Biogas im Tank: CO2-freie Fahrt für ÖPNV und Schwerlastverkehr Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Juli 2023 Ergänzung zur Elektro-Mobilität: Regenerativ erzeugtes Bio-LNG als Bus- und LKW-Treibstoff kann CO2-Bilanz mehr als 65 % verringern oder sogar negativ werden lassen (WK-intern) - Biomethan aus landwirtschaftlichen Reststoffen ist in großen Mengen verfügbar, die Infrastruktur steht und es eignet sich besonders als Treibstoff für LKWs, Busse, Bau- und Landmaschinen – also für die Fahrzeuge, bei denen die Elektromobilität nur schwer Einzug hält. Von allen erneuerbaren Kraftstoffen weist Biomethan die beste Treibhausgasbilanz auf. Wird es aus Gülle produziert, ist seine CO2-Bilanz sogar negativ, weil Emissionen vermieden werden, die bei der Lagerung und Ausbringung von unbehandelter Gülle entstehen. Welche Methoden das beste Ergebnis erzielen, testen
Anhörung zum Gebäudeenergiegesetz: BWP fordert Klarstellungen zur Förderung, um Attentismus zu vermeiden Behörden-Mitteilungen Technik 4. Juli 2023 Im Rahmen der Sachverständigenanhörung zum Gebäudeenergiegesetz rief Dr. Martin Sabel, BWP-Geschäftsführer, Bundestag und Bundesregierung dazu auf, Gebäudeeigentümern schnellstmöglich Klarheit über die angekündigte Förderung zu verschaffen. (WK-intern) - Der Gesetzentwurf zum Gebäudeenergiegesetz werde seine volle Wirkung erst nach Vorliegen der kommunalen Wärmepläne in den Jahren 2026-2028 entfalten. Zur Überbrückung sei eine gut ausgestattete und nachhaltig finanzierte Förderung entscheidend. Dabei dürften Gebäudeeigentümer, die noch in diesem Jahr investieren, nicht schlechter gestellt werden als diejenigen, welche den Heizungstausch erst ab dem kommenden Jahr angehen. „Die Branche hat sich auf die Ankündigungen der Regierungskoalition verlassen und massiv in ihre Produktionskapazitäten investiert. An die im letzten Jahr aufgekommene Dynamik
Vattenfall präsentiert neuen Fahrplan zur Wärmewende in Berlin Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 4. Juli 20234. Juli 2023 Vattenfall setzt bei der Dekarbonisierung der Fernwärme in Berlin auf einen breiten Technologie- und Brennstoff-Mix aus Power-to-Heat, Abwärmenutzung durch Großwärmepumpen, Wärmespeicherung, nachhaltige Biomasse, thermische Abfallverwertung, Geothermie-Potenziale sowie moderne Gaskraftwerke, die „Wasserstoff-ready” geplant werden. Dekarbonisierungsfahrplan beschreibt erstmalig klare Maßnahmen für die nächsten 20 Jahre. Fernwärme aus 40 Prozent erneuerbaren Energien bis 2030 Vollständig klimaneutrale Wärmeerzeugung im Jahr 2040 (WK-intern) - Das geht aus dem sogenannten Dekarbonisierungsfahrplan hervor, den Vattenfall nach dem Berliner Klimaschutz- und Energiewendegesetz am 30. Juni 2023 dem Land Berlin vorlegte. „Unser Ziel ist klar: Bis 2030 möchten wir unsere Fernwärme zu 40 Prozent aus erneuerbaren Energien erzeugen. Im Jahr 2040 wollen wir Klimaneutralität
BEE begrüßt Gebäudeenergiegesetz der Ampel-Regierung Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 3. Juli 2023 Gebäudeenergiegesetz: Klimaschutz und Investitionssicherheit durch ambitionierte Kommunale Wärmeplanung und auskömmliche Förderung voranbringen (WK-intern) - Der Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE) begrüßt die Einigung der Ampel-Regierung zu einem neuen Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG). „Handwerk, Industrie und Verbraucher*innen brauchen nach monatelanger Verunsicherung jetzt Planungs- und Investitionssicherheit", so BEE-Präsidentin Dr. Simone Peter. „Mit klaren Vorgaben können die Akzeptanz für die Wärmewende gestärkt und Fehlinvestitionen vermieden werden. Dafür muss neben dem Gesetz aber auch die neue Förderung einen klaren Ausstieg aus fossilen Energien und einen Weg hin zu Erneuerbaren vorgeben.“ Dies war auch zentrale Botschaft des in der heutigen Anhörung geladenen Geschäftsführers des Bundesverbands Wärmepumpe (BWP), Dr.
Video HABECK: Ausbau von Windkraft für den Klimaschutz vorantreiben Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 3. Juli 2023 Damit das Heizen ohne Strom gelingt, müssen die erneuerbaren Energien im Eiltempo ausgebaut werden. (WK-intern) - Doch der Ausbau kam zwischenzeitlich massiv ins Stocken. Nun hat sich Wirtschaftsminister Robert Habeck ein Bild von der Lage gemacht. Quelle: ProSieben-newstime Videobild: Ausbau von Windkraft für den Klimaschutz vorantreiben / ©: ProSieben
Die Mehrheit der Städte arbeitet bereits an kommunaler Wärmeplanung Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Technik 3. Juli 2023 "Es ist absolut richtig, dass die kommunale Wärmeplanung jetzt ausdrücklich zur Grundlage für die Wärmewende in den Städten gemacht wird und das Gebäudeenergiegesetz mit dem Wärmeplanungsgesetz verzahnt werden soll. (WK-intern) - Die Wärmeplanung vor Ort ist die Basis für die Wärmewende. Deshalb brauchen die Städte jetzt schnell einen verlässlichen Rahmen, sonst verlieren wir zu viel Zeit. Denn das Gebäudeenergiegesetz sieht vor, dass Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern bereits 2026 eine kommunale Wärmeplanung vorlegen müssen, alle weiteren Städte bis 2028. Das ist ein ambitionierter Zeitplan, aber machbar - wenn Bund und Länder jetzt schnell die passenden Rahmenbedingungen schaffen. Auch das Wärmeplanungsgesetz muss deshalb
Gebäudeenergiegesetz: DUH warnt vor Rechtsbruch durch neues Heizungsgesetz Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. Juli 2023 Bundesregierung torpediert Pariser Klimaziele und treibt Menschen in die Kostenfalle Entwurf für Heizungsgesetz macht Einhaltung der Pariser Klimaschutzziele unmöglich Beimischung von Wasserstoff oder Biomethan sind Scheinlösungen: Verfügbarkeit begrenzt und Energiekosten wären selbst bei geringen Prozentanteilen für Verbraucherinnen und Verbraucher enorm DUH fordert Bundestag dazu auf, dem vorgelegten Gesetzesentwurf nicht zuzustimmen (WK-intern) - Anlässlich der heutigen Anhörung im Bundestag zum überarbeiteten Entwurf des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) schlägt die DUH Alarm und warnt vor einem Rechtsbruch der Bundesregierung. Das neue Heizungsgesetz macht die Einhaltung der Ziele des völkerrechtlich verbindlichen Pariser Klimaschutzabkommens unmöglich. Der Entwurf sieht vor, dass fossile Öl- und Gasheizungen langfristig weiter betrieben werden können, was auf Jahrzehnte
Prävention: Deutscher Kulturrat bereitet Verhaltenskodex für den gesamten Kulturbereich vor Behörden-Mitteilungen 3. Juli 2023 Machtmissbrauch im Kulturbereich ist aktuell ein stetig wiederkehrendes Thema in den Medien. (WK-intern) - Thematisiert werden Grenzüberschreitungen gegenüber Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Publikum oder es wird allgemein von einer Kultur der Angst im Kultursektor gesprochen. Der Deutsche Kulturrat, der Spitzenverband der Bundeskulturverbände, greift die Diskussion auf und hat einen Dialogprozess zu "Respektvoll Arbeiten in Kunst, Kultur und Medien" gestartet. Gestern fand das Auftakttreffen mit 51 Vertreterinnen und Vertretern aus Mitgliedsorganisationen des Deutschen Kulturrates statt. Es waren alle künstlerischen Sparten vertreten. An dem Gespräch nahmen Vertreterinnen und Vertreter von Berufsverbänden, von Gewerkschaften, von Kulturwirtschaftsverbänden, von Kulturunternehmensverbänden, von Verbänden der Kultureinrichtungen, der Kulturvereinen, den Medien
Förderangebot: Grünes ERP-Globaldarlehen Leasing Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie 3. Juli 2023 Bürgschaftsbanken begrüßen ergänzendes Förderangebot für nachhaltige Leasing-Investitionen (WK-intern) - Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) und die KfW unterstützen ab 01.07.2023 die kleinen und mittelgroßen Unternehmen in Deutschland bei der Finanzierung von nachhaltigen und klimafreundlichen Maßnahmen durch das neue Förderangebot "Grünes ERP-Globaldarlehen Leasing". Gefördert werden Investitionen in Leasing-finanzierte bewegliche Güter wie z.B. Anlagen, Maschinen sowie Nutz- und Dienstfahrzeuge, die sich an den jeweils gültigen technischen Mindestanforderungen der EU-Taxonomie oder an den KfW-Standards für Energieeffizienz orientieren. Die Bürgschaftsbanken begrüßen das zusätzliche Förderangebot für Leasing-Finanzierungen von KfW und BMWK. Über ihre bestehenden Programme unterstützen Bürgschaftsbanken bei Leasing-Finanzierungen seit jeher. Somit können auch Vorhaben von
Leibniz Universität Hannover will Gründungsstrukturen von Offshore-Windenergieanlagen verbessern Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie 2. Juli 2023 Die Leibniz Universität Hannover erweitert Wellenströmungskanal mit der weltweit größten Wellenmaschine (WK-intern) - Wirtschafts- und Klimaschutzminister*in Robert Habeck und Ministerpräsident*in Stephan Weil haben die Forschungsanlage gemeinsam mit den Beteiligten der Universitäten in Betrieb genommen Die Leibniz Universität Hannover (LUH) und die Technische Universität Braunschweig (TU BS) haben in den vergangenen Jahren den neuen Großen Wellenströmungskanal (GWK+) in Hannover-Marienwerder konzipiert und aufwendig erweitert. Mehr als 35 Millionen Euro sind investiert worden, um die Forschung zur Energiewende im GWK+ massiv voranzubringen. Untersucht werden hier unter anderem feste und schwimmende Gründungsstrukturen von Offshore-Windenergieanlagen. Heute ist die weltweit einmalige Großforschungsinfrastruktur in Anwesenheit von Robert Habeck, Bundesminister*in für
Umweltminister*in kündigt Klimaanpassungsgesetz für Mitte Juli an Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Juli 2023 Lemke: Müssen Land besser auf Veränderungen durch Klimakrise vorbereiten - Unterstützung für kommunale Bewässerungsverbote (WK-intern) - Osnabrück. Bundesumweltminister*in Steffi Lemke will die Anpassung an den Klimawandel vorantreiben. "Wir erarbeiten gegenwärtig ein Klimaanpassungsgesetz, das wir Mitte Juli im Kabinett verabschieden wollen", kündigte die Ministerin im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ) an. "Mit dem Gesetz wollen wir Maßnahmen ergreifen, um uns besser auf Veränderungen, die durch die Klimakrise entstehen, vorzubereiten." Ziel sei es auch, den sogenannten Flächenfraß durch Neubau zu begrenzen. "Wir wollen die Versiegelung möglichst gering halten und dort, wo versiegelte Flächen vorhanden sind, die nicht mehr gebraucht werden, auch wieder entsiegeln",
Schwankungen im Netz ausgleichen mit bivalentem Ofen – Energie dann nutzen, wenn sie kostengünstig ist Forschungs-Mitteilungen 2. Juli 2023 Durch den hohen Energieverbrauch von Schmelz- und Warmhalteöfen stellen die Preise des eingesetzten Energieträgers einen wesentlichen Kostenfaktor bei der Produktion von Gussteilen dar. (WK-intern) - Da der Preis für Strom im Tagesverlauf deutlich schwankt, zum Beispiel durch unterschiedliche Auslastungen des Stromnetzes oder durch das volatile Einspeisen von Energie aus erneuerbaren Ressourcen, sollten Unternehmen ihren Energieverbrauch flexibel gestalten, um möglichst kosteneffizient produzieren zu können. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnik und Automatisierung IPA entwickelt gemeinsam mit Partnern einen Ofen in bivalenter Ausführung, der einen dynamischen Wechsel zwischen den Energieträgern Gas und Strom ermöglicht. Auf diese Weise lässt sich der energieflexible Betrieb realisieren und Energie dann