Protestaktion gegen Staudamm in den Hochalpen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 9. Juli 2023 "Platzertal bleibt": Protestaktion mit 50-Meter-Banner gegen Kraftwerksausbau Kaunertal (WK-intern) - Größtes hochalpines Moorgebiet akut gefährdet - Umweltorganisationen fordern von Tiroler Landesregierung Unterschutzstellung des Hochtals und Energie-Alternativen Innsbruck/Pfunds - “Platzertal bleibt!” steht auf dem 50 Meter langen Transparent, das quer über das Hochtal in den Ötztaler Alpen in Tirol gespannt ist: Aktivistinnen und Aktivisten von “Lebenswertes Kaunertal”, “WET - Wildwasser erhalten Tirol” und River Collective sowie GLOBAL 2000 und WWF brachen heute ins Platzertal auf, um gegen das Festhalten der Tiwag an ihren Ausbauplänen des Kraftwerks Kaunertal zu protestieren: Demnach soll mitten im unberührten Platzertal ein 120-Meter-Staudamm errichtet und das Hochtal samt seinem Moorgebiet
Nicht das Gebäude muss zur Heizung passen – sondern die Heizung zum Gebäude Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Technik 9. Juli 2023 „OB DIE ENERGIEWENDE GELINGT, ENTSCHEIDET SICH NICHT IM HEIZUNGSKELLER“ (WK-intern) - Die Energie- und Wärmewende kann nur gelingen, wenn vor dem Wechsel des Heizsystems am Gebäude die energetischen Voraussetzungen geschaffen wurden. Das betont A. Ewald Kreuzer, Landesinnungsmeister des Bayerischen Dachdeckerhandwerks. Rund 250 Dachdeckerinnen, Dachdecker sowie Vertreter des Baustoffhandels und der Bedachungsindustrie werden von Freitag, 7. bis Sonntag, 9. Juli 2023, am 115. Landesverbandstag des Bayerischen Dachdeckerhandwerks im Werksviertel im Münchener Osten erwartet. Ausrichter dieses Verbandstags ist die Dachdecker-Innung München-Obb, die gleichzeitig ihren 120. Geburtstag feiert. Energiewende: Ohne Dachdecker läuft es nicht Bevor eine neue Heizung in einem Haus installiert wird, müssen erst die Voraussetzungen dafür
LNG Terminal Rügen: Gegner wollen Baustopp einklagen Ökologie Verschiedenes 7. Juli 2023 (WK-intern) - Zu dem heutigen Beschluss des Bundestages erkläre ich als Prozessbevollmächtigter der Gemeinde Ostseebad Binz Folgendes: 1. Wir werden gegen die geplante Errichtung der Anlagen vor dem Bundesverwaltungsgericht eine Einstweilige Anordnung mit dem Ziel des vorläufigen Baustopps beantragen. Die Einstweilige Anordnung richtet sich gegen die Verlegung einer Pipeline von Lubmin nach Mukran auf Rügen, den Ausbau des Fährhafens Mukran zur Anlandung von Flüssiggastankern und die Errichtung einer industriellen Störfallanlage zur Regasifizierung des Flüssiggases im Hafenbereich. Ferner werden wir in einer weiteren Einstweiligen Anordnung beantragen, die Vertiefung der Zufahrtsrinne zum Hafen Mukran auf ca. 16 m und die Herstellung einer Sohlbreite
Jetzt mit BImSchG-Novelle die Chance nutzen und Genehmigungsverfahren straffen! Finanzierungen Offshore Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 6. Juli 2023 Heute ab 19 Uhr berät der Bundestag in erster Lesung die Novelle des Bundesimmissionsschutzgesetzes (BImSchG). (WK-intern) - Ziel der Novelle ist die Beschleunigung von Genehmigungsverfahren durch Anpassung formeller Verfahrensvorschriften. Bärbel Heidebroek, Präsidentin des Bundesverbands WindEnergie BWE: „Die deutsche Windbranche hat lange auf die Novelle gewartet. Dass der Text nun vorsieht, die Verlängerungsmöglichkeiten der Verfahrensfrist zu verkürzen, ist ein ganz wichtiger Schritt. Daneben sollen weitere Fristen, zum Beispiel in Widerspruchsverfahren, verbindlich eingeführt werden. Diese Straffungen sind geeignet, sich spürbar auf die Dauer der Verfahren auszuwirken. Ebenso wird in der Novelle nun entsprechend der gängigen Rechtsprechung klar definiert, ab wann Antragsunterlagen vollständig vorliegen. Wiederholte Nachforderungen
Immer noch zu 80 Prozent fossil Energie im Mix Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 6. Juli 2023 Neuer Think Tank "Clean Energy Forum gGmbH" gegründet Mehr Pluralität für die klima- und energiepolitische Debatte deutscher Energiemix immer noch zu 80 Prozent fossil Klimapolitik muss besser werden (WK-intern) - Der neue Think Tank Clean Energy Forum gGmbH (CEF) will mehr Pluralität in die klima- und energiepolitische Debatte in Deutschland bringen. "Die Klimaziele des Pariser Abkommens werden nur durch die Entfesselung aller wissenschaftlichen und technischen Potenziale erreicht. Klimapolitik muss stärker getrieben sein von technologischer Innovation und marktwirtschaftlichen Anreizen, weniger von staatlichem Mikromanagement", erklären die Gründer zum Start." Die deutsche Klimapolitik wird nur dann ihre Ziele erreichen, wenn sie alle Kenntnisse aus Wirtschaft und Forschung nutzt und von
EU-Kommission schlägt gemeinsamen Austritt aus dem Energiecharta-Vertrag vor Erneuerbare & Ökologie Ökologie 6. Juli 2023 Die EU-Kommission hat am Mittwoch ihre Mitgliedsstaaten offiziell aufgefordert, gemeinsam aus dem Energiecharta-Vertrag auszutreten. (WK-intern) - Am Freitag soll es zu einer formalen Annahme kommen. Dies ist eine Reaktion auf das Scheitern des zweijährigen Versuchs, das Abkommen zu modernisieren. Europaweit wurde für einen Austritt aus dem Vertrag protestiert, den etliche Mitgliedsländer für sich bereits vollzogen haben. Das Umweltinstitut München bewertet den geplanten Austritt aus dem ECT als einen bedeutsamen Erfolg für die internationale Klimapolitik. Dazu Ludwig Essig, Fachbereich Handelspolitik am Umweltinstitut: "Nach Jahren des Protests und der Aufklärung hat sich auch in den Brüsseler Behörden die Erkenntnis durchgesetzt, dass ein Austritt aus dem klimaschädlichen Energiecharta-Vertrag
Biogas im Tank: CO2-freie Fahrt für ÖPNV und Schwerlastverkehr Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2023 Ergänzung zur Elektro-Mobilität: Regenerativ erzeugtes Bio-LNG als Bus- und LKW-Treibstoff kann CO2-Bilanz mehr als 65 % verringern oder sogar negativ werden lassen (WK-intern) - Biomethan aus landwirtschaftlichen Reststoffen ist in großen Mengen verfügbar, die Infrastruktur steht und es eignet sich besonders als Treibstoff für LKWs, Busse, Bau- und Landmaschinen – also für die Fahrzeuge, bei denen die Elektromobilität nur schwer Einzug hält. Von allen erneuerbaren Kraftstoffen weist Biomethan die beste Treibhausgasbilanz auf. Wird es aus Gülle produziert, ist seine CO2-Bilanz sogar negativ, weil Emissionen vermieden werden, die bei der Lagerung und Ausbringung von unbehandelter Gülle entstehen. Welche Methoden das beste Ergebnis erzielen, testen
Konsultation des Nationalen Energie- und Klimaplans (NEKP) Erneuerbare & Ökologie Ökologie 4. Juli 20234. Juli 2023 Klima- und Energie-Zielsetzungen müssen angehoben werden (WK-intern) - Erderwärmung: Durch die verschärften Klima- und Energie-Zielsetzungen der EU müssen auch die Zielsetzungen in Österreich deutlich angehoben werden. Wie Österreich seinen Beitrag zur Zielerreichung leisten kann, muss im Nationalen Energie- und Klimaplan (NEKP) dargestellt werden. „Eines ist jetzt schon klar“, bemerkt Stefan Moidl, Geschäftsführer der IG Windkraft: „Damit die neuen Klimazielsetzungen erreicht werden können, muss bis 2030 deutlich mehr erneuerbarer Strom in Österreich produziert werden, als bisher im EAG festgelegt ist. Die nötigen Anstrengungen in den Bundesländern beim Ausbau der erneuerbaren Energien sind daher umgehend und deutlich zu verstärken.“ Seit dem Beschluss des EU-Paketes „Clean Energy
Gebäudeenergiegesetz: DUH warnt vor Rechtsbruch durch neues Heizungsgesetz Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. Juli 2023 Bundesregierung torpediert Pariser Klimaziele und treibt Menschen in die Kostenfalle Entwurf für Heizungsgesetz macht Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele unmöglich Beimischung von Wasserstoff oder Biomethan sind Scheinlösungen: Verfügbarkeit begrenzt und Energiekosten wären selbst bei geringen Prozentanteilen für Verbraucherinnen und Verbraucher enorm DUH fordert Bundestag dazu auf, dem vorgelegten Gesetzesentwurf nicht zuzustimmen (WK-intern) - Anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag zum überarbeiteten Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) schlägt die DUH Alarm und warnt vor einem Rechtsbruch der Bundesregierung. Das neue Heizungsgesetz macht die Einhaltung der Ziele des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaschutzabkommens unmöglich. Der Entwurf sieht vor, dass fossile Öl- und Gasheizungen langfristig weiter betrieben werden können, was auf Jahrzehnte
Förderangebot: Grünes ERP-Globaldarlehen Leasing Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 3. Juli 2023 Bürgschaftsbanken begrüßen ergänzendes Förderangebot für nachhaltige Leasing-Investitionen (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die KfW unterstützen ab 01.07.2023 die kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Deutschland bei der Finanzierung von nachhaltigen und klimafreundlichen Maßnahmen durch das neue Förderangebot "Grünes ERP-Globaldarlehen Leasing". Gefördert werden Investitionen in Leasing-finanzierte bewegliche Güter wie z.B. Anlagen, Maschinen sowie Nutz- und Dienstfahrzeuge, die sich an den jeweils gültigen technischen Mindestanforderungen der EU-Taxonomie oder an den KfW-Standards für Energieeffizienz orientieren. Die Bürgschaftsbanken begrüßen das zusätzliche Förderangebot für Leasing-Finanzierungen von KfW und BMWK. Über ihre bestehenden Programme unterstützen Bürgschaftsbanken bei Leasing-Finanzierungen seit jeher. Somit können auch Vorhaben von
Erfolgsgeschichte: Burgenland schaut auf 25 Jahre Windpark Zurndorf zurück Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Juli 2023 25 Jahre Windpark Zurndorf – Vorreiterprojekt für Burgenlands Energieerfolg (WK-intern) - LH Doskozil: „Pioniergeist bei Windkraft hat entscheidenden Beitrag zur Energiewende geleistet“ 1998 ging in Zurndorf der erste Windpark des Burgenlandes mit sechs Windkraftanlagen und einer Leistung von 500 Kilowatt pro Windrad in Betrieb und wurde damit zum Vorreiterprojekt für Burgenlands Erfolgsweg zur erneuerbaren Energie. Heute, Sonntag, wurde das 25-jährige Bestehen des Windparks mit einem Festakt begangen. „Der damalige Pioniergeist in Zurndorf hat wesentlich zur burgenländischen Erfolgsgeschichte beigetragen. Unser Ziel ist, bis 2030 klimaneutral und energieunabhängig zu sein. Spätestens der Ukraine-Krieg bestätigt unseren Weg und zeigt, dass Energieautarkie eines der wichtigsten Themen
Umweltminister*in kündigt Klimaanpassungsgesetz für Mitte Juli an Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Juli 2023 Lemke: Müssen Land besser auf Veränderungen durch Klimakrise vorbereiten - Unterstützung für kommunale Bewässerungsverbote (WK-intern) - Osnabrück. Bundesumweltminister*in Steffi Lemke will die Anpassung an den Klimawandel vorantreiben. "Wir erarbeiten gegenwärtig ein Klimaanpassungsgesetz, das wir Mitte Juli im Kabinett verabschieden wollen", kündigte die Ministerin im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) an. "Mit dem Gesetz wollen wir Maßnahmen ergreifen, um uns besser auf Veränderungen, die durch die Klimakrise entstehen, vorzubereiten." Ziel sei es auch, den sogenannten Flächenfraß durch Neubau zu begrenzen. "Wir wollen die Versiegelung möglichst gering halten und dort, wo versiegelte Flächen vorhanden sind, die nicht mehr gebraucht werden, auch wieder entsiegeln",