VKU fordert EU-Abgeordnete zum Bekenntnis für die erneuerbaren Energien auf Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 8. Januar 2014 VKU fordert Europa-Abgeordnete zu deutlichem Bekenntnis für verbindliches Ausbauziel bei erneuerbaren Energien auf Am Donnerstag werden der Umwelt- und der Industrieausschuss über die Positionen des Europäischen Parlaments zum Grünbuch der Europäischen Kommission für die Klima- und Energiepolitik 2030 abstimmen. (WK-intern) - Dabei wird es unter anderem um die Frage gehen, ob es europaweit verbindliche Ausbauziele für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien geben soll. Dafür spricht sich der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) aus: „Die Energiewirtschaft benötigt langfristig klare und stabile Rahmenbedingungen für den Ausbau der erneuerbaren Energien. Ein positives Votum der Abgeordneten für ein verbindliches Ziel ist eine wesentliche Grundlage für den kontinuierlichen Ausbau
Bundesnetzagentur betätigt Netzentwicklungspläne an Land und auf See Behörden-Mitteilungen 8. Januar 20148. Januar 2014 Netzentwicklungsplan Strom 2013 und Offshore-Netzentwicklungsplan 2013 bestätigt Homann: „56 von 90 vorgeschlagenen Maßnahmen sind energiewirtschaftlich notwendig und wurden daher von uns bestätigt“ (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat den Netzentwicklungsplan Strom (NEP Strom) 2013 sowie den Offshore-Netzentwicklungsplan (O-NEP) 2013 bestätigt. Er basiert auf Ausbauszenarien für die verschiedenen Energieträger, die bereits vor Bildung der neuen Bundesregierung breit mit der Öffentlichkeit konsultiert und festgelegt worden waren. Er spiegelt also noch nicht die veränderten energiepolitischen Zielsetzungen aus dem Koalitionsvertrag wider, z.B. die angepassten Ziele beim Offshore-Ausbau. Entsprechende Anpassungen werden im Zuge der Erarbeitung und Konsultation der Netzentwicklungspläne 2014 berücksichtigt. „Eine verlässliche und langfristige Netzausbauplanung ist ein im Koalitionsvertrag
EnviroChemie reinigt Grubenwasser von Kohlepartikeln, Schwermetallen und Ölprodukten Mitteilungen Ökologie 8. Januar 2014 Abwasserbehandlung für Grubenwasser aus einer Kohlemine in Betrieb genommen EnviroChemie hat für den größten russischen Kohleförderer SUEK für den Schacht von D.A. Ruban eine chemisch-physikalische Abwasserbehandlungsanlage vom Typ Envochem realisiert. Die Anlage ist zweistraßig gebaut, wobei jede Straße eine hydraulische Leistung von 200 m3/h aufweist. (WK-intern) - Das Grubenwasser aus der Kohleförderung ist mit suspendierten Kohlepartikeln, Schwermetallen und Ölprodukten belastet. In drei Durchlaufreaktoren werden Koagulation, Hydrophobierung der Kohlepartikel und die Flockung durchgeführt. Die anschließende Abtrennung der ausgeflockten Feststoffe erfolgt mit Flotationsanlagen vom Typ Flomar. Der abgetrennte Schlamm aus der Flotationsanlage wird mit einer Filterpresse entwässert und anschließend deponiert. Als Schlussreinigung nach der Flotation
Wirtschaftsrat lehnt kreditfinanzierte Energiewende ab Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 8. Januar 2014 Der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Prof. Dr. Kurt J. Lauk, kritisiert den Vorschlag der CSU zu einer kreditfinanzierten Energiewende: Strukturelle EEG-Reform statt Versteckspiel zulasten kommender Generationen (WK-intern) - "Damit die EEG-Umlage kreditfinanziert um nur einen Cent abgesenkt werden kann, müssten ca. 76 Milliarden Euro auf eine 'Bad Bank' der Energiewende ausgelagert werden. Daher ist es fatal, dass die CSU bereits wenige Wochen nach der Regierungsbildung die Kosten der Energiewende in Krediten verstecken will. Statt kommende Generationen mit milliardenschweren Krediten zu belasten, müssen jetzt zügig strukturelle Reformen zur Energiewende angegangen werden", fordert der Präsident des Wirtschaftsrates der CDU e.V., Prof. Dr.
Noch immer kein sicheres Konzept für Fässer mit radioaktiven Abfällen im AKW Brunsbüttel Behörden-Mitteilungen Schleswig-Holstein 8. Januar 2014 Fässer mit radioaktiven Abfällen im Kernkraftwerk Brunsbüttel werden auf Korrosionsschäden überprüft KIEL - Im Kernkraftwerk Brunsbüttel beginnt heute (8. Januar 2014) die Inspektion von hunderten von stählernen Rollreifenfässern. Ziel ist es festzustellen, inwieweit die Fässer von Korrosion befallen sind. Anfang 2012 hatte der von der schleswig-holsteinischen Reaktorsicherheitsbehörde beauftragte TÜV NORD ein stark korrodiertes Abfallfass im Kernkraftwerk Brunsbüttel entdeckt. (WK-intern) - Die schleswig-holsteinische Reaktorsicherheitsbehörde hält es für wahrscheinlich, dass noch weitere Fässer derart stark von Rost befallen sind, dass sie nicht mehr ohne weiteres angehoben und zum Zwecke der Umverpackung entleert werden können. Auf Basis der Inspektionsergebnisse muss deshalb der Betreiber des Kernkraftwerks
Nachhaltigkeit, Wirtschaftlichkeit und Ökologie, MyLeanFactory feiert 10-jähriges Jubiläum Mitteilungen 8. Januar 2014 Produktions-und Fabrikplanung im In- und Ausland Wacken - MyLeanFactory GmbH, Ingenieurbüro für Planungs- und Prozessberatung, hat Grund zu feiern. (WK-intern) - Seit nunmehr 10 Jahren unterstützt das Unternehmen aus Wacken mittelständische Unternehmen und Konzerne vom Projektmanagement über die Fertigungs-, Produktions-, und Logistikplanung bis zur kompletten Fabrikplanung und Realisierung - mit Professionalität, Leidenschaft und der konsequenten Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens MyLeanFactory begann unter dem Namen „Kumfire – Sven Hammann Unternehmensberatung“ und die Erfolgsgeschichte ließ nicht lange auf sich warten. Noch während der Diplomarbeit seines Maschinenbaustudiums überzeugte Sven Hammann die Konstrukteure eines großen Hamburger Gabelstapler-Herstellers mit dem Redesign eines Ladegeräts, mit dem Einsparungen von über
Kohlestromexport und Emissionshandel gefährden Energiewende und Klimaziele Mitteilungen Ökologie 8. Januar 2014 Boom bei Kohlestrom gefährdet Energiewende Zerfall der CO2-Preise im Emissionshandel lässt viele neue, hocheffiziente Gaskraftwerke still stehen (WK-news) - Bonn/Berlin - Als dramatischen Weckruf für die Große Koalition bezeichnet Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch, den Rekordwert beim Braunkohlestrom seit 1990 in Deutschland. „Die Bundesregierung muss sich auf EU-Ebene für ambitionierte Klimaziele und eine zügige Reform des CO2-Handels einsetzen“, fordert Bals. „Bleiben die Verschmutzungserlaubnisse so billig, fährt der Klimaschutz in der EU vor die Wand. Die Kohleverstromung stieg seit 2010 um 23 Terawattstunden (TWh) auf den höchsten Stand seit mehr als 20 Jahren. Genau im gleichen Maß, auch um 23 TWh, wurde parallel
Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe legt Jahresbericht 2012/13 vor Bioenergie Mitteilungen 8. Januar 2014 Projektförderung für Bioökonomie und Energiewende Gülzow - Die Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR), Projektträger des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL), förderte im vergangenen Geschäftsjahr vielfältige Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die den Weg zur Bioökonomie und für die Energiewende ebnen: Zum 30. Juni 2013 betreute die FNR 566 laufende Projekte zur chemisch-technischen Verwendung von Biomasse und zur Bioenergie mit einem Gesamtvolumen von knapp 200 Millionen Euro. (WK-intern) - Die Mittel stammen aus dem Bundeshaushalt und werden von der FNR im Rahmen des Förderprogramms „Nachwachsende Rohstoffe“ eingesetzt. Zusätzlich verwaltet die FNR auch Gelder aus dem Energie- und Klimafonds sowie vom Bundesumweltministerium. Weitgehend ausgeglichen stellte sich
Mini-KWK-Förderung wird reduziert Mitteilungen Technik 7. Januar 2014 Das BHKW-Infozentrum weist darauf hin, dass sich die Fördersätze des Mini-KWK-Impulsprogramms zum 1.1.2014 um 5% reduziert haben. (WK-intern) - Das BAFA hat eine neue Liste der förderfähigen Mini-KWK-Anlagen mit aktualisierten Fördersätzen veröffentlicht. Rastatt - Seit April 2012 werden Mini-KWK-Anlagen bis zu einer elektrischen Leistung von 20 kW unter bestimmten Voraussetzungen durch das sogenannte Mini-KWK-Impulsprogramm (http://www.mini-kwk-impulsprogramm.de) gefördert. Die ausführende Behörde – das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) - hat zum 1. Januar 2014 die Fördersätze entsprechend der in den Förderrichtlinien vorgesehenen Degression reduziert. Das BHKW-Infozentrum (http://www.bhkw-infozentrum.de) hat die entsprechenden Werte auf seiner Informationsplattform zum Mini-KWK-Impulsprogramm bereits aktualisiert. Dort erhalten Interessierte viele weitergehende Informationen
Klimakiller: Braunkohletagebau profitiert immer stärker von EEG-Umlagebefreiung Mitteilungen 6. Januar 2014 Energiewende absurd: Vattenfalls Braunkohletagebau profitiert immer stärker von EEG-Umlagebefreiung Entlastung der Bergbausparte des Energiekonzerns lag 2013 bei knapp 68 Millionen Euro – etwa 1,3 Terawattstunden begünstigt (WK-news) - Berlin - Dass auch solche Industrieunternehmen von ausufernden Befreiungen von der Ökostrom-Umlage (EEG-Umlage) profitieren, die keineswegs im internationalen Wettbewerb stehen, hat sich inzwischen herumgesprochen. Den vielleicht aberwitzigsten Fall einer solchen Fehlsteuerung hat jetzt die Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) recherchiert. Massiv entlastet wird ausgerechnet die Bergbautochter des Vattenfall-Konzerns, dessen Braunkohlekraftwerke jährlich etwa 63 Millionen Tonnen CO2 ausstoßen und damit allein für ein Fünftel der strombedingten Treibhausgasemissionen in Deutschland verantwortlich sind. „Dieses Beispiel schreit nicht nur zum Himmel,
Neue Chancen durch Lizenz zur Rohstofferkundung am Tiefseeboden Behörden-Mitteilungen 6. Januar 2014 Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie hat die Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) Ende 2013 bei der Internationalen Meeresbodenbehörde eine Lizenz zur Erkundung von Massivsulfiden auf dem Tiefseeboden des Indischen Ozeans beantragt. (WK-intern) - Massivsulfide enthalten ein breites Spektrum von Metallen, die in vielen Hochtechnologiebereichen unverzichtbar sind. Die beantragte Lizenz ist für den Standort Deutschland in zweifacher Sicht von Bedeutung: Zum einen erkunden wir neue Quellen zur Deckung unseres Bedarfs an Hochtechnologierohstoffen. Zum anderen werden diese Arbeiten einen starken Impuls an den deutschen Maschinen- und Anlagenbau senden, umweltschonende und wartungsarme Erforschungs- und Fördersysteme zu entwickeln. „Made in Germany“ kann
Ein Aufruf zur Interessenbekundung für Energiespeicherung und -umwandlung Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 6. Januar 2014 Aufruf zur Interessenbekundung "Speicherung und Energieumwandlung" Mehrere Minister der französischen Regierung [1] kündigten am 17. Dezember 2013 den Start eines im Rahmen des Programms für Zukunftsinvestitionen durchgeführten Aufrufs zur Interessenbekundung (AMI) zur „Speicherung und Energieumwandlung“ an. (WK-intern) - Das Programm wird im Auftrag des Staates von der französischen Agentur für Umweltschutz und Energie (ADEME) geleitet und endet am 28. Januar 2015; eine Zwischenbilanz erfolgt am 31. März 2014. Projekte können über die gesamte Laufzeit des AMI eingereicht werden. Dieser AMI basiert auf einer aktuellen Studie über das Potenzial der Energiespeicherung [2]. Er ist Teil des Programms „Pilotanlagen und Technologieplattformen für erneuerbare und kohlenstoffarme