EU-Energieminister erörtern energie- und klimapolitische Strategie für Europa Mitteilungen Ökologie 7. Oktober 2014 Knapp drei Wochen vor dem Europäischen Rat standen die Themen Energieversorgungssicherheit und die EU-Kima- und Energiepolitik bis 2030 im Mittelpunkt der heutigen Beratungen der 28 EU-Energieminister beim informellen Ratstreffen in Mailand. (WK-intern) - Die Minister sprachen sich in ihrer großen Mehrzahl für mindestens 40 % EU-interne Treibhausgasminderungen (gegenüber 1990) aus und diskutierten zukünftige EU-Ziele für den Ausbau erneuerbarer Energien und Energieeffizienz. Staatssekretär Baake: „Europa steht vor großen Herausforderungen im Klima- und Energiebereich. Aktuell zeigt zudem die Ukraine-Krise, dass wir zusätzlich die Energieversorgungssicherheit Europas im Blick behalten müssen - und zwar auch über den kommenden Winter hinaus. Die gute Botschaft ist: Was für
Verbände fordern von EU-Kommission höchste Priorität für Umwelt- und Naturschutz Mitteilungen Ökologie 27. September 2014 EU-Parlament muss Juncker-Kommission auf zukunftsfähiges Europa verpflichten. Berlin/Brüssel - Im Vorfeld der Befragung der Kandidaten für die neue EU-Kommission durch das Europäische Parlament haben die im Deutschen Naturschutzring (DNR) vertretenen Umweltverbände wie der NABU und der BUND vor einer Marginalisierung des Klima- und Umweltschutzes in der EU gewarnt. (WK-intern) - Die Europäische Union sei in der Vergangenheit bei der Integration von Umwelt-, Verbraucher- und Wirtschaftsinteressen ein gutes Stück vorangekommen. Deshalb dürfe das Parlament der neuen Kommission nur zustimmen, wenn die künftigen Kommissare dem Umwelt- und Naturschutz höchste Priorität geben würden. DNR-Präsident Hartmut Vogtmann: "Kommissionspräsident Juncker hat seinen Wunschkandidaten ein Arbeitsprogramm nach dem Motto
1700 Menschen umsiedeln: Braunkohle-Tagebau ist klimapolitisch fatal und energiepolitisch überflüssig Mitteilungen Ökologie 21. August 201421. August 2014 Neue Tagebaue in der Lausitz längst nicht rechtssicher Dresden - Ein Betroffener, die Umweltverbände BUND, Greenpeace und das Bündnis „Strukturwandel jetzt – Kein Nochten II“ klagen gegen den geplanten Tagebau Nochten II. (WK-intern) - Der vom schwedischen Kohlekonzern Vattenfall geplante Braunkohle-Tagebau ist klimapolitisch fatal und energiepolitisch überflüssig, wie Berechnungen vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigen. Dennoch befürwortet die schwarz-gelbe Landesregierung die Braunkohlegrube, für die 1700 Menschen umgesiedelt werden müssten. „Es ist unverantwortlich von Ministerpräsident Stanislaw Tillich, in Zeiten der Energiewende der Lausitz Nochten II und damit weitere gesellschaftliche Kosten aufzubürden. Jedes Jahr ohne die klare Perspektive eines geordneten und sozialverträglichen Ausstiegs aus der
Workshop zur Ressourceneffizienz von BMWi und BDI Behörden-Mitteilungen 10. Juli 2014 Staatssekretär Kapferer: Deutschland bei effizientem Einsatz von Ressourcen führend Mehrere hochrangige Vertreter des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI) treffen sich in Berlin zu einem gemeinsamen Workshop zur Ressourceneffizienz. (WK-intern) - Ziel des Treffens ist es, Ansätze zum effizienten Umgang mit Ressourcen zu diskutieren und damit die internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie weiter zu steigern. Der Staatssekretär beim BMWi, Stefan Kapferer: „Die Ressourceneffizienz gewinnt eine immer größere Bedeutung. Deutschland hat die Weichen hier frühzeitig richtig gestellt. Mit dem von der Bundesregierung beschlossenen Ressourceneffizienzprogramm ProgRess setzen wir in der Wirtschaft neue Anreize für den schonenden Umgang mit
Öko-Institut hat einen neuen Leitfaden für die nachhaltige Beschaffung erstellt Forschungs-Mitteilungen Ökologie 12. Juni 2014 Wie Kommunen künftig umweltfreundliche und fair gehandelte Produkte bei Ausschreibungen berücksichtigen können, erklärt ein neuer Leitfaden des Landes Baden-Württemberg zur nachhaltigen, öffentlichen Beschaffung von Kommunen. Er wurde von der LUBW Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg und dem Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg herausgegeben. (WK-intern) - Freiburg/Berlin - Das Öko-Institut hat den Leitfaden erstellt und beschreibt die Schritte, die Behörden gehen können, um künftig Nachhaltigkeitskriterien und soziale Standards beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen umzusetzen. Der Leitfaden ist Teil der Kommunalen Initiative Nachhaltigkeit der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes. „Ob Bürobedarf, Baumaterialien oder Kantinenbetrieb - der Einstieg in die nachhaltige Beschaffung ist
BSH: Nordseetemperaturen wieder auf Rekordniveau Ökologie 9. Mai 20148. Mai 2014 Der warme April hat nicht nur in Deutschland, sondern auch in der Nordsee seine Spuren hinterlassen. Für die Temperatur des Oberflächenwassers der Nordsee stellte das BSH den dritthöchsten Wert seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1969 fest: 8,1°C. (WK-intern) - Hamburg - Damit wurde der im April 2007 erreichte Rekord von 8,4°C nur knapp unterschritten. Der drittwärmste April folgte unmittelbar auf den drittkältesten im vorigen Jahr. Der Temperaturunterschied von 2,5°C war der höchste, der bislang zwischen zwei aufeinander folgenden Aprilmonaten aufgetreten ist. Der seit den neunziger Jahren vorherrschende Trend hin zu wärmeren Temperaturen in der Nordsee setzt sich seit Mitte des letzten Jahres
Wie soll Europas Energiezukunft aussehen? sichere Energie ohne Atom, Kohle, Öl und Gas? Erneuerbare & Ökologie Ökologie 7. Mai 20146. Mai 2014 In 50 Tagen entscheidet sich unsere Zukunft. Dann nämlich beschließen die Regierungschefs der EU-Länder, auf welche Energiequellen wir in den nächsten Jahrzehnten vertrauen werden. (WK-intern) - Gehen sie vor den mächtigen Lobbys in die Knie und bleiben wir von schmutziger, unsicherer Energie abhängig? Oder setzen wir auf klimafreundliche, saubere und sichere Energie ohne Atom, Kohle, Öl und Gas? 50 Tage bis zur Entscheidung über Europas Energiezukunft Der sich zuspitzende Konflikt in der Ukraine bringt einen Wendepunkt für unsere Energieversorgung. Derzeit importiert Europa jährlich Energie im Wert von mehr als 360 Milliarden Euro, den größten Teil davon aus Russland. Wie können wir uns von der
Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft baut Finanzierungsgeschäft aus Mitteilungen 8. März 2014 DEG investiert 1,5 Mrd. EUR in Entwicklungs- und Schwellenländern Eine Million Arbeitsplätze mit Neuzusagen geschaffen bzw. gesichert 630 Mio. EUR für Investitionen in Zukunftsmärkten 794 Mio. EUR der Zusagen an KMU und Mittelstand Die DEG - Deutsche Investitions- und Entwicklungsgesellschaft mbH hat ihr Finanzierungsgeschäft im Jahr 2013 weiter ausgebaut. (WK-intern) - Mit 1,5 Mrd. EUR erreichten die Neuzusagen einen neuen Höchstwert (2012: 1,3 Mrd. EUR). "Unternehmerische Initiative ist ein wesentlicher Motor für Fortschritt und Entwicklung. Allein durch die von der DEG 2013 mitfinanzierten Investitionen werden rund eine Million Arbeitsplätze gesichert oder neu geschaffen", sagte Bruno Wenn, Sprecher der DEG-Geschäftsführung. Zu diesem Höchstwert trug insbesondere die
Nicht Atomenergie und Kohlekraft, sondern erneuerbare Energien müssen unterstützt werden Erneuerbare & Ökologie Ökologie 5. März 2014 Erneuerbare Energie Österreich und Kleinwasserkraft Österreich: EU‐Vorschlag Energiebeihilfen nicht akzeptabel Umfrage zeigt große Unterstützung für Erneuerbaren‐Ausbau und Ablehnung für EU‐Kurs (WK-intern) - Wien – der Dachverband Erneuerbare Energie Österreich nimmt heute in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit der Umweltorganisation GLOBAL2000 und dem Lebensministerium Stellung zur aktuellen EU‐Energiepolitik. Anlass sind die europäischen Pläne für eine Neuregelung der Beihilfen für Umweltschutz und erneuerbare Energien. „Wir machen uns Sorgen über die drohenden Verschlechterungen in der europäischen Klima‐ und Energiepolitik“, so EEÖ‐Präsident Josef Plank. „Nicht Atomenergie und Kohlekraft, sondern erneuerbare Energien müssen unterstützt werden.“ Bereits vor einigen Wochen hat die EU‐Kommission im Vorschlag zu den 2030‐Zielen gezeigt, in
Von der Nachfrage bis zu den Folgen für Umwelt und Klima Ökologie Technik 26. Februar 201426. Februar 2014 DLR-Forscher erstellen erstmals kombinierte Modelle zur Verkehrsentwicklung Viele Menschen reisen gern oder müssen jobbedingt täglich mobil sein. Mobilität, auch von Gütern, befriedigt individuelle Bedürfnisse, ermöglicht Wachstum sowie das arbeitsteilige Wirtschaften in einer globalisierten Welt und sichert Arbeitsplätze. (WK-intern) - Wie steht es jedoch um die Folgen unserer wachsenden Mobilitätsansprüche? Neben dem Flächenverbrauch sowie dem Ausstoß von CO2 und anderen Luftschadstoffen sind viele Menschen durch Lärm direkt oder indirekt von den negativen Auswirkungen des Verkehrs betroffen. Im Forschungsprojekt Verkehrsentwicklung und Umwelt fragen die DLR-Forscher, wie Mobilität sichergestellt und gleichzeitig negative Folgen für Umwelt und Wirtschaft vermindert werden können. Sie haben dabei erstmals Modelle entwickelt,
Gabriel: Europäische Industrie im Blick haben! Behörden-Mitteilungen 18. Februar 2014 Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel traf mit dem EU-Wettbewerbskommissar und Vizepräsidenten der EU-Kommission, Joaquín Almunia, in Berlin zusammen, um den intensiven Kontakt insbesondere zu aktuellen beihilferechtlichen Themen weiterzuführen. (WK-intern) - Bei dem Gespräch standen unter anderem das laufende Prüfverfahren der Kommission zum EEG 2012 sowie die von Brüssel geplanten Umwelt- und Energiebeihilfeleitlinien auf der Agenda. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel verdeutlichte nochmals die deutschen Positionen und betonte die konstruktive, zielorientierte Rolle der Bundesregierung in den derzeitigen Diskussionen. Es gelte, so Gabriel, die Rahmenbedingungen so zu setzen, dass Umwelt-, Klima- und Energieziele sowie die Wettbewerbsfähigkeit der Industrie gleichermaßen berücksichtigt werden. Auch die Kommission selbst bekannte sich kürzlich
Energiewende scheitert ohne Wärme- und Klimamarkt Mitteilungen Technik 28. Januar 2014 Berlin/ Köln– Die deutsche Heizungsindustrie hat heute ihre Jahresbilanz veröffentlicht. Insgesamt 686.500 Wärmeerzeuger setzte die Industrie im Jahr 2013 ab. (WK-intern) - Zwar ist ein verhaltenes Wachstum von 6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Dennoch reichen diese Zahlen nicht aus, um den nach wie vor bestehenden Modernisierungsstau in deutschen Heizungskellern aufzulösen. Gerade bei 3 Prozent liegt die jährliche Modernisierungsrate im anlagentechnischen Bereich. „Ohne Hebung der Potenziale im größten Energieverbrauchssektor Deutschlands, dem Wärme- und Klimamarkt, kann die Energiewende nicht gelingen“, so Manfred Greis, Präsident des Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie- und Umwelttechnik (BDH), anlässlich der 6. Deutschen Wärmekonferenz in Berlin. Die Konferenz organisiert