Bürgerbeteiligung als Schlüssel zur Akzeptanz des EE-Ausbaus Erneuerbare & Ökologie Finanzierungen Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Windparks Wirtschaft 10. März 2020 Kommentar anlässlich des Bund-Länder-Gipfels zur Energiewende am 12. März 2020 im Kanzleramt (WK-intern) - Am 12. März 2020 treffen sich Vertreter des Bundes und der Länder zu einem Energiewende-Gipfel im Kanzleramt. Dabei geht es unter anderem um die Festlegung der Ausbauziele für Erneuerbare Energien bis 2030 sowie die Verteilung von Ausbauquoten auf die Bundesländer. Zudem sollen Maßnahmen beschlossen werden, die Genehmigungsverfahren beschleunigen und die Akzeptanz vor Ort erhöhen sollen. Dazu gehören etwa Regelungen zu Mindestabständen bei Windenergieanlagen, vereinfachte Planungsverfahren sowie eine Neuregelung der Bürgerenergiegesellschaften bei Ausschreibungen. Dies kommentiert Josef Baur, Gründer und Geschäftsführer von eueco: „Wer dauerhaft Akzeptanz für Windprojekte schaffen will, wird um
Klimabilanz für Kommunen in Schleswig-Holstein Ökologie Technik Verbraucherberatung 10. März 2020 HanseWerk Klima-Navi gewinnt landesweite Ausschreibung des MELUND zur Energie- und Treibhausgasbilanzierung in Schleswig-Holstein. (WK-intern) - Das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung (MELUND) wird zukünftig das Klima-Navi von HanseWerk für die kommunale Energie- und Treibhausgasbilanzierung einsetzen. Die innovative Online-Plattform berechnet die CO2-äquivalenten Emissionen einer Kommune mit Hilfe der integrierten Energieverbrauchswerte sowie weiteren emissionsspezifischen Daten. “Klimaschutz braucht Transparenz und eine solide Datengrundlage. Das Klima-Navi macht es allen Kommunen im Land leicht, ihren eigenen CO2-Fußabdruck zu ermitteln und auf dieser Grundlage ihre Klimaschutzmaßnahmen zu planen, voranzutreiben sowie deren Wirkung präzise zu verfolgen,” sagt Matthias Boxberger, Vorstandsvorsitzender der HanseWerk AG. Energiewendeminister Jan Philipp Albrecht erläutert:
Wasserstoff aus Windstrom generieren statt auf fossile Wasserstoff-Importe setzen Offshore Technik Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 9. März 2020 Vorfahrt für „grünen“ Wasserstoff aus Windenergie (WK-intern) - Die Bundesregierung sollte entschlossen auf „grünen“ Wasserstoff setzen und dafür die Windenergie und andere Erneuerbare schneller ausbauen. Ein zu großer Anteil an Importen und zu wenig Erneuerbare verteuern das zukünftige Energiesystem. Die Bundesregierung sollte konsequent auf klimafreundlichen „grünen“ Wasserstoff setzen und erst langfristig über eine ergänzende Importstrategie nachdenken. So könnte die Bundesregierung Klimaschutz mit Jobs und Wertschöpfung verbinden. Das Bundeswirtschaftsministerium hingegen setzt ohne Not auf fossilen Wasserstoff und im großen Stil auf Wasserstoff-Importe, ohne einen eigenen Erzeugungsmarkt zu planen. Eine aktuelle Studie des Think Tanks Agora Energiewende macht deutlich: Um 2030 einen Ökostrom-Anteil von 65%
Schwächelnde Industrie verbraucht weniger Strom Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen 9. März 2020 2 Prozent weniger Strom und 3,3 Prozent mehr Gas als im Vorjahr wurden in Deutschland im Jahr 2019 verbraucht. (WK-intern) - Im Jahr 2019 ist der Stromverbrauch nach vorläufigen Berechnungen des BDEW um 2,0 Prozent gesunken. Der Rückgang ist vor allem auf die konjunkturelle Abschwächung zurückzuführen. Die Industrie, mit einem Anteil von fast 46 Prozent größter Stromverbraucher, hat bereits seit Monaten aufgrund der schwächeren Wirtschaftslage einen geringeren Strombedarf. Trugen zunächst nur die Produktionsrückgänge in den stromintensiven Industrien maßgeblich zu den Verbrauchsabnahmen bei, ist inzwischen die Entwicklung im gesamten verarbeitenden Gewerbe dafür verantwortlich. So sank der Stromverbrauch der Industrie im Vergleich zum Vorjahr um
Recycling Technologie erhalten Ünterstützung zur Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe Kooperationen Ökologie Technik 9. März 2020 Neste und Mirova unterstützen Recycling Technologies Ltd, um Übergang zur Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu beschleunigen (WK-intern) - Neste, der weltweit führende Anbieter von erneuerbarem Diesel, erneuerbarem Flugzeugkraftstoff und ein Experte für Drop-in-Lösungen für erneuerbare Chemikalien, und Mirova, ein innovativer Impact-Investor im Bereich Naturkapital und eine Tochtergesellschaft von Natixis Investment Managers, geben heute eine gemeinsame Investition in Höhe von zehn Millionen Euro in die Recycling Technologies Ltd („Recycling Technologies“), einen Spezialisten für Kunststoffrecyclingtechnologie, bekannt. Ziel ist es, die Entwicklung chemischer Recyclingverfahren zu beschleunigen und die Umstellung auf eine Kreislaufwirtschaft für Kunststoffe zu fördern. Diese Investition, bestehend aus fünf Millionen Euro von Neste und fünf
Solarzellen: Neues Herstellungsverfahren für Perowskit-Zellen Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 9. März 2020 Die Empa Forschung: Der Halbleiter Perowskit gilt als neue Hoffnung, den Herstellungspreis für Solarzellen unter denjenigen des bislang verwendeten Siliziums zu drücken. (WK-intern) - Die Empa entwickelt neue Herstellungsverfahren, um Perowskit-Solarzellen nicht nur günstiger, sondern auch schneller zu produzieren und fit für die Industrie zu machen. Seit der Entwicklung der ersten Perowskit-Solarzelle im Jahr 2009 liegt deren Wirkungsgrad mittlerweile gleichauf mit demjenigen einer herkömmlichen Silizium-Zelle. Doch sie wies anfangs noch einige Schwächen auf; so reagiert sie beispielsweise Aufgrund ihres Aufbaus und der verwendeten Materialien sehr empfindlich auf Feuchtigkeit, Sauerstoff, Hitze, UV-Licht und mechanische Belastung. Dadurch wird die Zelle weniger lange haltbar. Eine Lösung
Leuchtendes Vorbild Greenpeace – will bei ihren Fahrzeugen Zulassungssteuer zahlen E-Mobilität Ökologie Verbraucherberatung 9. März 2020 Greenpeace-Vorschlag: CO2-Ausstoß freiwillig im Verkehr durch Zulassungssteuer senken Reform der Kfz-Steuer kann Klima schützen und Einnahmen sichern (WK-intern) - Eine freiwillige Zulassungssteuer für Greenpeace-Neuwagen mit hohem Spritverbrauch kann die CO2-Emissionen im Straßenverkehr deutlich senken. Wie eine solche Ergänzung der Kfz-Steuer aussehen muss, zeigt ein Reformvorschlag des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FöS) im Auftrag von Greenpeace. Mit einer Zulassungssteuer ist es etwa der niederländischen Regierung gelungen, den durchschnittlichen CO2-Ausstoß von Neuwagen innerhalb von zehn Jahren von einem mit Deutschland vergleichbaren Niveau auf einen europäischen Spitzenwert zu senken. Die große Koalition streitet derzeit, wie die Kfz-Steuer reformiert werden soll. Greenpeace fordert, die geplante Reform mit einer
Österreich: Wind- und Wasserkraft senken den Stromimport 2019 massiv Bioenergie Ökologie Windenergie 9. März 2020 Nettostromimport von 9,0 Mrd. kWh auf 3,1 Mrd. kWh um zwei Drittel gesunken (WK-intern) - Wind- und Wasserkraft senken den Stromimport 2019 massiv - Mehr Ökostrom bedeutet weniger schmutzigen Stromimport aus Deutschland und Tschechien Mit einem herausragenden Jahr für die Erzeugung von Windstrom und Wasserkraft, konnte der Nettostromimport 2019 um zwei Drittel gesenkt werden. „Dies zeigt deutlich, dass ein Ausbau von erneuerbaren Kraftwerken den schmutzigen Atom- und Kohlestrom aus unseren Stromnetzen drängen kann“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft und ergänzt: „Anstatt deutsche und tschechische Kohle- und Atomkraftwerksbetreiber mit Millionen Euro zu subventionieren, sollten mit dem Ausbau von Ökostromkraftwerken die Wertschöpfung und
Ohne Beteiligung der Öffentlichkeit, Atommüll-Bereitstellungslager und Endlager-Entscheidung Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. März 2020 Schluss mit Schacht Konrad - Kein Atommüll-Bereitstellungslager in Würgassen Anlässlich der Bekanntgabe des geplanten Standortes für ein Atommüll-Bereitstellungslager Schacht Konrad in Würgassen erklärt Olaf Bandt, Vorsitzender des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): (WK-intern) - „Das geplante Atommülllager Schacht Konrad entspricht nicht dem Stand von Wissenschaft und Technik und würde heute nicht mehr genehmigt werden. Die Integrität des Schachts in Niedersachsen ist durch den jahrzehntelangen Bergbau nicht gesichert. Nicht ohne Grund verschiebt sich die Inbetriebnahme immer weiter nach hinten, selbst der aktuelle Termin 2027 ist fraglich. Der BUND fordert daher seit langem die Beendigung des völlig veralteten Atommüll-Projekts. Die Planungen für ein
Beirat des Schlüsseltechnologie-Zentrums für Batterietechnik gegründet E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 7. März 20207. März 2020 Beirat des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik an der Universität Bayreuth gegründet (WK-intern) - Namhafte Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft beraten das BayBatt und dessen Leiter Prof. Dr. Michael Danzer künftig beim Aufbau des Bayerischen Zentrums für Batterietechnik an der Universität Bayreuth (BayBatt). Damit ist ein weiterer wichtiger Schritt getan. Zusätzliche Dynamik erfährt das BayBatt durch die Ankündigung des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder, das BayBatt mit insgesamt zwölf Professuren und knapp 55 weiteren Stellen auszustatten. Elf Experten aus der Industrie und der Wissenschaft werden den Aufbau des BayBatt fortan begleiten. Sie setzen Schwerpunkte bei der strategischen Ausrichtung des BayBatt. „Batterien sind eine Schlüsseltechnologie der Energie-
Think-Tank Prof. Dr. Uwe Schneidewind verlässt das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. März 2020 Die Landesregierung dankt für zehn prägende Jahre an der Spitze des Instituts (WK-intern) - Prof. Dr. Uwe Schneidewind, wissenschaftlicher Geschäftsführer des Wuppertal Instituts, wird seine Tätigkeit am Wuppertal Institut am 30. April 2020 beenden. Darauf haben sich das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen und Prof. Dr. Uwe Schneidewind einvernehmlich verständigt. Zum 1. Mai 2020 kehrt Uwe Schneidewind an die Bergische Universität Wuppertal zurück und nimmt dort seine Professur für „Innovationsmanagement und Nachhaltigkeit" wieder auf. Mit der Beendigung des Dienstverhältnisses am Wuppertal Institut soll jeder Interessenskonflikt zwischen der Kandidatur Schneidewinds bei der Oberbürgermeisterwahl in Wuppertal und der politik-beratenden wissenschaftlichen Arbeit
14. AWES – Österreichisches Windsymposium bietet breites Themenspektrum Ökologie Veranstaltungen Windenergie 6. März 2020 Windbranche diskutiert zwei Tage künftige Herausforderungen für Wirtschaft und Politik (WK-intern) - Zum 14. Mal findet das AWES 2020 in der Aula der Wissenschaften am 17. und 18. März statt. „Wir können uns auf zwei abwechslungsreiche und informative Tage beim AWES 2020 freuen. In 12 verschiedenen Panels mit 85 Personen auf den Podien bieten wir der Windbranche vielfältige Informationen. “ verrät Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft. Zwei Tage diskutiert die Windbranche aktuelle Herausforderungen und Chancen, die sowohl in Österreich als auch auf europäischer Ebene bestehen. Am 17. und 18. März 2020 findet das AWES 2020, das österreichische Windenergiesymposium, in der Aula der Wissenschaften