Werbung Kernkraftwerk Brokdorf muss heruntergefahren werden Behörden-Mitteilungen Ökologie 11. November 2019 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Kernkraftwerk Brokdorf: Sanierungsarbeiten am Kühlwasserauslaufbauwerk (WK-intern) – BROKDORF/KIEL. Aufgrund von Verschleißerscheinungen und Lockerungen an der Struktur des Auslaufbauwerkes des Kernkraftwerks Brokdorf kommt es zu Sanierungsarbeiten, für die das Kernkraftwerkt heruntergefahren werden muss. Um die Belastung des Bauwerks während der Sanierungsarbeiten am Auslaufbauwerk zu reduzieren, muss das Hauptkühlwassersystem abgestellt werden. Somit ist während der Durchführung der Maßnahmen ein Leistungsbetrieb nicht möglich. Die Arbeiten, die nur in den Niedrigwasserphasen der Tide durchgeführt werden können, sind ab dem 17. November 2019 vorgesehen und werden ca. fünf Tage andauern. Die geplanten Sanierungsmaßnahmen wurden der Atomaufsicht sowie der obersten Bauaufsichtsbehörde (OBB) vorgestellt und werden durch behördlich beauftragte Sachverständige geprüft und überwacht. Hintergrund: Das Kernkraftwerk Brokdorf ist eines von drei Kernkraftwerken in Schleswig-Holstein. Während die Kernkraftwerke Krümmel und Brunsbüttel in Folge einer Atomgesetzänderung im Jahre 2011 keine Berechtigung zum Leistungsbetrieb mehr haben, darf in Brokdorf laut Atomgesetz noch bis längstens Ende 2021 Strom produziert werden. Über das Kühlwasserauslaufbauwerk wird das Kühlwasser so in die Elbe eingeleitet, dass die Querströmung an der Oberfläche reduziert wird. Dazu enthält das Kühlwasserauslaufbauwerk eine Tauchwand, die dafür sorgt, dass das Kühlwasser unterhalb der Wasseroberfläche in die Elbe einströmt. PM: Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt, Natur und Digitalisierung S-H Weitere Beiträge:SKF-Schmiersystem im Straßenbahn-Betrieb senken den Verbrauch und LärmOffener Brief: Nicht allein durch E-Mobilität sind die Klimaschutzziele im Verkehrssektor zu erreich...Einheitliche Netzentgelte - Haseloff schreibt an Merkel