DESERTEC – Messstationen liefern Daten über die Sonneneinstrahlung und die Verschmutzung – Dii-Tagung in Kairo Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 2. November 2011 Sonnenenergie aus der Wüste für Verbraucher in Nordafrika, im Mittleren Osten und in Europa, das ist die Idee des DERSERTEC-Konzeptes. Die Dii (2009 gegründet als DESERTEC Industrial Initiative) will diese Idee umsetzten und diskutiert Fortschritte und Herausforderungen auf ihrer Jahrestagung am 2. und 3. November 2011 in Kairo. Prof. Robert Pitz-Paal, Co-Direktor des Instituts für Solarforschung beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), stellt dabei Möglichkeiten vor, wie Solarthermische Kraftwerke den extremen Witterungsbedingungen in der Wüste standhalten können. Alterungsstresstest: 20 Jahre in wenigen Tagen Die Erträge Solarthermischer Kraftwerke sind in sonnenreichen Regionen am höchsten, dafür sind die Kraftwerke konzipiert. Die Bedingungen
Lithium-Luft-Batterie gelten als die großen Hoffnungsträger der Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 2. November 2011 USA/San José - Mehr Reichweite ist die wichtigste Vorgabe für die Entwickler. „Wenn es gelänge, eine Batterie mit etwa 500 Meilen bzw. 800 km Reichweite zu entwickeln, könnte man den Verbrennungsmotoren Paroli bieten und das zeitaufwendige Aufladen der Batterien weitgehend in die Nachtstunden verlagern“, erklärte Winfried Wilcke, Leiter der Forschungsabteilungen Nanoscales Science & Technology bei IBM in San José, Kalifornien/USA. „Die Batterie muss dann nicht unbedingt schnell ladefähig sein“, sagte er im Gespräch den VDI nachrichten. Das potenzielle Millionenheer der Elektromobile könnte in den nachfragearmen Nachtstunden geladen werden und brächte das Stromnetz auch nicht an die Kapazitätsgrenze. Die Lithium-Ionen-Batterie/Lithium-Luft-Batterie die Nase
Weltweit ist es der Windreich AG erstmals gelungen, ein 400 MW Offshore-Projekt am Finanzmarkt zu platzieren Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Mitteilungen Offshore 2. November 2011 Financial Close für den von der Windreich AG initiierten Offshore-Windpark „Global Tech I“ - Mit diesem Erfolg rückt die Energiewende ein Stück näher. Willi Balz, Vorstandsvorsitzender der Windreich AG, gibt den Financial Close des ersten von der Windreich AG initiierten Nordsee-Windparks Global Tech I bekannt und betont: „Damit ist es weltweit erstmals gelungen, ein 400 MW Offshore-Projekt am Finanzmarkt zu platzieren. Mit dem Financial Close rückt die Energiewende in Deutschland ein Stück näher.“ Die Projektfinanzierung unterstreiche das 100-prozentige Vertrauen der Banken in die Projekte der Windreich AG und wird auch die großen strategischen Investoren und Finanzinvestoren aus aller Welt zum Einstieg in
Abschaltung von Windenergieanlagen um bis zu 69 Prozent gestiegen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Windenergie Windparks 1. November 2011 Die Abschaltung von Windenergieanlagen aufgrund von Netzengpässen nimmt deutlich zu. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Beratungsunternehmens ECOFYS im Auftrag des Bundesverbandes WindEnergie e.V. (BWE). Demnach sind im Jahr 2010 bis zu 150 Gigawattstunden Windstrom verloren gegangen, weil die Netzbetreiber Anlagen abgeschaltet haben. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Steigerung um bis zu 69 Prozent. „Das sind alarmierende Werte. Hier geht wertvoller CO2-freier Strom verloren, nur weil der Netzausbau seit Jahren verschleppt wird. Vor dem Hintergrund, dass 2010 ein eher schlechtes Windjahr war, ist in den nächsten Jahren sogar noch von einer steigenden Tendenz auszugehen“, betont der Präsident des
Holzenergie vom Acker – Erschwerende Regelungen in Bayern bei KUP Bayern Behörden-Mitteilungen Bremen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 1. November 2011 Im Rahmen des KUP-Netzwerkes organisierte das ttz Bremerhaven zusammen mit Dorr Energie aus Kempten am 19. Oktober 2011 eine Veranstaltung zum Thema „Agrarholz als alternativer Zukunftsmotor in der Landwirtschaft“ in Ettringen bei Augsburg. Die geladenen Presse- und Behördenvertreter aus Süddeutschland wurden von drei Referenten zum Thema KUP umfangreich informiert. Bremerhaven, Oktober 2011. Kurzumtriebsplantagen, sogenannte KUP, sind Anpflanzungen schnell wachsender Bäume auf landwirtschaftlichen Flächen. Ziel ist, innerhalb kurzer Umtriebszeiten Holz als nachwachsenden Rohstoff zu produzieren. Auf der Veranstaltung „Agrarholz als alternativer Zukunftsmotor in der Landwirtschaft“ in Ettringen informierte Barbara Wildegger vom ttz Bremerhaven zu den schnellwachsenden Bäumen und präsentierte Forschungsergebnisse zu Saatgut
Zehntausende Haushalte könnten mit der vernichteten Strommenge versorgt werden Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 1. November 2011 Zwangsstopp für Windkraft - Stromleitungen fehlen. Fehlende Stromleitungen, drohende Netzüberlastung: Immer mehr Windparks werden zwangsweise abgeschaltet. Laut einer Studie gingen im vergangenen Jahr bis zu 150 Millionen Kilowattstunden Windstrom verloren - Strom für fast 40.000 Haushalte. Die Mitarbeiter des Netzbetreibers Eon-Edis in Brandenburg kommen an windstarken Tagen mächtig ins Schwitzen. Denn der Strom aus den immer zahlreicheren Windparks lässt sich kaum noch abtransportieren - bisweilen müssen Windräder zwangsweise vom Netz gehen, damit es nicht zum Netzkollaps kommt. Bundesweit steigt die Zwangsabschaltung von Windrädern rasant. Allein 2010 gingen bis zu 150 Millionen Kilowattstunden Windstrom dadurch verloren. Lesen Sie mehr auf heute.de Foto: Hermann Betken
Stadtwerke entwickeln gemeinsam Geschäftsmodelle für Mini- und Mikro-BHKW Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 1. November 2011 Trianel startet Anfang Dezember neues Umsetzungsprojekt. Aachen. „Mini- und Mikro-BHKW – so genannte „stromerzeugende Heizungen“ – können einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Der Einstieg in die kundennahe Erzeugung mit flexiblen Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen bietet Stadtwerken die Möglichkeit, mit innovativen Geschäftsmodellen den Gasabsatz auch zukünftig auf eine sichere Basis zu stellen. Mit der umweltschonenden und hoch effizienten Strom- und Wärmeerzeugung können sie sich von reinen Energielieferanten bzw. Wettbewerbern abgrenzen“, so Michel Nicolai, Projektleiter des Umsetzungsprojekts Mini- und Mikro-BHKW der Trianel GmbH. „Stadtwerke, die sich auf diesem Gebiet frühzeitig positionieren wollen, bekommen bei der Trianel GmbH für einen überschaubaren Teilnahmebeitrag ein umfangreiches Umsetzungskonzept für
Trianel Netzwerk e-Mobilität bietet CarSharing und Leasing für Elektro-Fahrzeuge an E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 1. November 2011 Aachen. Das Trianel Netzwerk e-Mobilität verfügt ab sofort über ein Konzept für e-CarSharing und ein Leasingangebot für Elektrofahrzeuge. „Angesichts der Tatsache, dass gerade bei jüngeren Menschen das Auto als Statussymbol an Wert verloren hat, sie aber dennoch umweltschonend mobil bleiben möchten, haben wir uns für diesen zukunftsweisenden Weg entschieden. Mit diesen Angeboten machen wir e-Mobilität auf vier Rädern attraktiv und erschwinglich“, erläutert Manuel Woste, Projektleiter e-Mobilität bei der Trianel GmbH. Seit rund zwei Jahren gibt es das Netzwerk e-Mobilität der Trianel. „Mit diesen Angeboten ist es uns und den Netzwerkmitgliedern möglich, sowohl das Leasing- als auch das CarSharing-Angebot oder eine Kombination
Förderpolitiken zur erneuerbaren Wärmeerzeugung stärken Erneuerbare & Ökologie Kooperationen Mitteilungen Solarenergie 29. Oktober 201116. Oktober 2012 Öko-Institut erarbeitete Empfehlungen für wirksame Förderinstrumente in den EU-Mitgliedsländern. Die verstärkte Marktdurchdringung erneuerbarer Energien auf dem Wärmemarkt ist ein zentrales Element, um die ambitionierten Ausbauziele für erneuerbare Energien zu erreichen, die die EU bis 2020 anstrebt. In den meisten Mitgliedsstaaten besteht allerdings ein erheblicher Nachholbedarf, was die Förderung in diesem Bereich betrifft. Während die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien mittlerweile durch ein sehr breites Spektrum verschiedener Instrumente unterstützt wird, mangelt es bei der erneuerbaren Wärmeerzeugung an vergleichbar wirkungsvollen Lenkungsansätzen. In dem Projekt „Policy development for improving RES-H/C penetration in European Member States (RES–H Policy)“ untersuchte das Öko-Institut zusammen mit neun Forschungspartnern (darunter die
Pilotprojekt startet mit Audi A1 e-tron in München Bayern E-Mobilität Mitteilungen 28. Oktober 2011 20 Audi A1 e-tron sind auf Münchens Straßen unterwegs TU München erfasst und evaluiert das Mobilitätsverhalten CO2-freie Mobilität mit Ökostrom Seit heute fahren 20 Audi A1 e-tron in der Modellregion München. Einige der Elektroautos sind bereits seit einigen Wochen in der Hand von Testkunden. Projektpartner für den Flottenversuch sind Audi, E.ON, Stadtwerke München (SWM) und die Technische Universität München (TUM). E.ON und die SWM sind verantwortlich für den Ausbau und den Unterhalt der Ladeinfrastruktur im Ballungsraum München. In einem symbolischen Akt übergab Audi heute die A1 e-tron Flottenfahrzeuge an seine Projektpartner und Testkunden. E.ON und SWM haben eine bedarfsorientierte Ladeinfrastruktur installiert - E.ON vorwiegend
Rückschlag für den Klimaschutz! Neues EEG gefährdet den Bau von Holz-Heizkraftwerken Dezentrale Energien Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 28. Oktober 2011 Dringend notwendige Maßnahmen zur Reduktion von CO2-Emissionen in der Wärmeversorgung von Industriekunden werden durch das EEG 2012 verhindert! Wörrstadt, 28. Oktober 2011. Die im Deutschen Bundestag beschlossene Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) gefährdet den Ausbau von Biomassekraftwerken in Deutschland. Damit torpediert die Regierung ihre eigenen Ziele zur Reduktion der CO2-Emissionen. Um diese zu erreichen, ist ein massiver Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien auch in der Wärmeversorgung von Industriekunden notwendig, die für einen hohen Anteil des bundesweiten CO2-Ausstosses verantwortlich ist. „Der Wärmeverbrauch der Industrie verursacht mit einem Anteil von 43% fast die Hälfte des gesamten Ausstoßes von CO2-Emissionen dieses Sektors,“ so die
Ambitioniertes Energiesparen braucht verlässliche Datengrundlage Bayern Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 28. Oktober 2011 Die Bundesregierung und die Europäische Union haben ambitionierte Energiesparziele vorgegeben. Um diese umzusetzen und zu prüfen, wie viel Energie in privaten und öffentlichen Unternehmen tatsächlich eingespart wird, sind zuverlässige und detaillierte Energiestatistiken notwendig. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) hat das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung ISI gemeinsam mit der der Technischen Universität München (IfE), der GfK Retail and Technology GmbH (Nürnberg), der IREES GmbH (Karlsruhe) und der BASE-ING. GmbH (München) die Energieverbrauchsstrukturen des Sektors Gewerbe-, Handel und Dienstleistungen untersucht. Im Energiekonzept, das die Bundesregierung im September 2010 vorgelegt hat, werden ambitionierte Energieeinsparziele genannt: Bis 2020 sollen der