Dynamische Entwicklung von Forschung und Entwicklung in Berlin Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 9. Januar 20128. Januar 2012 Berlin hat seine Forschungs- und Entwicklungsausgaben zwischen 2007 und 2009 kräftig aufgestockt. Der Anstieg betrug beachtliche 16,4 Prozent. Im Bundesdurchschnitt lag die Zunahme bei 9 Prozent. Ende 2009 arbeiteten mit 28.400 Personen rund 10 Prozent mehr Menschen in Forschung und Entwicklung als noch zwei Jahre zuvor. Die Zahlen bestätigen die Entwicklung Berlins zum Hochtechnologiestandort mit deutlichem Schwerpunkt auf wissensintensiven Dienstleistungen. Rund 3,6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts wird in Berlin für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Damit hält der Stadtstaat hinter Baden-Württemberg den zweiten Platz. Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen tragen zur überdurchschnittlichen Entwicklung bei Neben der öffentlichen Forschung, die in Berlin genau wie in den
Vorhersage über die Ümwälzungen des Golfstromes möglich Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 7. Januar 20126. Januar 2012 Mehrjährige Vorhersage der Atlantischen Meridionalen Umwälzbewegung bei 26.5 °N möglich. Klimaforscher um Dr. Daniela Matei und Prof. Dr. Jochem Marotzke am Max-Planck-Institut für Meteorologie (MPI-M) und Prof. Dr. Johanna Baehr am Exzellenzcluster „CliSAP“ der Universität Hamburg haben im Fachmagazin „Science“ erstmals gezeigt, dass man die Stärke der Atlantischen Meridionalen Umwälzbewegung bei 26.5 °N bis zu vier Jahre verlässlich vorhersagen kann. Die Atlantische Meridionale Umwälzbewegung (AMOC, Atlantic Meridional Overturning Circulation) – umgangssprachlich oft als „Golfstrom“ bezeichnet – transportiert warmes Oberflächenwasser bis in die hohen Breiten und strömt von dort nach einer Abkühlung und dem damit verbundenen Absinken als kaltes Tiefenwasser wieder nach Süden.
Effiziente Energienutzung Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 6. Januar 20126. Januar 2012 Graduierten- und Forschungsschule „Effiziente Energienutzung“ Stuttgart (GREES) vergibt Promotionsstipendien. Im Rahmen der Forschungsinitiative „Effiziente Energienutzung“ an der Universität Stuttgart richtet die Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik der Universität Stuttgart eine Graduierten- und Forschungsschule „Effiziente Energienutzung“ Stuttgart (GREES) ein. Dabei bietet sie ein strukturiertes Promotionsprogramm für bis zu 10 Promotionsstudenten an. Gesucht werden exzellente Absolventinnen und Absolventen der Ingenieurswissenschaften bzw. des Wirtschaftsingenieurswesens mit Master-/Diplom-Abschluss. Die Zulassung als Doktorand/ Doktorandin in GREES erfolgt in einem standardisierten Auswahlprozess, dabei gelten die Anforderungen und Bedingungen der Promotionsordnung der Universität Stuttgart. Die interdisziplinäre sowie erkenntnis- und anwendungsorientierte Forschung soll Beiträge zur Entwicklung energieeffizienter Energienutzungstechniken, energie- und ressourcensparender
Brennstäbe in Gundremmingen defekt – Stromtrassen zu schwach – Stromengpass in Süddeutschland Mitteilungen News allgemein 5. Januar 20126. November 2012 Am 15.12.2011 berichtete das österreichische Wirtschafts-Blatt von der ersten Stromhilfe nach Deutschland. Demnach haben österreichische Stromversorger mit der Bundesnetzagentur eine Vereinbarung getroffen Stromreserven für einen Engpass in Deutschland bereit zu halten. Laut diesem Bericht handelt es sich um die Größenordnung von annähernd einem TeraWatt, welches zusammen von den Energieversorgern EVN und Verbund geliefert werden kann. Etwa 300 MegaWatt seien bis zum 15.12.2011 am 8. und am 9. Dezember geliefert worden. Das Online Portal von „Die Welt“ berichtete in diesem Zusammenhang von der Zuschaltung eines alten Ölkraftwerks bei Graz ans Stromnetz, als Vorsichtsmaßnahme, den hohen Stromverbrauch in Süddeutschland abzusichern. Der an den beiden Tagen produzierte Strom
Universalfeuchtemesser PCE-MMK 1- mobil und handlich Mitteilungen 5. Januar 2012 Techniker oder Gutachter sind viel unterwegs und auf mobile professionelle Geräte angewiesen. Feuchtemessgeräte zur Messung der absoluten Feuchtigkeit in verschiedenen Materialien gehören zu den Geräten, die technisch einwandfrei funktionieren und gleichzeitig in ihrer Größe leicht transportierbar sein müssen. Der Universalfeuchtemesser PCE-MMK 1 von der PCE Deutschland GmbH ist speziell für den mobilen Einsatz entwickelt worden. Das Leichtgewicht von gerade mal 100 g hat die Maße 139 x 47 x 25 mm und liegt perfekt in der Hand. Das PCE-MMK 1 erfüllt die Grundvoraussetzungen für jeden Außendienstmitarbeiter, der verschiedene Materialien auf die Feuchtigkeit prüfen muss. Natürlich eignen sich diese kleinen Geräte auch
Ressourcen und regenerative Energien Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Veranstaltungen 3. Januar 20122. Januar 2012 Schülerinnen und Schüler sind zur Teilnahme an der Reihe „Physik im Blick 2012“ der Justus-Liebig-Universität Gießen eingeladen – Auftakt der 13. Vorlesungsreihe am 14. Januar 2012. Nach der Reaktorkatastrophe von Fukushima sind Schlagworte wie Rohstoffknappheit, „grüne“ Technologien und regenerative Energieversorgung wieder in aller Munde. Intensiver als je zuvor wird über neue Konzepte zur Energieversorgung nachgedacht, und immer enger verknüpft sich die Materialressourcenfrage mit der Energiefrage. Die beliebte Vortragsreihe „Physik im Blick“, die im Jahr 2012 schon zum 13. Male in kontinuierlicher Reihenfolge stattfindet, nimmt sich unter dem Motto „Ressourcen und regenerative Energien“ dieser Problematik und ihrer Teilaspekte an und versucht, die
Startschuß zum Feldtest – Brennstoffzelle im Praxistest am Umwelt-Campus Birkenfeld Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik 3. Januar 20122. Januar 2012 Am Montag, 9.1.2012, erfolgt der Startschuss zum Feldtest einer am Umwelt-Campus Birkenfeld entwickelte Brennstoffzelle. Während man beim Thema Brennstoffzelle meist an Wasserstoff denkt, wird diese Klein-Brennstoffzelle mit einem flüssigen Alkohol betrieben. Brennstoffzelle im Praxistest Am Montag, 9.1.2012, erfolgt der Startschuss zum Feldtest einer am Umwelt-Campus Birkenfeld entwickelte Brennstoffzelle. Während man beim Thema Brennstoffzelle meist an Wasserstoff denkt, wird diese Klein-Brennstoffzelle mit einem flüssigen Alkohol betrieben. Der verwendete Alkohol ist zwar nicht trinkbar, enthält aber viel Energie: Ein Liter entspricht der Energiemenge einer Kilowattstunde! Hierfür müsste man umgerechnet 1000 Liter Wasserstoffgas in Druckbehältern speichern. Das in enger Kooperation mit den Firmen Wellgo Gerätebau (Nohfelden) und
Informationsdienst des BAFA zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 2. Januar 20126. November 2012 Das BAFA teilt mit, es habe die bisher papiergebundenen Formulare „Anzeige zur Inanspruchnahme der Allgemeinverfügung“ und „Jährliche Mitteilung“ durch Online-Formulare ersetzt. Mit Hilfe dieses Online-Verfahrens kann der Anlagenbetreiber mit der Übersendung der Daten eine Eingangsbestätigung des BAFA sowie ein Protokoll der übermittelten Angaben anfordern. Diese Unterlagen werden wenige Minuten nach Übersendung der elektronischen Daten per E-Mail an den Anlagenbetreiber übermittelt und können als Nachweis ohne Zeitverzögerung an den Stromnetzbetreiber weitergegeben werden. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Formulare: Anzeige gem. Nr. 2 der Allgemeinverfügung zur Erteilung der Zulassung für kleine KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung bis 10 Kilowatt. Die Anzeige ersetzt für serienmäßig
Auf zwei Dächern der Universität Bremen produzieren Solaranlagen Strom fürs Netz Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 30. Dezember 2011 Strom vom Unidach! Mitarbeiter-Projekt „UniBremenSolar“ wird konkret: Bereits auf zwei Dächern produzieren Solaranlagen Strom fürs Netz / Weitere Anlagen folgen! Klimaschutz vor der eigenen Bürotür: Die Universität Bremen produziert Strom auf ihren Unidächern. In den vergangenen Wochen wurden bereits auf zwei Dächern Solaranlagen installiert, die Strom ins Netz speisen. Eine dritte Anlage ist auf der Mensa in Arbeit. Weitere sollen folgen. Das Besondere an dem Projekt: Die Initiatoren und Organisatoren sind über hundert ehrenamtlich engagierte Uni-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter und Studierende, die Ende August die private Genossenschaft „UniBremenSolar“ gegründet haben. Bislang befinden sich auf dem Campus Solaranlagen auf dem Verwaltungs- und dem Forschungsverfügungsgebäude.
Die Klimarelevanz drainierter Moorböden wurde lange verkannt / Moorschutz ist Klimaschutz Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen 29. Dezember 201128. Dezember 2011 Landwirtschaftlich genutzte Moorböden machen nur 8 Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche in Deutschland aus. Doch drainierte, also entwässerte Moore haben es in sich: Rund 40 Prozent aller Treibhausgas-Emissionen, die durch die Landwirtschaft und Landnutzung anfallen, haben hier ihren Ursprung. Das geht aus Berechnungen des Thünen-Instituts in Braunschweig hervor. „Aus drainierten Moorböden werden etwa so viel Treibhausgase frei wie aus dem gesamten deutschen Luftverkehr“, sagt Dr. Annette Freibauer, am Thünen-Institut für Agrarrelevante Klimaforschung verantwortlich für das Nationale Inventar der Treibhausgas-Emissionen aus der Landwirtschaft. Ein Artikel in der aktuellen Ausgabe des Magazins ForschungsReport macht deutlich, warum naturbelassene Moore so bedeutsam fürs Klima sind. Bedingt
EU-Parlament: Zugang zu Dokumenten in der EU ausweiten Behörden-Mitteilungen Mitteilungen 29. Dezember 201128. Dezember 2011 Das www.windkraft-journal.de berichtet oft von Entscheidungen des Eu-Parlamentes in Bezug auf Erneuerbare Energien, hierbei sind immer umfangreiche Recherchen notwendig, dies will das Parlament nun entscheident erleichtern: In seiner letzten Plenarsitzung hat das EU-Parlament für mehr Transparenz und einem besseren Zugang der Öffentlichkeit zu Dokumenten gestimmt. Die Abgeordneten stimmten in der ersten Lesung mit 394:197:35 für den Bericht von Michael Cashman (Sozialdemokraten, Großbritannien), der eine Überarbeitung der Verordnung (EG) Nr. 1049/2001 über den Zugang der Öffentlichkeit zu Dokumenten des Europäischen Parlaments, des Rates und der Kommission zum Inhalt hat. Die EuropaparlamentarierInnen fordern, dass der Zugang zu Dokumenten auch bei allen anderen EU-Institutionen und -Organen
Offshore-Windenergie: Universität Oldenburg erhält 3,8 Millionen Euro für Forschungsprojekt Forschungs-Mitteilungen Offshore 27. Dezember 2011 "GW Wakes (GigaWatt Nachläufe)" lautet der Titel eines neuen Forschungsprojekts zur Offshore-Windenergie der Universität Oldenburg, das mit über 3,8 Millionen Euro in den kommenden drei Jahren vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) gefördert wird. Ziel ist die Erforschung der Windströmungen und Nachläufe in sehr großen Offshore-Windparks mit Hundert und mehr Anlagen, um Windenergie auf See möglichst effizient und gut planbar zu "ernten". "Nachdem die Universität Oldenburg vor einem Jahr neueste Rechnertechnik für aufwendige Strömungssimulationen in der Windenergie erhalten hat, treibt sie jetzt die Forschung im Offshore-Bereich, dem innovativsten Bereich der Windenergie, stark voran. Damit wird die Oldenburger Energieforschung konsequent