ausnahmeregelung für neue Windenergieprojekte mit bis zu sechs Windkraftanlagen oder sechs Megawatt Leistung kategorisch aus. Deshalb lehnen
Bündnis Bürgerenergie übt scharfe Kritik am Eckpunktepapier Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 1. August 2015 Eckpunktepapier zu Ausschreibungen: Bundesregierung nimmt Akteursvielfalt und Bürgerenergie nicht ernst (WK-intern) - Nach Vorlage eines Eckpunktepapiers zu Ausschreibungen für die Förderungen von Erneuerbare-Energie-Anlagen Bündnis Bürgerenergie: Bundesregierung nimmt Akteursvielfalt und Bürgerenergie nicht ernst Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat heute Eckpunkte für die Förderung von Erneuerbare Energien durch Ausschreibungen vorgestellt. Das Bündnis Bürgerenergie kommentiert dieses Papier. Mit dem Eckpunktepapier beweist das Bundeswirtschaftsministerium erneut: Minister Sigmar Gabriel und sein Haus verkennen die wirtschaftliche Realität von Bürgerenergiegesellschaften. Sie ignorieren, dass durch Ausschreibungen zusätzliche Investitionsrisiken für Bürgerenergie entstehen. Sie erkennen auch nicht, dass Ausschreibungen erheblichen finanziellen und bürokratischen Aufwand verursachen, der von kleinen Akteuren nicht geschultert werden
Einbruch bei Gründungszahlen von Energiegenossenschaften Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 16. Juli 2015 DGRV-Jahresumfrage unter Energiegenossenschaften zeigt: Einbruch bei Gründungszahlen Neugründungen gehen insgesamt um 60 Prozent zurück Anzahl der Wärmenetze steigt weiter Kommunale Energiewende nur mit Bürgern erfolgreich (WK-intern) - Die Zahl der Neugründungen bei Energiegenossenschaften ist mit insgesamt 54 in 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 60 Prozent eingebrochen – 2013 waren es noch 129. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands (DGRV), die heute auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) in Berlin vorgestellt wurde. „Die Novellierung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes hat sich stark bremsend auf die Gründungszahlen ausgewirkt. In den vergangenen Jahren boomte noch die Idee der Bürgerenergie, nun