Forscher legitimieren Klimaschutz als Sicherung des Wohlstands Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 25. März 2026 Klimaschutz sichert Wohlstand und stärkt Europas Sicherheit (WK-intern) - Die Energiewende sollte im ureigenen Interesse Deutschlands und Europas liegen. Zum einen, weil der Verzicht auf fossile Brennstoffe Klimaschäden erheblich reduziert. Zum anderen, weil ein Großteil der deutschen Bevölkerung die Transformation befürwortet. Das fasst ein neues Kurzdossier des vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt geförderten Kopernikus-Projekts Ariadne zusammen. Forschende zeigen auf, was der Klimapolitik zu noch mehr Akzeptanz verhilft und unter welchen Bedingungen sich eine Neuverschuldung des Staates legitimieren lässt. Die schwarz-rote Bundesregierung plant für den Klimaschutz ein schuldenfinanziertes Sondervermögen von 100 Milliarden Euro ein – für künftige Generationen prinzipiell eine gute Nachricht. Allerdings
Roland-Berger-Analyse: Globale Lieferketten im Krisenmodus Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 25. März 2026 Aktuelle Roland-Berger-Analyse, die im Detail die Auswirkungen des Iran-Krieges auf die globalen Lieferketten behandelt. (WK-intern) - Globale Abhängigkeit: Bis zu 30 % des weltweiten Öl- und 20 % des LNG-Seeverkehrs sind betroffen – mit massiven Folgen für Energiepreise und Versorgungssicherheit. Kritische Rohstoffe: Auch Schwefel, Harnstoff, Polyethylen, Helium und Aluminium werden knapp – mit Dominoeffekten für Branchen wie Chemie, Verpackung, Elektronik und Automotive. Logistik im Ausnahmezustand: Umwege, Engpässe und explodierende Frachtraten führen zu Lieferverzögerungen und Kostenwellen – nicht nur in Asien, sondern weltweit. Langfristige Folgen: Produktionsausfälle und Infrastrukturschäden wirken über das Ende des Konflikts hinaus. Die Normalisierung kann Monate bis Jahre dauern. Key Facts: Energiepreise: +47 % (Öl), +68 % (LNG) seit Konfliktbeginn Frachtraten Asien-Europa:
Windenergie: Robotersystem und KI sollen Schäden in Rotorblättern früher erkennen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 24. März 2026 Rotorblätter von Windenergieanlagen werden immer größer und damit schwieriger zu prüfen. (WK-intern) - Im Verbundprojekt InInspekt entwickelt die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zusammen mit weiteren Projektbeteiligten ein autonomes Robotersystem, das Schäden frühzeitig erkennt – lange bevor sie kritisch werden. Offshore-Blätter erreichen inzwischen Längen von über 100 Metern. Damit überragen sie vielstöckige Gebäude. Klassische Inspektionen werden dadurch jedoch erschwert. Hinzu kommt: Viele Schäden entstehen tief im Innern der komplexen Faserverbundstrukturen und sind für herkömmliche Inspektionsverfahren unsichtbar. Ist ein Defekt aber erst einmal bis an die Oberfläche vorgedrungen, sind Reparaturen häufig zeit- und kostenintensiv – oder sogar ein Austausch des kompletten Rotorblatts ist
KIT versichert: Europa könnte fossile Kraftstoffe im Straßenverkehr vollständig ersetzen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 24. März 2026 Studie des KIT zeigt, welche Mengen flüssiger Energieträger in der EU aus Rest- und Abfallstoffen gewonnen werden können (WK-intern) - Europa könnte seinen gesamten Kraftstoffbedarf für den Straßenverkehr bis zum Jahr 2040 aus erneuerbaren Quellen decken – bis 2030 bereits mehr als zur Hälfte. Das haben Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) berechnet. Demnach verfügt die Europäische Union über ausreichend Rest- und Abfallstoffe, um den gesamten Straßenverkehr mit klimaneutralen flüssigen Energieträgern zu versorgen. Für die Studie untersuchten die Forschenden, welche Mengen biogener Rohstoffe – also pflanzliche Reststoffe, Holzreste oder Bioabfälle – in Europa vorhanden sind, wie sie sich technisch zu erneuerbaren Kraftstoffen
Erfolgreiche Finanzierung von Wärmenetzen: Aktuelle Studie zeigt, wie es geht Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 23. März 2026 Entscheidungshilfe für Kommunen plus Berechnungs-Tool zur Wirtschaftlichkeit Die KEA Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA-BW) hat eine Studie zur Finanzierung von Wärmenetzen in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse zeigen Kommunen Wege auf, welche Finanzierungsmöglichkeiten trotz knapper Kassenlage zur Verfügung stehen, und welche Planungsschritte es gibt. Eine Tabellenkalkulation hilft dabei, die Wirtschaftlichkeit eines Wärmenetzes zu berechnen. Interessierte können dafür an einer kostenlosen Schulung teilnehmen. (WK-intern) - Der Ausbau der Wärmenetze in Baden-Württemberg ist eine Herausforderung. Expertinnen und Experten gehen von einem Investitionsbedarf von 10 Milliarden Euro allein bis 2030 aus. Die Finanzierung bleibt somit eine der Hauptfragen für die finanziell ohnehin stark belasteten Kommunen. Die neue Studie „Finanzierung
Deutsch-chilenische Rohstoffinitiative setzt auf umweltverträgliche Abbaumethoden Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 20. März 2026 Aus Fluiden, also mineralreichen Lösungen, aus Salzseen und geothermalen Systemen lassen sich möglicherweise kritische Rohstoffe wie Lithium ohne großflächige Umweltzerstörung gewinnen. In der Initiative BRIDGE untersuchen Forschende des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) und der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) gemeinsam mit chilenischen Partnern entsprechende Lagerstätten in der Atacama-Wüste. Ziel ist es, ihr Rohstoffpotenzial zu analysieren und Strategien für einen schonenden Abbau zu entwickeln. Der europäische Critical Raw Materials Act (CRMA) verpflichtet die Mitgliedstaaten der EU, ihre Versorgung mit strategisch bedeutsamen Rohstoffen resilienter aufzustellen. Künftig sollen mindestens zehn Prozent des Bedarfs in Europa gedeckt werden. Selbst mit dem Erreichen
Fortschritte und Herausforderungen auf dem Weg zur klimaneutralen Energieversorgung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen Wasserstofftechnik 20. März 2026 Norddeutsches Reallabor: Beim Transferworkshop in Hamburg stellten die Projektpartner Meilensteine aus fünf Jahren Forschung und Praxis vor. (WK-intern) - Fünf Jahre nach seinem Start geht das Norddeutsche Reallabor (NRL) in die Ergebnisphase. Das vom Bundeswirtschaftsministerium mit 30 Mio. Euro geförderte Großprojekt zur Energiewende legt konkrete Handlungsempfehlungen für den Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft in Deutschland vor. Mehr als 50 Partner aus Industrie, Energiewirtschaft, Wissenschaft und Politik arbeiten im Norddeutschen Reallabor (NRL) gemeinsam daran, neue Wege zur Klimaneutralität aufzuzeigen. Im Zentrum steht die Erzeugung von grünem Wasserstoff sowie dessen Integration in Industrie, Energieversorgung und Verkehr. „Nach fünf intensiven Jahren können wir festhalten, dass das NRL – trotz mancher
Marcel Fratzscher: Die EZB wird durch die steigende Inflation in ein Stagflation geraten Forschungs-Mitteilungen Ökologie 20. März 2026 Die Europäische Zentralbank (EZB) hat bei ihrer heutigen Ratssitzung entschieden, das Zinsniveau unverändert zu lassen. (WK-intern) - Dazu eine Einschätzung von Marcel Fratzscher, Präsident des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin): „Die EZB hat heute die Zinsen erwartungsgemäß bei 2,0 Prozent belassen – das ist in der derzeitigen Situation die richtige Entscheidung. Der Einlagenzins befindet sich auf einem Niveau, das die Wirtschaft weder bremst noch überhitzt. Die Unsicherheit infolge des Iran-Kriegs und des Energiepreisschocks ließ weder Raum für eine Zinserhöhung noch für eine Senkung – beides wäre verfrüht gewesen. Die EZB könnte in den kommenden Monaten in ein Dilemma der Stagflation geraten: Steigende Energiepreise
Finanztip-Strom- und Gaspreis-Barometer Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 20. März 2026 Iran-Krieg schlägt durch: Gaspreise für Neukunden steigen um zwölf Prozent – Strompreise um fünf Prozent (WK-intern) - Auch die Strom- und Gaspreise für Neukunden steigen wegen des Iran-Krieges jetzt spürbar. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des unabhängigen Geldratgebers Finanztip. Verbraucher können sich mit neuen Verträgen und damit einhergehenden Preisgarantien vor weiteren Steigerungen absichern. Der aktuelle Strompreis liegt beim Abschluss eines neuen Tarifs bundesweit bei im Schnitt 31,68 Cent pro Kilowattstunde (ct/kWh) für Tarife mit zwölf Monaten Preisgarantie. Das ist eine Steigerung von über fünf Prozent bzw. 1,58 ct/kWh innerhalb der letzten drei Wochen. „Dieser Anstieg ist ungewöhnlich stark“, sagt Benjamin Weigl, Finanztip-Experte für Energie.
Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE mit neuer Schweißtechnik Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 19. März 2026 Neuer Prozess auf bewährten Maschinen: Buckelschweißen von Kupfer auf Batteriezellen (WK-intern) - Ein Konsortium aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE sowie der Smart Battery Solutions GmbH gelang es, die Stahl-Verbinder zur Verschaltung von Batteriezellen beim Widerstandsbuckelschweißen durch Kupfer zu ersetzen. Damit demonstrierte das Team etwas, das in der Batterie-Branche lange als unmöglich galt: Bisher mussten Batteriehersteller, die auf leistungsfähigere, Kupfer-verschaltete Batterien umrüsten, dafür ihre Buckelschweißanlagen durch Laserschweißanlagen ersetzen. Batterien bestehen aus einzelnen Batterie-Zellen, die untereinander elektrisch verbunden werden, aktuell meist, indem Stahl aufgeschweißt wird. Buckelschweißen ist ein günstiger, etablierter Prozess, Stahl-Verbinder sind jedoch in ihrer elektrischen Leitfähigkeit beschränkt. Stahl-
Begleitforschung für den Offshore‑Windpark Gennaker Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. März 2026 Skyborn Renewables vereinbart mit dem NABU eine freiwillige, mehrjährige Begleitforschung für den Offshore‑Windpark Gennaker. (WK-intern) - Das Forschungsprogramm geht über behördliche Auflagen hinaus und verbindet Artenschutz mit einem wirtschaftlich effizienten Betrieb. Der Vergleich schafft dauerhaften Rechtsfrieden für das Projekt. Nachhaltigkeit ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie – von der frühen Projektentwicklung über den Bau bis hin zum Betrieb und Rückbau. Das Ziel von Skyborn ist es, die Offshore-Windenergie-Nutzung naturverträglich, zukunftssicher und im Einklang mit anderen Meeresnutzungen weiter auszubauen. Der Offshore-Windpark Gennaker ist derzeit das größte Projekt in der deutschen Ostsee und wird grünen Strom erzeugen, der dem jährlichen Stromverbrauch von etwa
Neue Gaskraftwerke: (Über-)Erfüllt der »Südbonus« seinen Zweck? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 19. März 2026 Die Bundesregierung plant, den Bau von bis zu 20 Gigawatt Gaskraftwerkskapazitäten bis zum Jahr 2030 anzureizen. (WK-intern) - Besonders der »netztechnische Süden« soll profitieren, wo fossile Kraftwerke oft kurzfristig die Netzstabilität stützen. Fraunhofer IEG analysiert die Wirkung eines solchen »Südbonus« und zeigt auf, dass Südstandorte aufgrund bestehender Maßnahmen auch ohne »Südbonus« bereits einen wirtschaftlichen Vorteil besitzen. Die Forschenden untersuchten auch, warum Standortwahl, Netzengpässe und Fördermechanismen für die Versorgungssicherheit entscheidend sind und wie mögliche Fehlanreize vermieden werden können. Die vollständige Analyse steht nun online bereit. »Die Studie liefert eine wichtige Grundlage, um die Kraftwerksstrategie volkswirtschaftlich optimal auszurichten. Wir wollen sicherstellen, dass neue Kapazitäten dort entstehen,