Rösler gibt Startschuss für den Wettbewerb „Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2012“ Behörden-Mitteilungen 20. April 2012 Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie hat heute den Startschuss für den Wettbewerb "Deutscher Rohstoffeffizienz-Preis 2012" gegeben. Ziel des Wettbewerbs ist es, die Öffentlichkeit für einen noch effizienteren Umgang mit Rohstoffen und Material zu sensibilisieren. Gesucht werden innovative Ansätze für besonders ressourcenschonende Produkte, Prozesse, Dienstleistungen sowie neue anwendungsorientierte Forschungsergebnisse. Zur Bewerbung aufgefordert sind wissenschaftliche Institute und vor allem Unternehmen mit bis zu 1000 Beschäftigten. Bundesminister Rösler: "Als Industrieland und Exportnation bedarf Deutschland einer sicheren Rohstoffversorgung. Aufgrund der weltweit steigenden Rohstoffnachfrage wachsen die Herausforderungen beim Einsatz der Ressourcen. Rohstoffe müssen nachhaltig gewonnen und vorhandene Materialeinsparpotenziale weiter ausgereizt werden. Mit dem Deutschen Rohstoffeffizienz-Preis
Forschungsinitiative RAVE: Windparks im tiefen und rauen Meer Forschungs-Mitteilungen Offshore Windparks 20. April 201219. April 2012 (WK-news) - Die Offshore-Windenergienutzung in Deutschland startete im April 2010 offiziell mit der Inbetriebnahme der 12 Anlagen des Testfelds alpha ventus. Wissenschaftlich begleitet wird der Windpark von der Forschungsinitiative RAVE – reserach at alpha ventus. Unter diesem Dach widmen sich mehr als 40 Forschungsinstitute, Firmen und Behörden der wissenschaftlichen Grundlagenforschung und arbeiten an der Optimierung der Anlagentechnik. Das neue BINE-Themeninfo „RAVE – Forschen am Offshore-Testfeld“ (I/2012) gibt einen Überblick über die Initiative und stellt erste Ergebnisse aus den Bereichen Anlagentechnik, Grundlagen- und ökologische Begleitforschung sowie Netzintegration vor. Das Einsatzgebiet Offshore stellt hohe Anforderungen an die Anlagentechnik. Die Anlagen müssen speziell angepasst sein, um starken
Konstanzer Konzil: Photovoltaik-Fachwelt trifft sich Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 20. April 201219. April 2012 (WK-intern) - Zweitägiger Workshop zum Thema bifaziale Solarmodule Nachdem in vielen Ländern Europas die sogenannte Netz-Parität erreicht oder unterschritten ist, das heißt Strom vom eigenen Photovoltaik-Dach kostet genauso viel oder weniger als Strom aus der Steckdose (~0,20 €/kWh, wird die Integration der Photovoltaik in Gebäude und das Landschaftsbild eine wichtige Herausforderung, um den Anteil erneuerbarer Energien weiter auszubauen. Mit einem Workshop zum Thema Solarmodule greifen die Universität Konstanz, der ISC Konstanz sowie die Stadt Konstanz aktuelle und zukünftige Themenfelder und Herausforderungen im Bereich der Photovoltaik auf. Wichtige Fragestellungen über Bauelemente, Messverfahren, Messstandards, Anwendungen und Netz-Integration werden darin diskutiert. Der Workshop findet am 23. und 24.
Weltweit führende Experten planen in Kiel die Zukunft der Hydrothermal-Forschung Forschungs-Mitteilungen Schleswig-Holstein 20. April 201216. Oktober 2012 (WK-intern) - Wie viel Metall liegt in der Tiefsee? Die Suche nach Schwarzen Rauchern und damit verbundenen Metallerzvorkommen in der Tiefsee glich bisher oft einem zufälligen Stochern in der Dunkelheit. Weltweit führende Experten für Tiefseegeologie und -geophysik planen in Kiel jetzt ein internationales Programm, um die Erkenntnisse auf diesem Gebiet entscheidend zu erweitern. Vom Kupfer, aus dem vor über 5000 Jahren das Beil des Gletschermannes Ötzi hergestellt wurde, bis hin zum Indium, das heute für Handys oder Computerchips unerlässlich ist – fast jede von Menschen erdachte Technologie ist auf metallische Rohstoffe angewiesen. Bisher wurden diese Rohstoffe auf knapp einem Drittel der Erdoberfläche, den
Tag der Erde – am 22. April: Geographische Zusammenhänge besser erkennen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. April 201219. April 2012 (WK-intern) - Am 22. April eines jeden Jahres ist der internationale „Tag der Erde“, an dem auf den aktuellen Zustand der natürlichen Grundlagen der Erde hingewiesen werden soll. Luft, Wasser, Boden und Raum werden durch Verschmutzung, Veränderung, Verbrauch oder Belastung zu immer knapperen Gütern. Lebensnotwendige Ressourcen werden zunehmend ökonomisiert, ohne die natürlichen und sozialen Folgen zu beachten. In Teilen der Welt können die Menschen den Preis für sauberes Wasser, anbaufähigen Boden und bewohnbaren Raum kaum noch bezahlen. Sie müssen sich gewaltsam nehmen, was sie dringend benötigen, und provozieren damit soziale und politische Unruhen, was ihre Lebensbedingungen weiter verschlimmert. An manchen Orten ist heute
DEG schließt Geschäftsjahr 2011 erfolgreich ab Mitteilungen 20. April 201219. April 2012 (WK-intern) - Privatwirtschaftliche Investitionen in Höhe von 6,8 Mrd. EUR angestoßen „Mut zur Entwicklung“: Motto des Jubiläumsjahrs 2012 Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen der KfW, zieht für das Geschäftsjahr 2011 eine positive Bilanz. Das Betriebsergebnis vor Risikovorsorge belief sich auf 201 Mio. EUR (2010: 185 Mio. EUR). Zu dem Anstieg trug insbesondere ein höheres Zinsergebnis bei. Im Verlauf des Geschäftsjahres zeigte sich, dass die Risikovorsorge dank der verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den meisten Entwicklungs- und Schwellenländern weiter reduziert werden konnte. Insgesamt ergab sich für das Geschäftsjahr 2011 eine Nettoauflösung der Risikovorsorge in Höhe von rund 45 Mio. EUR
TU-Forscher untersuchen die Manövrierbarkeit von Schiffen Forschungs-Mitteilungen 20. April 201219. April 2012 (WK-intern) - TU Berlin: 400.000 Euro für bessere Vorhersagen Mehr als 90 Prozent aller Waren werden weltweit mit Schiffen auf den Meeren transportiert. Fahrgastschiffe, Schiffe zur Energie- und Rohstoffversorgung aus dem Meer oder solche für weitere Spezialaufgaben kommen hinzu. „Für den sicheren und wirtschaftlichen Schiffsbetrieb und die Vermeidung von Kollisionen ist daher eine Grundvoraussetzung, die Manövrierbarkeit gewährleisten zu können“, sagt Prof. Dr.-Ing. Andrés Cura Hochbaum, der das Fachgebiet Dynamik Maritimer Systeme an der TU Berlin leitet. In dem Verbundprojekt PREMAN, gefördert vom Bundeswirtschaftsministerium, will der Experte für Meerestechnik die Prognosen für die Manövrierbarkeit anhand von teils maßstabsgetreuen Versuchen verbessern. „Manöver wie Kurshalten oder Ausweichen
Ulmer Innovationen in der Energieforschung und Regelungstechnik auf der Hannover Messe Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 19. April 201219. April 2012 (WK-news) - Vom 23. bis zum 27. April lockt die Hannover Messe Technikinteressierte aus aller Welt auf das Messegelände der niedersächsischen Landeshauptstadt. In diesem Jahr präsentieren sich zwei Institute der Universität Ulm auf der Industrieschau: Wissenschaftler um Professor Timo Jacob stellen die Forschungsschwerpunkte des Instituts für Elektrochemie vor. Wenige Meter weiter zeigen Professor Knut Graichen und Dr. Tilman Utz vom Institut für Mess-, Regel- und Mikrotechnik modellprädiktive Regelungsansätze für Magnetschwebeversuche. Die Ulmer Forscher nutzen den Gemeinschaftsstand C21 der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Baden-Württemberg International (bw-i) in Halle 2 „Research & Technology“. Am Institut für Elektrochemie der Universität Ulm wurde geforscht, als vergleichbare Einrichtungen vor der Schließung standen.
Deutschlands höchstgelegene Umweltforschungsstation auf 2650 Metern Forschungs-Mitteilungen Ökologie 19. April 2012 (WK-intern) - Start für ein virtuelles Alpenobservatorium auf der Zugspitze DLR-Wissenschaftler bauen Datenanalysezentrum der Umweltforschungsstation Schneefernerhaus aus Die Umweltforschungsstation Schneefernerhaus, Deutschlands höchstgelegene Forschungsstation auf 2650 Metern, nur knapp 300 Meter unterhalb der Zugspitze, vernetzt sich mit drei weiteren Observatorien im Alpenraum. Ziel dieses „Virtuellen Alpenobservatoriums“: der Austausch von Daten zur Klimaforschung sowie gemeinsame wissenschaftliche Projekte. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) baut dafür das Datenanalysezentrum der Forschungsstation aus und schließt es an das Höchstleistungsrechenzentrum Garching und das vom Deutschen Fernerkundungsdatenzentrum betriebene Weltdatenzentrum für Fernerkundung der Atmosphäre (WDC-RSAT) an. Unterstützt wird das virtuelle Alpenobservatorium mit einer Million Euro vom Bayerischen Staatsministerium für
Drahtlose Sensornetze für das Umweltmonitoring Forschungs-Mitteilungen 19. April 2012 (WK-intern) - BTU Cottbus und IHP nutzen gemeinsames Know-how Ergebnisse angewandter Forschung, die ein bestimmtes, oft technisches Problem lösen sollen, bieten die Möglichkeit, neue Produkte und Dienstleistungen anzubieten. Die Miniaturisierung in der Elektronik macht hierbei gleich viele neue Anwendungsbereiche möglich. Kleinstrechner mit integrierter Sensorik und Funkkommunikation - oft auch als Sensorknoten bezeichnet - sind vielseitig, machen die Welt erfassbar und können Aufschluss über komplexe Umwelteinflüsse und potentielle Gefahren geben. Obwohl in vielen Aspekten selbst noch Forschungsgegenstand, werden drahtlose Sensornetze zunehmend genutzt und sollen in naher Zukunft auch kommerziell großflächig einsetzbar sein. Im Verbundprojekt Sens4U (Sensorknoten für Umweltmonitoring), das mit einem Gesamtvolumen von ca. 1,8
Dimmbare Energiespar-Leuchtstoffröhre mit drahtloser Steuerung Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen 19. April 2012 (WK-intern) - Entwicklung einer dimmbaren Energiespar-Leuchtstoffröhre mit drahtloser Steuerung Die Idee stammt von dem Unternehmen Xtend, das Techniksystem und die Programmierung kommen von der Westfälischen Hochschule in Gelsenkirchen. Vermittelt hat die Kooperation die „Innovationsallianz Nordrhein-Westfalen“. Der Prototyp wurde jetzt auf der Frankfurter Messe „Light + Building“ vom 15. bis 20. April erstmalig dem Fachpublikum vorgestellt. Bis Ende des Jahres soll der Prototyp zur Serienreife gelangen. Düsseldorf/Gelsenkirchen. Mancher Betrieb weiß, in welche Richtung die technische Entwicklung marktkonform und umweltkonform gehen sollte, hat aber nicht die Kapazität, selbst Forschungs- und Entwicklungsarbeiten zu leisten. Die „Innovationsallianz NRW“, ein Zusammenschluss nordhrein-westfälischer Hochschulen, vermittelt Partner für solche Projekte. Und
Mineralölabsatz Januar 2012 um 5,1% gesunken, Ausgaben steigen erneut um 17,1% Behörden-Mitteilungen 19. April 2012 (WK-intern) - Nach Erhebungen des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sank der Absatz von Mineralölprodukten in der Bundesrepublik Deutschland im aktuellen Zeitraum Januar 2012 gegenüber der Vorjahresperiode um 5,1% von 8,5 auf 8,1 Millionen Tonnen. Dabei zeigte sich folgende Entwicklung hinsichtlich des Absatzes einzelner Hauptprodukte (Mengenangaben in Millionen Tonnen): Mineralölabsatz Hauptprodukte Januar 2011 Januar 2012 Änderungsrate (in Prozent) Rohbenzin 1,51 1,29 -14,3 % Ottokraftstoffdavon Bioethanol 1,52 0,09 1,49 0,10 -2,0 % +10,5 % Dieselkraftstoffdavon Biodiesel 2,31 0,16 2,44 0,17 +5,7 % +5,1 % Heizöl, EL normaldavon schwefelarm 1,42 1,13 1,33 1,18 -6,3 % +4,1% Heizöl, schwer 0,50 0,40 -19,5 % Flugturbinenkraftstoff, schwer 0,63 0,57 -9,6 % Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist der Export von Mineralölprodukten um 2,7 % von 1,45 auf 1,49 Millionen Tonnen gestiegen; der Import von Mineralölprodukten um 16,8 % von 2,6 auf 2,2 Millionen Tonnen zurückgegangen; die Einfuhr von Rohöl um