Enormer Treibhausgas-Effekt durch entweichendes Methan Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 12. November 2023 US-Studie: Importiertes LNG viel klimaschädlicher als Kohle (WK-intern) - DUH fordert strengere EU-Regeln für Flüssiggas Osnabrück. Einer neuen US-Studie zufolge ist importiertes Flüssiggas (LNG) viel klimaschädlicher als das Verfeuern von Kohle. "Die absoluten Treibhausgasemissionen von LNG sind im schlimmsten Fall um 274 Prozent höher als die von Kohle", heißt es in der noch nicht veröffentlichten Analyse (Link unten) des Methan-Forschers Robert W. Howarth von der Cornall University, die der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) vorliegt. Als Ursache hat Howarth Methan-Leckagen bei den verschiedenen Etappen vom Fracking über die Reinigung, Verflüssigung und schließlich den Transport über die Weltmeere ausgemacht. Methan ist ein besonders aggressives Treibhausgas. Selbst
Investitionsentscheidungen: Landstrom und Wasserstoff stärken Rotterdams Hafen Mitteilungen Ökologie Technik 21. Juli 2023 Umfangreiche Erweiterung der Containerkapazität stärkt Position des Rotterdamer Hafens Im ersten Halbjahr hohe Investitionen in zusätzliche Kapazität der Containerterminals Wichtige Aufgaben im Rahmen der Energiewende: Landstrom, Investitionsentscheidung über Wasserstoffleitung, Erweiterung der Sif-Fabrik, Ökologisierung der Binnenschifffahrt und neue Vereinbarungen über den Import von grünem Wasserstoff 5,5 % weniger Güterumschlag durch hohe Inflation und nachlassende Konjunktur Umsatz und Betriebsergebnis der Port of Rotterdam Authority solide (WK-intern) - Der Gesamtumschlag im Rotterdamer Hafen lag im ersten Halbjahr 5,5 % niedriger (220,7 Mio. Tonnen) als im selben Zeitraum 2022 (233,5 Mio. Tonnen). Der Rückgang wurde vor allem beim Umschlag von Kohle, Containern und anderem trockenem Massengut (Rohstoffe) verzeichnet. Der
Deutsche ReGas plant schwimmendes LNG-Terminal nach Rügen zu verlegen Mitteilungen 23. Juni 2023 Deutsche ReGas plant mit FSRU ‚TRANSGAS POWER‘ für Mukran (WK-intern) - Die Deutsche ReGas hat am 21. Juni 2023 die Vereinbarung mit der Bundesrepublik Deutschland über die FSRU TRANSGAS POWER für das geplante LNG-Terminal in Mukran unterschrieben. „Damit ist ein weiterer Meilenstein für die Phase II des LNG-Terminals ‚Deutsche Ostsee‘ erreicht“, so Ingo Wagner, Geschäftsführer der Deutschen ReGas. Das Unternehmen wird Sub-Charterer des Regasifizierungsschiffes, welches zusammen mit der NEPTUNE in der Phase II des LNG-Terminals ‚Deutsche Ostsee‘ im Hafen Mukran eingesetzt werden soll. Die Deutsche ReGas übernimmt dabei vereinbarungsgemäß die Rechte und Pflichten des Head-Charter-Vertrages zwischen der Bundesrepublik Deutschland und dem griechischen Schiffseigner,
Venture Global, Anbieter von US-amerikanischem LNG, nimmt Anleihen in Höhe von insgesamt 4.500 Mio. $ auf Mitteilungen 27. Mai 2023 Venture Global kündigt Abschluss von 4.500.000.000 $ Senior Secured Notes an (WK-intern) - ARLINGTON, Va. -- Venture Global LNG, Inc. („Venture Global") gab heute bekannt, dass das Unternehmen sein erstes Angebot von vorrangig besicherten Anleihen in Höhe von insgesamt 4.500 Mio. $ abgeschlossen hat, die in zwei Serien ausgegeben wurden: (i) eine Serie von 8,125 % Senior Secured Notes mit Fälligkeit 2028 in einem Gesamtnennbetrag von 2.250 Mio. $ (die „2028 Notes") und (ii) eine Serie von 8,375 % Senior Secured Notes mit Fälligkeit 2031 in einem Gesamtnennbetrag von 2.250 Mio. $ (die „2031 Notes" und, zusammen mit den 2028 Notes,
DUH zu NDR-Enthüllungen, dass sich die Bundesregierung bereits auf ein LNG-Terminal auf Rügen festgelegt hat Mitteilungen Ökologie 10. Mai 2023 Die Bundesregierung hat offenbar allen Protesten und Bedenken zum Trotz im Geheimen den Bau eines LNG-Terminals auf Rügen beschlossen: Im Hafen von Mukran. (WK-intern) - Das meldet der NDR unter Berufung auf ein Schreiben von Bundeswirtschaftsminister*in Habeck an das zuständigen Landeswirtschaftsminister*in Reinhard Meyer, das dem Sender vorliege. Dazu sagt der Bundesgeschäftsführer der DUH, Sascha Müller-Kraenner: "Mit seiner eilfertigen Festlegung auf den Hafen Mukran auf Rügen als Standort für ein gigantisches Terminal für Flüssigerdgas verspielt Wirtschaftsminister*in Habeck Vertrauen gegenüber den Bürgern sowie den Naturschutzverbänden. Die Menschen mit ihren wichtigen Bedenken werden nicht ernst genommen und erst recht nicht beteiligt. Führende deutsche Wirtschaftsinstitute bestreiten den von
Geopolitik und Energiewende sind die dringendsten Themen für die Öl- und Gasindustrie im Jahr 2023 Mitteilungen Ökologie Technik 27. April 2023 Geopolitik und Energiewende sind laut GlobalData die dringendsten Themen für die Öl- und Gasindustrie im Jahr 2023 (WK-intern) - Geopolitik ist seit Beginn des Ukraine-Konflikts zu einem zentralen makroökonomischen Thema für die Öl- und Gasindustrie geworden. Die Folgen dieses Konflikts wirken sich auch entscheidend auf das Thema Lieferkette aus, da neue Allianzen geschmiedet werden. Dennoch werden Öl- und Gasunternehmen weiterhin neuere Branchenthemen verfolgen, die die Energiewende hin zu emissionsfreien Technologien unterstützen, wie erneuerbare Energien, kohlenstoffarmer Wasserstoff, Kohlenstoffabscheidung und -speicherung (CCS) und Elektrofahrzeuge (EV), sagt GlobalData. ein führendes Daten- und Analyseunternehmen. Der thematische Bericht von GlobalData, „Top 20 Oil & Gas Themes 2023“, identifiziert die
2023 wird das entscheidende Jahr für die Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 24. Januar 2023 Herausforderungen der Gas- und Wasserbranche für die Versorgungssicherheit in Deutschland in Zeiten der Energiewende und des Klimawandels Herausforderungen der Gas- und Wasserbranche für die Versorgungssicherheit in Deutschland in Zeiten der Energiewende und des Klimawandels Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft Resilienz der Wasserversorgung (WK-intern) - Ob Deutschland Wasserstoff-Land wird und damit weltweit führend beim Zukunftsenergieträger, wird sich dieses Jahr maßgeblich entscheiden. Nach einem Jahr Dauer des Angriffskriegs von Wladimir Putin gegen die Ukraine ist deutlich geworden, dass Politik und Wirtschaft hierzulande gemeinsam in der Lage sind, kurzfristig Alternativen für russisches Pipelinegas in ausreichenden Mengen zur Verfügung zu stellen. Zügige Genehmigungsverfahren und der schnelle Bau von Anlagen zur Einspeisung von
Energieversorgung: Um 66 % sind die europäischen LNG-Importe im Jahr 2022 im Vergleich zu 2021 gestiegen Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 13. Januar 2023 Im Jahr 2022 sind an den LNG-Terminals innerhalb der EU rund 122.785 Millionen Kubikmeter Flüssigerdgas (LNG) angelandet – umgerechnet 1.200 Terawattstunden. (WK-intern) - Das waren rund zwei Drittel mehr als im Vorjahr. 2021 waren rund 73.746 Millionen Kubikmeter LNG in die EU importiert worden. Dies entspricht 721 TWh (Quelle: Bruegel, ENTSO-G). „LNG ist als Reaktion auf die Folgen des Krieges gegen die Ukraine zu einem zunehmend wichtigen Baustein für unsere Gasversorgung geworden“, sagt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung. „Umso erfreulicher ist es, dass morgen bereits das zweite deutsche LNG-Terminal eröffnet wird. Dies ist ein wichtiger Schritt, um die US-Fraking-Gasimporte nach Deutschland zu diversifizieren
LNG-Importe sind deutlich klimaschädlicher als offizielle Zahlen nahelegen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 2023 Kritischer neuer Report zu Flüssiggas (WK-intern) - Importiertes Flüssiggas (LNG) ist in der Regel mit hohen Emissionen in der Förder- und Transportkette verbunden und deshalb in hohem Maße klimaschädlich. Die Treibhausgaswirkung von LNG liegt um mindestens 50 Prozent über den gängigen Emissionsfaktoren von Erdgas. Das geht aus einem aktuellen Report des Beratungsbüros EnergyComment im Auftrag der Ökoenergiegenossenschaft Green Planet Energy hervor. „Wenn Deutschland sich als Reaktion auf Ukraine-Krieg und russischen Gas-Importstopp mit Flüssiggas eindecken muss, sollte die Bundesregierung zumindest darauf achten, dass wir die LNG-Nutzung zeitlich wie mengenmäßig auf das absolute Minimum begrenzen“, fordert Sönke Tangermann, Vorstand bei Green Planet Energy. Allein bei der
RWE Supply & Trading schließt Liefervertrag über 2,25 Millionen Tonnen Flüssiggas (LNG) pro Jahr Mitteilungen Technik 29. Dezember 2022 RWE Supply & Trading und Sempra Infrastructure unterzeichnen Liefervertrag für Flüssiggas aus den USA 15-jähriger Liefervertrag über 2,25 Millionen Tonnen Flüssiggas (LNG) pro Jahr abgeschlossen Lieferungen erfolgen vom geplanten LNG-Terminal in Port Arthur, Texas, USA – Betriebsstart für 2027 geplant Rahmenwerk für die Verringerung von Treibhausgasemissionen aus LNG-Lieferungen vereinbart (WK-intern) - RWE Supply & Trading und Sempra Infrastructure haben einen Liefer- und Abnahmevertrag über rund 2,25 Millionen Tonnen Flüssiggas (Liquefied Natural Gas, LNG) pro Jahr abgeschlossen. Das vereinbarte Volumen entspricht etwa 30 Schiffsladungen bzw. rund 3 Milliarden Kubikmetern Erdgas pro Jahr. Das LNG wird von dem geplanten LNG-Terminal in Port Arthur, Texas, USA, geliefert, das voraussichtlich
Versorgungssicherheit: Erstes deutsches Flüssigerdgas-Terminal eröffnet am Standort Wilhelmshaven Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 19. Dezember 2022 Am 17.12.22 wurde der erste deutsche Standort für den Betrieb einer Floating Storage and Regasification Unit (FSRU) für den Import von Flüssigerdgas (LNG) in Wilhelmshaven offiziell eröffnet. (WK-intern) - Das Spezialschiff, die "Esperanza", ist beladen mit rund 165 000 m³ LNG in Wilhelmshaven angekommen. In den nächsten Tagen wird die erste Regasifizierung stattfinden, bevor im Januar der reguläre Betrieb startet. Die FSRU Esperanza wird ab Januar eine Regasifizierungskapazität von ca. 5 Mrd. m³/Jahr bieten und stellt damit einen ersten Meilenstein in der zukünftigen Energieversorgung Deutschlands dar. Bundesminister*in für Wirtschaft und Klimaschutz Robert Habeck:„Wir machen heute einen sehr wichtigen Schritt für die Versorgungssicherheit in Deutschland.
Drohender Gasmangel: SH Netz bereitet sich auf die Umstellung der Gasversorgung auf LNG vor Aktuelles Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 1. August 2022 Umbau der Gasversorgung für 3 Mio. Euro ermöglicht zukünftig die Versorgung mit LNG im Norden und Westen von Schleswig-Holstein LNG könnte bereits im kommenden Winter bis nach Sylt fließen (WK-intern) - SH Netz hat umfangreiche technische Maßnahmen gestartet, um die Versorgung weiter Teile Schleswig-Holsteins mit LNG-Gas von Brunsbüttel aus zu ermöglichen. Ziel der Maßnahmen ist es, bereits zum Jahreswechsel möglichst viel LNG-Gas aus dem neuen schwimmenden Gasterminal in Brunsbüttel übernehmen zu können und zur Versorgung von Bevölkerung und Industrie einzusetzen. Für die verschiedenen Maßnahmen investiert SH Netz in den nächsten Monaten rund drei Millionen Euro. „Derzeit beginnen wir mit der Errichtung eines sogenannten Schieberplatzes in