Monitoringbericht 2012: Entwicklung der Elektrizitäts- und Gasmärkte in Deutschland Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 28. November 2012 (WK-intern) - Mit dem Monitoringbericht 2012 haben Bundesnetzagentur und Bundeskartellamt erstmals einen gemeinsamen Bericht über die Entwicklung der Elektrizitäts- und Gasmärkte in Deutschland vorgelegt. Der Bericht zeigt eine weitere Intensivierung des Wettbewerbs in den Einzelhandelsmärkten. Der Ausbau der erneuerbaren Energien führt zu verstärkten Investitionen in die Netze. Dieser Trend muss sich fortsetzen, um die regenerativ erzeugte Energie auch zu den Verbrauchszentren transportieren zu können. Im Strom- und im Gasbereich hat sich gezeigt, dass ein hohes Handelsvolumen auf den Beschaffungsmärkten von großer Bedeutung ist für die positive Entwicklung des Wettbewerbs auf den übrigen Märkten. Der Bericht macht auch deutlich, welche Risiken sich für die wettbewerblichen
Erneuerbare Energien weiter auf Wachstumskurs – Rekordinvestitionen und sinkende Kosten Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 27. November 201228. November 2012 (WK-news) - Der vom Politiknetzwerk REN21 heute in Bonn vorgestellte "Global Status Report 2012" zeigt, dass der globale Siegeszug der erneuerbaren Energien weiter anhält. Der seit 2005 jährlich erscheinende Bericht gibt einen Überblick über das globale Wachstum des Markts der erneuerbaren Energien und weltweite Energiepolitiken. Die Investitionen im Bereich der Erneuerbaren haben gegenüber dem Vorjahr um rund 17 Prozent zugelegt auf einen Rekordwert von 257 Milliarden US-Dollar. Damit flossen in erneuerbare Energien 40 Milliarden US-Dollar mehr als in Investitionen für fossile Energieerzeugung. Der Trend zum massiven Ausbau regenerativer Energien wurde damit auch 2011 wieder bestätigt und erscheint ungebrochen. Ende letzten Jahres deckten die
DBFZ Wissenschaftler prognostizieren für 2012 500 neue Bioenergieanlagen Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 27. November 2012 (WK-news) - Stromerzeugung aus Biomasse Das Deutsche Biomasseforschungszentrum (DBFZ) verfolgt die Stromerzeugung aus festen, flüssigen und gasförmigen Biobrennstoffen seit Inkrafttreten des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Jahr 2000. Bis Ende 2012 prognostizieren die Wissenschaftler einen moderaten Zubau von rund 500 Bioenergieanlagen bzw. einer installierten elektrischen Leistung von 380 MWel. Die Stromerzeugung des Anlagenparks wird damit im Jahr 2012 voraussichtlich um etwa 3,6 TWhel im Vergleich zum Vorjahr steigen. Zu diesem Ergebnis kamen die Wissenschaftler im Rahmen einer Studie für die Arbeitsgruppe Erneuerbare- Energien-Statistik (AGEE-Stat) des Bundesumweltministeriums zur „Fortschreibung der Daten zur Stromerzeugung aus Biomasse“. Die Zielstellung des Vorhabens war es, eine Vorschau zur Entwicklung
Ostküstentrasse: Rückstufung des Bauprojektes ist nicht im Sinne der Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 27. November 2012 (WK-intern) - Schleswig-Holstein Netz AG betont Bedeutung der Ostküstentrasse für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien in Schleswig-Holstein Die Schleswig-Holstein Netz AG hat gegenüber der staatlichen Bundesnetzagentur auf die große Bedeutung der geplanten 380.000-Volt-Trasse durch die Kreise Plön und Ostholstein für die Energiewende hingewiesen. Gleichzeitig warnt der größte Verteilnetzbetreiber in Schleswig-Holstein vor einer Unterpriorisierung dieser Leitung im sogenannten Bundesnetzplan. „Diese Leitung ist vor dem Hintergrund des zu erwartenden Ausbaus der erneuerbare Energien (EEG) völlig zu Recht im Netzentwicklungsplan der Netzbetreiber enthalten“, betont Matthias Boxberger, technischer Vorstand der Schleswig-Holstein Netz AG. „Denn wir erwarten in den kommenden drei bis fünf Jahren in dieser
Bundesnetzagentur legt Entwurf für Übertragungsnetzplan vor Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft 27. November 2012 (WK-intern) - Homann: Entwurf des Bundesbedarfsplans enthält erstmals Maßnahmen, die in zehn Jahren für ein sicheres und zuverlässiges Übertragungsnetz erforderlich sind Die Bundesnetzagentur hat heute den von ihr bestätigten Netzentwicklungsplan Strom 2012 sowie den begleitenden Umweltbericht an den Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, übergeben. Bundesminister Rösler: "Der Netzentwicklungsplan ist ein Meilenstein für den Umbau der Energieversorgung. Nun besteht Klarheit darüber, welche Projekte im Übertragungsnetz realisiert werden." Zentraler Baustein des Netzentwicklungsplans sind Leitungen, die mittels Höchstspannungsgleichstromübertragung (HGÜ), häufig als Stromautobahnen bezeichnet, künftig den im Norden erzeugten Windstrom in die Verbrauchszentren im Westen und Süden des Landes transportieren sollen. "Im bestätigten Netzentwicklungsplan sind erstmals
Netzentwicklungsplan ist wichtig für die Energiewende Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie 27. November 2012 (WK-intern) - Rösler: Netzentwicklungsplan ist ein weiterer wichtiger Schritt für die Energiewende Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, hat heute in Berlin vom Präsidenten der Bundesnetzagentur, Jochen Homann, den ersten nationalen Netzentwicklungsplan entgegen genommen. Mit dem heutigen Tag steht fest, welche Maßnahmen zur Optimierung, Verstärkung und zum Ausbau des Übertragungsnetzes in den nächsten zehn Jahren erforderlich sind. Bundesminister Rösler: „Der Netzentwicklungsplan ist ein Meilenstein für den Umbau der Energieversorgung. Nun besteht Klarheit darüber, welche Projekte im Übertragungsnetz realisiert werden. Es ist positiv, dass alle Beteiligten mit Hochdruck am Gelingen dieses für die Energiewende äußerst wichtigen Schritts arbeiten. Wichtig ist nun,
Rösler und Altmaier: Offshore-Netzausbau wird beschleunigt Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 26. November 2012 (WK-news) - Rösler und Altmaier legen Vorschlag für Haftungsregelung und Systemwechsel hin zu einem Offshore-Netzentwicklungsplan vor Der Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Dr. Philipp Rösler, und der Bundesminister für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Peter Altmaier, haben sich auf Eckpunkte einer gesetzlichen Regelung verständigt, mit denen der Ausbau der Offshore-Windenergie beschleunigt werden soll. Im Zentrum der Einigung stehen dabei eine Haftungsregelung und der Systemwechsel hin zu einem gesonderten Offshore-Netzentwicklungsplan für die Netzanbindungen von Offshore-Windparks. Bundesminister Rösler: "Mit der geplanten Regelung treiben wir den Ausbau von Offshore-Windenergie weiter voran. Durch Einführung eines verbindlichen Offshore-Netzentwicklungsplans wollen wir die Errichtung von Netzanbindungen und Offshore-Windparks zukünftig besser miteinander
Dresden: Lösung zur Spannungsstabilisierung und Erhöhung der Übertragungskapazität Kooperationen Mitteilungen 26. November 2012 (WK-intern) - Alstom erhält Auftrag für MSCDN1-Anlage und Schaltfelder für TransnetBW Alstom erhielt den Zuschlag für die Lieferung einer 250-Mvar-Blindleistungskompensationsanlage (MSCDN) zum Einsatz in einer 380 kV-Schaltanlage. Neben der MSCDN, enthält der Auftrag der TransnetBW die Erweiterung der 380 kV-Schaltanlage sowie ein weiteres 110 kV-Schaltfeld am Standort Engstlatt (Baden-Württemberg). Der Übertragungsnetzbetreiber TransnetBW ist eine Tochtergesellschaft der EnBW und hat seinen Sitz in Stuttgart. Die Anlage soll im August 2013 an den Kunden übergeben werden. Bau und Montage der Schaltfelder übernimmt der Alstom Standort in Dresden, die Kompensationsanlage wird von Berlin aus geliefert. Aufgrund der zunehmenden Einspeisung von Energie aus erneuerbaren und dezentralen Energiequellen in
Klimaschutz auf dem 18. UN-Klimagipfel: Dii fordert verlässliche Investitionsbedingungen für Erneuerbare Mitteilungen Solarenergie Veranstaltungen 26. November 2012 (WK-intern) - Desertec ist Klimaschutz München - Heute beginnt in Doha (Katar) der 18. UN-Klimagipfel, bei dem weiter über die Reduktion des weltweiten Ausstoßes von Treibhausgasen verhandelt werden soll. Das Problem ist ohne Zweifel dringlich. Erst vorige Woche hat die Weltbank in einem aktuellen Report vor den drastischen Folgen einer ungebremsten Erderwärmung gewarnt. Bei einem "Weiter so" befindet sich die Welt auf einem Kurs, der schon bis Ende des Jahrhunderts zu einer Erderwärmung von vier Grad Celsius führen dürfte, so die Autoren der Studie. Während in einigen Regionen der Welt die Gefahr von Starkregenfällen dramatisch ansteigen könnte, wären andere vermehrt von Dürren
Studie: Photovoltaik-Anlagen könnten auch ohne staatliche Förderungen auskommen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 26. November 2012 (WK-intern) - Photovoltaik macht sich bezahlt Photovoltaik-Anlagen wurden immer billiger. Nun könnten auch ohne staatliche Förderungen auskommen, befindet eine internationale Studie mit Beteiligung der TU Wien. Um Photovoltaik-Anlagen wettbewerbsfähig zu machen, gibt es staatliche Förderungen: Wer Strom aus einer PV-Anlage in das öffentliche Stromnetz einspeist, bekommt dafür mehr Geld als der freie Markt bieten könnte. Je billiger die Anlagen werden, umso weniger wichtig wird allerdings die staatliche Förderung. In dem von der EU-Kommission co-finanzierten Forschungsprojekt „PV-Parity“ wurde nun untersucht, ab wann Photovoltaik ohne finanzielle Stützen auskommen kann. Die Antwort ist je nach Region unterschiedlich. In Deutschland ist Photovoltaik im Haushaltssektor bereits jetzt rentabel,
Projekt: JadeBay-QualiMare – Auftaktveranstaltung zur Fachkräfteinitiative Bremen Mitteilungen Niedersachsen 26. November 201226. November 2012 (WK-intern) - Unternehmen nutzen regionale Potentiale für die Fachkräftesuche in der JadeBay Varel - Die Zeit & Service Beschäftigungsfördergesellschaft lud am 19. November 2012 zur Auftaktveranstaltung „Fachkräfteinitiative“ des Projektes JadeBay-QualiMare in das Technologie- und Ausbildungszentrum im Aeropark in Varel ein. 24 Betriebe aus der Region folgten dieser Einladung, um sich zu informieren und gemeinsam Strategien für die Fachkräftesicherung zu entwickeln. Das seit März 2012 bestehende und mit EU-Mitteln geförderte Projekt JadeBay-QualiMare werden wirtschaftliche Entwicklungspotentiale der küstenorientierten Regionen in den Vordergrund gestellt. Ziel des Projektes ist es, ansässige Betriebe zu vernetzen und durch den Aufbau einer regional angepassten Struktur dem drohenden Fachkräftemangel zu begegnen.
Fraunhofer ISE eröffnet heute Prüfstand für thermische Solarkollektoren Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 24. November 2012 (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme ISE nimmt heute offiziell einen neuen Prüfstand für solarthermische Kollektoren in Betrieb. Ziel der Wissenschaftler ist es unter extremen klimatischen Bedingungen mechanische Lasten, z. B. Windeinwirkung oder Schneelasten, zu simulieren und deren Auswirkungen auf die Kollektoren auszuwerten. Das Fraunhofer ISE hat dazu gemeinsam mit der PSE AG aus Freiburg diesen speziellen, in eine Klimakammer integrierten, Lastprüfstand entwickelt. Die Prüfergebnisse sollen in neue Prüfverfahren einfließen und langfristig zur Verbesserung der Qualitäts- und Sicherheitsstandards von solarthermischen Kollektoren beitragen. Durch die neu geschaffenen experimentellen Möglichkeiten können neue Materialien, Materialeinsparungen und Optimierungen realitätsnah bewertet werden, um Kosteneinsparungen an Kollektoren