Fernwärmepreise legten im Gegensatz zum Vorjahr überdurchschnittlich stark zu Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 3. Dezember 2025 DIW-Wärmemonitor 2024: Heizenergiebedarf bleibt stabil – Fernwärmepreise steigen deutlich Deutschlands Haushalte heizten 2024 laut Daten des Immobiliendienstleisters ista SE ähnlich viel wie im Vorjahr Preise für Heizenergie stiegen langsamer Fernwärmepreise legten im Gegensatz zum Vorjahr überdurchschnittlich stark zu Preistransparenz und verlässliche Regulierung der Fernwärme ist für Netzausbau und Gelingen der Wärmewende nötig (WK-intern) - Trotz nicht mehr so stark steigender Energiepreise haben die Haushalte in Deutschland ihre in der Energiekrise erzielten Einsparungen weitgehend aufrechterhalten. Der temperaturbereinigte Heizenergieverbrauch blieb im Jahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant und lag weiterhin rund sieben Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2021. Gleichzeitig gingen die CO₂-Emissionen im Wohngebäudebestand leicht zurück. Das
Fraunhofer IWES führt Nordsee-Messung mit Lidar-Bojen im Auftrag des BSH durch Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 2. Dezember 2025 Im Auftrag des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) hat das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES erneut zwei Lidar-Messbojen in der Nordsee installiert. (WK-intern) - Die Bojen erheben in einer zwölfmonatigen Messkampagne Daten für die meteorologische Voruntersuchung der Fläche N-9.5 im Rahmen des Flächenentwicklungsplans. Bei den aufwändigen Voruntersuchungen kann sich das Fraunhofer IWES Erfahrungen vorangegangener Projekte zunutze machen. Es leistet damit einen Beitrag zum erfolgreichen Offshore-Ausbau der nächsten Jahre. Seit Anfang September befinden sich die zwei Lidar-Messbojen an ihren vorgesehenen Standorten in der Deutschen Bucht nahe der holländischen Grenze, und übermitteln Daten zu Windgeschwindigkeiten und -richtung sowie zu Wellen und Strömungen. Bei den zwei
Schleswig-Holstein: Land stellt mehr Geld für nachhaltige Wärmeversorgungssysteme bereit Behörden-Mitteilungen Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Technik 2. Dezember 2025 Förderung verdoppelt: Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Auf dem Weg zur Klimaneutralität ist im Wärmesektor noch viel zu tun. Deswegen verdoppeln wir jetzt die Förderung für nachhaltige Wärmeversorgungssysteme“ (WK-intern) - KIEL. Um die klimaneutrale Wärmewende noch schneller voranzubringen, verstärkt das Land seine Förderung für Investitionen in Wärmenetze, Speicher und Wärmeerzeugungsanlagen auf Basis Erneuerbarer Energien. Dafür stockt das Land die maximale Fördersumme je Projekt von ursprünglich einer Million Euro auf zwei Millionen Euro auf. Die Richtlinie zur Förderung nachhaltiger Wärmeversorgungssysteme wird dafür neu gefasst. Die Förderquote bleibt unverändert und beträgt grundsätzlich 40 Prozent, kann bei besonderen Voraussetzungen allerdings auf 50 Prozent angehoben werden. Energiewendeminister Tobias Goldschmidt: „Wir
Energieeffizienz: Aktuelle Indikatoren der AG Energiebilanzen/Verkehr bildet Schlusslicht Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 2. Dezember 2025 Die deutsche Energieeffizienz verbessert sich unterschiedlich (WK-intern) - Um Waren oder Dienstleistungen im Wert von 1.000 Euro herzustellen, wurden in Deutschland 2024 durchschnittlich 2,9 Gigajoule (GJ) Energie eingesetzt. Das entspricht etwa 81 Liter Heizöl oder 805 Kilowattstunden (kWh) Strom. Damit hat sich nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) die gesamtwirtschaftliche Energieeffizienz seit 1991 um mehr als 50 Prozent verbessert. (... wenn man annimmt, dass 1.000 € den gleichen Gegenwert haben wie vor 35 Jahren) Jahresdurchschnittlich liegt die gesamtwirtschaftliche Effizienzverbesserung für Deutschland jetzt bei knapp 2,2 Prozent. Der Energieaufwand für die Wohnraumbeheizung hat sich seit 1991, bereinigt um Temperatur- und Lagerbestandseffekte, um etwa 28
Bundesnetzagentur modelliert jetzt dynamische Strompreise Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 2. Dezember 2025 Mehr Transparenz im Energiemarkt: Die Bundesnetzagentur erweitert ihr Informationsangebot auf der Transparenzplattform SMARD und stellt ab sofort modellierte dynamische Strompreise für Haushaltskunden bereit. (WK-intern) - Die veröffentlichten Daten zeigen, wie die Strompreise sich entwickelt haben und schaffen mehr Transparenz für die Verbraucherinnen und Verbraucher. So wird die Preisentwicklung im Energiemarkt transparenter und der Vergleich von unterschiedlichen Tarifmodellen einfacher. Alle Stromlieferanten müssen seit dem 1. Januar 2025 mindestens einen dynamischen Stromtarif anbieten. Modellierung auf Basis realer Preisbestandteile Bei dynamischen Stromtarifen sind die Energiebeschaffungskosten direkt an den Spotmarktpreis der Strombörse gekoppelt. Durch kurzfristige Preisschwankungen am Großhandelsmarkt verändert sich kontinuierlich der Arbeitspreis. Verbraucherinnen und Verbraucher können durch eine flexible
DVGW und BDEW fordern von der EU-Kommission mehr Verantwortung für Hersteller von Ewigkeitschemikalien Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 2. Dezember 2025 PFAS stoppen – Jetzt handeln: Für eine europäische Strategie und die Umsetzung des Verursacherprinzips (WK-intern) - DVGW und BDEW fordern von der EU-Kommission mehr Verantwortung für Hersteller zur Eindämmung von PFAS-Einträgen ins Wasser. PFAS sind weltweit in Luft, Wasser, Böden und in der Nahrungskette nachweisbar. Der Eintrag dieser problematischen Substanzen in die Umwelt bedeutet für die Wasserversorgung eine enorme Herausforderung. Sie kann nur im Schulterschluss bewältigt werden. Die Entfernung von PFAS aus den Rohwasserressourcen ist technisch hochkomplex, ressourcenintensiv und verursacht erhebliche Kosten. Hinzu kommt die Entsorgung großer Mengen PFAS-belasteter Rückstände, für die es derzeit keine praktikablen Lösungen gibt. In der Folge könnten deutlich steigende
Wärme aus Oberflächengewässern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 2. Dezember 2025 Forschungsprojekt AQVA-HEAT III: Fraunhofer IEG integriert Wärmepumpe (WK-intern) - Das Forschungs- und Demonstrationsprojekt AQVA-HEAT III untersucht die ganzjährige Wärmeversorgung durch thermische Nutzung von Oberflächengewässern: Durch den Einsatz von Wasser als Kältemittel könnten auch kleinere Gewässer als zukunftsfeste Wärmequelle genutzt werden. Dabei verantwortet das Fraunhofer IEG die Integration und Optimierung der Wärmepumpe im Gesamtsystem. Das Projektteam hat nun einen ersten Meilenstein erreicht: Die Werksabnahme der Wärmepumpe ist Anfang November in Aarhus erfolgt. Die anschließende Einbindung in die Gesamtanlage will das Projektteam im ersten Halbjahr 2026 durchführen. Anschließend soll das Gesamtsystem ein Jahr lang in der saisonalen Erprobung laufen. Dem Fraunhofer IEG obliegt dabei das
Kongsberg und MacArtney schließen MoU bei ROTV-Plattformen Kooperationen Mitteilungen Offshore Technik 1. Dezember 2025 Kongsberg Discovery und MacArtney kooperieren für schlüsselfertige ROTV-Vermessungs- und Inspektionslösungen (WK-intern) - Kongsberg Discovery und MacArtney Underwater Technology haben eine strategische Absichtserklärung (MoU) unterzeichnet, die ein neues Niveau an schlüsselfertigen Lösungen für geschleppte Unterwassersensorik schafft. Die Vereinbarung sieht die Integration aller innovativen Systeme von Kongsberg Discovery in die ROTV-Plattformen (Remotely Operated Towed Vehicle) von MacArtney vor. Damit bündeln zwei Technologieführer ihre Kompetenzen und bieten Anwendern aus den Bereichen Verteidigung, Energie und Meeresforschung weltweit ein umfassendes Angebot. Das Beste aus beiden Welten Die heute in den Räumlichkeiten von Kongsberg Discovery im norwegischen Horten unterzeichnete Vereinbarung wurde als „natürliche Partnerschaft“ gelobt. Kongsberg Discovery ist ein weltweit führender
CIVD fordert Berücksichtigung des Caravaning-Sektors im Masterplan Ladeinfrastruktur E-Mobilität Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. Dezember 2025 Der Caravaning Industrie Verband (CIVD) hat sich mit einem Schreiben an den Bundesminister für Verkehr, Patrick Schnieder, gewandt. (WK-intern) - Hintergrund ist der kürzlich vorgestellte Masterplan Ladeinfrastruktur. Der CIVD begrüßt die Strategie der Bundesregierung, weist jedoch auf eine zentrale Lücke hin: Reisemobile und Pkw-Caravan-Kombinationen werden im Masterplan nicht als Nutzergruppe berücksichtigt. „Deutschland hat inzwischen über eine Million Reisemobile und rund 800.000 Caravans im Bestand. Jährlich kommen mehr als 90.000 Neuzulassungen hinzu. Für viele Regionen ist Caravaning ein wichtiger Wirtschaftsfaktor“, betont CIVD-Geschäftsführer Daniel Onggowinarso. Ohne klare Vorgaben bestehe das Risiko, dass Ladebuchten und Stellflächen entstünden, die nicht für Reisemobile und Pkw-Caravan-Kombinationen ausgelegt sind. Das
Umsetzung der europäischen Richtlinie zur strafrechtlichen Vermögensabschöpfung Aktuelles Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 1. Dezember 20251. Dezember 2025 Regierung veröffentlicht Gesetzentwurf zum Vermögensregister und Einzug des Vermögens im Namen des EU-Verbraucherschutz (WK-intern) - Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der strafrechtlichen Vermögensabschöpfung soll verbessert werden. Das sieht ein Gesetzentwurf vor, den das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz heute veröffentlicht hat. Mit dem Gesetzentwurf sollen europäische Vorgaben in deutsches Recht umgesetzt werden. Unter Vermögensabschöpfung wird die Einziehung von Vermögenswerten verstanden, die durch eine Straftat erlangt oder die zu ihrer Begehung verwendet wurden. Der europäische Gesetzgeber hat im vergangenen Jahr eine neue Richtlinie über die Abschöpfung und Einziehung von Vermögenswerten erlassen. Das deutsche Strafrecht bietet den zuständigen Behörden bereits ein breites Spektrum an Möglichkeiten zur
Trianel zeigt Exzellenz in der freiwilligen Nachhaltigkeitsberichterstattung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Technik 1. Dezember 2025 Die Trianel GmbH aus Aachen hat mit ihrem ersten Nachhaltigkeitsbericht nach dem freiwilligen europäischen ESRS VSME Standard für das Geschäftsjahr 2024 den „Exzellenz Status“ im Rahmen der ESG TRANSPARENCY AWARDs 2025 erreicht. (WK-intern) - „Nachhaltigkeit ist für uns mehr als eine Berichtspflicht – sie ist Teil unserer Unternehmens-DNA. Als Energiehandelshaus und Projektentwickler für erneuerbare Energien und Flexibilitätsanlagen ist es für uns von großer Bedeutung, als transparenter und vertrauenswürdiger Geschäftspartner in allen drei Kategorien Umwelt, Soziales und Unternehmensführung wahrgenommen zu werden. Gleichzeitig ist es für unser Geschäftsmodell von entscheidender Bedeutung, hochqualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu gewinnen. Uns im Kreis der exzellenten Unternehmen des ESG
Axpo sichert FERALPI STAHL verlässliche Versorgung Mitteilungen Ökologie Technik 1. Dezember 2025 Axpo und FERALPI STAHL haben einen Vollversorgungsvertrag für den Standort Riesa unterzeichnet. Die Lieferung ist auf volatile Lastprofile mit Spitzen von mehr als 100 MW ausgelegt. Axpo bringt dafür ihre langjährige Expertise im Management großer, flexibler Industrie-Verbraucher ein. Ab Januar 2026 beliefert Axpo das Elektrostahlwerk von FERALPI STAHL in Riesa, Sachsen, im Rahmen einer Vollversorgung. Die Vertragsstruktur ermöglicht FERALPI STAHL, Produktion und Energiebezug über die Vertragslaufzeit eng zu verzahnen. Reporting und Prognosen erhöhen die operative Planungssicherheit, Preis- und Mengenrisiken werden systematisch gesteuert. Seit über 20 Jahren ist Axpo im deutschen Markt aktiv und unterstützt energieintensive Industriebetriebe mit präzisem Beschaffungs-, Fahrplan- und Risikomanagement – angepasst