ZSW: Rohstoffe aus alten Akkus aufbereiten Forschungs-Mitteilungen Technik 6. September 2022 ZSW reaktiviert Grafit und alle kritischen Metalle aus gebrauchten Lithiumionenbatterien (WK-intern) - Ein flächendeckendes Recycling von Lithium-Ionen-Batterien, vor allem aus Elektroautos, wird zukünftig nachhaltig die Versorgung mit kritischen Rohstoffen sicherstellen. Heutige Recyclingverfahren gewinnen nur einige Metalle zurück, Lithium geht dabei teilweise verloren, Grafit sogar vollständig. Ein neues Verfahren könnte dies nun ändern: Im Projekt RecycleMat hat das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) einen Recyclingprozess entwickelt, durch den Aktivmaterialien aus gebrauchten Lithiumionenbatterien wiederaufbereitet und direkt in neuen Batterien eingesetzt werden können. Dies geschieht in relativ einfachen chemischen Prozessen. Die mit dem neuen Verfahren reaktivierten Materialpulver erreichen 95 Prozent ihrer Ausgangskapazität. Dies gilt
BDEW zum dritten Entlastungspaket der Bundesregierung Mitteilungen 6. September 2022 Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, zum dritten Entlastungspaket der Bundesregierung: (WK-intern) - „Es ist gut, dass die Bundesregierung ein großes Entlastungspaket geschnürt hat, das bei den Menschen ankommt. Damit trägt die Koalition zur Beruhigung und Sicherheit in der Bevölkerung bei, die vor enormen finanziellen Belastungen stehen. Wichtig ist, dass die Maßnahmen schnell wirken und für die Energieversorgungsunternehmen umsetzbar sind. Eines gilt aber weiterhin: Wir können uns mittel- und langfristig nur aus dieser Krise herausinvestieren. Wir brauchen daher kluge Ansätze, die den Standort Deutschland und die Energiewende voranbringen. Dazu gehören neben Investitionen in den massiven Ausbau der Erneuerbaren Energien auch Gas- und Wasserstoff- und
DBU verleiht Deutschen Umweltpreis an zwei Ingenieure und einen Biologen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 6. September 2022 Erfindergeist, Unternehmermut, Wildnisschutz und Schulterschluss statt Grabenkämpfen zwischen Umwelt und Landwirtschaft – alles innovativ und kreativ für Klima und biologische Vielfalt: (WK-intern) - Solche herausragenden Leistungen würdigt die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) dieses Jahr mit dem Deutschen Umweltpreis in Höhe von insgesamt 500.000 Euro, einer der höchstdotierten Auszeichnungen in Europa. Zudem wird bei der 30. Auflage 2022 ein Ehrenpreis über insgesamt 20.000 Euro verliehen. Bundespräsident*in F.-W. Steinmeier nimmt die Ehrung am Sonntag, 30. Oktober, in einem Festakt in Magdeburg vor. „Daniel Düsentrieb-Moment“ im Schiffbau und „Kämpfer für die Wildnis“ – Zusätzlicher Ehrenpreis Den Deutschen Umweltpreis 2022 teilt sich das Ingenieur-Gespann Friedrich Mewis und Dirk
Neues Wasserstoff-Großforschungsprojekt in Bremen gestartet Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 5. September 2022 Wasserstoff gilt als „Energieträger von morgen“, und die spürbaren Folgen von Klimawandel und Politik machen die schnelle Einführung unabdingbar. (WK-intern) - Doch der Weg in eine effiziente Wasserstoffwirtschaft ist komplex, birgt ökonomische und gesellschaftliche Herausforderungen – und bedarf exzellenter Forschung. Das von der Universität Bremen koordinierte Wasserstoff-Großforschungsprojekt hyBit bekommt dafür jetzt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) knapp 30 Millionen Euro Förderung. „Dies ist ein großer Erfolg für die Universität Bremen, die sich gerade auf den Weg in Richtung Nachhaltigkeit und Klimaneutralität macht“, freut sich Professorin Jutta Günther, die soeben ihr Amt als neue Rektorin der Bremer Uni angetreten hat. „Das Bundesministerium
Wettbewerbsfähigkeit: Stahlindustrie fordert Preisdeckel für Gas und Strom Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 5. September 2022 Explodierende Energiekosten: Entlastungspaket nicht ausreichend (WK-intern) - Das am Wochenende vom Koalitionsausschuss beschlossene Entlastungspaket gibt aus Sicht der Stahlindustrie keine ausreichenden Antworten, wie die massiven Auswirkungen der explodierenden Energiekosten am Industriestandort Deutschland bewältigt werden sollen. „Die erheblich angestiegenen Erdgas- und Strompreise führen in der Stahlindustrie gegenüber dem Frühjahr letzten Jahres zu einer Steigerung der Energiekosten um auf das Jahr gerechnet mehr als 10 Milliarden Euro. Dies ist eine dramatische Belastung für die Stahlproduktion in Deutschland und bedroht ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit“, erklärt Hans Jürgen Kerkhoff, Präsident der Wirtschaftsvereinigung Stahl. „Wir müssen verhindern, dass die akute und tiefgreifende Krise zu dauerhaften Schäden am industriellen Fundament
VDMA zum 3. Entlastungspaket ist „Mehr Beruhigungspille als konsequentes Maßnahmenbündel“ Behörden-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 5. September 2022 Zum Entlastungspaket der Bundesregierung angesichts der hohen Energiepreise sagt VDMA-Präsident Karl Haeusgen: (WK-intern) - „Es ist richtig, dass die Bundesregierung mit diesem Entlastungspaket soziale Härten vermeiden will, die durch die enormen Energiepreissteigerungen entstanden sind. Und es ist gut, dass damit auch der Abbau der kalten Progression beschlossen wurde. Aber es ist sehr bedenklich, dass die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie und die damit verbundenen Arbeitsplätze keine wirkliche Rolle zu spielen scheinen. Das Paket ist nicht konsequent zu Ende gedacht worden und ist damit eher eine Beruhigungspille. Dabei wäre es so einfach gewesen, die Liquidität der Unternehmen zu unterstützen und gleichzeitig etwas für Innovation und Investitionen
OPTIMA entwickelt Brennstoffzellen-Herstelltechnologie weiter Aussteller Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen Wasserstofftechnik 5. September 2022 Das Land Baden-Württemberg fördert den Bau einer neuen Testanlage in Schwäbisch Hall mit Mitteln aus dem „Zukunftsprogramm Wasserstoff BW“ (WK-intern) - Brennstoffzellen erzeugen durch einen elektrochemischen Prozess Strom aus Wasserstoff. Für die weitere, schnelle Verbreitung der Brennstoffzellen-Technologie sind insbesondere auch rationelle Herstellprozesse für die Brennstoffzellen selbst ein entscheidender Punkt. Aktuell entwickelt Optima Life Science, Spezialist im Bereich bahnverarbeitender Technologien, einen Test-Converter speziell für die Entwicklung und Erprobung innovativer Herstellprozesse. Dafür erhält das Unternehmen beträchtliche Fördermittel des Landes Baden-Württemberg. Schon heute bietet Optima Life Science Produktionsanlagen für Brennstoffzellen mit hoher Ausbringung an. Vor dem Hintergrund dieser Erfahrungen entwickelt das Unternehmen aktuell einen modular aufgebauten Test-Converter.
Kupfer statt Silber: Neuer Schub für die Solarzellen-Produktion Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 5. September 2022 Steigende Rohstoffpreise und mangelnde Verfügbarkeit, insbesondere von Silber, lassen die Produktionskosten von Photovoltaik-Modulen steigen. (WK-intern) - Fraunhofer-Forschende haben ein Galvanikverfahren entwickelt, bei dem das teure Edelmetall Silber durch leicht verfügbares Kupfer substituiert wird. Die aufwändig zu entsorgenden Polymere, die bei der Galvanik üblicherweise anfallen, konnten die Forschenden ersetzen. Sie nutzen stattdessen Aluminium zur Maskierung, das leicht recycelt werden kann. Um die Technologie schneller auf den Markt zu bringen, wurde das Spin-off PV2+ gegründet. Die Photovoltaik ist eine tragende Säule bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Moderne Heterojunction-Solarzellen weisen durch ihren geringen Siliciumverbrauch einen besonders niedrigen CO2-Fußabdruck auf und erreichen in industrieller Produktion die höchsten
Gerechtigkeitsfrage: Wer bezahlt das 3. Entlastungspaket? Behörden-Mitteilungen 5. September 2022 Habeck zum dritten Entlastungspaket (WK-intern) - Zu dem von der Koalition vorgestellten dritten Entlastungspaket sagt das Bundesminister*in für Wirtschaft und Klimaschutz, Robert Habeck: „Das dritte Entlastungspaket ist eine wichtig Antwort auf die Krise. Grundlage ist ein entscheidendes Prinzip: Wer weniger verdient, wird absolut mehr entlastet. Damit wirkt das Paket zielgenau. Und das ist wichtig, denn wir müssen in dieser Krise den demokratischen Konsens sozialpolitisch absichern. Diese Krise hat die Gerechtigkeitsfrage in neuer Dimension auf den Tisch gebracht. Deshalb ist mir die Einigung auf eine Abschöpfung von Zufallsgewinnen besonders wichtig, gepaart mit einer Senkung der Strompreise über die Strompreisbremse. Über beides werden wir bereits
Sechswöchige Anti-Atom-Demo erreicht nach 2.400 Kilometern ihr Ziel Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 3. September 20224. September 2022 Abschlussfest mit Warnung an Grüne: Riss-Reaktoren müssen abgeschaltet werden – so wie in Frankreich (WK-intern) - Die mutmaßlich längste Anti-Atom-Demo der Welt erreicht am heutigen Samstag (3.9.) nach 2.400 Kilometern ihr Ziel Freiburg im Breisgau. Mit der sechswöchigen Radtour quer durch Deutschland, Belgien, die Niederlande, Frankreich und die Schweiz protestieren Atomkraft-Gegner*innen insbesondere gegen die Bestrebungen, den Atomausstieg zu kippen und die AKW über den 31.12.2022 hinaus weiter zu betreiben. Hierzu erklärt Armin Simon von der Anti-Atom-Organisation .ausgestrahlt: „Das Herumeiern der grünen Minister*innen in der Atom-Diskussion ist unerträglich. AKW sind keine Pommesbuden. Sie müssen Sicherheitsanforderungen erfüllen, die das Bundesverfassungsgericht definiert hat. Bei den drei noch
Sichere Überfahrt? oder brennende E-Autos auf Fährschiffen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 2. September 20222. September 2022 Elektroautos boomen – mehr als eine Million sind dieses Jahr schon auf deutschen Straßen unterwegs. (WK-intern) - Dementsprechend werden immer mehr alternativ betriebene Fahrzeuge auf Fährschiffen transportiert. Doch auf See gibt es besondere Bedingungen. Im Zusammenhang mit den speziellen Eigenschaften und Risiken alternativer Antriebe ergeben sich besondere Herausforderungen, auf die Reedereien und Schiffsbesatzungen vorbereitet werden müssen. Im BMBF-Verbundprojekt ALBERO hat ein Forscherteam des Fraunhofer FKIE gemeinsam mit Partnern an einem Informationssystem sowie an Maßnahmen gearbeitet, die einen sicheren Transport und eine sichere Aufladung während der Überfahrt auf See unterstützen. Die Bundesregierung fördert den Umstieg auf Elektromobilität. Mit Innovationsprämien, steuerlichen Anreizen und dem Ausbau der
Exzellenzuniversität macht aus alten Batterien neue Speicher E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 2. September 2022 Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist maßgeblich an einem neuen Projekt zum Batterierecycling beteiligt: (WK-intern) - In „LiBinfinity“ erarbeiten Partner aus Forschung und Industrie ein ganzheitliches Konzept zur Wiederverwertung der Materialien von Lithium-Ionen-Batterien. Dazu wird ein mechanisch-hydrometallurgisches Verfahren ohne energieintensive Prozessschritte vom Labor in einen für die Industrie relevanten Maßstab überführt. Das KIT prüft die Rezyklate auf ihre Eignung zum Herstellen neuer Batterien. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) fördert LiBinfinity mit knapp 17 Millionen Euro, davon erhält das KIT rund 1,2 Millionen Euro. Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist maßgeblich an einem neuen Projekt zum Batterierecycling beteiligt: In „LiBinfinity“ erarbeiten