OECD-Studie: Aktiver Klimaschutz fördert auch die wirtschaftliche Entwicklung Mitteilungen Ökologie 23. Mai 2017 Wird aktiver Klimaschutz in die allgemeine Wirtschaftspolitik integriert, hat das mittel- und langfristig auch positive Wachstumseffekte. (WK-intern) - Dies geht aus der neuen OECD-Studie “Investieren in Klimaschutz, investieren in Wachstum” hervor, die im Rahmen des deutschen G20-Vorsitzes entstanden ist und heute in Berlin vorgestellt wurde. Der Bericht zeigt, dass mit einer integrierten Strategie für Wachstum und Klimaschutz die Wirtschaftsleistung in den G20-Ländern bis 2021 im Schnitt um ein Prozent und bis 2050 um 2,8 Prozent höher liegen wird, als wenn die empfohlenen Maßnahmen nicht ergriffen werden. Rechnet man die Vermeidung wirtschaftlicher Schäden durch Klimaschutz ein, dann könnte die Wirtschaftsleistung bis 2050 um fast
KfW verdoppelt ihr Engagement mit grünen Anleihen Mitteilungen Ökologie 22. Mai 2017 Das Zielvolumen des Green-Bond-Förderportfolios wird auf EUR 2 Mrd. aufgestockt (WK-intern) - KfW setzt sich weiterhin stark für qualitative Marktentwicklung ein Bundesumweltministerium unterstützt das Engagement der KfW Die KfW Bankengruppe verstärkt ihr Engagement beim Aufbau eines Portfolios mit grünen Anleihen, so genannten "Green Bonds". Weil das seit 2015 im Auftrag des Bundesumweltministeriums bestehende Portfolio mit grünen Anleihen schneller wächst, als ursprünglich geplant, will die KfW das Zielvolumen verdoppeln: von 1 auf 2 Milliarden Euro und mit einem Investitionshorizont von 3-5 Jahren. Auch wird sich die KfW weiterhin aktiv für die Etablierung qualitiv anspruchsvoller Marktstandards engagieren. Das BMUB unterstützt diese stringente Fortführung der KfW-Aktivitäten
Dresden Nexus Conference 2017: Es kommt auf die Menschen an Ökologie Veranstaltungen 22. Mai 2017 Rund 400 Teilnehmende aus über 50 Ländern diskutieren auf der Dresden Nexus Conference (DNC2017), wie der nachhaltige Umgang mit Umweltressourcen durch verknüpfte Ansätze besser gelingen kann. (WK-intern) - Vom 17. bis 19. Mai hatten die Universität der Vereinten Nationen (UNU-FLORES), die Technische Universität Dresden (TUD) und das Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) zur zweiten Auflage der Tagung in das Deutsche Hygiene-Museum Dresden eingeladen. Für den früheren ungarischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Csaba Kőrösi, ist die Tagung das beste Forum zum Thema in Europa. Intensive Gespräche, eine inspirierende Atmosphäre, interaktive Diskussionsformate, Einblick in zahlreiche Beispiele aus der Praxis und der Erfahrungsaustausch mit vielen
Petersberger Klimadialog: Minister aus aller Welt treffen sich in Berlin Behörden-Mitteilungen Ökologie 22. Mai 2017 Bundesumweltministerin Barbara Hendricks und der Premierminister der Republik Fidschi, Josaia Voreqe Bainimarama, haben für den 22. und 23. Mai rund 30 Minister aus allen Weltregionen zum achten Petersberger Klimadialog nach Berlin eingeladen. (WK-intern) - Unter dem Motto "Gemeinsam an Lösungen arbeiten" haben die Minister dort die Gelegenheit, die Verhandlungen auf der Weltklimakonferenz COP 23 im November in Bonn vorzubereiten und Fragen der praktischen Umsetzung des Pariser Klimaschutzabkommens zu besprechen. Am Dienstag werden Bundeskanzlerin Angela Merkel und der künftige COP-Präsident Bainimarama zu den Delegierten sprechen. Geprägt wird der diesjährige Klimadialog von der kommenden COP-Präsidentschaft Fidschis - der ersten Präsidentschaft eines kleinen Inselstaates. Am Montag
Gmeinsam die G20-Staaten aufgefordert klar für Klimaschutz einzutreten Mitteilungen Ökologie 21. Mai 2017 BDI, Germanwatch und MCC vor Petersberger Klimadialog: G20 müssen für Klimaschutz eintreten Rückenwind für G20-Gipfel in Hamburg erforderlich Grundstein für internationale CO2-Bepreisung jetzt legen Ehrgeizige Klimaschutzpläne bis spätestens 2020 zentral (WK-intern) - Vor dem morgen in Berlin beginnenden Petersberger Klimadialog haben der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI), Germanwatch sowie das Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC) gemeinsam die G20-Staaten aufgefordert, klar für Klimaschutz und die Umsetzung des Paris-Abkommens einzutreten. Das Treffen müsse den erforderlichen Rückenwind für den G20-Gipfel in Hamburg Anfang Juli bringen, forderten der Wirtschaftsverband, die Umweltorganisation und das Forschungsinstitut am Sonntag gemeinsam in Berlin. In Hamburg stünden schwierige Verhandlungen über
Neubauten erfüllen höchste energetische Standards Dezentrale Energien Ökologie Technik 20. Mai 201720. Mai 2017 Spatenstich: Eine von 100 NRW-Klimaschutzsiedlungen entsteht in Geilenkirchen (WK-intern) - In Geilenkirchen-Bauchem erfolgte heute (19. Mai) der Spatenstich zum Neubau eines Sozialzentrums als Klimaschutzsiedlung. Das Vorhaben umfasst ca. 75 Wohnungen, eine Tagespflege und Ladenlokale. Es entsteht auf dem Gelände der ehemaligen St.-Josef-Kirche und ist Teil des Projektes „100 Klimaschutzsiedlungen in Nordrhein-Westfalen“, das von der EnergieAgentur.NRW im Auftrag des Landes NRW koordiniert wird. Im Sozialzentrum werden barrierefreie Miet- und Eigentumswohnungen, Räumlichkeiten für die Tagespflege, für den ambulanten Pflegedienst, einer Begegnungsstätte mit einem Sakralraum und offenem Gastronomiebereich für alle Bürger Bauchems entstehen. Der Bauherr ist die Franziskusheim gGmbH, die mit dem Projekt hohe soziale, ökonomische und
EU-Preis für Abfallvermeidung geht an ein Projekt aus Hildesheim Ökologie 20. Mai 2017 EU AWARD geht erneut an Deutschland: Projekt aus Hildesheim ausgezeichnet (WK-intern) - Vorgestern wurden in Barcelona die besten Ideen und Projekte im Rahmen der Kampagne “Europäische Woche der Abfallvermeidung 2016“ gekürt. Die Preise wurden in sechs Kategorien unter allen europäischen Bewerbern verliehen. Eine Aktion aus Deutschland wurde mit einem EU AWARD bedacht, zwei weitere kamen ins Finale. In der Kategorie „Einzelpersonen“ erhielt Evelyn Spillmann aus Hildesheim für ihr Projekt „Das Experiment gelber Sack“ den EU AWARD. Spillmann ruft Bürgerinnen und Bürger über Facebook auf, das eigene Plastikmüllaufkommen während eines Monats zu analysieren und mit anderen Nutzern Einsparpotentiale zu diskutieren. Darüber hinaus gründete sie
Deutsche Vorreiter-Kommunen für den lokalen Klimaschutz zu Gast in Flensburg Ökologie Veranstaltungen 19. Mai 2017 Seit dem Jahr 2012 ist Flensburg eine von 19 Teilnehmern im Förderprogramm "Masterplan 100 % Klimaschutz". (WK-intern) - In dieses Förderprogramm der Bundesregierung wurden nur Kommunen aufgenommen, die bereits besondere Erfolge im kommunalen Klimaschutz aufweisen konnten und sich darüber hinaus verpflichtet haben, ehrgeizige Ziele zur Reduzierung des Energieverbrauchs sowie der Treibhausgasemissionen zu verfolgen. Da die Kommunen im Projekt "Masterplan 100 % Klimaschutz" besonders engagiert und richtungsweisend vorgehen, veranstaltet das Bundesumweltministerium regelmäßige Netzwerktreffen im Kreise der Teilnehmer, um von den Erfahrungen im Klimaschutz vor Ort lernen zu können und um den Austausch untereinander zu fördern. Am 18. und 19. Mai trafen sich die Masterplan-Kommunen
Bundestag beschließt Hochwasserschutzgesetz II Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 19. Mai 2017 Hendricks: "Wir können Hochwasser nicht verhindern, aber wir können uns besser davor wappnen" (WK-intern) - Der Deutsche Bundestag hat heute den von Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgelegten Entwurf eines zweiten Hochwasserschutzgesetzes (HWG II) beschlossen. Planungen für Hochwasserschutzanlagen sollen dadurch genauso vereinfacht werden wie deren Genehmigung und Bau. Klageverfahren gegen solche Anlagen sollen beschleunigt und neue Heizölanlagen in Hochwasser-Risikogebieten verboten werden. Das Gesetz muss noch den Bundesrat passieren, bedarf aber nicht der Zustimmung durch die Länderkammer. Bundesumweltministerin Barbara Hendricks: "Das zweite Hochwasserschutzgesetz ist ein guter Kompromiss. Wir fördern damit hochwasserangepasstes Bauen und private Vorsorge, um Schäden durch künftige Hochwässer vorzubeugen." Das Gesetz schreibt vor, die Hochwasservorsorge in
BMUB: Große Nachfrage nach klimafreundlichem Radverkehr Behörden-Mitteilungen Ökologie 19. Mai 2017 Das Bundesumweltministerium zieht eine positive Zwischenbilanz des ersten Bundeswettbewerbs "Klimaschutz durch Radverkehr". (WK-intern) - 38 Projekte wurden bislang gefördert, weitere sollen folgen. Auf einer Veranstaltung in Berlin würdigte die Parlamentarische Staatssekretärin Rita Schwarzelühr-Sutter heute ausgewählte Kommunen und Projektträger für ihre beispielgebenden Projekte klimafreundlicher Fahrradmobilität. Schwarzelühr-Sutter: "Mit unserer Radverkehrs-Förderung haben wir offenbar ins Schwarze und den Bedarf getroffen. Die Nachfrage ist so gut, dass wir 2018 die dritte Förderrunde einläuten. In vielen Kommunen bewegt sich jetzt etwas. Rund 200 Jahre nach der Erfindung des Fahrrads ist ein guter Zeitpunkt, an die individuelle Mobilitätsrevolution mit aktuellen Argumenten zu erinnern: Bessere Luft, kürzere Wege, weniger Lärm,
AEE-Konferenz: Die Energiewende auf die Straße bringen Bioenergie E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Ökologie 18. Mai 2017 Erfolgsfaktoren für klimafreundlichen Autoverkehr auf Konferenz in Berlin erörtert (WK-intern) - Das Auto bewegt die Menschen in Deutschland. Damit dies künftig in der Breite klimafreundlicher geschieht, benötigen wir einen Wandel bei Antrieben und Brennstoffen ebenso wie im Energiesystem. Das wurde bei der Konferenz „Die Energiewende auf die Straße bringen“ deutlich, welche die Agentur für Erneuerbare Energien (AEE) gemeinsam mit der Nationalen Organisation Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie (NOW), der Adam Opel GmbH und dem Verband der Deutschen Biokraftstoffindustrie (VDB) am 16. Mai in der Hessischen Landesvertretung in Berlin veranstaltete. Gemeinsames Ziel der vier Kooperationspartner: Impulse zur Überwindung von Hindernissen auf dem Weg zu nachhaltiger
Geothermiebranche kritisiert inkonsequente Klimaschutzpolitik der Bundesregierung Geothermie Ökologie 15. Mai 2017 Der Bundesverband Geothermie (BVG) kritisiert die Zaghaftigkeit der Bundesregierung bei Klimaschutz und Energiewende und fordert eine ambitionierte Förderung der Erdwärmenutzung und anderer Erneuerbarer Energien. (WK-intern) - Der Ausstieg aus fossilen Heiztechnologien muss schnell eingeläutet werden, sonst könnte das Klimaschutzziel 2050 jetzt bereits beerdigt werden. Der jüngst veröffentlichte Energieforschungsbericht „Innovation durch Forschung 2016“ zeigt, dass besonders kommunale Wärmeprojekte, die auf Geothermie setzen, bestens geeignet sind, um den Erfolg der Wärmewende zu gewährleisten. Die Bundesregierung hat sich das Ziel gesetzt, bis 2050 80 bis 95 % der CO2-Emissionen einzusparen. Mit der neuen Förderstrategie des Bundeswirtschaftsministeriums hat sie ein Konzept vorgelegt, wie die Förderung weiterentwickelt werden