Forschungsprojekt E-Automobilprüfstand testet Synchronreluktanzmaschinen für hohen Wirkungsgrad E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 5. Juni 2024 Werbung BEN Buchele entwickelt Synchronreluktanzmaschinen zur Erreichung höherer Energieeffizienzklassen (WK-intern) - Die höchste vorgeschriebene Energieeffizienzklasse IE4 für elektrische Motoren nach der Ökodesign-Anforderung (VO2019/1781) stellt Hersteller in Sachen Wirkungsgrad vor Herausforderungen. Asynchronmaschinen können diese Effizienzklasse nur mit erhöhtem Entwicklungs- und Kostenaufwand erreichen. Elektromotoren-Spezialist BEN Buchele erprobt derzeit den Einsatz von Synchronreluktanzmaschinen, die einen besseren Wirkungsgrad aufweisen und so bei der Anforderung einer hohen Effizienzklasse eine gute Alternative darstellen können. Asynchronmaschinen sind verlässliche Allround-Motoren für viele Anwendungsfälle und gelten nicht umsonst als Arbeitspferd der Elektromotoren: robust, wartungsarm, langlebig. Ihr Nachteil ist ein im Vergleich zu anderen Maschinentopologien geringerer Wirkungsgrad, vornehmlich im Teillastbereich. Synchronreluktanzmaschinen dagegen verfügen über
Fraunhofer-Studie: Kapazitätsbasierte Netzentgelte können Stromkosten und Netzausbau reduzieren Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 5. Juni 2024 Werbung Kapazitätsbasierte Netzentgelte - Flexibilität bringt Vorteile (WK-intern) - Kapazitätsbasierte Netzentgelte können die Stromkosten von Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie den Netzausbau reduzieren. Zu diesen Ergebnissen kommt das Fraunhofer IEG in einer neuen Studie. Erstmalig untersucht es das Zusammenspiel von dynamischen Stromtarifen und kapazitätsbasierten Netzentgelten. Die Studie zeigt, wie sich dieses Zusammenspiel auf die Stromkosten der privaten Verbraucher, auf die Wahl ihres Stromtarifs und auf den notwendigen Netzausbau auswirkt. Sie entstand im institutsübergreifenden Fraunhofer Exzellenzcluster CINES. Die Ergebnisse zeigen, dass durch die Einführung eines kapazitätsbasierten Netzentgelts die Bereitschaft der Haushalte, sich für einen dynamischen Stromtarif zu entscheiden, von 67 Prozent auf 74 Prozent steigt. Gleichzeitig könnten
Horváth EU-Studie: Nachhaltigkeit ist wichtigstes Kriterium für EU-Wahl-Entscheidung Forschungs-Mitteilungen Ökologie 5. Juni 2024 Werbung Deutsche von wirtschaftlichen Chancen jedoch weniger überzeugt als Nachbarländer Eigenverantwortung für Nachhaltigkeit in Deutschland besonders stark ausgeprägt ESG und CO2-Steuer geht der Mehrheit der befragten EU-Bevölkerung nicht weit genug Uneinigkeit in politischen Gremien wird als Hauptursache für mangelnden Fortschritt gesehen (WK-intern) - In Deutschland geben 60 Prozent der Bevölkerung an, dass Nachhaltigkeit für ihre EU-Wahlentscheidung am 9. Juni wichtig ist. Damit liegt die Bundesrepublik im Vergleich zu anderen EU-Staaten jedoch recht weit hinten. In Frankreich, Spanien und Italien liegt dieser Wert über 70 Prozent. Die Deutschen sehen zudem weniger wirtschaftliche Chancen in Klimaschutzprogrammen als europäische Nachbarländer (Deutschland: 67 Prozent; Frankreich, Spanien, Italien: 75 bis 81 Prozent).
Hitze belastet Psyche und Arbeitsfähigkeit der Bundespsychotherapeutenkammer Aktuelles Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juni 2024 Werbung BPtK veröffentlicht Informationsflyer über Hitze und psychische Gesundheit (WK-intern) - Anlässlich des diesjährigen bundesweiten Hitzeaktionstages hat die Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK) Informationsflyer zum Thema Hitze und psychische Gesundheit für Psychotherapeut*innen und Patient*innen veröffentlicht, die in Kooperation mit den Psychologists/Psychotherapists for Future (Psy4F) erstellt wurden. Die Informationsflyer können dabei behilflich sein, Patient*innen mit psychischen Erkrankungen über spezifische Hitzegefahren gezielt aufzuklären und Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der psychotherapeutischen Tätigkeit aufzuzeigen. "Hitze belastet die Psyche und Arbeitsfähigkeit erheblich. An heißen Tagen sinkt die Aufmerksamkeit und Leistungsfähigkeit, psychische Symptome verschlimmern sich und es kommt zu vermehrten psychiatrischen Einweisungen", erklärt Dr. Andrea Benecke, Präsidentin der BPtK. "Menschen mit psychischen Erkrankungen gehören
Studie: Die CO2-Steuer ist in Frankreich ein wirksames Instrument, um die Emissionen zu senken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 4. Juni 2024 Werbung Studie: EU-Politik zeigt Wirkung — CO2-Emissionen der französischen Industrie sinken um 43 Mio. Tonnen CO2-Steuer und Emissionshandel senken Energiekosten Wissenschaft untersucht 252 Industrieunternehmen im Europäischen Emissionshandelssystem (EU-ETS) (WK-intern) - Bonn, Mannheim - Die CO2-Steuer ist in Frankreich ein wirksames Instrument, um die Emissionen im verarbeitenden Gewerbe zu senken. Laut einer neuen Studie haben französische Produzenten in den ersten acht Jahren nach Einführung des EU-ETS den Ausstoß schädlicher Treibhausgase um geschätzte 15 Prozent gesenkt (2005-2012: 5,4 Mio. Tonnen pro Jahr, geschätzt). In der Summe übertrifft das den CO2-Ausstoß, den Schweden in einem Jahr emittiert (38 Mio. Tonnen). Die Kosten, um die neue Klimaschutzregelung einzuhalten, hatten
Klimafolgenforscher zweifeln offensichtlich an der politischen Glaubwürdigkeit beim EU-Emissionshandel Forschungs-Mitteilungen Ökologie 31. Mai 2024 Werbung Politische Glaubwürdigkeit entscheidet über den Erfolg des EU-Emissionshandels Unternehmen wollen jetzt schon CO₂-Zertifikate im vorauseilendem Gehorsam kaufen zwei politische Reformen haben den CO₂-Steuerpreis verzehnfacht (WK-intern) - Damit die Kohlenstoffpreise im EU-Emissionshandelssystem (EU ETS) hoch genug sind, um Emissionsminderungen langfristig effizient anzureizen, ist eine große politische Glaubwürdigkeit entscheidend. Ein Team von Forschenden des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK) zeigt, dass zwei aufeinanderfolgende ETS-Reformen nicht nur durch eine Verschärfung der Emissions-Obergrenze den Preis von unter 10 Euro pro Tonne CO₂ im Jahr 2017 auf etwa 80 Euro pro Tonne 2022 angehoben haben, sondern auch durch ein stärkeres politisches Bekenntnis zum ETS. Dies führte dazu, dass Unternehmen angefangen haben,
Strom-Report: Mit Anbieterwechsel ist der aktuelle Strompreis schon wieder um 40% gesunken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 31. Mai 2024 Werbung Strompreis Update Mai 2024: Strompreise in Bestandsverträgen schon wieder um 14 % gesunken (WK-intern) - Die Stromkosten für Haushaltskunden in Bestandsverträgen sind im Mai 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder um 14% gesunken [Ø kWh-Preis Mai 2024: 36,1 Cent]. Eine Familie mit einem Stromverbrauch von 4.000 kWh im Jahr zahlte im Mai 2023 noch durchschnittlich 1.684 Euro für Strom. Im Mai diesen Jahres wurden hingegen nur noch 1.445 Euro berechnet. Ein Anbieterwechsel würde zusätzliche 26% Ersparnis bei den Stromkosten bringen. Die Strompreise für Neukunden bewegten sich im Mai 2024 auf einem günstigen Niveau. Im Durchschnitt mussten Neukunden 26,0 Cent pro Kilowattstunde für ihren Strom bezahlen.
Nächster Vorschlag für einheitliche Netzentgelte kommt von VSB und der TU Dresden Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Techniken-Windkraft Windenergie 30. Mai 202430. Mai 2024 Werbung Von VSB und der TU Dresden veröffentlichte Studie kritisiert Bundesnetzagentur-Pläne zur Wälzung der Netzausbaukosten: (WK-intern) - Eine aktuelle Studie des Lehrstuhls für Energiewirtschaft an der TU Dresden, beauftragt von der VSB Gruppe, untersucht die Auswirkungen der überregionalen Wälzung von Stromnetzentgelten. Die Ergebnisse zeigen, dass bis 2040 ein erheblicher Anteil der Netzkosten bundesweit umgelegt werden könnte, was eine gleichmäßigere Verteilung zur Folge hätte. Dennoch bleiben wichtige zukünftige Herausforderungen der Energiewende unadressiert, so die Studie. Die VSB Gruppe empfiehlt daher eine grundlegende Reform der Entgeltgestaltung und schlägt statt eines Wälzungsmechanismus die Einführung bundesweit einheitlicher Verteilnetzentgelte vor. Die quantitativen Berechnungen der Studie zeigen, dass über den vorgeschlagenen
H₂Mare: Flexible Meerwasser-Entsalzungsanlage mit Offshore-Wasserstoff-Herstellung Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 29. Mai 2024 Werbung Erste Tests zeigen: Schwankende Temperaturen beeinflussen Produktionsmenge nur unwesentlich (WK-intern) - Das Wasserstoff-Leitprojekt H₂Mare des Bundesministeriums für Bildung und Forschung hat erfolgreich eine Testanlage zur Meerwasser-Entsalzung in Betrieb genommen. Künftig sollen Anlagen wie diese direkt auf hoher See Meerwasser für die Offshore-Wasserstoff-Herstellung vorbereiten. Jetzt liegen erste Ergebnisse vor. Für die Herstellung von Wasserstoff ist selbst Leitungswasser zu unrein. Stattdessen ist sehr reines Wasser, reiner noch als destilliertes Wasser, von Nöten. Dieses bereitzustellen ist an Land bereits aufwendig; auf hoher See jedoch noch viel aufwendiger. Für die Offshore-Produktion braucht es daher Technologien, die aus Meerwasser Elektrolyse-geeignetes Wasser machen. Jetzt hat das H₂Mare-Projekt H2Wind des Bundesforschungsministeriums eine
Biokunststoffherstellung: Politische Rahmenbedingungen, Markttrends, Technologien und Aussichten Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 29. Mai 2024 Werbung Politische Rahmenbedingungen, Markttrends, Technologien und Aussichten für PLA, PA, PHA und PBAT Marktanalyse China: biologisch abbaubare Kunststoffe (WK-intern) - Hürth: Die neue Studie des nova-Instituts präsentiert eine aktuelle Marktanalyse der chinesischen Industrie und Märkte für biobasierte und biologisch abbaubare Kunststoffe im Jahr 2024. # Auf 71 Seiten, mit 14 Tabellen und 13 Grafiken bietet der Bericht einen detaillierten Überblick über die wichtigsten Produkte, die den chinesischen Markt dominieren. Die Studie untersucht die zentralen Markttrends, die politische Dynamik, den technologischen Fortschritt, die bedeutendsten Marktteilnehmer und die Wachstumschancen. Ziel ist es, Chemieunternehmen mit nützlichen Informationen zu versorgen, die ihnen helfen, sich auf dem chinesischen Markt zurechtzufinden
Macron und Steinmeier besuchen wichtigsten europäischen Standorte der Halbleiterindustrie in Dresden Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 28. Mai 2024 Werbung Dresden ist einer der wichtigsten europäischen Standorte der Halbleiterindustrie. (WK-intern) - Und damit auch eine wichtige Säule für eine stärkere technologische Unabhängigkeit Europas. Die Souveränität Europas in der Technologieentwicklung ist einer der Schwerpunkte, die Emmanuel Macron in seiner Präsidentschaft setzt. Bei seinem Besuch unterstrich er, wie wichtig die deutsch-französische Zusammenarbeit dafür ist. Es ist daher kein Zufall, dass in Dresden der einzige Programmpunkt des Staatsbesuchs mit Bezug zu Technologie und Wissenschaft stattfand. Am Fraunhofer IPMS ließen sich die beiden Präsidenten sowie hochrangige Vertretende aus Politik, Wissenschaft und Industrie Hightech-Forschung aus den Bereichen Mikroelektronik, Medizintechnik und Quantentechnologien demonstrieren. Unter den hochrangigen Gästen befanden sich unter
Forschungseinrichtungen bündeln Kräfte den Ertrag von Offshore-Windparks zu steigern Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 28. Mai 2024 Werbung Mehr Ertrag in Offshore-Windparks: Messkampagne im Projekt C²-Wakes startet (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES untersucht gemeinsam mit seinen Projektpartnern RWE, ForWind (Universität Oldenburg – Institut für Physik) sowie dem Helmholtz-Zentrum Hereon im Forschungsprojekt „C²-Wakes – Controlled Cluster Wakes“, wie der Gesamtenergieertrag von Offshore-Windparks erhöht werden kann. Ziel des Projekts ist es, mithilfe einer umfassenden Offshore-Windmesskampagne und Modellierungen herauszufinden, ob und wie sich großskalige Nachlaufeffekte und der „Global Blockage Effect“ in Zukunft reduzieren lassen. Das Projekt kann somit wesentliche Beiträge zum Klimaschutz und zur Sicherung einer zuverlässigen und kostengünstigen Energieversorgung leisten. Weltweit gibt es dazu bisher wenig Forschung. Das Projekt wird vom