Expertise zeigt: Ausschreibungen sind Hemmnis für Bürgerbeteiligung bei der Energiewende. Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Juli 2015 Bündnis Bürgerenergie fordert Bundesregierung auf, beim Erhalt der Akteursvielfalt am Energiemarkt Wort zu halten. Neue wissenschaftliche Expertise belegt kaum zu schulternde Risiken und Hemmnisse durch Ausschreibungen für Bürgerenergie und kleine Akteure. Berlin - Die Bundesregierung bereitet derzeit den radikalen Umbau des Fördersystems für Erneuerbare Energien vor. Projekte sollen nur noch dann eine Vergütung erhalten, wenn sie sich im Zuge eines komplexen Ausschreibungsverfahrens gegen andere Bieter durchgesetzt haben. Alleiniges Kriterium soll dabei nach den aktuellen Planungen der Preis sein. In wenigen Tagen wird das Bundeswirtschaftsministerium zur anstehenden EEG-Reform ein Eckpunktepapier veröffentlichen. Wie gravierend die Auswirkungen von Ausschreibungen für Bürgerenergie sind, verdeutlicht eine aktuelle wissenschaftliche
Vattenfall-Verhandlungen hebeln Stromnetz-Vergabeverfahren aus Mitteilungen Verbraucherberatung 20. Mai 2015 Bürgergenossenschaft schaltet Kartellamt ein „Vattenfall-Verhandlungen hebeln Stromnetz-Vergabeverfahren aus“ Senat muss sich zu Bürgerbeteiligung bekennen rechtliche Schritte gegen Verfahren angekündigt (WK-intern) - Die BürgerEnergie Berlin (BEB) hat im Vergabeverfahren für das Berliner Stromnetz das Bundeskartellamt eingeschaltet und eine Erklärung vom Senat eingefordert. Die Bürgergenossenschaft reagiert damit auf die Ankündigung des Berliner Senats, Verhandlungen mit Vattenfall über eine Kooperation beim Stromnetz aufzunehmen. „Wir wehren uns gegen das Vorgehen des Senats“, sagt Luise Neumann-Cosel, Vorstand der BürgerEnergie Berlin. „Mit den inoffiziellen Verhandlungen legt sich der Senat faktisch auf Vattenfall fest. Das offizielle Vergabeverfahren wird so komplett ausgehebelt.“ Die Bürgergenossenschaft, die selbst Bieter im Vergabeverfahren ist, hat das Bundeskartellamt aufgefordert, das
Bürgerenergieprojekte haben einen Anteil von über 45 Prozent an EE Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Veranstaltungen 5. März 2015 PV-Betreiberkonferenz: Entscheidende Impulse für die Energiewende kommen von Bürgern (WK-intern) - Bürgerenergieprojekte haben einen Anteil von über 45 Prozent an der gesamten installierten Leistung von Wind‐Onshore‐, Photovoltaik‐ und Biomasseanlagen. Damit sind sie ein wesentlicher Treiber der Energiewende. Auch für die Entwicklung neuer dezentraler Anwendungskonzepte wie Mieterstrom und Direktbelieferung haben Energiegenossenschaften und andere Zusammenschlüsse von Bürgern die entscheidenden Impulse geliefert. Nun ist diese einzigartige gesellschaftliche Erfolgsgeschichte in Gefahr: 2014 wurden nur noch 29 Energiegenossenschaften gegründet. Das entspricht einem Einbruch von rund 85 Prozent gegenüber dem Jahr 2011. Anlässlich der ersten Photovoltaik Betreiberkonferenz der Solarpraxis AG, die am 27. März 2015 in Kirchdorf bei München
Ausschreibungspflicht für Ökostrom-Anlagen richtet sich gegen Bürgerenergie Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Verbraucherberatung Windenergie Wirtschaft 16. Januar 2015 Als Schlag gegen kleine Anlagenbetreiber und Energieanbieter bewertet Greenpeace Energy das heute bekannt gewordene Ausschreibungsdesign für Photovoltaik-Freiflächenanlagen. (WK-intern) - Die Bundesregierung will Förderungen für diese Solar-Anlagen nur noch über Ausschreibungen ermitteln und vergeben. Windkraftanlagen an Land per Ausschreibung Gabriel bedient ganz offensichtlich die Geschäftsinteressen großer Konzerne Das geht aus einem jetzt bekannt gewordenen Verordnungsentwurf hervor, der noch im Januar vom Bundeskabinett beschlossen werden soll. „Wir lehnen Ausschreibungen ab, denn sie eignen sich grundsätzlich nicht, um die erneuerbaren Energien kostengünstig und mit breiter Beteiligung ausbauen. Das zeigen Erfahrungen in Frankreich oder den Niederlanden, wo die Kosten anders als erhofft nicht sanken und Ausbauziele am Ende nicht
Umweltministerkonferenz: Bürgerenergie soll weiterhin die wichtigste Säule im erneuerbaren Energiemix bleiben Kleinwindanlagen Windenergie Windparks Wirtschaft 25. Oktober 201424. Oktober 2014 Umweltministerkonferenz in Heidelberg: Nationales Hochwasserschutzprogramm verabschiedet Kiel/Heidelberg - Auf der heutigen Konferenz der Umweltminister in Heidelberg wurde unter anderem über Maßnahmenpakete zur Verbesserung von Hochwasserschutz, Gewässerschutz und die Energiewende beraten. Ausschreibungsmodelle: (WK-intern) - Als erstes Gremium auf Bundesebene befasste sich die Umweltministerkonferenz auch mit dem ab 2017 geplanten neuen EEG. Alle neuen EEG-Projekte sollen ab 2017 ausgeschrieben werden. Die Umweltministerkonferenz definierte Maßgaben, damit die Energiewende ohne Bruch fortgesetzt werden kann. Eine grundsätzliche Umstellung auf Ausschreibungsmodelle soll erst dann erfolgen, wenn hinreichend belegt ist, dass Verfahren tatsächlich geeignet und effizienter sind, um die Energiewende zu realisieren. Die Umweltminister der Länder forderten technologiespezifische Pilotprojekte, mit denen
Kampf um Strom – Prof. Dr. Claudia Kemfert wirbt für Stromnetz in Bürgerhand Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen 12. September 2014 Pressemitteilung der BürgerEnergie Berlin Die renommierte Energieökonomin Prof. Dr. Claudia Kemfert wirbt mit einer öffentlichen Vortrags- und Diskussionsveranstaltung für die Stromnetzkauf-Genossenschaft BürgerEnergie Berlin eG. (WK-intern) - In ihrem Vortrag wird die Abteilungsleiterin des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) über die ökonomische Situation Vattenfalls und die Gründe für ihre Unterstützung der Bürgergenossenschaft sprechen. Prof. Dr. Kemfert ist der BürgerEnergie Berlin eG bereits im vergangenen Jahr beigetreten und unterstützt die Genossenschaft zum Kauf des Berliner Netzes seither aktiv. "Kampf um Strom" Ein Vortrag von Prof. Dr. Claudia Kemfert, Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung Dienstag, 16. September, 19 Uhr Hochschule für Wirtschaft und Recht, Saal B 4.41 Badensche Str.
Bürgerenergie-Konvent: Bürgerenergiewende in Fulda Erneuerbare & Ökologie Veranstaltungen 2. September 2014 Im Oktober 2014 findet in Fulda der erste Bürgerenergie-Konvent statt (WK-intern) - Bürgerenergie-Konvent: Bürgerenergiewende am Ende? Jetzt erst recht! Pfade einer bürgernahen und dezentralen Energiewende 17. und 18. Oktober 2014 Beginn: Freitag, 15:30 Uhr Ende: Samstag, 15:30 Uhr Ort: Parkhotel Kolpinghaus Fulda, Goethestraße 13, 36043 Fulda, www.parkhotel-fulda.de Teilnehmergebühr: 80 Euro bzw. 50 Euro für Fördermitglieder des BBEn Wir laden zum Erfahrungsaustausch, zur Wissensvernetzung und zur Weiterbildung. Welche sind die drängenden Fragen einer dezentralen Energiewende in Bürgerhand? Wer sind die Akteure und welche Antworten sind vonnöten? Wir wollen mit Ihnen diese Fragen diskutieren, Praxismodelle und -konzepte entwickeln und die facettenreiche Kultur der Bürgerenergie beleuchten. Seien Sie dabei, gestalten Sie
BürgerEnergie Berlin will das Berliner Stromnetz kaufen und OSTWIND ist jetzt mit dabei Erneuerbare & Ökologie Techniken-Windkraft Verbraucherberatung Videos Windenergie Windparks Wirtschaft 1. August 2014 OSTWIND beteiligt sich an BürgerEnergie Berlin Energie in Bürgerhand! Die "BürgerEnergie Berlin" will das Berliner Stromnetz kaufen. OSTWIND ist mit dabei. (WK-intern) - Die Energieversorgung gehört in Bürgerhand! Deshalb setzen wir von OSTWIND gerade auch auf Bürgerwindprojekte und sind jetzt auch Mitglied bei der BürgerEnergie Berlin. Die Genossenschaft will das Berliner Stromnetz kaufen, um die Energielandschaft zu demokratisieren und den Umstieg auf 100 Prozent Erneuerbare Energien zu schaffen. Energienetze gehören in die Hand der Bürgerinnen und Bürger! Genauso der Aufbau eines zukunftsweisenden Energiesystems: Die BürgerEnergie Berlin treibt die Demokratisierung unserer Energielandschaft voran, damit die Bevölkerung über Strom und Netze mitbestimmen können. Wenn der Umstieg
Umfrage: Aktuelle Energiepolitik führt zu Investitionsrückgang bei Erneuerbaren Bioenergie Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 7. Juli 2014 DGRV-Jahresumfrage unter Energiegenossenschaften zeigt: Aktuelle Energiepolitik führt zu Investitionsrückgang Jede dritte Energiegenossenschaft plant keine weiteren Investitionen Großes Potenzial im Bereich Nahwärme Kommunen sind wichtige Partner (WK-intern) - Berlin - Die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) hat zu erheblicher Verunsicherung bei den Energiegenossenschaften geführt. Fast jede dritte wird in diesem Jahr keine Investitionen vornehmen. Zum Vergleich: Im Vorjahr waren lediglich acht Prozent ohne Investitionsplan. Das zeigt eine aktuelle Umfrage des Deutschen Genossenschafts- und Raiffeisenverbands e.V. (DGRV), die heute gemeinsam mit der Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE) in Berlin vorgestellt wurde. „Das neue EEG droht die Energiewende auszubremsen und dabei vor allem die kleinen Marktakteure wie
BürgerEnergie Berlin bietet Angebot für eine Kooperation beim Stromnetz-Betrieb an Mitteilungen Verbraucherberatung 16. Juni 2014 Bürgergenossenschaft unter letzten drei Stromnetz-Bewerbern BürgerEnergie macht Land Berlin Kooperations-Angebot für Stromnetz Über 10 Mio. Euro eingeworben Zusammenarbeit mit Landesbetrieb Berlin Energie beim Gasnetz geplant Die BürgerEnergie Berlin eG hat dem Land Berlin ein umfassendes Angebot für eine Kooperation beim Stromnetz-Betrieb gemacht. Nachdem sich zahlreiche Bieter aus dem Vergabeverfahren zurückgezogen haben, ist die Bürgergenossenschaft nun einer von nur noch drei verbliebenen Bewerbern um das Berliner Stromnetz. Mit Ablauf der Frist vor einigen Tagen hat die BürgerEnergie Berlin ihr indikatives Angebot für die Stromnetz-Konzession eingereicht. Die Genossenschaft will das Stromnetz gemeinsam mit dem Land Berlin betreiben. Dazu Luise Neumann-Cosel, Vorstand der Bürgergenossenschaft: "Wir sind bereit und in der
Klimaschützer nicht bestrafen: Proteste gegen die Eigenstrom-Umlagepläne für Bürgerenergie Dezentrale Energien Kleinwindanlagen Mitteilungen 13. Juni 2014 Eigenstrom-Umlage: Industrie und Kleinerzeuger dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden Zu den Protesten von vbw-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt gegen die Eigenstrom-Umlageplänen der großen Koalition, eigene neue Kraftwerke der Industrie ab 2015 stärker zu belasten, erklärt Landesvorsitzender Dieter Janecek: (WK-intern) - "Gut, dass auch die bayerische Wirtschaft erkannt hat, dass man Klimaschützer nicht bestrafen darf. Hier geht es aber nicht nur um unsere mittelständischen Unternehmen, die belastet werden. Die Streichung der Bagatellgrenze ist auch ein Frontalangriff auf die Bürgerenergie. Familien mit Solardächern auf ihren Häusern müssen so für ihren Klimaschutzbeitrag büßen. Industrie und Kleinerzeuger dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Sonst ist der Klimaschutz der große
EEG-Umlage für Eigenverbrauch von Kleinanlegern wäre Frontalangriff auf die Bürgerenergie Dezentrale Energien Verbraucherberatung 13. Juni 2014 EEG-Umlage auch für Eigenverbrauch von Kleinanlegern wäre ein Frontalangriff auf die Bürgerenergie „Die Belastung des Eigenverbrauchs mit der EEG-Umlage auch auf Anlagen unter der 10-kw-Grenze wäre ein erneuter Frontalangriff auf die Bürgerenergie. (WK-intern) - Wenn die Bundesregierung ihre Pläne, wie sie heute durchgesickert sind, nicht korrigiert, wäre das ein erheblicher Rückschlag für Bürgerenergie“, kritisiert Dr. René Mono, stellvertretender Vorstandsvorsitzender im Bündnis Bürgerenergie e.V. (BBEn). Offenbar sollen alle Selbsterzeuger von Ökostrom vom privaten bis zum industriellen Verbrauch mit einer einheitlichen Umlage von 40 Prozent belastet werden. Aktuell entspräche das 2,5 Cent pro Kilowattstunde; die Regelung soll für Neuanlagen gelten. Die bisherigen Pläne hatten