Biogas hat eine Zukunft als Netzstabilisator Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik 18. Mai 2017 Prof. Wetter von der FH Münster im Gespräch mit der EnergieAgentur.NRW: (WK-intern) - Energiewende bedeutet Wandel. Stellschrauben werden gedreht, überprüft und neu justiert. Das betrifft auch die Biogasnutzung. Dabei kann Biogas eine wichtige Aufgabe bei Energiewende und Klimaschutz zukommen. Denn Biogas sei nicht bloß Energieträger, es könne ebenso eine wichtige Aufgabe als Ausgleichsenergie und Netzstabilisator übernehmen. „Nicht zuletzt ist Biogas speicherbar und nach Aufbereitung auch über das bestehende Gasnetz transportfähig“, so Prof. Dr.-Ing. Christof Wetter von der Fachhochschule Münster im Gespräch mit der EnergieAgentur.NRW. Das komplette Interview gibt es auf der Internetseite der EnergieAgentur.NRW (www.energieagentur.nrw/im-gespraech/). Rund 9.000 Biogasanlagen mit einer installierten Leistung von ca.
Projekt IFASS entwickelt neues 100 kW-Wechselrichtermodul für B6-Standard Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 17. Mai 2017 Neues 100 kW-Wechselrichtermodul für B6-Standard halbiert Gewicht und Volumen (WK-intern) - Der wachsende Massenmarkt in der Energieversorgung und der Antriebstechnik braucht besonders kostengünstige und robuste leistungselektronische Wandler. Dafür haben Fraunhofer-Wissenschaftler gemeinsam mit Industriepartnern in dem vom BMBF geförderten Projekt IFASS drei Jahre geforscht. Im Ergebnis haben sie einen neuen Wechselrichterbaustein mit 100 kVA Leistung, Standard-B6-Schaltung, neuen Silizium-Carbid-Halbbrückenmodulen, neuartigen magnetischen Bauelementen, 48 kHz Schaltfrequenz, sehr guten Wirkungsgraden von über 98 % bei halbem Gewicht und Volumen entwickelt. Auf der international führenden Leistungselektronikmesse PCIM Europe in Nürnberg wird die Neuentwicklung ab heute auf dem Stand 412 in Halle 9 der Infineon Technologies AG vorgestellt. »Die Erzeugung
Mainzer Chemiker entwickeln hocheffizienten Mini-Ökoreaktor Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 16. Mai 2017 Sunflow-Reaktor bringt drastische Beschleunigung bei photochemischen Reaktionen / Sonnenlicht als einzige Energiequelle (WK-intern) - Wissenschaftler der Johannes Gutenberg-Universität Mainz (JGU) haben einen einfachen Minireaktor aus einem in Maschendraht geflochtenen dünnen Kunststoffschlauch entwickelt, in dem chemische Reaktionen unter dem Einfluss von Sonnenlicht als einziger Energiequelle wesentlich schneller ablaufen als in herkömmlichen Aufbauten. Dies verkürzt nicht nur die Reaktionszeit, sondern trägt insbesondere auch zur Umweltfreundlichkeit und Nachhaltigkeit bei. Die Arbeitsgruppe von Prof. Dr. Till Opatz am Institut für Organische Chemie nutzt dazu einen mehrfach gewundenen, 25 Meter langen Schlauch mit einem Innendurchmesser von einem Millimeter. Das Sonnenlicht initiiert in den Minikapillaren photochemische Reaktionen, wie sie
2017 Analyse: Antriebstechnik und Komponentenhersteller Forschungs-Mitteilungen 15. Mai 201715. Mai 2017 Eine neue Studie des Markt Analyst Plimsoll Publishing deutet darauf hin, dass 237 Antriebstechnik und Komponentenhersteller zur Zeit Verluste machen und dass 298 Unternehmen als bedroht eingestuft wurden. (WK-intern) - Die neuste Plimsoll Analyse untersucht die wirtschaftliche Leistung der 1000 größten deutschen Antriebstechnik und Komponentenhersteller in Deutschland. Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass: 298 Unternehmen befinden sich in großen finanziellen Schwierigkeiten 237 Firmen weisen im letzten Bilanzjahr Verluste auf 392 haben mehr Schulden als im Vorjahr Nichts desto trotz: 357 Unternehmen wurden als „stark“ bewertet Währendem 10 Firmen sind mindestens 10% mehr gewachsen als der Industriedurchschnitt David Pattison, ein Senior Analyst bei Plimsoll erklärt:
Neueste innovative Entwicklungen des Energieelektronik-Forschungsinstituts Fraunhofer IISB Forschungs-Mitteilungen 15. Mai 2017 Power goes Industry 4.0 - intelligent, connected, and multi-functional (WK-intern) - Fraunhofer IISB merges proven power electronic system technologies and smart digital functionalities into “Cognitive Power Electronics 4.0”. The latest innovative developments by the power electronics research institute are presented at PCIM Europe 2017 next week in Nuremberg. The Fraunhofer Institute for Integrated Systems and Device Technology IISB in Erlangen offers innovative power electronic solutions that are used in conversion, supply, and storage of electrical energy. Based on years of experience and application in these various fields, Fraunhofer IISB drives power electronics to the next level by merging proven power electronic systems and
Energieforschung: Future Energy – Institut für Energieforschung (iFE) gegründet Forschungs-Mitteilungen Ökologie 13. Mai 2017 Neues Institut bringt Energieforschung voran (WK-intern) - Die Hochschule OWL hat ein drittes Forschungsinstitut: Am 10. Mai 2017 wurde das „Future Energy – Institut für Energieforschung“ (iFE) gegründet. Es bündelt die Kompetenzen von sieben Professuren aus vier Fachbereichen rund um die intelligente Energieversorgung und -nutzung für Quartiere, Mobilität und Arbeitswelt. Grundlage ist eine Förderung mit rund einer Million Euro in der Förderinitiative FH-KOMPETENZ 2016 des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW. Ohne Energie läuft heute nicht mehr viel, nicht in den heimischen vier Wänden, nicht auf Straßen und Schienen, nicht in Industrieanlagen oder der Landwirtschaft. Doch Energie ist ein wertvolles Gut – sie
Supraleitfähigkeit und Ferroelektrizität können kooexistieren Forschungs-Mitteilungen 13. Mai 2017 Konkurrierende Materiezustände interagieren in chemisch modifiziertem Strontiumtitanat (WK-intern) - Supraleitfähigkeit und Ferroelektrizität sind zwei Materiezustände, die im Allgemeinen wenig miteinander zu tun haben. In supraleitenden Materialien verschwindet der elektrische Widerstand unterhalb einer so genannten Sprungtemperatur vollständig, was diese Stoffe besonders interessant für technische Anwendungen macht. Ferroelektrizität resultiert aus einer strukturellen Instabilität eines Materials, so dass unterhalb einer bestimmten Temperatur eine Veränderung der Kristallstruktur stattfindet. Hierbei bildet sich eine elektrische Polarisation, welche durch ein elektrisches Feld umgekehrt werden kann. Bislang war unklar, ob diese beiden Zustände überhaupt gemeinsam in einer Verbindung auftreten können und, falls ja, wie sie sich gegenseitig beeinflussen. Ein deutsch-französisches Team konnte
Recyclingverfahren von Reststoffen zu Bio-Sprit, Langzeitdünger und Trinkwasser Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 13. Mai 2017 Fraunhofer-Wissenschaftler erhalten »agra-Preis der Innovation« für zukunftsweisendes Recyclingverfahren (WK-intern) - Seit einigen Jahren wird bei der Sachsenmilch Leppersdorf GmbH – einer Tochter der Unternehmensgruppe Theo Müller – aus Reststoffen der Molkenverarbeitung Bioethanol gewonnen. Nach der alkoholischen Gärung und Destillation der sogenannten Melasse bleibt neben Bio-Sprit eine Schlempe zurück, die bislang aufwendig entsorgt wurde. Deren wertvolle Inhaltsstoffe sind zum Wegwerfen viel zu schade. Bisher fehlten jedoch technische Lösungen zur weiteren Nutzung. André Wufka, Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Keramische Technologien und Systeme IKTS, hat gemeinsam mit den Partnern aus Leppersdorf und der wks Technik GmbH eine effiziente verfahrenstechnische Lösung entwickelt, mit der die Schlempe erstmals stofflich
Fraunhofer UMSICHT veröffentlicht Nachhaltigkeitsbericht Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Mai 2017 Nachhaltigkeitsbericht erschienen: Position beziehen und Vordenker sein (WK-intern) - Ob Ökologie und Ökonomie, Forschungsverantwortung, Mitarbeitende und Gesellschaft oder Bürgerinnen/Bürger und Innovationen: Auf welche Weise Fraunhofer UMSICHT Nachhaltigkeit lebt, legt der neue Nachhaltigkeitsbericht für die Jahre 2014/2015 offen, der nun bereits zum fünften Mal erscheint. Der größte Einfluss des Fraunhofer-Instituts für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik auf nachhaltige Entwicklungen liegt in seiner Forschungstätigkeit. »Wir sind bestrebt, unsere Vorreiterposition auf dem Gebiet der Nachhaltigkeit weiter zu stärken«, betont Prof. Dr.-Ing. Eckhard Weidner, Institutsleiter von Fraunhofer UMSICHT. »Dabei ist es uns besonders wichtig, Position zu beziehen und Vordenker für nachhaltige Entwicklung zu sein«, führt Weidner weiter aus. Position
Video: Stromspeicher für Wind- und Sonnenenergie im Druckluft-Wärme-Speicherstollen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Videos Windenergie 12. Mai 201712. Mai 2017 Schweizer Forscher wollen Ökostrom in einem stillgelegten Bergwerksstollen speichern. (WK-news) - Steine als Wärmespeicher und ein Berg als Druckluftspeichermantel Erste Pilotanlage wird in der Schweiz erforscht. Weiterführende Links: http://www.srf.ch/play/radio/popupaudioplayer?id=9e0d1785-55ed-4edc-9ee2-3d5fa66ca8de http://www.rsi.ch/rete-tre/programmi/intrattenimento/baobab/L%E2%80%99energia-compressa-nel-tunnel-8982541.html http://www.blick.ch/news/schweiz/wissenschaft-tuefteln-schon-lange-an-der-energiewende-so-wollen-forscher-den-strom-speichern-id6662691.html https://alacaes.com/
Mittelstand ist fit für Industrie 4.0 – it´s OWL Fachkongress zeigt Lösungen für Unternehmen Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Mai 2017 Dem deutschen Mittelstand gelingt es immer besser, die Potenziale der digitalen Transformation zu erschließen und dadurch Wettbewerbsvorteile zu erzielen. (WK-intern) - Erfolgsgarant dafür ist die enge Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, um Ergebnisse aus der Spitzenforschung in die industrielle Anwendung zu bringen. Dieses Fazit zogen 280 Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft aus ganz Deutschland auf dem zweiten Fachkongress „Industrie 4.0 in der Praxis“ am 11. und 12. Mai in Paderborn. Sie diskutierten Lösungen, Erfahrungen und künftige Herausforderungen auf dem Weg zur intelligenten Produktion. Veranstalter des Kongresses sind der Spitzencluster it´s OWL in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), den Programmen
Erdgasverbrennung ganz ohne CO2-Ausstoß Forschungs-Mitteilungen 11. Mai 2017 Erdgasanlagen ohne CO2-Ausstoß (WK-intern) - So umweltfreundlich war Erdgasnutzung noch nie: Die TU Wien leitete ein Forschungsprojekt, das nun eine neue Methode der Erdgasverbrennung hervorgebracht hat – ganz ohne CO2-Ausstoß. Wie kann man Erdgas verbrennen, ohne dabei CO2 in die Luft abzugeben? Dieses Kunststück gelingt mit einem speziellen Verbrennungsverfahren, an dem die TU Wien seit Jahren forscht – der „Chemical Looping Combustion“ (CLC). Dabei wird das CO2 direkt während der Verbrennung ohne zusätzlichen Energieaufwand abgeschieden und kann anschließend gespeichert werden. Somit wird verhindert, dass es in die Atmosphäre gelangt. In einer Versuchsanlage mit einer Leistung von 100 kW wurde die Methode bereits erfolgreich angewandt.