EKSH fördert sieben weitere Wasserstoff-Forschungsprojekte in Schleswig-Holstein Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 27. Juli 2023 EKSH fördert sieben weitere Wasserstoff-Forschungsprojekte in Schleswig-Holstein ▪ Neue Projekte mit einem Gesamtfördervolumen von ca. 65.000 Euro ▪ Wasserstoff-Forschungssymposium am 11. Oktober 2023 in Flensburg ▪ Ministerium sieht großes Potential für Schleswig-Holstein ▪ Erweiterung der Fördermöglichkeiten angestrebt (WK-intern) - Mit dem Landesförderprogramm „H2Fonds – Zeit für Wasserstoff“ unterstützt das Landeskompetenzzentrum Wasserstoffforschung Schleswig-Holstein (HY.SH) gezielt den Aufbau von Wasserstofffachkompetenzen in Forschungseinrichtungen des Landes. Das HY.SH arbeitet unter dem Dach der gemeinnützigen Gesellschaft für Energie und Klimaschutz Schleswig-Holstein (EKSH) mit Förderung durch das Ministerium für Allgemeine und Berufliche Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur Schleswig-Holstein (MBWFK). In der vierten Vergaberunde im Juli 2023 hat das HY.SH sieben weitere Förderzusagen für
Maritime Branche kann Energiewende gestalten und Standort Deutschland stärken Ökologie Technik Wasserstofftechnik 27. Juli 2023 Deutsches Maritimes Zentrum stellt Studie „Maritime Wasserstoffanwender und ihr Anteil am Wasserstoffbedarf Deutschlands“ vor. (WK-intern) - Die maritime Branche ist eine zentrale Akteurin für die Umsetzung der Energiewende. Sie benötigt langfristig jährlich über > 3,5 Mio. Tonnen Wasserstoff bzw. H2-Derivate. Die Klimaschutzvorgaben der Bundesregierung sehen vor, dass die Emissionen in Deutschland bis 2030 um 65 % gegenüber 1990 sinken sollen und bis 2045 die Klimaneutralität erreicht wird. Erneuerbarer Wasserstoff (H2) ist einer der nicht-fossilen Stoffe, dessen Nutzungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Industriezweigen diskutiert wird. Hier ist die maritime Branche in Deutschland gefragt, denn Wasserstoff muss eingeführt und distribuiert werden. Sie kann wie kaum ein anderer Sektor
VDI : E-Auto Auslöser für Brand auf einem Frachter vor Ameland? E-Mobilität Ökologie Wasserstofftechnik 26. Juli 2023 Laut der Küstenwache ist ein Elektroauto in Brand geraten – mit verheerenden Folgen. (WK-intern) - VDI-Expertin Dr. Dana Meißner berichtet in der "ATZ extra" (Ausgabe März 2023) über die Sicherheit und Risikobewältigung auf Schiffen. Dr. Dana Meißner leitet den Bereich Forschung & Entwicklung am Institut für Sicherheitstechnik/Schiffssicherheit e.V. in Rostock-Warnemünde. „Wenn man genauer hinschaut, zeigt sich, dass Elektrofahrzeuge nicht häufiger brennen als konventionelle Autos. [..] Falls es doch zu einem Brand kommt, sind die zu erwartenden Folgen komplexer. Aber es hilft nicht weiter, das Elektroauto zu dämonisieren. Wir werden lernen müssen, mit den neuen Risiken umzugehen, und dafür gibt es mittlerweile eine ganze
500.000 Tonnen E-Fuels pro Jahr mit Hilfe von Wind- und Sonnenenergie Solarenergie Wasserstofftechnik Windenergie 26. Juli 2023 PNE und S.E.T. Select Energy wollen gemeinsam E-Fuels aus grünem Wasserstoff in Südafrika herstellen und vermarkten Bis zu 500.000 Tonnen E-Fuels pro Jahr mit Hilfe von Wind- und Sonnenenergie Absichtserklärung soll wirtschaftliche Machbarkeit prüfen (WK-intern) - Cuxhaven / Hamburg – Die PNE-Gruppe und die S.E.T. Select Energy GmbH (SET) planen, gemeinsam synthetische Kraftstoffe aus Erneuerbaren Energien (E-Fuels) in Südafrika zu erzeugen und zu vermarkten. Eine entsprechende Absichtserklärung haben die beiden Unternehmen heute in Hamburg unterzeichnet. Das Projekt an der Westküste Südafrikas soll pro Jahr bis zu 500.000 Tonnen E-Fuels erzeugen, die aus grünem Wasserstoff gewonnen werden, der über Elektrolyse erzeugt wird. Der Elektrolyseur mit einer
Bundeskabinett beschließt Fortschreibung der „Nationalen“ Wasserstoffstrategie Behörden-Mitteilungen Wasserstofftechnik 26. Juli 2023 Das Bundeskabinett hat heute die Fortschreibung der Nationalen Wasserstoffstrategie beschlossen. (WK-intern) - Der Beschlussfassung im Kabinett vorausgegangen war eine politische Einigung aller Ressorts, inkl. der fünf Kernressorts für Wasserstoff, d.h. des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz, des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz, des Bundesentwicklungsministeriums, des Bundesverkehrsministeriums und des Bundesforschungsministeriums. Die "Nationale" Wasserstoffstrategie aus dem Jahr 2020 hat grundsätzlich weiter Bestand, wird nun aber mit der Fortschreibung an das gesteigerte Ambitionsniveau im Klimaschutz und die neuen Herausforderungen am Energiemarkt weiterentwickelt. Sie setzt staatliche Leitplanken für die Erzeugung, den Transport und die Nutzung von Wasserstoff und seinen Derivaten und bündelt die Maßnahmen
VERBUND AG kauft 257 MW Windalagen mit Hybridisierungs- und Repoweringpotenzial in Spanien Produkte Techniken-Windkraft Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Juli 2023 Die VERBUND AG gibt hiermit die Akquisition operativer Windkraftanlagen im Ausmaß von insgesamt 257 MW mit Hybridisierungs- und Repoweringpotenzial in Spanien von EDP Renewables Europe, S.L.U. („EDPR“) zu einem Unternehmenswert (Enterprise Value) von rd. 0,46 Mrd. € bekannt. (WK-intern) - Erworben werden 100% der Geschäftsanteile an den beiden Gesellschaften Viesgo Renovables S.L. sowie Viesgo Europa S.L. durch die VERBUND Green Power GmbH. Die beiden Gesellschaften halten neun Windportfolios mit insgesamt 257 MW installierter Leistung an unterschiedlichen Standorten in Spanien. Sieben Portfolios unterliegen einem staatlichen Förderregime, welches noch durchschnittlich sieben Jahre nutzbar ist, zwei Portfolios werden „merchant“ vermarktet. Die erworbenen Assets stellen ein attraktives, gut
ANDRITZ erhält ersten Auftrag im Bereich grüner Wasserstoff Wasserstofftechnik Windenergie 26. Juli 2023 GRAZ - Koppö Energia, Finnland, beauftragte den internationalen Technologiekonzern ANDRITZ mit dem Front-End-Engineering-Design (FEED) für eine Großanlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff. Der Wasserstoff in Kristinestad wird mit erneuerbarer Energie, hauptsächlich Windkraft, erzeugt. (WK-intern) - Dieser Auftrag ist ein Meilenstein in der Strategie von ANDRITZ, zu einem der weltweit führenden Industriepartner für den Bau großer Wasserstoffanlagen zu werden. Die Anlage mit einer Kapazität von 200 MW wird in Kristinestad, Finnland, im Rahmen eines Power-to-X-Projekts errichtet. Der Kunde, Koppö Energia, ist ein Joint Venture von Prime Capital, einem renommierten, auf alternative Energieprojekte spezialisierten Asset Manager mit Sitz in Deutschland, und CPC Finland, einer Tochtergesellschaft des
EU will nachhaltigen erneuerbaren Kraftstoffen im Seeverkehr Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Ökologie Wasserstofftechnik 25. Juli 202325. Juli 2023 Weg in der EU frei zur Implementierung von nachhaltigen erneuerbaren Kraftstoffen im Seeverkehr (WK-intern) - EU-Mitgliedstaaten stimmen der Verordnung „FuelEU Maritime“ zu Die EU-Mitgliedstaaten haben heute den Weg freigemacht um nachhaltige erneuerbare Kraftstoffe in den Seeverkehr zu bringen. Sie stimmten am heutigen Tag der Verordnung „Fuel EU Maritime“ zu. Am 12. Juli hatte auch das EU-Parlament für die im Trilogverfahren erzielte Einigung gestimmt. Die neuen Vorgaben gelten für Schiffe mit einer Bruttoraumzahl über 5.000, die in Häfen im Hoheitsgebiet eines EU-Mitgliedstaats einlaufen, aus ihnen auslaufen oder sich dort aufhalten, zudem für Container und Passagierschiffe eine Landstromplicht ab 2030. Der Einsatz von synthetischen Kraftstoffen
Air Liquide kauft Windenergie von Statkraft Kooperationen Wasserstofftechnik Windenergie Windparks Wirtschaft 25. Juli 2023 Elektrolyseur zur Erzeugung von erneuerbarem Wasserstoff in Oberhausen Air Liquide hat mit Statkraft, einem international führenden Anbieter von Wasserkraft und Europas größtem Erzeuger von erneuerbaren Energien, einen Stromabnahmevertrag (Power Purchase Agreement - PPA) über den Bezug von Onshore-Windstrom mit einer installierten Kapazität von 45 MW unterzeichnet. Diese erneuerbare Energie wird die neue Elektrolyse-Anlage von Air Liquide in Oberhausen versorgen, um erneuerbaren Wasserstoff im industriellen Maßstab für Industrie- und Mobilitätsanwendungen zu erzeugen. “Trailblazer” – so der Name der Anlage – wird voraussichtlich Ende 2023 mit einer Kapazität von 20 Megawatt (MW) in Betrieb gehen, die künftig auf 30 MW erhöht werden könnte. Der
Fraunhofer IZM: „Mit einem Zehntel der Kosten zur Energiewende – Projekt Zn-H2“ E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 25. Juli 2023 Zink-Batterie hat doppelten Wirkungsgrad und produziert Wasserstoff (WK-intern) - Auch im Winter mit Solarstrom heizen – mit der Energiewende soll eine klimaverträgliche Zukunft gesichert werden. Solang jedoch effiziente Speichertechnologien fehlen, bleibt die Abkehr von fossilen Energieträgern eine Herausforderung. Ein deutsches Forschungskonsortium unter der Leitung des Fraunhofer IZM setzt genau hier an und entwickelt eine neuartige und kostengünstige Zink-Batterie, die nicht nur als Langzeitspeicher von Energie, sondern auch zur Wasserstoffproduktion genutzt werden kann. Erste Tests weisen einen Wirkungsgrad von 50% zur Stromspeicherung und 80% zur Wasserstofferzeugung bei einer prognostizierten Lebensdauer von zehn Jahren aus. In einer Kombination aus Grundlagenforschung und Entwicklung eines Demonstrators werden
Produktion von Offshore-Wasserstoff sorgt für Sauerstoffanreicherung der Meere Forschungs-Mitteilungen Offshore Ökologie Wasserstofftechnik Windenergie 25. Juli 202325. Juli 2023 LHYFE, ein globaler Pionier in der Produktion von erneuerbarem grünem Wasserstoff für den Transportbereich und industrielle Anwendungen, hat zusammen mit dem IRD Brest eine Studie zur Reoxygenierung der Meere durch grünen Wasserstoff veröffentlicht. (WK-intern) - Das Team von Lhyfe hat ein Verfahren entwickelt, das absolut klimaneutral ist mit zweifachem Impact. Zum einen würde auf See (mit Meerwasser und Windenergie) Wasserstoff produziert werden, um Anwendungen mit hohem CO2-Ausstoß wie schwere Fahrzeuge (z.B. LKW, Busse, Müllfahrzeuge etc.) und die Industrie (z.B. Chemie, Metall, Glas, Stahl etc.) zu dekarbonisieren. Andererseits würde der bei der Elektrolyse von Wasser gewonnene Sauerstoff in die Gewässer zurückgeführt. Diese sind aufgrund
VDMA: Ohne grünen Wasserstoff keine Klimaneutralität Wasserstofftechnik 20. Juli 2023 Aktuelle Studien zeigen das enorme Potenzial des Wasserstoffs Führender Maschinenbauverband betont Bedeutung von Power-to-X Deutsche Industrie gut aufgestellt Fachmesse decarbXpo stellt Wasserstoffanwendungen in den Fokus – Tickets ab sofort verfügbar (WK-intern) - Düsseldorf - Aktuelle Studien zeigen das enorme Potenzial des Wasserstoff- und Power-to-X-Marktes für die europäische Wirtschaft. So wird erwartet, dass bis 2030 etwa eine Million zusätzliche Arbeitsplätze in der EU entstehen und bis 2050 sogar über fünf Millionen. „Wasserstoff ist die einzige Möglichkeit, Klimaneutralität in der Industrie zu erreichen", sagt Peter Müller-Baum, der beim Maschinenbauverband VDMA u.a. als Geschäftsführer der Plattform Power-to-X for Applications tätig ist. Die Plattform ist Partner der Messe für