UBA-Studie: Strommarkt gewährleistet eine sichere Stromversorgung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 22. Juli 201222. Juli 2012 (WK-intern) - Strategische Reserve kann Strommarkt kostengünstig absichern UBA-Studie sieht Kapazitätsmärkte zurzeit kritisch Der gegenwärtige Strommarkt als Energy-Only-Markt bildet einen geeigneten Rahmen für die Energiewende und gewährleistet eine sichere Stromversorgung. Das zeigt eine neue Studie für das Umweltbundesamt (UBA). Derzeit nicht notwendig ist dagegen die Einführung von Kapazitätsmärkten. Sie bergen ein großes Risiko für Ineffizienzen, unter anderem weil sie zu wenig Anreize für das Lastmanagement setzen. Damit der Strommarkt auch langfristig zuverlässig funktioniert und um Wind- und Solarstrom effizient zu nutzen, ist es aber wichtig, das Lastmanagement auszuweiten. „Der Umbau der Energieversorgung könnte zudem durch eine Strategische Reserve abgesichert werden. Diese könnte
Neue Anlage für Lithium-Ionen-Batterien liefert Basistechnologie für Elektromobilität E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 22. Juli 2012 (WK-news) - Basistechnologie für Elektromobilität aus Deutschland Neue Anlage erforscht seriennahe Fertigungsprozesse von Lithium-Ionen-Batterien ZSW geht mit Unterstützung von KLiB einen weiteren Schritt zur Elektromobilität made in Germany: Bundesministerin Annette Schavan übergibt Förderbescheid für den Aufbau einer Forschungsproduktionslinie. In Ulm wird bald ein weiterer Baustein für in Deutschland produzierte Hochleistungsbatterien gesetzt. Das Forschungsinstitut ZSW errichtet dort mit Unterstützung des Industrieverbundes KLiB eine Anlage zur Erforschung seriennaher Fertigungsprozesse von großen Lithium-Ionen-Batterien. Die Forschungsproduktionslinie soll Herstellverfahren für prismatische Lithium-Batterien ab einer Größe von 20 Amperestunden (Ah) entwickeln und testen. Die Industrie favorisiert diese Technologie für Elektrofahrzeuge. Bundesministerin Annette Schavan hat am 20. Juli den offiziellen
VIII. Internationale Sommerschule für Studenten der energetischen und gasfachlichen Studienrichtungen Forschungs-Mitteilungen 21. Juli 2012 (WK-intern) - Die Hochschule Lausitz (FH) in Cottbus ist vom 22. Juli bis zum 4. August 2012 turnusmäßig Gastgeberin der VIII. Internationalen Sommerschule für Studenten energetischer und gasfachlicher Studienrichtungen. Beteiligt sind 17 Studierende und neun Professoren aus der Fachhochschule Erfurt, der Hochschule Lausitz (FH), dem Moskauer Energetischen Institut (TU), der Rostover Staatlichen Bauuniversität und der Tongji-Universität Shanghai. Seitens der Hochschule Lausitz gestalten Prof. Dr.-Ing. habil. Jürgen Heymer und Prof. Dr.-Ing. habil. Horst Stopp aus der Fakultät für Bauen die Internationale Sommerschule federführend mit. Das Thema der Sommerschule in der Lausitz ist auch einer Lausitzer Besonderheit angepasst: den schwimmenden Häusern. Studentengruppen sollen Konzepte
Aerographit: 1 Platz für die Herstellung des zurzeit leichtesten Materials der Welt Forschungs-Mitteilungen Hamburg Schleswig-Holstein 21. Juli 2012 (WK-intern) - Advanced Materials Mit ihrer Entwicklung von 99,99 Prozent Luft und 0,01 Prozent graphitischen Kohlenstoffs belegen die Tüftler der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) und der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) seit gestern, (Donnerstag, 19. Juli) den ersten Platz unter den TOP 40 der Fachzeitschrift „Advanced Materials“. Gemeinsam gelang den Wissenschaftlern die Herstellung des zurzeit leichtesten Materials der Welt. Das Leichtgewicht mit Namen „Aerographit“ zeichnet sich durch einzigartige Eigenschaften aus. Es ist beispielsweise pechschwarz, stabil, elektrisch leitfähig, verformbar und undurchsichtig. Dadurch sind zahlreiche Anwendungen von Batterien bis Satellitentechnik denkbar. Originalpublikation: Advanded Materials: „Aerographite: Ultra Lightweight, Flexible Nanowall, Carbon Microtube Material with Outstanding Mechanical Performance“; Autoren:
BEE fordert: Die Kosten der Energiewende müssen gerechter verteilt werden Mitteilungen News allgemein Verbraucherberatung 20. Juli 2012 (WK-news) - Privathaushalte, Handel und Gewerbe tragen die Hauptlast, die Industrie profitiert. Berlin - Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisiert die wiederholte Darstellung, der Ausbau regenerativer Energien lasse die Strompreise explodieren oder gefährde gar die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen in Deutschland. „Die Strompreise für Großverbraucher sind in den letzten Jahren immer weiter gesunken und liegen aktuell auf dem Niveau des Jahres 2005“, erklärt BEE-Präsident Dietmar Schütz. Allein der börsenpreissenkende Effekt der Erneuerbaren Energien entlaste die Industrie derzeit um jährlich 1,5 Milliarden Euro. Hinzu komme der geringe Preis für CO2-Zertifikate, der die Strompreise für Großverbraucher ebenfalls sinken lasse. Der BEE weist zudem darauf hin, dass nach
Landtagsrede zur Asse Behörden-Mitteilungen News allgemein 20. Juli 2012 (WK-news) - Es gilt das gesprochene Wort. Anrede, vor dem Hintergrund der umweltpolitischen Dimension, die die Stilllegung der Asse erfordert, aber auch der Ängste, Sorgen und Erwartungen der betroffenen Menschen müssen wir gemeinsam die geplante Rückholung der radioaktiven Abfälle vorantreiben und den eingeschlagenen Weg konsequent fortführen. Die Niedersächsische Landesregierung lässt sich dabei von dem Grundsatz leiten, dass die Rückholung der radioaktiven Abfälle vor allen anderen denkbaren Stilllegungsvarianten den Vorrang hat. Allerdings unter dem Vorbehalt, dass die Durchführung technisch möglich und für die Bevölkerung wie auch für die Beschäftigten aus radiologischen und sonstigen sicherheitsrelevanten Gründen vertretbar ist. Der Schutz der Bevölkerung und der Beschäftigten
Wie realistisch ist der politische Zeitplan für die Energiewende? Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen News allgemein 20. Juli 2012 (WK-intern) - Wissen statt raten: Wie realistisch ist der Energiewende-Zeitplan? Spitzenpolitiker stellen Termine für Energiewende infrage Debatte muss auch technologische Möglichkeiten berücksichtigen "Analytics Reifegrad" gibt Orientierung Heidelberg - In der Bundesregierung mehren sich Vorbehalte gegen den selbst gesteckten Zeitplan für die Energiewende in Deutschland. Bereits am Wochenende hatte Bundesumweltminister Peter Altmaier zentrale Prognosen in Zweifel gezogen, wonach sich der Stromverbrauch bis 2020 wie geplant um zehn Prozent absenken lässt. Inzwischen legte Philipp Rösler nach: In der Koalition herrsche nach wie vor Einigkeit über die Ziele und den globalen Zeitrahmen der Energiewende. Aber es müsse nachgesteuert werden, wenn steigende Strompreise die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Firmen und damit Arbeitsplätze
CCR Logistics Systems AG erweitert Partner-Netzwerk für länderübergreifende Entsorgungslösungen Mitteilungen 20. Juli 2012 (WK-intern) - Dornach – Ob Elektroaltgräte, Batterien oder Verpackung – die CCR Logistics Systems AG (CCR) unterstützt europaweit agierende Unternehmen (EU und EFTA-Länder) mit länderübergreifenden Entsorgungslösungen aus einer Hand. Dazu hat die CCR zahlreiche neue Kooperations-Vereinbarungen mit verschiedenen gesetzlichen Entsorgungssystemen (Compliance Schemes) geschlossen. Viele Gesetze – eine Lösung Gemeinsam mit Compliance Schemes beispielsweise in der Tschechischen Republik, Slowenien, der Slowakei, Litauen, Dänemark, Finnland, Schweden, Portugal und Großbritannien bietet der Spezialist für Rücknahmelösungen internationalen Kunden einen Komplettservice für die Rücknahme von WEEE, Verpackung und Altbatterien. So kooperiert die CCR unter anderem mit Budget Pack in Großbritannien und plant mit dem Partner noch eine
Studie: Kosten für den Ausbau der Photovoltaik Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 20. Juli 2012 RWI gibt in einer neuen Studie bekannt: Die Kosten für den Ausbau der Photovoltaik werden bei mehr als 110 Milliarden Euro bis 2030 liegen. Das RWI ist der Zusammenschluß von Universitäten aus dem Ruhrgebiet und forscht mit dem Hintergrund der Politikberatung. Die Neuerscheinung kann hier geladen werden: Germany’s Solar Cell Promotion: An Unfolding Disaster Wirtschaft geht jeden etwas an. Im RWI erforschen Wissenschaftler, was warum und mit welchen Folgen für den Einzelnen und die Gesellschaft in der Wirtschaft passiert. Das Institut unterstützt mit diesen Forschungen die Politik, liefert wichtige Grundlagen für deren Entscheidungen und bewertet politische Maßnahmen. Zudem möchte es als öffentlich
Materialforscher entwickeln hocheffiziente Energiespeicher aus Kohlenstoffnanofasern Forschungs-Mitteilungen 20. Juli 2012 (WK-intern) - Saarbrücker Materialforscher entwickeln hocheffiziente Energiespeicher aus Kohlenstoffnanofasern Die Energiewende ist in aller Munde. Schnell wird dabei an den Ausbau und die gesteigerte Nutzung alternativer Energiequellen gedacht: Solar- und Windkraftanlagen erzeugen viel Strom, wenn die Sonne scheint oder der Wind weht. Je nach Wetterlage wird so innerhalb kurzer Zeit sehr viel Strom produziert. Große Teile dieses „grünen“ Stroms gehen ungenutzt verloren, weil unzureichend Speicherkapazitäten zur Verfügung stehen. Am INM – Leibniz-Institut für Neue Materialien entwickeln Forscher nun neuartige Doppelschichtkondensatoren als Alternativtechnologie zu herkömmlichen Batterien. Darin lässt sich der Strom in Sekundenschnelle speichern und nahezu verlustfrei und beliebig oft wieder abrufen. Moderne Energiespeicher, die
SüdWestStrom (SWS) will das geplante Kohlekraftwerk in Brunsbüttel nicht zu bauen Behörden-Mitteilungen Schleswig-Holstein 19. Juli 2012 (WK-intern) - SWS willkommener Partner für alternative Nutzung Zur Entscheidung von SüdWestStrom (SWS), das geplante Kohlekraftwerk in Brunsbüttel nicht zu bauen, sagt Energiewende-Minister Robert Habeck heute (19. Juli): "Ich freue mich sehr, dass sich SWS entschieden hat, das geplante Steinkohlekraftwerk in Brunsbüttel nicht zu bauen. Kohlekraft hat keinen Platz in der künftigen Energieversorgung in Schleswig-Holstein. Für die Energiewende setzen wir dagegen unter anderem auf effiziente Speichertechnologie. Ich hoffe, dass mit der heutigen Entscheidung von SWS nicht das Ende des Engagements in unserem Land eingeläutet wird. SWS ist uns ein willkommener Partner, um die Erneuerbaren Energien im Land voranzubringen. Den begonnenen Dialog mit dem Unternehmen
Strahlenschutzbehörde erteilt Genehmigung zum Abbau der Kieler Partikeltherapieanlage Behörden-Mitteilungen 19. Juli 2012 (WK-intern) - Erster Schritt zur PTZ-Nachnutzung ist getan: Strahlenschutzbehörde erteilt Genehmigung zum Abbau der Kieler Partikeltherapieanlage KIEL - Der erste Schritt zu einer Nachnutzung der Räume des ursprünglich geplanten Partikeltherapiezentrums (PTZ) in Kiel ist getan: Die schleswig-holsteinische Strahlenschutzbehörde hat heute (19. Juli 2012) die von der Siemens AG beantragte strahlenschutzrechtliche Genehmigung zum Abbau der Partikeltherapieanlage im PTZ erteilt. "Damit können die Arbeiten zum Rückbau der im Probebetrieb radioaktiv aktivierten Komponenten beginnen", erklärte der Staatssekretär im Umwelt- und Energiewendeministerium, Ulf Kämpfer. "Ich bedaure, dass eine Realisierung des PTZ nicht möglich ist. Kiel verliert damit ein Hochtechnologie-Alleinstellungsmerkmal. Doch jetzt geht es um die Nachnutzung", sagte der