Frankreich – Atomkraftwerk Penly nach Feuer weiter abgeschaltet – Radioaktives Kühlwasser ausgetreten News allgemein 6. April 201225. Mai 2012 Fukushima rückt wieder näher. (WK-intern) - Am Donnerstag brachen im französischen Atomkraftwerk Penly zwei Feuer aus, die von der Feuerwehr aber schnell gelöscht werden konnten. Die AKW-Leitung erklärte dazu, Öl sei an einer Pumpe in Brand geraten. Über dem Kernkraftwerk sollen kurze Zeit schwarze Rauchwolken gestanden haben. Bedingt durch den Pumpendefekt lief bis zum frühen Morgen des Freitags radioaktives Wasser aus dem Kühlkreislauf aus. Wo dieses Wasser geblieben ist, ist unklar. Die Kernkraftsleitung erklärte, das es keine Auswirkungen auf die Umwelt gegeben haben soll und niemand gesundheitlich geschädigt wurde. Die zuständige Atomaufsichtsbehörde ASN hat den Vorfall im Atomkraftwerk Penly zunächst als Störfall 1
Wieder große Mengen an hochradioaktiv verseuchtem Wasser aus der Ruine von Fukushima verschwunden News allgemein 6. April 20126. April 2012 (WK-intern) - Japan/Fukushima Wieder ist eine große Menge an hochradioaktiv verseuchtem Wasser, was zur dringenden Kühlung der Brennstäbe benötigt wird, einfach weg. Niemand kann sagen wie lange das gerade gefundene Leck schon besteht. Das WK hatte zuletzt am 28. März 2012 berichtet, (Fukushima kommt wahrscheinlich nie mehr zur Ruhe - erneuter Kühlwasserverlust in den Atomruinen von Fukushima) dass im Reaktorblock 2 die angenommene Kühlwassermenge von 10 Metern auf ungeklärte Weise nur noch 0,6 Meter Höhe betrage und der Block ganz außer Kontrolle geraten könne. Vom Anfang der Katastrophe an berichtete Tepco und die japanische Regierung (die sich im Grunde personell nicht unterscheiden, sondern dieselben
Durch einfaches Aufsprühen entfaltet umweltfreundlicher Rostschutz seine Wirkung Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 6. April 20125. April 2012 (WK-news) - Wo Metall ist, da ist meistens auch Rost. Ob am Unterboden des Autos, an Gartengeräten oder an Maschinenteilen – Witterungseinflüsse, Sauerstoff oder mechanische Belastungen nagen ohne Unterlass am Metall. Früher oder später sind Geräte so verrostet, dass ihr Betrieb nicht mehr sicher, oder ihre Funktion stark eingeschränkt ist. Oft werden zum Schutz Schwermetalle verwendet, die zwar vor Rost schützen, dafür aber nicht ungefährlich für Mensch und Umwelt sind. Forscher am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien haben nun ein Material entwickelt, das durch einfaches Aufsprühen eine wirksame Schutzschicht gegen das Rosten bildet – ganz ohne Schwermetalle. Vom 23. bis zum 27.
BUM: Die Energiewende ist machbar – und zahlt sich aus Erneuerbare & Ökologie News allgemein Technik Windenergie 5. April 20125. April 2012 (WK-intern)Nicht mehr ganz so überzeugend ist das Ergebnis der gerade veröffentlichten Studie. Angesichts der Förderkürzungen und Pleiten bei der Solarenergiegewinnung, der halbherzigen Netzausbau, der unklaren behördlichen Auflagen für Kleinenergieanlagen, gerade im privaten Bereich, der Vernachlässigung der dezentralen Energieversorgung, der Netzanbindung von Offshore-Windparks, der bürokratischen Hemmnisse in allen Energiebereichen und der Verflechtung von Großkonzernen mit der Politik, wo Politiker zu Banken, Energieriesen, Großindustrien, ... wechseln und umgekehrt, erinnert doch mehr an das Bild einer korrupten Banane-Republik-Deutschland (BRD), als an einen demokratischen Staat. Anscheinend nimmt die Regierung die selbst ausgerufene Energiewende nicht mehr als Ziel der Energieversorgung und hat im Zuge der Stimmung
Regierung unterscheidet souverän: Atomausstieg nur im Inland, Förderung von Atomstrom im Ausland Behörden-Mitteilungen News allgemein 5. April 2012 Energiewende betrifft nur die Stromerzeugung im Inland - Wirtschaft und Technologie/Antwort - 05.04.2012 Die Bundesregierung hat die beantragte Übernahme einer Exportkreditgarantie für das brasilianische Atomkraftwerk Angra 3 mit dem Hinweis verteidigt, die Energiewende betreffe nur das Inland. „Die von der Bundesregierung beschlossene Energiewende betrifft die nukleare Stromerzeugung im Inland“, heißt es in einer Antwort (17/9089) der Regierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/8851). Es liege in der souveränen Entscheidung anderer Staaten, zur Ausgestaltung ihrer Energiepolitik einen anderen Energiemix zu wählen. Vor der endgültigen Bürgschaftszusage würden die Ergebnisse eines weiteren unabhängigen Gutachtens abgewartet, mit dem festgestellt werden soll,
Algen als Energiequelle: Mikroalgen funktionieren wie kleine Kraftwerke E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Veranstaltungen 5. April 201217. Oktober 2012 Hannover Messe 2012: Innovationen aus dem KIT Auf der Hannover Messe 2012 vom 23. bis 27. April ist das KIT mit Innovationen rund um Energie, Mobilität, IT und mit weiteren Zukunftsthemen vertreten. So stellt das KIT seine Algentechnologie-Plattform vor und zeigt einen Photobioreaktor für Mikroalgen. Zudem präsentiert es neue Lasertechnologien für die Fertigung von Lithium-Ionen-Batterien, eine elektronische Deichsel für landwirtschaftliche Arbeitsmaschinen und ein Organic Computing System für Traktoren. Mitaussteller sind KNMF, EUMINAfab, EnSoC und KIC InnoEnergy. Das KIT trägt darüber hinaus auf weiteren Ständen und Sonderschauen bei. KIT-Hauptstand, Halle 2, C18: Algen als Energiequelle. Mikroalgen funktionieren wie kleine Kraftwerke: Sie wandeln einen relativ hohen Anteil
Biotechnologiekonferenz: wie geht es weiter nach dem Ende fossiler Rohstoffe? Ökologie Solarenergie Technik Veranstaltungen 5. April 20124. April 2012 Biotechnologiekonferenz der IHK Nord thematisiert den Weg in die bio-basierte Wirtschaft – große Chancen für Norddeutschland Erdöl ist derzeit der wichtigste Rohstoff der modernen Industriegesellschaften. Doch dieser fossile Brennstoff ist beschränkt, es droht früher oder später ein Energiemangel. Auch andere fossile Rohstoffe gehen zur Neige. Angesichts einer bis 2050 auf nahezu 9 Milliarden Menschen anwachsenden Weltbevölkerung braucht Europa erneuerbare biologische Ressourcen, um seine Versorgung mit gesunden Nahrungs- und Futtermitteln sowie mit Baumaterial, Energie und anderen wichtigen Produkten auch weiterhin sichern zu können. Strategien in die sogenannte bio-basierte Wirtschaft - auch Bioökonomie genannt - thematisiert die 3. Biotechnologie-konferenz der IHK Nord, die am 26.
Anschlussbedingungen für Ladestationen für Elektrofahrzeuge neu definiert vom VDE E-Mobilität Veranstaltungen 5. April 20124. April 2012 VDE-AR-N 4102 gilt für ortsfeste Anschlussschränke im Freien am Niederspannungsnetz Das Forum Netztechnik/Netzbetrieb im VDE (FNN) hat eine neue VDE-Anwendungsregel veröffentlicht, die technische Anschlussbedingungen für Anschlussschränke außerhalb von Gebäuden beschreibt, die ein- oder dreiphasig an das Niederspannungsnetz angeschlossen sind. Der Anwendungsbereich umfasst ortsfeste Schalt- und Steuerschränke sowie Zähleranschlusssäulen. Dazu zählen zum Beispiel Ladestationen für Elektrofahrzeuge, Telekommunikations-Einrichtungen, Straßenverkehrs-Signalanlagen nach DIN EN 50556, Anlagen der öffentlichen Beleuchtung, Haltestellen für den öffentlichen Nahverkehr, Pumpenanlagen sowie Messstationen. Die vom VDE|FNN erstellte Anwendungsregel VDE-AR-N 4102 gilt ab April 2012 und legt die Ausführung des Netzanschlusses sowie des Zählerplatzes für Mess- und Steuereinrichtungen fest. Über die Anforderungen der allgemeinen
Inbetriebnahme eines Holzvergasers am Bioenergie-Tag im oberbayerischen Achental Bayern Dezentrale Energien Solarenergie Technik Veranstaltungen 4. April 2012 Bioenergie-Tag im oberbayerischen Achental: Information und Unterhaltung zum Thema regenerativer Energie Der Biomassehof in Grassau lädt die Bewohner des Achentals und auswärtige Besucher am 5. Mai 2012 von 10 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Gefeiert wird vor allem die Inbetriebnahme eines Holzvergasers mit neuer Heatpipe-Technologie. Grassau – Sie haben inzwischen Tradition, die Bioenergie-Tage im Tal der Tiroler Ache südlich des Chiemsees. Zwischen modernen Anlagen zur Energiegewinnung, Holzhackschnitzeln und Pellets aus Agrarabfällen feiern die Einwohner der Bioenergie-Region Achental und zahlreiche Besucher ihr Engagement für eine energieeffiziente Zukunft ihrer Region und informieren sich über neue Entwicklungen zum Thema Bioenergie. Auch in
Handel am Emissionsberechtigungen & Energie-Spotmarkt – EEX Handelsergebnisse im März Mitteilungen News allgemein Sachsen 4. April 20124. April 2012 Leipzig - Im März 2012 wurde am Markt für Erdgas der European Energy Exchange (EEX) ein Handelsvolumen von insgesamt 6.757.679 MWh umgesetzt (März 2011: 5.591.169 MWh). Davon entfielen 3.456.599 MWh auf den Handel am Spotmarkt mit Lieferung in die Marktgebiete GASPOOL, NCG und TTF (Vorjahresvolumen GASPOOL und NCG: 2.160.324 MWh). Der Tagesreferenzpreis am Spotmarkt für Erdgas schwankte im Monatsverlauf zwischen 21,00 Euro/MWh und 26,75 Euro/MWh. Am Terminmarkt für Erdgas (Marktgebiete GASPOOL und NCG) wurden im März 3.301.080 MWh gehandelt (Vorjahresmonat: 3.430.845 MWh). Das Volumen enthält 130.200 MWh aus dem OTC-Clearing. Per 30.03.2012 belief sich das Open Interest auf 33.634.383 MWh. Für Erdgaslieferungen im
EPEX SPOT / EEX Power Derivatives: Strom-Handelsergebnisse im März Mitteilungen News allgemein Sachsen 4. April 20124. April 2012 Paris, Leipzig - Im März 2012 wurde an den Strom-Spotmärkten der EPEX SPOT ein Handelsvolumen von 28,4 TWh umgesetzt (März 2011: 26,5 TWh). Das Handelsvolumen am Strom-Terminmarkt der EEX Power Derivatives belief sich im Monat März auf 81,1 TWh (März 2011: 162,7 TWh). Auf den Handel an der Day-Ahead Auktion der EPEX SPOT entfielen insgesamt 27 091 194 MWh (März 2011: 25 126 203 MWh) die sich wie folgt aufteilen: Deutschland 1.164.675 MWh (Vorjahresmonat 1.186.868 MWh) Frankreich 171.697 MWh (Vorjahresmonat 172.471 MWh) Elf Prozent des gesamten Intraday-Volumens entfielen auf grenzüberschreitendeHandelsgeschäfte. Das Volumen im Strom-Terminhandel der EEX Power Derivatives belief sich im März auf 81,1 TWh (Vorjahresmonat:
Mehr als 2000 Patente auf Saatgut und Zuchttiere! Schlupflöcher beim Europäischen Patentamt News allgemein Verbraucherberatung 4. April 2012 Das geht aus dem jüngsten Bericht des Bündnisses „Keine Patente auf Saatgut!“ hervor. Die Agrarindustrie nutzt offenbar systematisch juristische Schlupflöcher aus, um beim Europäischen Patentamt, Patente auf Saatgut, Pflanzen und Tiere zu beantragen. In dem Bericht sind die Patente auf Sonnenblumen, Melonen, Gurken, Reis und Weizen aufgelistet, die das Europäische Patentamt (EPA) im vergangenen Jahr erteilt hat. Die aktuelle Patentvergabepraxis macht die rechtliche Grauzone deutlich: Obwohl die höchste Gerichtsinstanz am Europäischen Patentamt (die Große Beschwerdekammer) 2010 bestätigt hatte, dass die Patentierung konventioneller Züchtung verboten ist, würden solche Patente immer noch vergeben, schreiben die Autoren. Patente auf Saaten und Pflanzen schaden den Landwirten, die