BEE: Energiewende im Stromsektor braucht neuen regulatorischen Rahmen Erneuerbare & Ökologie Offshore Ökologie Solarenergie Windenergie 15. Oktober 2020 Das EEG-Umlagensystem bedarf Anpassung (WK-intern) - „Aktuell besteht durch die niedrigen Strombörsenpreise ein Rekorddefizit auf dem EEG-Konto, das einem unangemessenen System aus Abgaben und Umlagen geschuldet ist“, kommentiert BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter die heute veröffentlichte Prognose der Bundesnetzagentur (BNetzA) zur EEG-Umlage 2021. Die beschlossene Deckelung der EEG-Umlage wirke sich nun zwar positiv auf die Bezahlbarkeit der Stromkosten und auf die Energiewende aus. „Um die niedrigen Strombörsenpreise auszugleichen, die die EEG-Umlage steigen lassen, sind aber bessere Maßnahmen vorhanden: Eine Finanzierung der Industrieprivilegien über den Bundeshaushalt könnte die EEG-Umlage deutlich senken, da die Kosten nicht wie bisher nur auf einen Teil der Verbraucher verteilt
Softwarelösung: OrgaTrust Suite unterstützt die Zertifizierung nach IT-Sicherheitskatalog Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 9. Juli 2020 Energieerzeuger aufgepasst: Gesetzlich verpflichtende Zertifizierung nach IT-Sicherheitskatalog und die erste Rezertifizierung stehen bald an! (WK-intern) - Die Zertifizierung nach IT-Sicherheitskatalog der BNetzA nach Energiewirtschaftsgesetz §11 Abs. 1b wird zum 31. März 2021 gesetzlich verpflichtend. Die Firma OrgaTrust reagiert darauf und stellt eine innovative Softwarelösung zur Entlastung und Unterstützung der Unternehmen bereit. „Durch unsere langjährige Erfahrung im Energiesektor mit Kunden unterschiedlicher Größe und Anforderungen wissen wir genau, welchen Herausforderungen sich Energieerzeuger bald stellen müssen.“ Erklärt der Geschäftsführer der Orgatrust GmbH, Guido Gluschke. „Um diese Unternehmen erfolgreich durch diese verpflichtende Zertifizierung zu bringen, wussten wir sofort, dass wir mit unserem Expertenwissen und Risikomethoden erfolgreich unterstützen können
Bericht der Bundesnetzagentur zur Mindesterzeugung: Konventionelle Kraftwerke blockieren Energiewende Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Solarenergie Windenergie 7. Oktober 2019 „Es ist energiewirtschaftlich und unter dem Gesichtspunkt der finanziellen Belastungen nicht weiter hinnehmbar, dass konventionelle Kraftwerke und fossil betriebene KWK-Anlagen die Netze verstopfen, während sauberer Strom abgeregelt wird“, kommentiert Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbands Erneuerbare Energie (BEE), den heute veröffentlichten zweiten Bericht über die Mindesterzeugung der Bundesnetzagentur (BNetzA). (WK-intern) - „Dieser belegt, dass nur ein sehr kleiner Teil des trägen konventionellen Kraftwerkssockels für den Betrieb des Stromsystems überhaupt erforderlich ist.“ Die Mindesterzeugung lag in den betrachteten Situationen bei mindestens vier bis acht Gigawatt und machte damit laut BNetzA den kleineren Teil der gesamten preisunelastischen Erzeugungsleistung aus. Der konventionelle Erzeugungssockel lag bei 14
Bundesgerichtshof entlastet Verbraucher bei künftigem Stromnetzausbau um Milliarden Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 9. Juli 2019 Bundesgerichtshof gibt Beschwerde der Bundesnetzagentur statt (WK-intern) - Deutsche Umwelthilfe begrüßt verbraucherfreundliche Grundsatzentscheidung des obersten deutschen Gerichts Senkung der Renditen für Netzbetreiber muss nicht zurückgenommen werden - Beim geplanten umfangreichen Stromnetzausbau entstehen für die Verbraucher somit weniger Kosten als bisher Der Bundesgerichtshof (BGH) hat heute der Beschwerde der Bundesnetzagentur (BNetzA) stattgegeben und entschieden, dass die Senkung der Eigenkapitalzinssätze für Strom- und Gasnetzbetreiber, die die BNetzA vorgeschlagen hatte, Bestand hat. Damit weist der BGH die Entscheidung des Oberlandesgerichtes (OLG) in Düsseldorf vom 22. März 2018 zur erneuten Überprüfung der Höhe der Eigenkapitalzinssätze zurück (Az. EnVR 41/18 und EnVR 52/18). Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) begrüßt
Die geplanten Änderungen im EnWG müssen im Einklang mit dem EU-Energiepaket verabschiedet werden Erneuerbare & Ökologie Technik 20. Februar 2019 NABEG 2.0: Transparenzanforderungen im Redispatch verbessern (WK-intern) - „Wir begrüßen den Entwurf eines Gesetzes zur Beschleunigung des Energieleitungsausbaus im Grundsatz“, - betont Martin Grundmann als Sachverständiger anlässlich der Anhörung im Bundestag. „Der beschleunigte Ausbau der Stromnetze auf allen Spannungsebenen ist unverzichtbar – aber eben nicht die einzige Option, den Strom aus erneuerbaren Energien nutzbar zu machen.“ Husum/Berlin. „Die geplanten Änderungen im EnWG müssen im Einklang mit dem jetzt vorgelegten EU-Energiepaket verabschiedet werden“, erklärt Dr. Martin Grundmann, Geschäftsführer der Erneuerbaren-Unternehmensgruppe ARGE Netz GmbH & Co. KG. Ab 2020 gelten EU-weit einheitliche Regeln für Netzengpässe. „Die Spielräume für ein nationales Redispatchsystem sind daher deutlich begrenzt“,
Bundesnetzagentur legt Windstrom-Trassenkorridor für ersten Abschnitt der Stromleitung „Ultranet“ fest Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 22. Januar 2019 Präsident Homann: "Zügige Festlegung des ersten Trassenkorridors für Ultranet – wichtiger Schritt für Umsetzung der Energiewende" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für den ersten Abschnitt der Stromleitung „Ultranet“ abgeschlossen und einen raum- und umweltverträglichen Trassenkorridor festgelegt. Die Entscheidung bezieht sich auf einen circa 60 km langen Leitungsabschnitt von Riedstadt in Hessen nach Mannheim-Wallstadt in Baden-Württemberg. Die Gleichstromverbindung soll weitestgehend auf bestehenden Freileitungsmasten mitgeführt werden. "Mit dieser zügigen Entscheidung sind wir einen wichtigen Schritt gegangen, um die für das Gelingen der Energiewende unverzichtbaren Nord-Süd-Verbindung zu realisieren", sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. Die Stromleitung „Ultranet“ verläuft von Osterath in Nordrhein-Westfalen nach Philippsburg in
BSH veröffentlicht neuen Flächenentwicklungsplan zum Aufbau von neuen Offshore-Windparks Behörden-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 26. Mai 2018 Vorentwurf Flächenentwicklungsplan 2019 für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee (WK-intern) - Das Jahr 2017 markiert einen Systemwechsel im Bereich der Windenergie auf See. Nach §§ 4ff. WindSeeG erstellt das BSH im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) und in Abstimmung mit dem Bundesamt für Naturschutz (BfN), der Generaldirektion Wasserstraßen und Schifffahrt (GDWS) und den Küstenländern einen Flächenentwicklungsplan (FEP). Dieser Ausbau soll stetig, kosteneffizient und netzverträglich erfolgen. Lesen Sie hier den Vorentwurf Flächenentwicklungsplan 2019 Bekanntmachung: BSH Bekanntmachung: Vorentwurf Flächenentwicklungsplan 2019 für die deutsche ausschließliche Wirtschaftszone der Nord- und Ostsee
Amprion beantragt Trassenkorridore für A-Nord Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 7. April 2018 Amprion hat für die Gleichstromverbindung A-Nord den Antrag auf Bundesfachplanung nach § 6 NABEG bei der Bundesnetzagentur eingereicht und somit das formelle Genehmigungsverfahren gestartet. (WK-intern) - Das Verfahren bietet der Öffentlichkeit in den kommenden Monaten mehrere Beteiligungsmöglichkeiten. 17 Aktenordner hat Amprion am 21. März fristgerecht bei der Bundesnetzagentur (BNetzA), der Genehmigungsbehörde für die Gleichstromverbindung A-Nord, eingereicht. Darin schlägt der Dortmunder Übertragungsnetzbetreiber Trassenkorridore vor, die in den kommenden Monaten näher untersucht werden sollen. Ziel ist es, den verträglichsten Korridorverlauf für die geplante Erdkabeltrasse zu finden. Teil des Dokumentes ist daher auch ein Vorschlagskorridor, den Amprion nach bisheriger Auswertung aller Daten bevorzugt. „Wir freuen uns,
Offshore-Windenergie: Neue Aufgaben des BSH – Flächenentwicklungsplan und Voruntersuchungen Behörden-Mitteilungen Offshore Windenergie Windparks Wirtschaft 11. Januar 2018 In der Bilanz des Jahres 2017 ging Monika Breuch-Moritz auf die Veränderungen im Bereich der Offshore-Windenergie ein. (WK-intern) - Das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), das am 1. Januar 2017 in Kraft trat, hat dem BSH zwei neue, große Aufgaben zugeschrieben. Die Erstellung des Flächenentwicklungsplans und die Voruntersuchungen kommen zu den bisher bestehenden Aufgaben des BSH - der maritimen Raumordnung sowie der Zulassung und Überwachung von Offshore-Windparks – hinzu. Auf die Zunahme und die stetig wachsende Bedeutung der Aufgaben hat das BSH mit der Einrichtung einer neuen Abteilung „Ordnung des Meeres“ reagiert. Im Einvernehmen mit der Bundesnetzagentur (BNetzA) legt das BSH in einem Flächenentwicklungsplan (FEP) die Flächen
Gleichbehandlungsberichte zunehmend im Fokus der Regulierungsbehörden Mitteilungen 19. September 2017 Die jährlich durch vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen zu erstellenden und zu veröffentlichenden Gleichbehandlungsberichte geraten zunehmend in den Fokus der Regulierungsbehörden. (WK-intern) - Die Regulierungsexperten der B E T Büro für Energiewirtschaft und technische Planung GmbH berichten, dass Gleichbehandlungsberichte bei Mängeln zunehmend von den zuständigen Regulierungsbehörden zurückgewiesen werden. In einem Fall betrug die Frist zur Nachbesserung des Berichtes nur wenige Tage. Dazu Regulierungsexperte Michael Seidel: „B E T kann auf die Erfahrung in vergleichbaren Fällen zurückgreifen und in Bezug auf die Erstellung des Berichtes auch kurzfristig unterstützen und auf Fehler hinweisen, damit der Bericht in Einklang mit den Vorgaben der BNetzA ist.“ Vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen sind
Fachagentur Windenergie an Land e.V. veröffentlicht das Ausbaujahr 2016 der Windenergie in Deutschland Forschungs-Mitteilungen Windenergie Windparks Wirtschaft 9. März 2017 Auswertung des aktuellen Anlagenregisters der BNetzA: (WK-intern) - Danach gingen im vergangenen Jahr 1.549 Windenergieanlagen mit 4.400 MW in Betrieb. 2016 ist somit das zweitstärkste Ausbaujahr der Windenergie in Deutschland. Besonders ausgeprägt war im vergangenen Jahr auch die Genehmigungslage: insgesamt 3.144 Neuanlagen mit 9.504 MW wurden 2016 deutschlandweit immissionsschutzrechtlich genehmigt, davon über 5.000 MW allein im Monat Dezember. Ende Januar waren knapp 3.000 genehmigte Windenergieanlagen mit 8.960 MW zu installierender Leistung registriert; Anlagen, die noch die Übergangsregelungen im EEG 2017 beanspruchen können. Auf die Übergangsregelung wurde bis Ende Februar lt. BNetzA für Anlagen mit einer Gesamtleistung von 475 MW verzichtet, folglich dürften rund
Fachagentur Windenergie wertet Windenergieausbau an Land aus Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. November 2015 Die Fachagentur Windenergie an Land hat die Datenmeldungen des EEG-Anlagenregisters der BNetzA hinsichtlich der Situation des Windenergieausbaus in den ersten drei Quartalen des Jahres 2015 ausgewertet. (WK-intern) - Die Ergebnisse unserer Analyse hat sie auf ihrer Internetseite veröffentlicht, unter: http://www.fachagentur-windenergie.de/fileadmin/files/Veroeffentlichungen/FA_Wind_Zubauanalyse_WindanLand_Herbst-2015.pdf PM: Fachagentur Windenergie an Land e.V.