Rösler: Beihilfeleitlinien der Kommission machen CCS-Gesetz unabdingbar Behörden-Mitteilungen Mitteilungen News allgemein 22. Dezember 201121. Dezember 2011 Die EU-Kommission hat heute offiziell einen ersten Entwurf für Beihilfeleitlinien im Zusammenhang mit der 3. Emissionshandelsperiode veröffentlicht. Die Leitlinien regeln auch die Voraussetzungen, unter denen die Mitgliedstaaten ab 2013 Investitionen in hocheffiziente und flexible Kraftwerke fördern können. Der Entwurf sieht gestaffelte Fördersätze vor. Eine 15-prozentige Förderung der Investitionskosten soll nur für hocheffiziente Kraftwerke zulässig sein, die CCS-fähig sind und bis 2020 tatsächlich CCS einsetzen. Sonst können hocheffiziente Kraftwerke, die CCS-fähig sind, mit 10 Prozent der Investitionskosten gefördert werden, sofern die Förderung per Ausschreibung vergeben wird. Als CCS-fähig gelten nach dem Entwurf nur solche Kraftwerke, bei denen nachgewiesen werden kann, dass die
Energieintensive Betriebe mehr entlastet als erwartet Behörden-Mitteilungen Mitteilungen News allgemein 21. Dezember 2011 Berlin: (hib/HLE) Die „Besondere Ausgleichsregelung“ des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) zur Entlastung energieintensiver Betriebe ist deutlich stärker in Anspruch genommen worden als erwartet. Dies schreibt die Bundesregierung in ihrer Antwort (17/7960) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/7450). Im Jahr 2010 habe diese Entlastungswirkung 1,5 Milliarden Euro betragen. Davon seien 100 Millionen Euro für stromintensive Schienenbahnen gewesen. Erwartet worden seien 1,2 Milliarden Euro, davon 75 Millionen Euro für stromintensive Bahnen. Die Entlastung der energieintensiven Unternehmen des Produzierenden Gewerbes aufgrund der Besonderen Ausgleichsregel habe bei der EEG-Umlage zu einer Mehrbelastung der privaten Haushalte und von anderen Betrieben von 0,35
Der Zusammenbruch der Sowjetunion und die Katastrophe von Tschernobyl hatten vergleichbare Effekte Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 21. Dezember 201120. Dezember 2011 Vor kurzem veröffentlichte Studie zeigt auf, wie Institutionen und Institutionenwandel Landnutzung und Landbedeckung beeinflussen | An der Ausarbeitung beteiligt waren Wissenschaftler verschiedener Universität und Forschungseinrichtungen Der Zusammenbruch der Sowjetunion und das Reaktorunglück von Tschernobyl haben sich in vergleichbar drastischem Ausmaß auf die Stilllegung landwirtschaftlicher Flächen ausgewirkt. Das ist das Ergebnis einer Studie, die vor kurzem in der wissenschaftlichen Fachzeitschrift Environmental Research Letters veröffentlicht wurde. Mit Hilfe von Satellitendaten untersuchten die Autoren die Grenzregion von Weißrussland und der Ukraine in einem Radius von 80 Kilometern um den Reaktor von Tschernobyl. Sie verglichen die Effekte der Tschernobylkatastophe nach der Kernschmelze (1986-1992) mit denen
Rösler: Neues Kennzeichnungsrecht führt zu besserer Energieeffizienz Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 21. Dezember 201120. Dezember 2011 Die Bundesregierung hat heute den vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie vorgelegten Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Energieverbrauchskennzeichnungsrechts beschlossen. Mit dem Gesetzentwurf werden in erster Linie Vorgaben des europäischen Rechts umgesetzt. Einen Schwerpunkt des Gesetzes bildet der erweiterte Anwendungsbereich. Die aus dem Haushaltsgerätebereich bekannte farbige Effizienzskala (grün = sehr effizient, rot = wenig effizient) wird künftig auf weitere, so genannte energieverbrauchsrelevante Produkte ausgedehnt. Dies bedeutet, dass künftig nicht nur für Haushaltsgeräte, sondern beispielsweise auch für gewerbliche Produkte ein EU-Effizienzlabel festgelegt werden kann. Die Entscheidung trifft die EU-Kommission. Der zweite Schwerpunkt des Gesetzes liegt bei einer besseren Marktüberwachung. Die Rechte der
Richtlinienvorschlag der EU-Kommission zu Dienstleistungskonzessionen: Behörden-Mitteilungen News allgemein 20. Dezember 2011 Kein neues EU-Recht zu Konzessionen erforderlich. Bestehende Regelungen zu Konzessionen ausreichend / EU-Kommission sollte ablehnendes Votum des Europäischen Parlaments beachten. Berlin - „Die heute von der Europäischen Kommission veröffentlichten Pläne zur Einführung einer Ausschreibungspflicht für Dienstleistungskonzessionen würden die Handlungsfreiheit der Kommunen einschränken und damit Artikel 28 des Grundgesetzes tangieren. Zusammen mit dem Europäischen Parlament und dem Bundesrat sind wir der Ansicht, dass die Initiative der Kommission nicht notwendig ist. Die bestehenden Regelungen sind ausreichend. Das Europäische Parlament hat sich bereits im Mai 2010 fraktionsübergreifend gegen eine Initiative im Bereich der Dienstleistungskonzessionen ausgesprochen. Dieser demokratische Wille sollte aus unserer Sicht von der
dena eröffnet neue Informations-Homepage für eine erfolgreiche Energiewende Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen News allgemein 19. Dezember 2011 Für eine erfolgreiche Energiewende müssen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft an einem Strang ziehen. Um die hierfür notwendige Informationsbasis zu schaffen und einen fachlichen Austausch zu fördern, stellt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) künftig unter www.effiziente-energiesysteme.de ein zentrales Informationsangebot bereit. Zielgruppe sind Fachakteure und die interessierte Öffentlichkeit. Grafik: Screenshot www.effiziente-energiesysteme.de Mit fachlich aufbereiteten Informationen und Daten erhalten Nutzer einen Überblick über die Funktionsweise des Energiesystems sowie die zu bewältigenden Herausforderungen und Lösungsoptionen einer zukunftsfähigen Stromversorgung. Dabei werden die Einzelaspekte des Diskussionsprozesses kontinuierlich in den Gesamtzusammenhang eingeordnet, um einen systemorientierten Blick zu ermöglichen. Im Fokus stehen die Themen intelligente Zähler, intelligente Netze, Lastmanagement und Speicher sowie
ENERTRAG: Neue Ausgabe des Magazins „DIE WINDKRAFT“ veröffentlicht Mitteilungen Windenergie 19. Dezember 201119. Dezember 2011 Bereits zum dritten Mal in diesem Jahr wurde eine neue Ausgabe des Magazins DIE WINDKRAFT als ePaper des Unternehmens ENERTRAG veröffentlicht. ENERTRAG legt besonderen Wert darauf, den Schwerpunkt des Inhalts nicht auf das eigene Unternehmen zu legen, sondern über aktuelle Ereignisse und Fortschritte in der Branche der erneuerbaren Energien zu informieren. Das Magazin wird nicht gedruckt, sondern steht im Internet zum Download bereit oder es kann als ePaper gelesen werden, um kein Papier zu verbrauchen und die Umwelt zu schonen. Das Magazin startete mit seiner ersten Ausgabe im April 2011 und beweist mit dieser dritten Ausgabe sein Bestreben, weiterhin Themen, die
Statistisches Bundesamt gibt Umsatz mit Klimaschutzgütern bekannt Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 17. Dezember 201116. Dezember 2011 Gestern erst ist die Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes über den Umsatz mit Klimaschutzgütern im Jahr 2009 veröffentlicht, hierbei wurde eine Summe von 27,3 Milliarden Euro ermittelt. Wie aus Wiesbaden bekannt wurde haben die Betriebe des Produzierenden Gewerbes und des Dienstleistungsbereiches in Deutschland im Jahr 2009 einen Umsatz von rund 44,6 Milliarden Euro mit Gütern für den Umweltschutz erwirtschaftet. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilte, entfielen mit 27,3 Milliarden Euro mehr als 60 % dieser Umsätze auf Waren, Bauleistungen und Dienstleistungen für den Klimaschutz. Der Umsatz mit Waren für den Klimaschutz beliefe sich auf 20,1 Milliarden Euro; das wären 63 % des
Forschung: Gründe von sprunghafter Zunahme von Waldbränden in weiten Teilen Kanadas Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 17. Dezember 20114. November 2012 Chicago/Leipzig. Großen Waldregionen Kanadas steht offenbar ein sprunghafter Wandel bevor. Anhand von Modellen konnten Wissenschaftler jetzt zeigen, dass es bei Waldbränden ebenso wie bei Epidemien Schwellenwerte gibt. Große Gebiete Kanadas bewegen sich offenbar auf diesen Schwellenwert zu und könnten diesen künftig durch den Klimawandel überschreiten. Die Folge sei, dass sowohl die jährlich abgebrannten Flächen als auch die durchschnittliche Größe der Feuer steigen würde, schreiben die Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) und der University of Michigan in der Dezember-Ausgabe des Fachblattes The American Naturalist. Die Strategien zur Bekämpfung von Waldbränden in weiten Teilen Kanadas sollten daher überdacht werden. Nach wochenlanger Trockenheit brannten
Röttgen: Erneuerbare Energien und Energieeffizienz rechnen sich auch für Europa Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 16. Dezember 201115. Dezember 2011 Die EU-Kommission hat heute einen Energiefahrplan, die Energy Roadmap 2050, vorgestellt. Darin werden verschiedene Wege aufgezeigt, wie die europäischen Klimaschutzziele technisch und ökonomisch erreicht werden können. Dazu erklärt Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen: „Um seine Klimaziele zu erreichen, muss Europa stärker als bisher auf erneuerbare Energien und Energieeffizienz setzen. Das ist für mich die zentrale Botschaft des EU-Energiefahrplans 2050. Die vorgelegten Energieszenarien zeigen außerdem, dass der Umstieg auch unter ökonomischen Gesichtspunkten sinnvoll ist. Der stärkere Einstieg in die erneuerbare Energieversorgung ist keineswegs teurer als eine Energiestrategie, die auf höhere Anteile der konventionellen Energien baut. Die Gesamtkosten des Energiesystems liegen in allen Szenarien
Bisherige Regelung für Wärmepumpen und Speicherheizungen bleibt – Neue Umlage für Stromkunden kommt zum Jahresbeginn Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 15. Dezember 2011 BDEW zur Festlegung der Umlage nach Paragraph 19 der StromNEV: Müller: Das ganze Verfahren ist für die Unternehmen unzumutbar. Die Bundesnetzagentur (BNetzA) hat heute die Festlegung zur neuen Umlage nach Paragraph 19, Absatz 2 der Stromnetzentgeltverordnung (StromNEV) veröffentlicht. So soll die Regelung ab 1. Januar 2012 gelten. „Diese neue Regelung hat Auswirkungen auf die Höhe der Netzentgelte in nahezu allen Netzgebieten. Die Festlegung kommt so spät, dass kurz vor dem Jahreswechsel eine geordnete Neuberechnung der Netzentgelte kaum möglich ist. Die Vertriebsunternehmen können zudem die neue Umlage bei der Ermittlung der Strompreise für die Kunden nicht mehr zum Jahreswechsel berücksichtigen. Das ganze Verfahren
Wirtschaftliche Entwicklung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 15. Dezember 2011 Ökonomie und Ökologie: Wirtschaftliche Entwicklung und die Erhaltung der biologischen Vielfalt in Europa müssen keine Gegensätze sein. Leipzig/Helsinki/Lund. Während die europäischen Staats-und Regierungschefs darum kämpfen, eine zweite Rezession abzuwenden, zeigt eine neue Studie, dass zukünftiges Wirtschaftswachstum und die gleichzeitige Erhaltung der biologischen Vielfalt und Ökosystemdienstleistungen dann keine Gegensätze sein müssen, wenn die Politik ihre Prioritäten auf eine nachhaltige Entwicklung setzt und den Erhalt der Biodiversität gezielt fördert. Diese Ergebnisse des EU-Projektes ALARM wurden von Wissenschaftlern des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ), des Finnish Environment Institute SYKE und der Universität Lund in Schweden in einer Spezialausgabe des wissenschaftlich renommierten Journals „Global Ecology and