Gebäudeenergiegesetz: DUH warnt vor Rechtsbruch durch neues Heizungsgesetz Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. Juli 2023 Bundesregierung torpediert Pariser Klimaziele und treibt Menschen in die Kostenfalle Entwurf für Heizungsgesetz macht Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele unmöglich Beimischung von Wasserstoff oder Biomethan sind Scheinlösungen: Verfügbarkeit begrenzt und Energiekosten wären selbst bei geringen Prozentanteilen für Verbraucherinnen und Verbraucher enorm DUH fordert Bundestag dazu auf, dem vorgelegten Gesetzesentwurf nicht zuzustimmen (WK-intern) - Anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag zum überarbeiteten Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) schlägt die DUH Alarm und warnt vor einem Rechtsbruch der Bundesregierung. Das neue Heizungsgesetz macht die Einhaltung der Ziele des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaschutzabkommens unmöglich. Der Entwurf sieht vor, dass fossile Öl- und Gasheizungen langfristig weiter betrieben werden können, was auf Jahrzehnte
Förderangebot: Grünes ERP-Globaldarlehen Leasing Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 3. Juli 2023 Bürgschaftsbanken begrüßen ergänzendes Förderangebot für nachhaltige Leasing-Investitionen (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die KfW unterstützen ab 01.07.2023 die kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Deutschland bei der Finanzierung von nachhaltigen und klimafreundlichen Maßnahmen durch das neue Förderangebot "Grünes ERP-Globaldarlehen Leasing". Gefördert werden Investitionen in Leasing-finanzierte bewegliche Güter wie z.B. Anlagen, Maschinen sowie Nutz- und Dienstfahrzeuge, die sich an den jeweils gültigen technischen Mindestanforderungen der EU-Taxonomie oder an den KfW-Standards für Energieeffizienz orientieren. Die Bürgschaftsbanken begrüßen das zusätzliche Förderangebot für Leasing-Finanzierungen von KfW und BMWK. Über ihre bestehenden Programme unterstützen Bürgschaftsbanken bei Leasing-Finanzierungen seit jeher. Somit können auch Vorhaben von
Erfolgsgeschichte: Burgenland schaut auf 25 Jahre Windpark Zurndorf zurück Finanzierungen Ökologie Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Juli 2023 25 Jahre Windpark Zurndorf – Vorreiterprojekt für Burgenlands Energieerfolg (WK-intern) - LH Doskozil: „Pioniergeist bei Windkraft hat entscheidenden Beitrag zur Energiewende geleistet“ 1998 ging in Zurndorf der erste Windpark des Burgenlandes mit sechs Windkraftanlagen und einer Leistung von 500 Kilowatt pro Windrad in Betrieb und wurde damit zum Vorreiterprojekt für Burgenlands Erfolgsweg zur erneuerbaren Energie. Heute, Sonntag, wurde das 25-jährige Bestehen des Windparks mit einem Festakt begangen. „Der damalige Pioniergeist in Zurndorf hat wesentlich zur burgenländischen Erfolgsgeschichte beigetragen. Unser Ziel ist, bis 2030 klimaneutral und energieunabhängig zu sein. Spätestens der Ukraine-Krieg bestätigt unseren Weg und zeigt, dass Energieautarkie eines der wichtigsten Themen
Umweltminister*in kündigt Klimaanpassungsgesetz für Mitte Juli an Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Juli 2023 Lemke: Müssen Land besser auf Veränderungen durch Klimakrise vorbereiten - Unterstützung für kommunale Bewässerungsverbote (WK-intern) - Osnabrück. Bundesumweltminister*in Steffi Lemke will die Anpassung an den Klimawandel vorantreiben. "Wir erarbeiten gegenwärtig ein Klimaanpassungsgesetz, das wir Mitte Juli im Kabinett verabschieden wollen", kündigte die Ministerin im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) an. "Mit dem Gesetz wollen wir Maßnahmen ergreifen, um uns besser auf Veränderungen, die durch die Klimakrise entstehen, vorzubereiten." Ziel sei es auch, den sogenannten Flächenfraß durch Neubau zu begrenzen. "Wir wollen die Versiegelung möglichst gering halten und dort, wo versiegelte Flächen vorhanden sind, die nicht mehr gebraucht werden, auch wieder entsiegeln",
Holprige Wärmewende mit viel zu langem Anlauf – Ist das Gebäudeenergiegesetz gescheitert? Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 1. Juli 2023 Wichtiges Gesetz beendet Stillstand im Gebäudebereich, reicht jedoch nicht zum Erreichen des Klimaziels 2030 (WK-intern) - Ausnahmen für Gas und Wasserstoff drohen sich als "Trojanisches Pferd" zu entpuppen Unabhängige Energieberatung und sozial gerechte Förderanreize müssen Bürger:innen vor fossiler Kostenfalle bewahren Zu den gestern von der Bundesregierung veröffentlichten Änderungen am Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch: „Es ist erfreulich, dass nach vielen Jahren Stillstand das heiße Eisen Gebäudebestand endlich angepackt wird. Aber dem Gesetz wird es in dieser Form nicht gelingen, den Gebäudesektor auf Kurs zum Erreichen der Klimaziele 2030, 2040 und 2045 zu bringen. Der
CDU stell Anfrage zur Klimawirkung von Wärmepumpen: Wirtschaftsminister*in Habeck hat keine Berechnungsgrundlage für den Nutzen von Wärmepumpen Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 30. Juni 2023 Wirtschaftsminister*in Habeck hat keine Berechnungsgrundlage für den Nutzen von Wärmepumpen (WK-news) - Wirtschaftsminister*in Habeck hat offiziell bestätigt, dass er keine Ahnung hat, welchen CO₂-Effekt die vielen neuen Wärmepumpen auf unser Klima hat. Trotzdem will er das neue Heizungsgesetz durchpeitschen. Quelle: Vermietertagebuch - Alexander Raue PB: Minister*in Habeck / BMWK
Berichtserstattung: Was bringt die Klima-Selbstverpflichtung im Deutschen Finanzsektor Mitteilungen Ökologie 30. Juni 2023 Drei Jahre Klima-Selbstverpflichtung: Deutscher Finanzsektor veröffentlicht Status der Umsetzung (WK-intern) - Mit der Veröffentlichung der Jahres- bzw. Nachhaltigkeitsberichte 2022 sowie anderer Berichtsformate macht der deutsche Finanzsektor seine Fortschritte bei der Erreichung wichtiger Meilensteine auf dem Weg zur Klimaneutralität erstmals umfassend transparent. Die Veröffentlichung entsprechender Ziele und Maßnahmen erfolgt auch im Rahmen der Klima-Selbstverpflichtung des deutschen Finanzsektors, die vor drei Jahren ins Leben gerufen wurde. Die Unterzeichner:innen der Initiative hatten sich verpflichtet, ihre Kredit- und Investmentportfolios im Einklang mit den Zielen des Pariser Klimaabkommens auszurichten, um ihre Geschäftsaktivitäten bis spätestens 2050 klimaneutral zu gestalten. Einen wichtigen Meilenstein stellte die Umsetzung grundlegender Maßnahmen zur Erfassung
Alpenverein schlägt Alarm: Die Folgen des Klimawandels für Bergwelt und Bergsport Ökologie 30. Juni 2023 Wassermangel auf Hütten, Steinschlaggefahr und Wege, die durch den Rückgang der Gletscher unbegehbar werden – die Auswirkungen des Klimawandels auf die Alpen und die Bergsportwelt sind vielfältig. (WK-intern) - In einer zweitägigen Pressewanderung im Ötztal konnten Medienschaffende nun einen umfassenden Einblick in die vielfältigen Probleme, die der Klimawandel mit sich bringt, gewinnen. Die Expert*innen des DAV auf diesem Gebiet erklärten dabei nicht nur den Status Quo, sondern skizzierten auch, welche Anpassungen künftig nötig sein werden – und was der Deutsche Alpenverein unternimmt, um seine eigene Klimaneutralität voranzutreiben. Klimawandel trifft besonders Alpenvereinshütten Der Klimawandel betrifft die alpine Infrastruktur des Deutschen Alpenvereins mit seinen Hütten und
Sind CO2-Zertifikate wirklich ein nützliches Werkzeug bei Klimakatastrophen? Ökologie 30. Juni 2023 Trotz der massenhaft verkauften CO2-Zertifikate nehmen Berichte über Schäden durch Naturkatastrophen in den Medien einen immer breiter Raum ein. (WK-intern) - Auch wenn die dramatischsten Folgen der globalen Erwärmung in anderen Erdteilen zu beobachten sind, rückt zunehmend die Entwicklung in Europa ins Blickfeld. Der Sommer 2022 war der wärmste bisher gemessene in Europa, das Gesamtjahr das zweitwärmste seit Beginn der Aufzeichnungen 1979. Europa ist vor allem durch extreme Trockenheit und Temperaturen vom Klimawandel betroffen. Aber auch Starkregenfälle und Hochwasserkatastrophen werden dem Klimawandel zugeschrieben. Welchen Stellenwert haben bei diesen Entwicklungen CO2-Zertifikate, die dem entgegenwirken sollen? Kritiker des Emissionshandels weisen darauf hin, dass der Markt der
Nach Waldbränden in Nordamerika: Steigende Luftverschmutzung in Europa Forschungs-Mitteilungen Ökologie 30. Juni 2023 Nebo, ein unabhängiges Luftüberwachungsprojekt, hat vor einer steigenden Luftverschmutzung in Europa gewarnt. (WK-intern) - Der Grund dafür sind die heftigen Waldbrände, die seit mehreren Wochen in Kanada lodern. In den letzten Tagen haben die Rauchschwaden der Brände den Atlantik überquert und sich weiter über Europa ausgebreitet. Der Rauch hat bereits mehr als 8.000 Kilometer zurückgelegt. "Seit gestern haben wir an vielen Stellen unseres zivilen Sensornetzes einen deutlichen Anstieg der Feinstaubwerte festgestellt", sagt Florian Ranner, CEO von Nebo Europe. "Die ersten Spitzenwerte haben wir am 28. Juni in Portugal festgestellt, und seit heute Morgen haben wir einen raschen Anstieg der Feinstaubwerte in den Niederlanden und
LNG-Anbindungsleitung ETL 180 vor dem Bundesverwaltungsgericht Ökologie Technik 30. Juni 2023 LNG-Anbindungsleitung ETL 180: GvW vertritt das Land Schleswig-Holstein erfolgreich vor dem Bundesverwaltungsgericht (WK-intern) - Mit Beschluss vom 22. Juni 2023 (Az. 7 VR 3.23) hat das Bundesverwaltungsgericht den Antrag von zwei betroffenen Grundstückseigentümern auf Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung des Planfeststellungsbeschlusses, mit dem das Land Schleswig-Holstein die Errichtung und den Betrieb der LNG-Anbindungsleitung ETL 180 von Brunsbüttel nach Hetlingen zugelassen hat, abgelehnt. GvW hatte das Land Schleswig-Holstein bereits während des Planfeststellungsverfahren rechtlich beraten und nun auch vor dem Bundesverwaltungsgericht erfolgreich vertreten. Über die ETL 180 soll ab dem kommenden Jahr das am Terminal in Brunsbüttel ankommende Flüssiggas (LNG) in das Gasversorgungsnetz eingespeist werden. Das
Niederlande bauen Umschlag-Kapazitäten im Prinses Amaliahaven aus E-Mobilität Offshore Ökologie Technik 29. Juni 2023 Port of Rotterdam Authority und Rotterdam World Gateway bauen Umschlag-Kapazitäten im Prinses Amaliahaven aus (WK-intern) - Die Hafenbetriebsgesellschaft Rotterdam World Gateway (RWG) hat beschlossen, das Containerterminal im Prinses Amaliahaven auf dem Rotterdamer Industrie- und Hafengebiet Maasvlakte zu erweitern. Der Ausbau umfasst 45 Hektar Land und 920 Meter Kaimauer. Damit steigt die Kapazität von RWG stufenweise um 1,8 Millionen TEU (Standardmaß für Container). Die neue Anlage soll genau wie das bereits bestehende Terminal vollautomatisch und CO2-neutral betrieben werden. Der erste Teil des erweiterten Geländes ist voraussichtlich Ende 2025 einsatzbereit. Darüber hinaus wird das Terminal für die Nutzung von Landstrom ausgerüstet und an die 17