Messgerät misst Effektivität geothermischer Kraftwerke und erhält Technologiepreis Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 9. Juli 2012 (WK-intern) - Energieverlust wird messbar - Neues Messgerät für mehr Energieeffizienz erhält Preis Darmstadt - Wie groß wird die Ausbeute eines Erdwärme-Kraftwerks an einem spezifischen Standort sein? Bislang sind nur ungenaue Prognosen möglich. Geowissenschaftler der TU Darmstadt haben nun ein Messgerät entwickelt, mit dem Umweltbedingungen im Labor simuliert werden können. Auch Straßenschäden durch Frost und Energieverlust bei erdverlegten Stromkabeln könnten deutlich eingedämmt werden. Aussagen darüber, wie viel Erdwärme ein neues Kraftwerk an einem spezifischen Standort potenziell bringen könnte, sind bisher nur Schätzungen und nicht unbedingt verlässlich. Mit einer Erfindung von Johannes Stegner, Rainer Seehaus und Ingo Sass aus dem Fachgebiet Angewandte Geothermie wird das
Umweltwissenschaftler und beraten Unternehmen in Nachhaltigkeitsstrategien und Umweltmanagement Forschungs-Mitteilungen 9. Juli 20126. November 2012 (WK-intern) - Mit wachen Augen. Umweltwissenschaft und Naturschutz - Masterstudierende im Portrait „Wir sind keine Ökos, wir sind Umweltwissenschaftler und beraten zukünftig Unternehmen im Hinblick auf Nachhaltigkeitsstrategien und ihr Umweltmanagement oder sind in Umweltbehörden tätig.“ Sebastian Thon, Rebecca Winter und Olexandr Filevych studieren seit dem Wintersemester 2011/12 im neuen Master „Umweltwissenschaft und Naturschutz“ (Master of Science) an der Stiftung Universität Hildesheim. Drei Studierende geben Einblick in ihr Studium. Die Universität Hildesheim bietet neben dem Bachelorschwerpunkt Umweltsicherung in Kooperation mit Partnern aus Wirtschaft und Verwaltung seit 2011 den Masterstudiengang „Umweltwissenschaft und Naturschutz“ an. Dieses Licht muss nicht brennen. Es ist hell genug. Wachsam, mit
Identifizierung des Higgs-Teilchens, Oerlikon gratuliert CERN Forschungs-Mitteilungen 6. Juli 20126. Juli 2012 (WK-intern) - Der globale Schweizer Hightech-Industriekonzern Oerlikon gratuliert heute den Wissenschaftlern des CERN, die an den ATLAS (A Toroidal LHC ApparatuS) und CMS (Compact Muon Spectrometer) Experimenten beteiligt waren, zur Identifizierung eindeutiger Anzeichen eines neuen atomaren Teilchens. Die Entdeckung, die mit Hilfe des LHC (Large Hadron Collider) am CERN erzielt wurde, verspricht das lang gesuchte Higgs-Teilchen zu sein, das bei der Beantwortung noch ungeklärter Rätsel der Teilchenphysik helfen könnte. Der LHC ist ein gigantischer 27 Kilometer langer, ringförmiger Teilchenbeschleuniger, der für seinen Betrieb Ultrahochvakuum erfordert. Zusammen mit den vier Detektoren, welche für die Experimente des CERN verwendet wurden und zu denen auch ATLAS
EU-Projektwebseite www.sector-project.eu geht ans Netz Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 6. Juli 2012 (WK-news) - Projektwebseite des EU-Vorhabens "SECTOR" Das im Januar 2012 gestartete Forschungsvorhaben "SECTOR" (Production of Solid Sustainable Energy Carriers from Biomass by Means of TORrefaction) stellt mit einer Laufzeit von 42 Monaten und einem Konsortium von 21 Partnern aus Industrie und Wissenschaft eines der umfangreichsten Europäischen Forschungsprojekte unter der Leitung des Deutschen Biomasseforschungszentrums (DBFZ) dar. Die englischsprachige Webseite des Projekts ist ab sofort unter http://www.sector-project.eu erreichbar und wird in den kommenden Monaten inhaltlich sukzessive ausgebaut. Neben der Darstellung von Arbeitspaketen, Zwischenergebnissen und allgemeinen Informationen zum Vorhaben bietet die Seite auch detaillierte Informationen und Ankündigungen von Veranstaltungen, Projektpartnern sowie neuesten Entwicklungen des SECTOR-Projekts. So
CO2-Reduzierung, Erneuerbare Energien und Elektromobilität im Fokus der EU-Förderung Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 6. Juli 2012 (WK-intern) - Europäischer Fonds für regionale Entwicklung HANNOVER/GOSLAR. Von 2007 bis 2014 fördert die Europäische Union mit insgesamt 150 Millionen Euro aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Projekte zum Wissensaustausch und Technologietransfer in Niedersachsen. Ziel ist es, die Kooperation zwischen Wissenschaft und niedersächsischer Wirtschaft zu stärken. Auf der heutigen Veranstaltung „Bilanz und Ausblick der Förderung aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ im Energie-Forschungszentrum Niedersachsen (EFZN) der TU Clausthal in Goslar wurden erste Ergebnisse und Projekte der Förderperiode vorgestellt. Bisher konnten 330 Forschungsvorhaben mit insgesamt rund 70 Millionen Euro aus EFRE und rund 30 Millionen Euro vom Land gestartet werden. Mehr
Dämmstoff-Schäume aus europäischen Hölzern sollen bald umweltfreundlich Häuser isolieren Forschungs-Mitteilungen News allgemein 6. Juli 20126. Juli 2012 (WK-intern) - Nachhaltig wohnen - Freiburger Forschungsteam stellt natürliche Hartschäume aus Rindenextrakt her. Für Hausbesitzerinnen und Hausbesitzer, die ihre Wände nicht mit umweltbelastenden Schäumen isolieren wollen, gibt es bald eine ökologische Alternative: Hartschäume, die aus Tannin, einem Bestandteil der Holzrinde, gewonnen werden. An deren Herstellung arbeitet das Team um Prof. Dr. Marie-Pierre Laborie am Freiburger Materialforschungszentrum und am Institut für Forstbenutzung und Forstliche Arbeitswirtschaft der Universität Freiburg. Tannin wird aus der Holzrinde extrahiert, die in der Holzindustrie normalerweise als Abfallprodukt übrig bleibt. „So können wir die Rinde wiederverwerten und damit den Nutzwert von Holz steigern“, sagt Ricarda Böhm, Doktorandin in Labories Arbeitsgruppe. Schäume
Sommerakademie in Potsdam der Klimaforscher Brandenburg Forschungs-Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen 6. Juli 2012 (WK-intern) - Herausragende Klimaforscher aus aller Welt treffen diese Woche in Potsdam mit internationalen Nachwuchswissenschaftlern bei einer Sommerschule zusammen. Gemeinsam beschäftigen sie sich mit Risiken der Erderwärmung, mit Unsicherheiten und Extremereignissen. Die „Global Sustainability Summer School 2012“, eine Fortbildung für Fachleute, startet am 8. Juli und wird vom Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und dem Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS) in Partnerschaft mit dem US-amerikanischen Santa Fe Institute (SFI) ausgerichtet. Ermöglicht wird die Sommerschule durch die finanzielle Unterstützung der Robert Bosch Stiftung. Die 35 in einem aufwändigen Verfahren ausgewählten Teilnehmer kommen aus mehr als einem Dutzend Länder - von Ghana bis Großbritannien,
DLR gründet ein neues Virtuelles Institut für Solare Brennstoffe Forschungs-Mitteilungen 5. Juli 2012 (WK-intern) - Forscher ermöglichen die Herstellung von Brennstoffen mit der Energie der Sonne Brennstoffe wie Wasserstoff lassen sich mit der Energie der Sonne klimaneutral herstellen. Solche regenerativen Brennstoffe stellen eine umweltfreundliche Alternative zu den endlichen fossilen Brennstoffen dar. Forscher des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) wollen gemeinsam mit Partnern von Universitäten aus Deutschland und der Schweiz die Herstellung solcher Brennstoffe verbessern. In dem von der Helmholtz-Gemeinschaft (HGF) geförderten Virtuellen Institut mit dem Namen SolarSynFuel werden Wissenschaftler mit unterschiedlichen Kompetenzen zusammenarbeiten. Effizientere und stabilere Materialien Wasser (H2O) lässt sich mit speziellen Metalloxiden in Wasserstoff und Sauerstoff spalten, Kohlendioxid (CO2) entsprechend in Kohlenmonoxid und Sauerstoff.
In Deutschland fallen die Strompreise – aber nicht für die Verbraucher Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 5. Juli 2012 (WK-intern) - Münster (iwr-pressedienst) - Die Strompreise sind in Deutschland auch im Juni 2012 weiter gefallen – allerdings nur für Stromeinkäufer an der Börse und nicht für die Endverbraucher. "Der Trend an der Börse zeigt gegenüber dem Vorjahr einen kräftigen Rückgang der Strompreise", sagt der Direktor des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) Dr. Norbert Allnoch in Münster. Das IWR hat die Preise an der europäischen Strombörse ausgewertet. Grundlaststrom in Deutschland ist auf dem Spotmarkt danach im Juni mit 3,9 Cent (Juni 2011: 5,2 Cent) pro Kilowattstunde so günstig gewesen wie seit Ende 2009 nicht mehr. Selbst der Preis für teureren Spitzenlaststrom, der die Zeiten
Studie zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Energieeffizienz und Offshore-Windanlagen Forschungs-Mitteilungen Offshore 5. Juli 20125. Juli 2012 (WK-news) - Bürger sprechen sich für Energieeffizienz und Offshore-Windanlagen aus Stiftung Mercator und Universität Stuttgart legen Studie zur gesellschaftlichen Akzeptanz von Energietechnologien und klimaverträglichen Energiemixen vor. Wie das Energiesystem in Zukunft in Deutschland gestaltet werden soll, ist noch offen und wird derzeit intensiv diskutiert. Wie sich die Bürger Deutschlands entscheiden würden, wenn sie zwischen den möglichen technologischen Optionen eine Auswahl treffen müssten, zeigt jetzt eine aktuelle Studie: Die befragten Bürger sprechen sich in erster Linie für energieeffiziente Lösungen aus, dicht gefolgt von den Erneuerbaren Energien. Die beliebtesten erneuerbaren Technologien sind Offshore-Windanlagen. Auffallend ist die relativ schlechte Platzierung von Biomassekraftwerken. Das gaben die
Flüssige Kohlenwasserstoffe als ideale Energiespeicher und Treibstoffe von morgen Forschungs-Mitteilungen 29. Juni 201229. Juni 2012 (WK-intern) - Alleskönner von morgen: Synthetische flüssige Kohlenwasserstoffe als ideale Speicher und Treibstoffe Die Nutzung erneuerbarer Energien ist mit zwei grundsätzlichen Herausforderungen verbunden: Die erzeugte Strommenge entspricht oft nicht dem gerade vorhandenen Bedarf. Zugleich liegen zwischen Produktionsort und Verbraucher oft tausende Kilometer. Offshore-Windanlagen produzieren Strom beispielsweise in der Nordsee, während die meisten Verbraucher in den mitteleuropäischen Ballungszentren sitzen. Es gilt also, die Frage der Energiespeicherung und des Transports zu lösen. Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Stuttgart arbeiten gemeinsam mit der Universität Stuttgart und der Universität Bayreuth an einem zukunftsweisenden Ansatz, beide Probleme gleichzeitig zu lösen: Sie optimieren die Erzeugung und
Energie-Einsparpotential durch energieeffiziente Dämmungen von Industrieanlagen Forschungs-Mitteilungen Ökologie 28. Juni 2012 (WK-news) - Klimaschutz mit kurzen Amortisationszeiten Ecofys Studie: Energieeffiziente Dämmungen von europäischen Industrieanlagen bieten großes Einsparpotential Genf/Utrecht – Die von Ecofys und EiiF veröffentlichte EU-Studie “Climate protection with rapid payback” (Klimaschutz mit kurzen Amortisationszeiten) belegt große Energie- und CO2 Einsparpotentiale von Industrie-Dämmungen. Der Großteil der ermittelten Potentiale könnte zudem sofort und wirtschaftlich genutzt werden. D.h. die europäische Industrie verschwendet täglich nicht nur Energie und Geld, sondern produziert dabei auch noch Tonnen von vermeidbarem CO2. “Allein zwei Drittel der Energie- und CO2-Einsparpotentiale könnten durch verbesserte Instandhaltungsmaßnahmen und das konsequente Dämmen von Industrieanlagen realisiert werden,“ erklärt der wissenschaftliche Leiter von Ecofys Professor Kornelis Blok. “Und