TenneT: Höherauslastung der Übertragungsnetze stärkt Versorgungssicherheit Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 21. November 2022 Der Gesetzgeber schafft die Voraussetzung für deutliche Höherauslastung der Übertragungsnetze (WK-intern) - Die Anzahl der TenneT-Leitungen mit witterungsabhängigem Freileitungsbetrieb wird bis Winter 2023/2024 verdoppelt Wichtiger Baustein für Versorgungssicherheit, Netzstabilität und Energiewende Um die Versorgungssicherheit mit Strom in den kommenden beiden Wintern zu stärken, ist die Höherauslastung der Übertragungsnetze eine essentielle Maßnahme. Durch Nutzung des gesamten Potentials der Übertragungskapazitäten können mehr Stromerzeugungsquellen in das Netz aufgenommen und Netzengpässe entschärft werden. Das stärkt die Netzstabilität und die Versorgungssicherheit. Der Gesetzgeber hat die letzten gesetzlichen Hürden bei der Umsetzung des witterungsabhängigen Freileitungsbetriebs (WAFB) behoben. Somit kann TenneT in seinem Netzgebiet die Zahl der Leitungen mit WAFB
Klarstellung des BBK zu: Großflächiger Stromausfall in Deutschland Behörden-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 20. November 2022 Katastrophenschutz-Chef Ralph Tiesler warnte noch am 19. Nov. 2022 vor Blackouts in diesem Winter, nur rudert er zurück: https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/mehr-wirtschaft/katastrophenschuetzer-rechnet-mit-stromausfaellen-im-winter-18472940.html https://www.focus.de/politik/oberster-katastrophenschuetzer-bbk-praesident-rechnet-mit-stromausfaellen-im-januar-und-februar_id_180081184.html (WK-intern) - Ein großflächiger Stromausfall in Deutschland ist jetzt wieder äußerst unwahrscheinlich. Das elektrische Energieversorgungssystem ist mehrfach redundant ausgelegt und verfügt über zahlreiche Sicherungsmechanismen, um das Stromnetz bei Störungen zu stabilisieren. Ebenso wird die Wahrscheinlichkeit als gering angesehen, dass es regional und zeitlich begrenzt zu erzwungenen Abschaltungen kommt, um die Gesamtversorgung weiter sicherzustellen. Auf ein solches Szenario hatte sich BBK-Präsident Tiesler in seinem Interview mit der "Welt am Sonntag", welches am 19. November 2022 erschienen ist, bezogen, um die grundsätzliche Bedeutung von Vorsorgemaßnahmen hervorzuheben. Die missverständliche
Abstimmung über Modernisierung gescheitert: EU-Mitgliedschaft im Energiecharta-Vertrag steht vor dem Aus Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. November 2022 Am 18. November stimmten die EU-Mitgliedsstaaten über die Position der EU zur anstehenden Reform des Energiecharta-Vertrages (ECT) ab. (WK-intern) - In der Abstimmung des EU-Rats kam keine qualifizierte Mehrheit zustande. Die EU kann daher der Modernisierung des Vertrages auf der anstehenden 33. Energiecharta-Konferenz in der Mongolei nicht zustimmen. Der Europäische Gerichtshof hat jedoch geurteilt, dass der bestehende Vertragstext des ECT nicht mit europäischem Recht vereinbar ist. Umwelt- und Klimaschutzorganisationen zeigen sich hoch erfreut über das Ergebnis der Abstimmung und fordern nun als logische Konsequenz einen sofortigen Ausstieg der EU aus dem Energiecharta-Vertrag. Ludwig Essig, Referent für Handelspolitik am Umweltinstitut München, kommentiert das Abstimmungsergebnis:
Ab 2023 keine Steuer mehr beim Kauf und Betreiben von Photovoltaik-Anlagen Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung 18. November 2022 Solaranlagen werden günstiger: Photovoltaik 2023 billiger (WK-intern) - 2023: Günstigere Solaranlagen durch Steuerbefreiung Das Jahressteuergesetz 2022 sieht für kleinere Photovoltaikanlagen eine erhebliche Entlastung bei den Steuern vor. Dies wird sowohl die Einkommen- als auch die Umsatzsteuer betreffen. Die Bundesregierung einigte sich am 14.9.2022 auf den Abbau von steuerlichen und bürokratischen Hürden für Photovoltaikanlagen zum 1. Januar 2023. „Mit dem Jahressteuergesetz 2022 werden die Weichen für ein transparentes und faires Steuersystem gestellt. Die Schwerpunkte liegen dabei auf Steuerentlastungen und Anpassungen, mit denen die Digitalisierung der Steuerverwaltung weiter vorangetrieben wird.“ Mit dem Jahressteuergesetz 2022 (JStG 2022) soll diesem fachlich notwendigen Gesetzgebungsbedarf entsprochen werden. Dazu gehören die Einführung
Die Herstellung von Pflanzenöl und Proteinfutter in Deutschland sinkt Bioenergie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 17. November 2022 Anlässlich der EuroTier 2022 in Hannover macht OVID darauf aufmerksam, dass in 2022 die deutschen Ölmühlen schätzungsweise rund eine Millionen Tonnen weniger Ölsaaten verarbeiten werden als im Jahr zuvor. (WK-intern) - Damit sinkt die gesamte Saatverarbeitung voraussichtlich auf circa zwölf Millionen Tonnen. Am deutlichsten ist der Rückgang bei Rapssaaten um rund 800.000 Tonnen. Entsprechend geringer fällt auch das Aufkommen an Proteinfutter aus heimischer Verarbeitung zur Versorgung landwirtschaftlicher Nutztiere aus. Die Gründe dafür sind vielfältig. So belasteten bereits im Vorjahr geringe Ernten und die Auswirkungen von Corona die Lieferketten. Mit dem russischen Überfall auf die Ukraine verschlechterte sich die weltweite Verfügbarkeit von Sonnenblumenkernen, -öl
RWE beteiligt Kommunen über Klimabonus an Wind- und Solarparks Mitteilungen Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 17. November 2022 „RWE-Klimabonus“ bringt Kommunen mehr Geld für Strom aus Wind und Sonne EEG-Novelle macht es möglich: Unternehmen zahlt Kommunen 0,2 Cent/kWh für bestehende RWE-Windparks sowie für künftige Erneuerbaren-Anlagen nach Inbetriebnahme Freiwilliger Bonus soll lokale Akzeptanz der Energiewende erhöhen, Mehreinnahmen könnten etwa Kitas, Schulen oder Feuerwehren zugutekommen (WK-intern) - Katja Wünschel, CEO Onshore Wind und Solar Europa & Australien, RWE Renewables: „Wir unterstützen jede Kommune mit einem RWE-Windpark oder einer unserer Freiflächensolaranlagen im Sinne des EEG 2023 ab dem kommenden Jahr finanziell. Dabei unterscheiden wir nicht, ob sich das Windrad bereits dreht oder es sich um ein neues Projekt handelt: Wir zahlen 0,2 Cent pro Kilowattstunde.
Energiewendepreissteigerung: MVV muss Preise für Strom und Gas zum Jahreswechsel erhöhen Mitteilungen Verbraucherberatung 17. November 202217. November 2022 Anpassungen bei Arbeitspreisen für Strom und Gas aufgrund massiver Preissteigerungen im Jahresverlauf 2022 an den Großhandelsbörsen notwendig – MVV zuverlässiger Partner für Kunden auch in schwierigen Zeiten MVV gibt Tipps zum Energiesparen und hilft mit Nothilfefonds Energiewendepreissteigerung (WK-intern) - Dank ihrer langfristigen Beschaffungsstrategie konnte MVV die Preise in der Grundversorgung bei Strom und Gas – anders als viele Wettbewerber – lange stabil halten. Die allgemein bekannten, teilweise extremen Preisanstiege auf dem Großhandelsmarkt im Jahresverlauf 2022 wirken sich allerdings auf die Beschaffung von MVV für das kommende Jahr aus. Selbst nach den Rückgängen der letzten Wochen bewegen sich die Beschaffungspreise immer noch auf einem Niveau, das
Radentscheid Bayern sammelt 100.000 Unterschriften Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Veranstaltungen Verbraucherberatung 16. November 2022 Erstes Zwischenziel erreicht (WK-intern) - Von Mitte Juni bis Ende Oktober hat das Bündnis Radentscheid Bayern in allen bayerischen Gemeinden Unterschriften für die Zulassung eines Volksbegehrens gesammelt. Dieses fordert ein bayerisches Radgesetz, das den Rahmen für eine echte Radverkehrsförderung im Freistaat schafft. München – Rund 100.000 Unterschriften wurden bereits gezählt und noch immer kommen verspätet weitere Unterschriftenlisten beim Radentscheid an. In nur vier Monaten sind damit vier mal mehr Unterschriften zusammen gekommen als erforderlich. In über 100 Städten, Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften übergeben heute Radentscheid-Aktive ihrer Stadtverwaltung Unterschriftenbögen zur Prüfung. Gültig sind alle Unterschriften von Wahlberechtigten zur bayerischen Landtagswahl. Im Anschluss an die Prüfung durch
Deutschland kündigt Ausstieg aus dem Energiecharta-Vertrag an Aktuelles Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 12. November 2022 Großer Erfolg für Klima und Demokratie: (WK-intern) - München/Berlin - Nach jahrelangen Protesten von Klimaschützer:innen gegen den Energiecharta-Vertrag (ECT) und zwei Jahren erfolgloser Verhandlungen über dessen Reform kündigt die Bundesregierung nun an: Deutschland wird aus dem Anti-Klima-Abkommen ECT aussteigen. Konzerne haben den ECT in den vergangenen Jahren für teilweise milliardenschwere Klagen gegen Staaten genutzt, die aus fossilen Energien aussteigen oder höhere Umweltschutzstandards einführen wollten. Alleine in Deutschland schützt der Vertrag fossile Investitionen in Höhe von über 54 Milliarden Euro. Umwelt- und Klimaschutzorganisationen hatten in der Vergangenheit immer wieder darauf gedrängt, den Vertrag zu kündigen, damit die Energiewende nicht ausgebremst wird. Das Umweltinstitut München konnte
LNGplus: Bundesnetzagentur ändert Szenariorahmen für Netzentwicklungsplan Gas 2022-2032 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 11. November 2022 Bundesnetzagentur bestätigt ergänzten Szenariorahmen für Netzentwicklungsplan Gas 2022-2032 (WK-intern) - Stärkere Diversifizierung der Gasquellen und Aktualisierung der Erdgas-Bedarfsprognosen Die Bundesnetzagentur hat heute eine Teilneubescheidung zur Bestätigung des Szenariorahmens für den Netzentwicklungsplan Gas 2022-2032 erlassen. „Wir unterstützen den Infrastrukturausbau zum Ersatz russischer Gasimporte, um eine stärkere Diversifizierung unserer Gasquellen voranzutreiben“, sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Diversifizierung der Gasquellen in Deutschland Die geo- und energiepolitischen Entwicklungen seit dem 24. Februar 2022 haben erhebliche Auswirkungen sowohl auf die Angebots- als auch auf die Absatzseite von Erdgas und damit auf die Netzentwicklungsplanung. Der ursprüngliche Szenariorahmen wurde von den Fernleitungsnetzbetreibern erarbeitet, mit der Öffentlichkeit konsultiert und dann der Bundesnetzagentur
Aream meldet: Volle Speicher, hohe Temperaturen, sparsame Verbraucher und ein reichliches Angebot an Flüssiggas Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Verbraucherberatung 11. November 2022 Strompreis-Beruhigung könnte sich fortsetzen Atomkraftwerke sorgen für Rückgang bei Strompreisen (WK-intern) - Volle Speicher, hohe Temperaturen, sparsame Verbraucher und ein reichliches Angebot an Flüssiggas haben die Energiepreise in den vergangenen Wochen wieder nach unten getrieben. Zwar bleibt die Lage vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und des nahenden Winters angespannt „Unserer Einschätzung nach wird sich die Beruhigung insbesondere bei den Strompreisen aber noch eine Weile fortsetzen“, erklärt Markus W. Voigt, CEO der aream Group. Der Strompreis hat im laufenden Jahr eine Achterbahn hinter sich. Am EPEX-Spotmarkt (Day Ahead Auktion) kostete die MWh in der ersten Woche des Jahres im Durchschnitt 145 Euro und damit bereits
Herkunftsnachweis-Registergesetz für die Energiequellen Gas, Wasserstoff, Wärme und Kälte Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung 9. November 20229. November 2022 Zur heutigen Anhörung zur Einführung von Herkunftsnachweisen für Gas, Wasserstoff, Wärme oder Kälte (WK-intern) - Potenziale von Herkunftsnachweisen für den Aufbau eines Wasserstoffmarktes nutzen! Im Bundestag fand heute eine Anhörung zur Einführung eines Herkunftsnachweis-Registergesetzes für die Energiequellen Gas, Wasserstoff, Wärme und Kälte statt. Mit dem geplanten Gesetz werden EU-Vorgaben in nationales Recht umgesetzt. Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung, die an Anhörung teilgenommen hat, erklärt hierzu: „Ein über alle Sektoren einheitliches und europäisch harmonisierten Herkunftsnachweissystem ist wichtige Grundlage für die erfolgreiche Entwicklung eines Marktes für erneuerbare und dekarbonisierte Gase, einschließlich Wasserstoff. Unternehmen, die grünen Wasserstoff beziehen und vermarkten wollen, erhalten so einen sicheren Nachweis darüber,