Umweltminister Franz Untersteller überreicht Fraunhofer ISE die Auszeichnung »Ort voller Energie« Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Technik 20. Juli 2019 Auf der Plakette, die der baden-württembergische Umweltminister Franz Untersteller heute der Institutsleitung des Fraunhofer ISE überreichte, steht: »Hier wird die Energiewende gelebt«. (WK-intern) - Dieser Slogan drückt aus, was das Ziel des Stuttgarter Ministeriums bei der Kampagne »Orte voller Energie« ist: Kommunizieren und sichtbar machen, wo im Land Energiewende engagiert gelebt und vorangebracht wird. Dem Fraunhofer ISE sprach der Minister dies in umfassender Hinsicht zu, da das Institut sowohl zur künftig tragenden Energiequelle Photovoltaik sowie auch zu allen für die Transformation unseres Energiesystems relevanten Systemaspekten forscht. »Das Fraunhofer ISE ist ein international anerkanntes Forschungsinstitut, eine treibende innovative Kraft auf dem Gebiet umweltfreundlicher Energieversorgung und ein
Oberpfaffenhofen: Europäisches Satellitennavigationssystem Galileo setzt Probebetrieb fort Forschungs-Mitteilungen Technik 20. Juli 2019 Der Probebetrieb (Initial Services) des europäischen Satellitennavigationssystems Galileo ist erfolgreich wiederhergestellt. (WK-intern) - Galileo war von einem technischen Zwischenfall im Zusammenhang mit seiner Infrastruktur am Boden betroffen. Der Vorfall führte zu einer vorübergehenden Unterbrechung der global verfügbaren Galileo-Navigations- und Zeit-Dienste, mit Ausnahme des Galileo Such- und Rettungs-Service. Der sogenannte Search-and-Rescue-Dienst, der für die Lokalisierung und Hilfe von Menschen in Not-Situationen wie im Meer oder auf Bergen verwendet wird, war davon nicht betroffen und blieb betriebsbereit. Der technische Zwischenfall entstand durch eine Fehlfunktion der Anlagen in den Galileo-Kontrollzentren, die die Zeit und Bahnvorhersagen berechnen und für das Prozessieren der Navigationsnachricht verwendet werden. Die Störung
Ørsted: Reallabor Westküste soll aus Offshore-Windenergie grünen Wasserstoff produzieren Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Offshore Produkte Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 19. Juli 201919. Juli 2019 In einer Pressekonferenz gab der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, heute bekannt, dass das „Reallabor Westküste 100“ eines der ersten Reallabore der Energiewende in Deutschland werden soll. (WK-intern) - Mit dem Reallabor erhalten die neun beteiligten Partner gemeinsam die Chance, schrittweise eine regionale Wasserstoffwirtschaft im industriellen Maßstab aufzubauen und so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu liefern. Die branchenübergreifende Partnerschaft aus EDF Deutschland, Holcim Deutschland, Open Grid Europe, Ørsted, Raffinerie Heide, Stadtwerke Heide und thyssenkrupp Industrial Solutions – gemeinsam mit der Entwicklungsagentur Region Heide und der Fachhochschule Westküste – hat heute positive Nachrichten aus Berlin erhalten: Das Projekt „Westküste
Gute Nachrichten aus Berlin, Reallabor soll regionale Wasserstoffwirtschaft im industriellen Maßstab aufbauen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Technik Windenergie 18. Juli 2019 Reallabor Westküste 100 ausgewählt (WK-intern) - In einer Pressekonferenz gab der Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Peter Altmaier, heute bekannt, dass das „Reallabor Westküste 100“ eines der ersten Reallabore der Energiewende in Deutschland werden soll. Damit erhalten die neun beteiligten Partner gemeinsam die Chance, schrittweise eine regionale Wasserstoffwirtschaft im industriellen Maßstab aufzubauen und so einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele zu liefern. Die branchenübergreifende Partnerschaft aus EDF Deutschland, Holcim Deutschland, Open Grid Europe, Ørsted, Raffinerie Heide, Stadtwerke Heide und thyssenkrupp Industrial Solutions – gemeinsam mit der Entwicklungsagentur Region Heide und der Fachhochschule Westküste – hat heute positive Nachrichten aus Berlin erhalten: Das
Deutliche Strom-Unterdeckung: Bundesnetzagentur will mit Maßnahmenpaket Bilanzkreisausgleich die Stromversorgung sichern Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 18. Juli 2019 Maßnahmenpaket zur Stärkung der Bilanzkreistreue (WK-intern) - Vizepräsident Franke: „Bilanzkreisausgleich von zentraler Bedeutung für die Versorgungssicherheit“ Die Bundesnetzagentur hat heute eine Konsultation zu Maßnahmen zur Stärkung einer ausgeglichenen Systembilanz im deutschen Stromnetz gestartet. Anlass ist die teils deutliche Unterdeckung der deutschen Regelzone im Juni. „Wir wollen Risiken für die Versorgungssicherheit minimieren. Gefährliche Unterdeckungen der Bilanzkreise sollen sich nicht lohnen“, sagt Peter Franke, Vizepräsident der Bundesnetzagentur. Er ergänzt: „Wer Kosten einseitig zu Lasten der Versorgungssicherheit verschiebt, handelt rechtswidrig. Wenn sich der Verdacht solcher Verstöße im Einzelfall erhärtet, werden wir dagegen mit aller Konsequenz vorgehen.“ Kurzfristige Maßnahmen zur Stärkung der Bilanzkreistreue Die Bundesnetzagentur hat ein Verfahren eingeleitet,
PIK Klima-Studie erklärt wie ein CO2-Budgetsystem das Klima abkühlt Forschungs-Mitteilungen 18. Juli 2019 Was für unser Klima zählt: CO2-Budgets erklärt (WK-intern) - Je mehr CO2 wir bei der Verbrennung von Kohle, Öl und Gas emittieren, desto mehr erwärmen wir unser Klima - das klingt einfach und das ist es auch. Verschiedene Analysen haben unterschiedliche Schätzungen darüber vorgelegt, wie viel CO2 die Menschheit noch ausstoßen kann, wenn wir die globale Erwärmung auf die international vereinbarten 1,5 und deutlich unter 2 Grad Celsius begrenzen wollen. Eine neue Studie zeigt, dass fehlende Klarheit über die Gründe dieser Abweichungen zu unnötiger Verwirrung geführt hat. Die Studie erleichtert den Vergleich unterschiedlicher Analysen, indem sie die relevanten Faktoren zur Schätzungen der verbleibenden
Energiegewinnung mit Neutrinovoltaic: Neutrino Physik liefert grüne Energie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 17. Juli 2019 Von Jonas Koch Die Forderungen nach einem Umstieg auf grüne Energie werden immer lauter, doch echte politische Bewegungen lassen sich auf diesem Gebiet kaum erkennen. (WK-intern) - Stattdessen wird eine mögliche CO2-Steuer immer weiter in den Mittelpunkt der Diskussion getragen, ohne vernünftige und realisierbare Alternativen vorzulegen. Aber was wäre, wenn der Ansatz für eine neue und umweltfreundliche Klimapolitik schon längst geschaffen ist? Es ist Zeit, sich den Herausforderungen der Zeit zu stellen und im Bereich der Energiegewinnung auf die Neutrino Physik zu setzen. Verbesserungen ergeben sich nicht aus Steuern und Einschränkungen, sondern aus besseren Alternativen. Die Lösung des Problems liegt auf der Hand Mit der Neutrino
Mit Wirkungsgraden von über 24 % gehören Perowskit-Solarzellen zu den effizientesten Dünnschichttechnologien Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 17. Juli 2019 Hocheffiziente Solarzellen dank solidem Fundament (WK-intern) - Forscherinnen und Forscher des KIT entwickeln eine neuartige Transportschicht für hocheffiziente Perowskit-Solarzellen Die Sonne ist eine unerschöpfliche und nachhaltige Energiequelle. Deshalb nimmt die Photovoltaik bei der Energieerzeugung in Deutschland eine immer wichtigere Rolle ein. Zu den vielversprechenden Materialien für Solarzellen – mit einem hohen Wirkungsgrad und kostengünstig in der Herstellung – gehören die metallorganischen Perowskite. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine neuartige, hocheffiziente Lochleiterschicht aus Nickeloxid entwickelt, die großflächig abscheidbar ist und in diesen Solarzellen zu Rekordeffizienzen führt. Mit Wirkungsgraden von über 24 Prozent im Labor gehören Perowskit-Solarzellen heute zu den effizientesten
Revolutionäre Entdeckung vor 125 Jahren: Die Heuslerschen Legierungen Forschungs-Mitteilungen Technik Veranstaltungen 17. Juli 2019 Isabellenhütte Heusler veranstaltete Fachsymposium anlässlich des Jubiläums (WK-intern) - Mit seiner Entdeckung im Jahr 1894 wurde Dr. Fritz Heusler zum Namensgeber der„Heuslerschen Legierung“. Durch die Kombination dreier nicht ferromagnetischer Elemente entsteht eine ferromagnetische Legierung. Weit mehr als 1.000 Verbindungen und Legierungen kennen wir heute. Dem innovativen Unternehmer und „seinen“ Legierungen widmete die Isabellenhütte zum 125. Jubiläum ein Fachsymposium. Dr. Felix Heusler, Geschäftsführer in 8. Generation der Isabellenhütte, eröffnete das Symposium und moderierte die folgenden Vorträge, die zu Ehren seines Urgroßvaters und Entdeckers der Heuslerschen Legierungen, Dr. Fritz Heusler, neben der Forschungsarbeit auch die technologischen Errungenschaften würdigten und die zukünftigen Projekte der Isabellenhütte aufzeigten. Ferromagnetische
Mit der LOHC-Technologie lassen sich Strommengen bis in den Terawattstunden-Bereich hinein sicher und günstig speichern Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 17. Juli 2019 Wasserstoff ist der Energieträger der Zukunft - aber sicher handhabbar wird er nur mit dieser Speichertechnologie (WK-intern) - Nach der Explosion einer Wasserstofftankstelle in Norwegen ist vielen Experten klar: nur mit Hilfe der LOHC-Technologie lässt sich Wasserstoff sicher handhaben. Mit dieser Lösung wird eine globale Energiewende machbar – und die Erfindung kommt aus Deutschland München – Eine weltweite Energiewende erfordert moderne, effiziente Formen der Energiespeicherung – so wie die Wasserstofftechnologie. Sie ist seit langem bekannt, hat aber einen großen Nachteil: Wasserstoff ist extrem reaktionsfreudig, nur 4 Prozent Wasserstoff in einem geschlossenen Raum bildet ein hochexplosives Gemisch. Lagerung und Transport des Gases unter hohem Druck oder bei tiefen
Siemens, Freistaat Sachsen und Fraunhofer beschließen Start-Up-Wasserstoffforschung E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 15. Juli 2019 Siemens, Freistaat Sachsen und Fraunhofer beschließen Zukunftspakt für Görlitz Innovationscampus zur Ansiedlung von Hightech-Unternehmen Labor für Wasserstoffforschung mit der Fraunhofer-Gesellschaft Rund 30 Millionen Euro Investitionen, 100 neue Arbeitsplätze (WK-intern) - Siemens, der Freistaat Sachsen und die Fraunhofer-Gesellschaft haben heute in Görlitz eine Absichtserklärung unterzeichnet, um den Standort langfristig zu stärken und den Strukturwandel in der Lausitz zu unterstützen. Dabei soll auf dem Siemens-Werksgelände in Görlitz ein Innovationscampus und „Start-Up-Accelerator“ entstehen – Ziel ist es, weitere Technologie- und Industrieunternehmen, Start-ups sowie Forschungsinstitute anzusiedeln. Der Fokus liegt dabei auf Digitalisierung, Automatisierung, Energietechnik und innovativen Werkstoff- und Fertigungstechnologien. Auf dem Campus werden Siemens und die Fraunhofer-Gesellschaft zudem ein Labor für
Fraunhofer ISE vergleicht Treibhausgas-Emissionen von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 15. Juli 2019 Für das Erreichen der Klimaschutzziele muss der Verkehrssektor die durch den Einsatz von fossilen Kraftstoffen verursachten Treibhausgas-Emissionen drastisch senken. (WK-intern) - Doch wie groß ist der Treibhausgas-Fußabdruck von alternativen Antriebskonzepten? Forscher des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben in einer Studie im Auftrag der H2 Mobility Deutschland einen Lebenszyklus-Vergleich von Elektro- und Brennstoffzellenfahrzeugen durchgeführt. Die Studie untersuchte die Treibhausgas (THG)-Emissionen bei Herstellung, Betrieb und Entsorgung von Batterie- und Brennstoffzellenfahrzeugen mit Reichweiten ab 300 Kilometern für die Zeiträume 2020-2030 und 2030-2040. Dabei wurden für die Erzeugung des Stroms beziehungsweise Wasserstoffs verschiedene Szenarien betrachtet. Der Strom für die Batteriefahrzeuge kommt im besten Fall aus der