Werbung UN-Ozeankonferenz will Spitzentechnologie und KI nutzen Ökologie Technik Veranstaltungen 6. Juni 20256. Juni 2025 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Europa präsentiert KI-gestützten digitalen Ozeanzwilling: Unterstützung des Europäischen Ozeanpakts auf der UN-Ozeankonferenz (WK-intern) – Nizza, Frankreich – Auf der UN-Ozeankonferenz (UNOC3) am 9. Juni präsentiert Mercator Ocean International den Europäischen Digitalen Ozeanzwilling (DTO) der nächsten Generation. Die fortschrittliche KI-gestützte Plattform simuliert und erforscht „Was-wäre-wenn“-Szenarien, um die potenziellen Auswirkungen unserer Entscheidungen – vergangener, gegenwärtiger und zukünftiger – auf die Meeresumwelt und die sozioökonomischen Aktivitäten aufzuzeigen. Als wichtiges Ergebnis des gestern angekündigten Ozeanpakts der Europäischen Kommission wandelt der DTO Europas Forderung nach kollektivem Handeln in eine leistungsstarke digitale Infrastruktur für internationale Zusammenarbeit, fundierte Entscheidungsfindung und mutige Strategien für die Nachhaltigkeit der Ozeane um. Eine kollaborative europäische Plattform, die allen offen steht Der EU-Digitale Ozeanzwilling wurde unter der Leitung der Europäischen Kommission entwickelt und von Mercator Ocean International gemeinsam mit wichtigen Partnern wie dem Flämischen Marineinstitut (VLIZ) umgesetzt. Er vereint modernste Wissenschaft, Technologie und Expertise aus ganz Europa, um seine Kerninfrastruktur aufzubauen. Das DTO ist ein offenes, öffentliches Gut, das allen Beteiligten – von politischen Entscheidungsträgern bis hin zu Bürgern – zugänglich ist. Indem es komplexe Meeresdaten in verwertbare Informationen übersetzt, unterstützt es Europas Engagement für Transparenz, Innovation und das Gemeinwohl. Spitzentechnologie und KI nutzen Das DTO nutzt Europas erstklassige wissenschaftliche Ressourcen und integriert Daten des Copernicus Marine Service, des Europäischen Meeresbeobachtungs- und Datennetzwerks (EMODnet) und anderer Quellen, um konsistente, mehrdimensionale Ozeanbeschreibungen und -vorhersagen zu liefern – von saisonalen bis hin zu mehrdekadenlangen Zeiträumen. Künstliche Intelligenz der nächsten Generation, die auf fortschrittlichen GPU-Computern läuft, liefert Vorhersagen in Sekunden statt in Stunden und verbraucht dabei nur einen Bruchteil der Energie, die herkömmliche Supercomputer benötigen. KI-gesteuerte Modelle haben die Genauigkeit der Meeresströmungsvorhersage bereits um mehr als 20 % verbessert und damit einen neuen Maßstab für Meeresvorhersagen gesetzt. Auswirkungen in der Praxis: von der Biodiversität bis zum Küstenschutz Das DTO ist als praktisches Instrument für politische Entscheidungsträger, Umweltbehörden, Forscher und Gemeinden konzipiert und ermöglicht fundierte Entscheidungen für Mensch und Umwelt. Marine Biodiversität: Turtle Drift Tracker: Simuliert die Bewegungen gefährdeter Schildkröten, analysiert Fischereirisiken und testet Sperrszenarien zur Reduzierung des Beifangs. Dies unterstützt gezielten Biodiversitätsschutz. Sargassum Drift: Prognostiziert Sargassum-Einströme im Äquatorialatlantik und den AWZs und ermöglicht so eine proaktive Küsten- und Meeresplanung. Thunfischmodellierung: Integriert wichtige Ozeanvariablen und IPCC-Projektionen, um die Thunfischbestände und -fischerei im Zuge des Klimawandels zu managen. Küstendienste: Naturbasierte Lösungen: Simuliert den hydrodynamischen Einfluss von Seegras auf die Reduzierung der Küstenerosion und ermöglicht Behörden den Vergleich naturbasierter und technischer Schutzstrategien. Küstenrisikoprojektionen: Liefert lokale Daten zu gefährdeten Personen und Vermögenswerten, zugeschnitten auf verschiedene Klimaszenarien und Extremereignisse. Plastikverschmutzung: Plastic Pollution Tracker: Modelliert globale Plastikverschmutzung, -belastung und -laufzeit; ermöglicht Was-wäre-wenn-Szenarien, um die Auswirkungen von Emissionsreduzierungen auf den lokalen Plastik-Fußabdruck zu bewerten. „Der digitale Ozeanzwilling ist mehr als eine technologische Errungenschaft – er ist unser gemeinsamer Kompass für die Zukunft unseres lebenswichtigen marinen Ökosystems. Wenn der Europäische Ozeanpakt die Vision ist, dann ist der europäische digitale Ozeanzwilling Teil der Lösung: Mit dieser Plattform können wir Herausforderungen antizipieren und gemeinsam für einen gesünderen Ozean handeln“, sagte Alain Arnaud, Leiter der Abteilung Digital Ocean bei Mercator Ocean International. „Ein starker Europäischer Ozeanpakt benötigt fundiertes Wissen und fortschrittliche Werkzeuge, um der Komplexität unserer Meere gerecht zu werden. Der europäische digitale Ozeanzwilling wird zu einem Eckpfeiler des Pakts, wenn wir seine Einführung ausweiten“, sagte Kęstutis Sadauskas, stellvertretender Generaldirektor der Europäischen Kommission. Europe Showcases AI-Powered Digital Twin of the Ocean: Supporting the European Ocean Pact at UN Ocean Conference Nice, France – At the UN Ocean Conference (UNOC3), on June 9, Mercator Ocean International will unveil the next-generation European Digital Twin of the Ocean (DTO), an advanced AI-powered platform designed to simulate and explore „what-if“ scenarios that reveal the potential impacts of our decisions—past, present and future—on the marine environment and the socio-economical activities. As a major outcome of the European Commission’s Ocean Pact announced yesterday, the DTO transforms Europe’s call for collective action into a powerful digital infrastructure for international cooperation, informed decision-making, and bold strategies for ocean sustainability. A collaborative European platform open to all Developed under the European Commission’s leadership and implemented by Mercator Ocean International, with key partners such as the Flanders Marine Institute (VLIZ), the EU Digital Twin Ocean brings together cutting-edge science, technology, and expertise from across Europe to build its core infrastructure. The DTO is an open, public good, accessible to all stakeholders – from policymakers to citizens. By translating complex marine data into actionable intelligence, it supports Europe’s commitment to transparency, innovation, and the public good. Harnessing advanced technology and AI Leveraging Europe’s world-class scientific assets, the DTO integrates data from Copernicus Marine Service, European Marine Observation and Data Network (EMODnet) and other sources to provide consistent, multi-dimensional ocean descriptions and forecasts – from seasonal to multi-decade timescales. Next-generation artificial intelligence, running on advanced GPU computers, delivers forecasts in seconds rather than hours, while using a fraction of the energy required by traditional supercomputers. AI-driven models have already improved ocean current prediction accuracy by more than 20%, setting a new benchmark for marine forecasting. Real-world impact: from biodiversity to coastal protection The DTO is designed as a practical tool for policymakers, environmental agencies, researchers, and communities, enabling informed decisions for people and the planet. Marine Biodiversity: Turtle Drift Tracker: Simulates endangered turtle movements, analyses fishing risk, and tests closure scenarios to reduce by-catch, supporting targeted biodiversity protection. Sargassum Drift: Forecasts Sargassum influxes across the Equatorial Atlantic and EEZs, enabling proactive coastal and marine planning. Tuna Modeling: Integrates essential ocean variables and IPCC projections to help manage tuna populations and fisheries under climate change. Coastal Services: Nature-Based Solutions: Simulates the hydrodynamic impact of seagrass on the reduction of coastal erosion, enabling agencies to compare nature-based and engineered protection strategies. Coastal Risk Projections: Provides local data on people and assets at risk, tailored to different climate scenarios and extreme events. Plastic Pollution: Plastic Pollution Tracker: Models global plastic drift, exposure, and travel time; enables “what-if” scenarios to assess the impact of emission cuts on local plastic footprints. “The Digital Twin of the Ocean is more than a technological achievement—it’s our shared compass for navigating the future of our vital marine ecosystem. If the European Ocean Pact is the vision, the European Digital Twin Ocean is part of the solution: with this platform, we can anticipate challenges, and act together for a healthier ocean,” said Alain Arnaud, Head of Digital Ocean department at Mercator Ocean International “A strong European Ocean Pact depends on robust knowledge and advanced tools to address the complexity of our seas. The European Digital Twin of the Ocean is set to become a cornerstone of the Pact as we expand its deployment,” said Kęstutis Sadauskas, Deputy Director-General, European Commission. PR: Mercator Ocean International Nicht noch mehr Todeszonen in Süßgewässern und Meeren / Foto: HB Weitere Beiträge:Klimaschonende Technologien müssen attraktiv für Investoren seinVernetzung von PV-Anlage, Speicher, Ladeinfrastruktur und WärmepumpeEnergiewendekongress am Wirtschaftsstandort Niederrhein