Lebensverlängernde Frischzellenkur? Der Stoffwechselweg läuft bei hohen CO2-Konzentrationen „rückwärts“ Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 23. April 2021 Werbung Aufbau von Biomasse durch umgekehrten Citratzyklus - Stoffwechselweg läuft bei hohen Kohlendioxid-Konzentrationen „rückwärts“ (WK-intern) - Ein Forschungsteam der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster (WWU Münster) und der Technischen Universität München (TUM) hat neue Erkenntnisse zum Citratzyklus gewonnen: Bei sehr hohen Kohlendioxid-Konzentrationen können Bakterien diesen zentralen Stoffwechselweg mittels des Enzyms Citratsynthase auch „rückwärts“ nutzen und damit aus Kohlendioxid nützliche Verbindungen aufbauen. Möglicherweise lassen sich diese Erkenntnisse auch biotechnologisch nutzen. Der Citratzyklus ist ein wichtiger Stoffwechselweg, der es vielen Organismen – vom einfachen Bakterium bis hin zum Menschen – ermöglicht, durch den Abbau organischer Stoffe zu Kohlendioxid (CO2) Energie zu gewinnen. Normalerweise sorgt das Enzym Citratsynthase für den ersten,
Die europäische Wasserstoffstrategie sieht vor allem die Entwicklung einer Investitionsagenda vor Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 23. April 2021 Werbung Strategy&-Studie: Grüner Wasserstoff wird 2030 wettbewerbsfähig Globaler Wasserstoffbedarf wächst zwischen 2019 und 2030 von 71 Mt auf 88 Mt und verdoppelt sich bis 2040 auf 137 Mt H2-Nachfrage in Deutschland steigt bis 2030 auf 3,3 Mt Emissionseinsparungen im Transport, Flugverkehr und der Industrie möglich Aufbau des globalen Markts von grünen Energieexporteuren abhängig Deutsche H2-Strategie stellt Aufbau von Importwegen in den Fokus (WK-intern) - Um die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erreichen, muss die globale Dekarbonisierung bis 2030 jährlich um 12% steigen. Der Aufbau einer kohlenstoffarmen Wasserstoffwirtschaft kann dabei ein entscheidender Eckpfeiler der Energiewende sein, wie die Studie „Laying the foundations of a low carbon hydrogen market in
Forschung nach den künftigen Batterie-Technologien an der Universität Stuttgart Forschungs-Mitteilungen Technik 23. April 2021 Werbung Prof. Oliver Clemens erforscht künftige Batterie-Technologien (WK-intern) - Was kommt nach Lithium-Ionen-Batterien, welche neuen Materialien werden für künftige Batterie-Generationen gebraucht und lassen sich über Batterieprozesse auch Materialien mit neuen Funktionseigenschaften erzeugen? Diese Fragen beschäftigen Oliver Clemens, seit dem Wintersemester 2020/21 Professor für Chemische Materialsynthese am Institut für Materialwissenschaft der Universität Stuttgart. Lithium-Ionen-Batterien sind weit verbreitet und bei sachgemäßem Umgang langlebig und sicher. Sie stoßen aber derzeit noch an ihre Grenzen, wenn kurze Ladezeiten mit hohen Stromdichten erreicht werden sollen. „Für stationäre Großspeicheranlagen sind sie schlichtweg zu teuer und stellen dort derzeit höchstens eine Überbrückungslösung zur Netzstabilisierung dar“, sagt Oliver Clemens. Als eine mögliche Nachfolgetechnologie
Aachener Produktionstechniker laden ein zur Diskussion über die Zukunft der Wasserstofftechnologien Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen Wasserstofftechnik 23. April 2021 Werbung Wasserstoff gilt heute als vielversprechender Energieträger, um CO2-Emissionen in Industrie und Verkehr zu senken und so die Energiewende und den Klimaschutz einen entscheidenden Schritt voran zu bringen. (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat deshalb jetzt zwei Diskussionspapiere über Wasserstofftechnologien und Energiespeichersysteme für die Mobilität der Zukunft veröffentlicht: Die Aachener Forscher möchten damit in das Gespräch mit der Industrie einsteigen, wie sich eine industriell skalierbare Herstellung von Brennstoffzellen auf den Weg bringen lässt. Unternehmen im Maschinen- und Anlagenbau sowie in der Fertigungsindustrie erhalten mit den beiden »Discussion Papers« eine komprimierte Faktensammlung über Energiespeicher und den Einstieg in die Wasserstoffwirtschaft. Beide Broschüren liegen
ZSW will Erdöl, Erdgas und Kohle regenerativ ersetzen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 23. April 2021 Werbung Der Stoff, aus dem die Zukunft gewebt ist (WK-intern) - ZSW startet Projekt zur CO2-Abtrennung mit Gewebestoffen In diesen Tagen ist das Forschungsprojekt CORA an den Start gegangen, mit dem das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) die Grundlagen dafür legen will, dass die Klimaziele schneller erreicht werden. Mit CORA – der Name steht für CO2-Rohstoff aus Luft – wird eine Technologie entwickelt, mit der sich Kohlenstoffdioxid (CO2) aus der Luft extrahieren und aufbereiten lässt. Sowohl die Industrie als auch der Klimaschutz könnten von diesem Verfahren profitieren. Da sich auch in Zukunft CO2-Emissionen nicht vollständig vermeiden lassen, muss parallel CO2 aus der
Southern Power erwirbt das von Vestas entwickelte 118-MW Windprojekt Glass Sands Finanzierungen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 22. April 2021 Werbung Vestas meldet den Verkauf von dem 118-MW Windprojekt Glass Sands an Southern Power. Southern Power acquires Vestas developed Glass Sands wind project (WK-intern) - Today Vestas announces that Southern Power, a leading U.S. wholesale energy provider and subsidiary of Southern Company, has acquired the 118 MW Glass Sands Wind Facility from Steelhead Americas, Vestas’ development arm in North America. The deal marks another step in Vestas’ aim to further expand its presence in renewable project development and to create value across a wider range of the renewable value chain. Steelhead Americas, headquartered in Portland, Oregon, is a wholly owned development subsidiary of Vestas that
Technologie für atomare Beschichtungen aus Europa beginnt die USA zu erobern Forschungs-Mitteilungen Neue Ideen ! Technik 20. April 202120. April 2021 Werbung SALD verzeichnet rege Nachfrage aus den USA (WK-intern) - Eindhoven – Die niederländische Technologiefirma SALD BV (Eindhoven) meldet eine steigende Nachfrage nach Labtools aus den USA. Der Firmenname steht für „Spatial Atomic Layer Deposition“ (SALD) und bezeichnet ein Verfahren, im industriellen Maßstab Beschichtungen aufzutragen, die so dünn sind wie ein einzelnes Atom. Durch das Aufbringen mehrerer Schichten übereinander aus unterschiedlichen Substanzen, die kontrollierte chemische Reaktionen eingehen, lassen sich Eigenschaften erzeugen, die in zahlreichen Branchen grundlegende Fortschritte mit sich bringen. Das industrielle Einsatzspektrum erstreckt sich von der Chipfertigung über Batteriezellen, Solarpanels, Textilien und Medizinprodukte bis hin zu hauchdünnen reißfesten Folien für Verpackungen in der
Solartechnik-Sprung: Durchsichtige Nanoschichten für mehr Solarstrom Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie 20. April 202120. April 2021 Werbung Forschungszentrum Jülich - Nanostrukturiertes Material und ein neues Zelldesign ebnen den Weg für die Produktion von Silizium-Solarzellen mit mehr als 26 Prozent Wirkungsgrad (WK-intern) - Günstiger als mit Sonne lässt sich heute kein Strom erzeugen. An sonnigen Standorten entstehen derzeit Kraftwerke, die Solarstrom sogar für weniger als zwei Cent pro Kilowattstunde liefern werden. Auf dem Markt erhältliche Solarzellen auf der Basis von kristallinem Silizium machen dies mit Wirkungsgraden von bis zu 23 Prozent möglich und halten daher einen Weltmarktanteil von etwa 95 Prozent. Mit noch höheren Wirkungsgraden von mehr als 26 Prozent könnten die Kosten weiter sinken. Dieses Ziel hat nun eine internationale
Umwelt-Schmu in Brüssel: Verhandlung um neues EU-Klimaziel, droht Verwässerung über Rechentricks Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie 20. April 2021 Werbung DNR fordert mehr Einsatz für Klimaschutz von der Bundesregierung (WK-intern) - Berlin/Brüssel – Am morgigen Dienstag findet die nächste Trilog-Verhandlungsrunde zwischen dem EU-Parlament, der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten für ein höheres EU-Klimaziel statt. Der Umweltdachverband Deutscher Naturschutzring (DNR) fordert in dem Zusammenhang die Bundesregierung auf, ihre Blockadehaltung gegenüber der Position des Europäischen Parlaments aufzugeben und sich auf einen klimapolitisch zielführenden Kompromiss einzulassen. Aktuell legen sich die Mitgliedstaaten auf ein Minderungsziel von höchsten minus 55 Prozent Netto-Emissionen bis 2030 fest. Dabei soll die Bindung von CO2 durch Wälder und Moore direkt mit den Emissionen verrechnet werden. Das EU-Parlament unterstützt hingegen ein klares Minderungsziel von
Die Rückkehr der Überschall-Flugzeuge soll nachhaltig sein Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 19. April 2021 Werbung EU Überschall-Flugzeug-Projekt SENECA gestartet Neue Generation von supersonischen Flugzeugen könnte leiser und schadstoffärmer fliegen. Im Rahmen des Projekts werden Daten für die Zertifizierung gesammelt. Lärmminderung in der Nähe von Flughäfen im Fokus der Analysen. Schwerpunkte: Luftfahrt, Antriebstechnik, Nachhaltigkeit (WK-intern) - Fast zwei Jahrzehnte nach dem letzten Flug der Concorde könnten bald wieder Überschall-Verkehrsflugzeuge unterwegs sein. Mehrere Hersteller kündigen einen Start der kommerziellen supersonischen Flugzeuge für die nächsten Jahre an. Deswegen untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) gemeinsam mit internationalen Partnern die Umweltwirkungen einer zukünftigen Flotte von Überschall-Flugzeugeen. Ziel ist es, sowohl die Lärmemission als auch die Klimawirkung dieser Flugzeuge zu bewerten. Die Forschungsergebnisse sollen dazu
EWE hat Klimafreundliche Wärmeversorgung von Kommunen im Blick Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie 16. April 2021 Werbung EWE NETZ Partner bei „WärmewendeNordwest” (WK-intern) - Möglichst viel CO2 in Gebäuden einzusparen – das ist das Ziel des jetzt startenden Verbundprojekts „WärmewendeNordwest“, an dem der regionale Netzbetreiber EWE NETZ beteiligt ist. Unter Koordination des Oldenburger Informatikinstituts OFFIS soll die Digitalisierung der Wärmewende im Nordwesten in dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt voranschreiten. 21 Partner aus Industrie und Forschung werden in den nächsten viereinhalb Jahren Digitalisierungskonzepte zur Umsetzung von Wärmewende- und Mehrwertanwendungen für Gebäude, Campus, Quartiere und Kommunen im Nordwesten untersuchen. EWE NETZ nimmt im Rahmen des Projekts vor allem die klimafreundliche Wärmeversorgung von Kommunen in den Blick. Der regionale Netzbetreiber
Wärme aus Tiefengeothermie für NRW Forschungs-Mitteilungen Geothermie 16. April 2021 Werbung Kommunen und Unternehmen wollen Erdwärme nutzbar machen (WK-intern) - Die drei Konsortien Düsseldorf-Duisburg, Straelen und Düren-Kreuzau sind die Sieger im Landeswettbewerb »Wärme aus Tiefengeothermie für NRW«. An allen drei Projekten ist das Fraunhofer IEG beteiligt und bringt seine Expertise in Tiefer Geothermie und modernen Wärmenetzen ein. Die drei Konsortien erstellen nun Machbarkeitsanalysen und entwickeln Konzepte, wie Tiefe Geothermie in eine nachhaltige Wärmeversorgung von Bürgern, Landwirtschaft und Industrie eingebunden werden kann. »Kommunale und industrielle Wärmewende ist die halbe Energiewende. Und die Tiefengeothermie kann einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Wärmeversorgung leisten«, erklärt Professor Rolf Bracke, Leiter des Fraunhofer IEG. »Wir freuen uns, zusammen mit unseren Partnern