Seit der politischen Einführung der CO2-Steuer ist die Temperatur merklich zurückgefallen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik 3. April 2021 Wie die Politik zur Energiewende beitragen kann: Internationale Autumn School der TU Freiberg von 13. bis 17. September (WK-intern) - Globale Erwärmung kann nur gestoppt werden, wenn CO2-Emissionen gesenkt und Energiesysteme umgebaut werden. Wie politische Maßnahmen dazu beitragen, erfahren Teilnehmende bei der internationalen Autumn School „Climate Policy and Energy System Transformation: New Opportunities and Challenges of the Consideration of Co-Benefits" vom 13. bis zum 17. September 2021 in Freiberg (Sachsen). Bewerben können sich interessierte DoktorandInnen und PostDocs aus allen Fachgebieten ab sofort. Wie können Klimapolitikmaßnahmen die Transformation von Energiesystemen fördern und zum Ziel der Dekarbonisierung weltweit beitragen? Diese Fragen klärt die internationale Autumn School „Climate
Elektrolyse-Anlagen zur Wasserstoffproduktion mit einer Gesamtleistung von 10 Gigawatt Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 3. April 2021 Hohe Schlagzahl für die Brennstoffzelle (WK-intern) - Für einen umweltfreundlichen Straßenverkehr werden künftig Hunderttausende von Brennstoffzellen für wasserstoffbetriebene Fahrzeuge benötigt. Doch die Brennstoffzellen-Produktion ist bislang aufwendig und zu langsam. Ein Fraunhofer-Team entwickelt deshalb eine durchgängige Produktionsanlage, die künftig Brennstoffzellen-Komponenten im Sekundentakt verarbeitet. Diese Pilotlinie wird vom 12. bis 16. April 2021 auf der Hannover Messe Digital Edition vorgestellt. Deutschland und Europa sind auf dem Weg in die Wasserstoffzukunft. Im Juni vergangenen Jahres hat die Bundesregierung ihre Wasserstoffstrategie verabschiedet. Demnach sollen bis zum Jahr 2040 in Deutschland Elektrolyse-Anlagen zur Wasserstoffproduktion mit einer Gesamtleistung von 10 Gigawatt aufgebaut werden. Und für Europa sieht die Europäische
Verbesserte Fügetechnologie ermöglicht sicheren Wasserstoffeinsatz in der Luft- und Raumfahrt Forschungs-Mitteilungen Ökologie Wasserstofftechnik 3. April 2021 Fliegen soll in Zukunft umweltfreundlicher werden. (WK-intern) - Weltweit entwickeln Forschende dafür neue Technologien. Im Mittelpunkt steht dabei auch die Idee, künftig wasserstoffbasierte Antriebe für Flugzeuge zu nutzen. Doch die Speicherung dieser Energiequelle stellt die Flugzeugbauer vor Herausforderungen. Das Gas wird erst bei minus 253 Grad Celsius flüssig und ist dann als sogenannter kryogener Treibstoff überhaupt nutzbar. Sowohl Tanks als auch Rohrsysteme in der Maschine müssen bei diesen tiefen Temperaturen absolut dicht sein. Ein neuartiges Schweißverfahren soll dabei helfen: das Magnetpulsschweißen. Am Fraunhofer-Institut für Werkstoff- und Strahltechnik IWS in Dresden demonstrierten Forschende nun, dass dieses Fügeverfahren zuverlässig extrem belastbare metallische Mischverbindungen für kryogene
IPA-Informatiker verarbeiten schneller und einfacher den Zugriff auf Maschinendaten Forschungs-Mitteilungen Technik 3. April 2021 Daten sind die Währung der Zukunft. (WK-intern) - Aber wie können Unternehmen auf die immensen Datenmengen aus ihrem Maschinenpark zugreifen, um die Produktion zu modernisieren? Forscher am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA haben mit StationConnector eine Software entwickelt, die die Daten ausliest und sie beliebigen Anwendungen zur Verfügung stellt. Die IPA-Informatiker haben ein eigenes Unternehmen gestartet und gehen mit der Software auf den Markt. Data Coffee – so der Name der Ausgründung. Nicht nur das schiere Volumen, auch die Vielfalt der Daten steigt in Produktionsunternehmen exponentiell an. Richtig genutzt, können sie von großem Nutzen für die Planung und Optimierung von Geschäftsprozessen sein. Doch
Wintershall Dea und VNG intensivieren ihre Aktivitäten im Bereich Wasserstoff Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 2. April 2021 Die Wintershall Dea Technology Ventures GmbH, eine hundertprozentige Tochter der Wintershall Dea GmbH, und die VNG Innovation GmbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen der VNG AG, haben gemeinsam in HiiROC als potenziellen Technologiepartner investiert. Investition in das Unternehmen HiiROC, das die Technologie zur Methanpyrolyse weiterentwickelt hat Technologie bietet großes Potenzial für CO2-neutrale Wasserstoff-Produktion (WK-intern) - Das Unternehmen mit Sitz im englischen Hull hat die Technologie zur Methanpyrolyse weiterentwickelt, um eine kosteneffiziente und CO2-freie Produktion von Wasserstoff zu beschleunigen. „HiiROCs Technologie bietet uns großes Potenzial für die dezentrale Produktion von Wasserstoff“, so Andreas Berger, Managing Director der Wintershall Dea Technology Ventures GmbH. Bei der Methanpyrolyse wird Erdgas in
1.514 Megawatt Kohlekraftwerksleistung werden abgeschaltet Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 2. April 2021 Überzeichnet: Bundesnetzagentur veröffentlicht Ergebnisse der zweiten Ausschreibung zum Kohleausstieg (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur hat die erfolgreichen Gebote der zweiten Ausschreibungsrunde nach dem Kohleverstromungsbeendigungsgesetz (KVBG) bekanntgegeben. Die Ausschreibungen sollen dazu beitragen, die Kohleverstromung durch Steinkohleanlagen und Braunkohle-Kleinanlagen zu reduzieren. „Die Ausschreibung war erneut überzeichnet,“ sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Der höchste Zuschlag liegt deutlich unter dem gesetzlichen Höchstpreis.“ Wettbewerb führt zu niedrigen Zuschlägen Die ausgeschriebene Menge von 1.500 Megawatt war überzeichnet. Drei Gebote mit einer Gebotsmenge von insgesamt 1.514 Megawatt haben einen Zuschlag erhalten. Das größte bezuschlagte Gebot hat eine Leistung von 757 Megawatt und das kleinste liegt bei 67 Megawatt. Es musste kein Gebot
Fraunhofer Forscher entwickeln Technologie für den Transport von Wasserstoff im Erdgasnetz Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 1. April 2021 Grüner Wasserstoff: Transport im Erdgasnetz (WK-intern) - Forschende der Fraunhofer-Gesellschaft haben eine Technologie entwickelt, mit der sich Wasserstoff und Erdgas kostengünstig und effizient voneinander trennen lassen. Die Membran-Technologie macht es damit möglich, die beiden Stoffe gemeinsam durch das bundesweite Erdgasnetz zu leiten und am Zielort voneinander zu trennen. Für den Transport und die Verteilung des Energieträgers Wasserstoff ist dies ein großer Fortschritt. Das Fraunhofer-Institut für Keramische Technologien und Systeme IKTS erforscht neben Werkstoffen aus Keramik auch das Potenzial anderer Materialien, wie beispielsweise Kohlenstoff. Dieser könnte nun im Zusammenhang mit dem Trend zum Energieträger Wasserstoff eine wichtige Rolle spielen. Wasserstoff gilt als Hoffnungsträger beim Aufbau
Automobilclub startet CO2-Einspar-Wettbewerbe mit finanzieller Unterstützung vom BMU Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. April 2021 10.000 Beschäftigte sollen an Challenge zum Umstieg auf umweltfreundliche Verkehrsmittel teilnehmen (WK-intern) - Bundesumweltministerium unterstützt Projekt des europäischen Automobilclubs ACE zur Verkehrswende mit rund 607.000 Euro Für mehr Klimaschutz im Verkehr braucht es innovative Projekte. Solch ein Projekt ist die „Klima-Pendel-Challenge“, das der europäische Automobilclub heute startet und mit dem Berufspendler motiviert werden sollen, auf klimaschonende Verkehrsmittel umzusteigen. Rita Schwarzelühr-Sutter, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesumweltministerium, übergibt heute dem ACE Auto Club Europa e.V. für dieses Projekt einen symbolischen Förderscheck über rund 607.000 Euro aus der Nationalen Klimaschutz Initiative (NKI). Rita Schwarzelühr-Sutter: „Immer mehr Bürgerinnen und Bürger wollen nicht die autogerechte, sondern die menschengerechte Stadt. Klimaschonende
GroKo kann energiepolitisches Versprechen und verfehlt Planziel nicht halten Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Offshore Verbraucherberatung Windenergie Windparks Wirtschaft 31. März 2021 Erstes Quartal ist um, Koalition bricht energiepolitische Zusagen (WK-intern) - Im Entschließungsantrag zum EEG 2021 hatten die Regierungsfraktionen angekündigt, noch im ersten Quartal 2021 weitreichende Anpassungen am EEG vorzunehmen und Themen wie Ausbauziele, Genehmigungen und schnelleres Planungsrecht anzupacken. Die Diskussion um die Mandatswahrnehmung in einer Regierungsfraktion brachte die EEG-Verhandlungen Mitte März zum Erliegen. Die Koalition bricht mit Verstreichen der letzten März-Tage ihre Zusage. „Die Bundesregierung und die Regierungsfraktionen haben es verpasst, in der letzten Sitzungswoche des ersten Quartals wichtige Themen rund um Ausbauziele, Genehmigungen, schnelleres Planungsrecht und Repowering zu bearbeiten. Damit verzögern sich wichtige Weichenstellungen für die Branche weiter. Dies gefährdet den im
Bundesrechnungshof sieht Energiewende und Versorgungssicherheit wegen politischer Untätigkeit und falscher Annahmen in Gefahr Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie 31. März 202131. März 2021 Bund steuert Energiewende weiterhin unzureichend - Erfolg der Energiewende nicht gefährden: BMWi muss umfassend steuern (WK-intern) - Sichere und bezahlbare Stromversorgung zunehmend in Gefahr „Seit unserer letzten Bilanz in 2018 hat sich zu wenig getan, um die Energiewende erfolgreich zu gestalten. Das ist ernüchternd. Die Bundesregierung steuert den Transformationsprozess weiterhin unzureichend. Das gefährdet eine sichere und bezahlbare Stromversorgung. Mehr noch: Die Energiewende droht Privathaushalte und Unternehmen finanziell zu überfordern“, bilanziert der Präsident des Bundesrechnungshofes Kay Scheller anlässlich der Zuleitung eines Berichts an den Deutschen Bundestag über die Umsetzung der Energiewende durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi). „Die Bezahlbarkeit ist noch immer
Deutschlands Stromnetz benötigt mehr Flexibilität um die Energiewende erfolgreich zu meistern Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 31. März 2021 Deutschland braucht 94,3 Gigawatt Strom aus flexiblen Anlagen – um möglichst kostengünstig komplett auf erneuerbare Energien umzusteigen (WK-intern) - Wärtsilä bringt den 34SG Balancer-Motor auf den Markt. Dieser kann in zwei Minuten eine Leistung von über 10 Megawatt (MW) erreichen – und damit die deutsche Energiewende entscheidend beschleunigen. Deutschland will die Energiewende und zukünftig vollständig auf erneuerbare Energien setzen – doch dafür muss es noch deutlich flexibler werden. Der Energiekonzern Wärtsilä hat errechnet: Flexible Anlagen mit einer Produktionskapazität von 94,3 Gigawatt (GW) werden benötigt. Davon müssen rund 41,7 GW müssen aus Energiespeichern kommen und 52,6 GW aus Anlagen, die mit flexiblem Gasantrieb laufen
Wirtschaftliche Nachteile durch CO2-Steuer sollen durch finanzielle Kompensation aufgehoben werden Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 31. März 2021 Bundesregierung beschließt Verordnung zum Schutz der Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen (WK-intern) - Ausgleichsmaßnahmen zur CO2-Bepreisung im nationalen Brennstoffemissionshandel setzen Impulse für stärkeren Klimaschutz Das Bundeskabinett hat heute die Verordnung über Maßnahmen zur Vermeidung von Carbon-Leakage beim nationalen Brennstoffemissionshandel beschlossen. Die von der Bundesumweltministerin vorgelegte Verordnung stellt sicher, dass Unternehmen, die dem Brennstoffemissionshandel unterliegen, künftig eine finanzielle Kompensation erhalten, wenn die CO2-Bepreisung zu einer Benachteiligung im grenzüberschreitenden Wettbewerb führt. Der Großteil dieser Mittel muss wiederum in den Klimaschutz investiert werden. Bundesumweltministerin Svenja Schulze: „Der nationale Brennstoffemissionshandel, der zu Beginn diesen Jahres gestartet ist, wird eine Lenkungswirkung hin zu klimafreundlichen Technologien und Produkten auslösen. Dabei ist es