Neue Studie: Grüner Wasserstoff aus Deutschland beflügelt Klimaschutz und Volkswirtschaft Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 3. November 2020 Deutschlands Klimaschutzstrategie baut auf den Einsatz von grünem Wasserstoff aus erneuerbaren Energien. (WK-intern) - Doch wo soll der Wasserstoff herkommen, aus heimischer Produktion oder importiert aus dem Ausland? Eine neue Studie des Wuppertal Instituts und DIW Econ schafft einen Überblick über die aktuelle Datenlage und ermittelt Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte beider Strategien. Das Resümee: Es trifft nicht zu, dass importierter Wasserstoff allgemein günstiger ist, entscheidend sind je nach Herkunftsland die tatsächlich realisierbaren Strom- und Transportkosten. Wird der grüne Wasserstoff stattdessen im eigenen Land produziert, wird dies zudem eine positive Beschäftigungswirkung und Wertschöpfung entfalten. Mit der Erreichung der Klimaziele 2050 betrüge die zusätzliche Wertschöpfung bei
Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen informiert über die aktuelle Entwicklung des Energieverbrauchs in Deutschland Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. November 20203. November 2020 Energieverbrauch in Deutschland bleibt weiter auf Talfahrt Daten für neun Monate Aktualisierte Schätzung für das Gesamtjahr (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland wird in diesem Jahr voraussichtlich um knapp 7 Prozent unter das Niveau des Vorjahres fallen und eine Höhe von 11.920 Petajoule (PJ) oder 406,6 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) erreichen, schätzt die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) auf Grundlage der aktuellen Berechnungen für den Verbrauch in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres. Infolge des Verbrauchsrückgangs sowie weiteren Verschiebungen im Energiemix zugunsten der Erneuerbaren und des Erdgases rechnet die AG Energiebilanzen für 2020 mit einem Rückgang der energiebedingten CO2-Emissionen in einer Größenordnung
Klimawandel bekämpfen und die Energieversorgung CO2-frei gestalten Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 2. November 2020 Wie lässt sich die künftige Energieversorgung CO2-frei auslegen? (WK-intern) - Das erforschen Fraunhofer-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler gemeinsam mit Partnern im Verbundprojekt ZO.RRO am Beispiel von Thüringen. Sie entwickeln ein komplexes IT-Ökosystem für die systemische Energiewende. Das Paket an IT-Lösungen soll dabei unterstützen, die Treibhausgasemissionen deutlich zu reduzieren. Das Augenmerk des Vorhabens liegt auf den Systemdienstleistungen, auf die bis zu 20 Prozent der CO2-Emissionen entfallen. Die Stromerzeugung mit Erneuerbaren Energien ist in Deutschland bereits gut vorangeschritten, die Energiewende geht in die zweite Phase und fokussiert unter anderem darauf, den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren. Hier setzt das Verbundprojekt ZO.RRO (Zero Carbon Cross Energy System) an,
Universität Bremen teste digitalen Zwilling zur optimierten Windenergieanlage Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 29. Oktober 2020 Mit digitalem Zwilling zur optimierten Windenergieanlage (WK-intern) - Mithilfe eines digitalen Zwillings Material schonen, Wartung unterstützen, Aufwand verringern, Windausbeute steigern: An der Universität Bremen haben das Bremer Institut für integrierte Produktentwicklung (BIK) und das Institut für elektrische Antriebe, Leistungselektronik und Bauelemente (IALB) – beide Mitglieder von ForWind - Zentrum für Windenergieforschung – gemeinsam mit acht Partnern Forschungen dazu begonnen. Ziel: der ökologisch und ökonomisch optimierte Betrieb von Windenergieanlagen. Material schonen, Wartung unterstützen, Aufwand verringern, Windausbeute steigern – initiiert durch die bremische Koordinierungsstelle ForWind - Zentrum für Windenergieforschung (Bremen, Hannover, Oldenburg) ist an der Universität Bremen ein Forschungsprojekt gestartet, das den ökologisch und ökonomisch optimalen
Biogasanlagen mit Batteriespeichern kombinieren Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Technik 29. Oktober 2020 Durch den Umbau des Energiesystems hin zu hohen Anteilen an Erneuerbaren Energien steigt die Bedeutung von Energiespeichern. (WK-intern) - Elektrochemische Stromspeicher, insbesondere Batterien, erleben gerade eine dynamische Entwicklung hinsichtlich Leistung, Verfügbarkeit und Kosten. Ergänzend dazu kann Bioenergie, z. B. in Form von Biogasanlagen, bereits heute als chemischer Energieträger und -speicher im Stromsektor flexibel eingesetzt werden. Das Projekt BioBatSys des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik IEE kombiniert Biogasanlagen mit Batteriespeichern, um neue Vermarktungswege zu eröffnen. Beide Formen der Energiespeicherung unterscheiden sich in ihren technischen und ökonomischen Eigenschaften und damit in ihren Einsatzfeldern. Batterien können kurzfristig sehr hohe Leistungen zur Verfügung stellen, während Biogasanlagen mit einer
Das Verbundvorhaben LEITNING soll mobile und multifunktionale Batterie-Wechselrichter entwickeln Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Technik 29. Oktober 2020 Multifunktionaler Batterie-Wechselrichter mit netzstützenden Eigenschaften (WK-intern) - LEITNING nennt sich ein gerade gestartetes Verbundvorhaben zur Erforschung und Entwicklung eines neuartigen, mobilen und multifunktionalen Batterie-Wechselrichters, das vom Bundeswirtschaftsministerium gefördert wird. Dieses System soll es ermöglichen, zukünftig ein hochverfügbares und modulares Wechselstromnetz unter Einbeziehung lokal erzeugter erneuerbarer Energien zur Verfügung zu stellen oder lokal schwache Stromnetze zu stützen. Unter der Leitung der Infineon Technologies AG (München) arbeiten im Konsortium die Hochschule Bonn-Rhein-Sieg (H-BRS), das Fraunhofer IEE (Kassel), die SWW Wunsiedel GmbH, die FREQCON GmbH in Rethem/Allersowie die SUMIDA Components & Modules GmbH in Obernzell mit. Obwohl Deutschland über ein hochverfügbares, qualitativ hochwertiges elektrisches Stromnetz verfügt, besteht
Neue Studie belegt EU-Politiker und führende EU-CEOs vertreten gleiche Meinung bei Klima und Einwanderung Forschungs-Mitteilungen 28. Oktober 2020 Neue Studie der ESMT Berlin zeigt: Politisches Engagement immer wichtiger für CEOs und Geschäftsführer (WK-intern) - Politisches und gesellschaftliches Engagement ist ein relevantes Thema für europäische Unternehmensführer. Dabei äußern sich CEOs zunehmend öffentlich zu politischen Themen, um einen positiven Beitrag zu gesellschaftsrelevanten Themen zu leisten. Das ergibt eine aktuelle Studie des ESMT Master of Science Absolventen Christoph Cewe in Kooperation mit United Europe e.V. Befragt wurden 40 Geschäftsführer großer europäischer Unternehmen. So geben 77,5 Prozent der Befragten an, dass Geschäftsführer zu politischen Themen Stellung beziehen sollten. 62,5 Prozent der CEOs geben an, dass sie sich auch selbst (sehr) wahrscheinlich gesellschaftspolitisch äußern werden. Die häufigsten
Neuer WEA-Emulator zum Test von Wind-Leistungseinspeisung ins Netz Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie 28. Oktober 2020 Am Haken - Neuer Gasmotor am Forschungsstandort Kielseng (WK-intern) - Ruhige Hände und volle Konzentration waren heute Morgen von den beiden Kranführern in Kielseng am Forschungsstandort der Hochschule Flensburg gefragt. Mit zwei Schwerlastkränen wurde in Millimeterarbeit ein nagelneuer, 12,6 Tonnen schwerer MTU-Gasmotor vom LKW-Auflieger in die Großmotorenhalle gehoben. Die Kosten des Gasmotors: mehr als 700.000 Euro. Auf massiven Stahlrollen wurde anschließend das schwere Aggregat auf den endgültigen Standplatz gerollt. Von Januar 2021 an soll dann der Motor für Forschung eingesetzt werden. Mit dem vom BMBF geförderten Projekt „GrinSH – Grenzland INNOVATIV Schleswig-Holstein“ in Höhe von insgesamt 7,6 Mio. Euro verfolgt die Hochschule Flensburg seit
PV-Potenzial 2020: Solarstrom stellt Vorjahres-Rekord bereits im Oktober ein Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Solarenergie 27. Oktober 2020 Der Oktober beschert Deutschland laut einer Analyse des Energieanbieters E.ON einen neuen Solar-Rekord: Mit über 43 Milliarden Kilowattstunden (kWh) wurde bereits jetzt mehr Solarstrom eingespeist als im gesamten Vorjahr Ökostrom-Einspeisung insgesamt bei 195 Milliarden kWh Zusätzliche 600 Millionen kWh durch PV-Ausstattung von neuen Einfamilienhäusern möglich (WK-intern) - „Insgesamt wurden seit Anfang Januar bereits über 43 Milliarden kWh Sonnenstrom eingespeist – das sind schon jetzt etwa eine Milliarde kWh mehr als im gesamten Jahr 2019“, erklärt Victoria Ossadnik, Vorsitzende Geschäftsführerin der E.ON Energie Deutschland. Der neue Rekord bestätigt den Trend aus den Vormonaten: So wurde schon im Januar, März, April, Mai, Juni, August und September mehr
Das portable Batteriesystem von instagrid gewinnt Energy Transition Award 2020 Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 26. Oktober 2020 SET Award: instagrid gewinnt mit seiner Vision von sauberer, mobiler Energie den Start-Up Energy Transition Award 2020 (WK-intern) - Am gestrigen Weltenergietag, hat instagrid den Start-Up Energy Transition Award 2020 in der Kategorie „Erneuerbare Energien und Materialien“ gewonnen. Das junge Unternehmen aus Deutschland setzte sich dabei gegen 570 Bewerber aus 90 Ländern durch. Die Juroren lobten das portable Batteriesystem von instagrid als eine sehr fortschrittliche und umweltfreundliche Innovation und würdigten darüber hinaus die visionäre Ausrichtung des Unternehmens. Start-Up Energy Transition (SET) ist eine globale Innovationsplattform zur Förderung von Innovationen, welche den Wandel hin zu erneuerbaren und sauberen Energielösungen beschleunigen. SET vertritt dabei die Überzeugung,
CO2-neutral, so gelingt die Energiewende in Bayern! Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 26. Oktober 2020 Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat am 22. Oktober den Bayerischen Energiepreis 2020 für innovative Energieprojekte, vorbildhafte Initiativen und verantwortungsvollen Umgang mit Energie verliehen. Wie schafft es ein Unternehmen, CO2-neutral zu produzieren? Welche Vorteile bringt ein Kältenetz? Warum dreht der Beamtenanwärter seinem Chef die Heizung ab? (WK-intern) - Antworten auf diese Fragen lieferten die diesjährigen Energiepreisprojekte. 170 eingereichte Bewerbungen von Unternehmen, Forschungsstellen und Organisationen zeigten: Unsere Energiezukunft sieht vielfältig aus. Der bayerische Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger freute sich, auch 2020 wieder die zehn besten Projekte auszuzeichnen: „Wir wollen neue, kreative Ideen für einen intelligenten und verantwortungsvollen Umgang mit Energie prämieren und verstärkt in die Öffentlichkeit bringen.
Carl von Ossietzky-Universität Oldenburg erforscht Turbulenzen bei Windanlagen Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks 26. Oktober 2020 Sturm im Windkanal (WK-intern) - Turbulenzen sind ein allgegenwärtiges Phänomen – und eines der großen Rätsel der Physik. Einem Oldenburger Forscherteam ist es nun gelungen, im Windkanal des Zentrums für Windenergieforschung (ForWind) an der Universität Oldenburg realistische Sturmturbulenzen zu erzeugen. Die Zerstörung, die ein starker Sturm hinterlässt, scheint oft wahllos zu sein: Während bei einem Haus das Dach abgedeckt wird, sind auf dem benachbarten Grundstück womöglich keinerlei Schäden zu verzeichnen. Ursache für diese Unterschiede sind Windböen – physikalisch ausgedrückt: lokale Turbulenzen. Sie entstehen aus großräumigen atmosphärischen Strömungen, doch ihre Vorhersage ist bislang unmöglich. Experten der Universität Oldenburg und der Université de Lyon haben