Von der Forschung in den Markt: Konzepte und Anwendungsfelder für Energiespeicher Forschungs-Mitteilungen 13. März 201412. März 2014 Ob für den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien, den Einstieg in eine nachhaltige Mobilität oder für die effiziente Nutzung von Strom und Wärme – die Bedeutung von Energiespeichern wird in Zukunft deutlich steigen. Beim Energiespeichersymposium des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben sich am 12. März 2014 in Stuttgart mehr als 150 Vertreter aus Wissenschaft und Industrie zu Speicherkonzepten und Anwendungsszenarien ausgetauscht. (WK-intern) - Individuelle Speicherlösungen gefragt "Um unsere Energieversorgung nachhaltiger zu gestalten, entwickelt und erprobt die Energieforschung die dafür notwenigen Technologien. Gleichzeitig gilt es aber auch, die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Zusammenhänge im Blick zu behalten. Diesen umfassenden Ansatz setzt das Energiespeichersymposium
Rohrleitungen umweltschonender verlegen Forschungs-Mitteilungen Technik 13. März 201412. März 2014 Die oberflächennahe Verlegung von Rohrleitungen bedeutet meist einen massiven Eingriff in die Umwelt. Sie kann bis zu 50 Meter breite Trassen verursachen. Das BINE-Projektinfo „Expressbau für Pipelines“ (04/2014) stellt ein Verfahren vor, das weniger als ein Fünftel der üblichen Breite benötigt. (WK-intern) - Die Stahl- oder Betonrohre können für Wärmenetze genutzt werden und weiter entfernt liegende Kunden schneller und umweltschonender anbinden. Bisher entstehen für den Bau von Gräben, Bodenzwischenlagerungen, Materialtransport und Materiallager Korridore auf einer Breite von bis zu 50 Metern über die gesamte Trassenlänge. Die Folgen für die Umwelt sind trotz Rekultivierungen auch nach Jahren noch sichtbar. Mit dem Pipe-Express-Verfahren ist es
Sondergutachten des SRU zum Strommarkt im Deutschen Bundestag Forschungs-Mitteilungen 13. März 201412. März 2014 Sondergutachten des SRU zum Strommarkt im Deutschen Bundestag Auf der heutigen Sitzung des Wirtschafts- und Energieausschusses des Deutschen Bundestages haben der Vorsitzende des SRU, Prof. Dr. Martin Faulstich, und Herr Prof. Dr. Harald Bradke das Sondergutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) zur Diskussion gestellt. Dabei wurde auch der Referentenentwurf zur Novelle des EEG kommentiert. (WK-intern) - Das Sondergutachten des SRU „Den Strommarkt der Zukunft gestalten“ entwickelt Vorschläge für den Übergang zu einer vollständig erneuerbaren Stromversorgung bis 2050. Kontinuierliches Wachstum der erneuerbaren Energien, mehr Effizienz, Versorgungssicherheit und eine bessere politische Steuerung der Energiewende sind dabei die wichtigen Erfolgsbedingungen. Einige der Vorschläge werden bereits in
Solar-modulhersteller LG hat BayWa r.e. mit LG Sales Award ausgezeichnet Mitteilungen Solarenergie 12. März 2014 Der Solar-modulhersteller LG Electronics hat BayWa r.e. in diesem Jahr zum zweiten Mal in Folge mit dem „LG Sales Award“ ausgezeichnet. Damit würdigte das Unternehmen die außerordentlichen Leistungen von BayWa r.e. beim Vertrieb seiner Solarmodule. (WK-intern) - München / Tübingen - Günter Haug, Geschäftsführer von BayWa r.e., freut sich über die Auszeichnung: „Der große Erfolg, den wir mit dem Vertrieb der LG Solarmodule erzielen, spiegelt den gemeinsamen Anspruch von BayWa r.e und LG an außerordentliche Produktqualität und maximale Kundenorientierung wider – ein Anspruch, dem wir dank unserer Partnerschaft voll gerecht werden können“. Als PV-Händler gelang es BayWa r.e. im vergangen Jahr, die hochwertigen
EU-Parlament verwirft Vereinheitlichung des Saatgutmarkts mit überwältigender Mehrheit Mitteilungen Ökologie 12. März 2014 Europaparlament lehnt Saatgutverordnung ab: "Ein wichtiger Etappensieg" Europaparlament weist Kommissionsvorschlag komplett zurück – Bürgerprotest hat sich durchgesetzt – nächste Runde Ende des Jahres (WK-intern) - Strassburg / Berlin - Die Kampagne „Freiheit für die Vielfalt“ begrüßt die überwältigende Mehrheit, mit der das Europäische Parlament heute den Entwurf der EU-Kommission für eine neue europäische Saatgutverordnung zurückgewiesen hat. „Ein entscheidender Erfolg für alle, die gegen die Gängelung der kleinen und biologischen Züchter gekämpft haben und für den freien Austausch unter Landwirten und Gärtnerinnen“, freute sich Benedikt Haerlin von der Kampagne. Mehr als 700.000 Unterschriften in Deutschland und Österreich hatten den Abgeordneten vor Augen geführt, wie
Three years after Fukushima: 100% renewable energy is only a matter of political will Mitteilungen 12. März 201411. März 2014 Hamburg - Three years after the Fukushima/Daiichi nuclear disaster, the Global100RE Ambassadors are highlighting the need to refrain from using hazardous nuclear and fossil energy sources and instead shift towards 100% renewable energy. Ambassadors of the Global 100% Renewable Energy Campaign Bill McKibben, David Suzuki, Hans-Josef Fell, Jeremy Leggett, and Ulrich Kelber call on policy makers around the world to take action as transitioning towards fossil-free societies is a matter of political will. If human beings are to preserve modernity and planetary habitability, we must soon shift to 100% renewable energy in all sectors. (WK-intern) - The burning of fossil fuels is the main reason behind a 40% increase in CO2
Polens Einstieg in die Atomenergie birgt hohe Risiken auch für umliegende Länder Mitteilungen Ökologie 11. März 2014 Polens Atompläne gefährden Deutschland Hamburg – Polens Regierung gefährdet mit ihrem Plan, in die Atomenergie einzusteigen, auch die deutsche Bevölkerung. Premierminster Donald Tusk befürwortet den Bau eines Atommeilers bei Danzig. (WK-intern) - Die Universität Wien hat im Auftrag von Greenpeace erstmals errechnet, wie sich die Radioaktivität bei einem Unfall in diesem Reaktor verteilen würde. Dabei zeigt sich, dass der Fallout bei bestimmten Wetterlagen auch große Teile Deutschlands unbewohnbar machen würde. „Der deutsche Atomausstieg ist ein wichtiger Schritt, aber er kann nur ein Anfang sein. Spätestens seit Fukushima muss jedem klar sein: Es gibt keine sichere Atomenergie. Bundeskanzlerin Merkel muss sich jetzt für einen europäischen
Europe selects Bio Base Europe Pilot Plant as a demonstrator pilot line for industrial biotechnology Bioenergie Mitteilungen 11. März 201411. März 2014 Bio Base Europe Pilot Plant, a pilot plant for biobased products and processes located in the port of Ghent (Belgium) was selected by the European Commission as a demonstrator multi-KETs pilot line. KETs or Key Enabling Technologies (KETs) are considered to directly or indirectly stimulate Europe’s competitiveness and generate jobs, growth and wealth in the economy. (WK-intern) - Bio Base Europe Pilot Plant is a European front runner in terms of industrial biotechnology, one of the six European KETs. Bio Base Europe Pilot Plant (Ghent, Belgium) was recently honored with the selection as one of the four European demonstrator multi-KETs Pilot Lines.
Zypries nimmt Erklärung zu Smart Home Initiative entgegen Mitteilungen 11. März 2014 Wirtschafts-Staatssekretärin Brigitte Zypries erhält auf der CeBIT Erklärung der EEBus Initiative sowie elf weiterer Verbände zu Smart Home Deutschland soll zum weltweiten Leitmarkt im Bereich der Heimvernetzung werden Höhere Energieeffizienz und weniger Umweltbelastung durch offenes Konnektivitäts-Konzept Möglichst viele Unternehmen sollen integriert werden (WK-intern) - Hannover/Köln - Die EEBus Initiative e. V. sowie elf weitere Verbände und Organisationen haben am Eröffnungstag der Technik- und Computer-Messe CeBIT einen gemeinsame Erklärung an Brigitte Zypries übergeben, die parlamentarische Staatssekretärin im Bundeswirtschaftsministerium. Darin verpflichten sich die Akteure auf das Ziel, Deutschland zum Leitmarkt für Smart Home zu machen, der Verbrauchern komfortable und sicherheitstechnische Anwendungen ermöglicht. Auch wollen die Verbände
Wolframdiselenid: Die dünnsten Solarzellen der Welt, semi-transparent, biegsam, flexibel einsetzbar Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 10. März 2014 Atomar dünne Solarzellen Ultradünne Schichten aus Wolfram und Selen wurden an der TU Wien hergestellt. Messungen zeigen, dass sie als semi-transparente, flexible Solarzellen eingesetzt werden können. (WK-intern) - Dünner geht es wirklich nicht mehr: Nur aus einer einzigen Atomlage besteht das Kohlenstoff-Material Graphen, das ganz besondere elektronische Eigenschaften aufweist. Nun zeigt sich, dass auch andere Materialien, wenn man sie in einer einzelnen oder in ganz wenigen Atomschichten anordnet, aufregende neue technologische Möglichkeiten eröffnen. An der TU Wien konnte nun erstmals eine Diode aus Wolframdiselenid hergestellt werden. Experimente zeigen, dass dieses Material geeignet ist, um hauchdünne, biegsame Solarzellen anzufertigen. Sogar biegsame Displays sollen möglich
IAO-Forscher: Intelligentes Stromnetz für Elektro-Fuhrpark E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen 10. März 2014 Um 30 Elektroautos zeitgleich aufladen zu können, ist ein ausgeklügeltes Energiemanagement erforderlich. Für die bundesweit größte Stromtankstelle entwickeln Forscher ein intelligentes Stromnetz. (WK-intern) - Dabei setzen sie auf einen Mix aus erneuerbaren Energien. Das Tankstellennetz für Elektroautos wird enger. In Deutschland kommt derzeit eine E-Ladestation auf zwei Stromer. Besonders in Großstädten und Ballungsräumen treiben Energieunternehmen den Ausbau voran. Über 2000 E-Zapfsäulen sind hierzulande bereits installiert. Die bundesweit größte Stromtankstelle befindet sich am Fraunhofer-Institutszentrum in Stuttgart: Im Parkhaus des Fraunhofer-Campus können bis zu 30 Elektrofahrzeuge Strom zapfen. 30 Wechselstrom-Ladestationen und eine Gleichstrom-Schnellladestation mit einer Leistung von 50 Kilowatt liefern die Energie. Damit kann ein
Kunststoffersatz: Fraunhofer-Forscher entwickeln Wärmedämmung aus Holzschaum Forschungs-Mitteilungen Technik 10. März 2014 Effektive Wärmedämmung mit Holzschaum Dämmstoffe der Zukunft sollen nicht nur effizient, sondern auch klimaverträglich sein. (WK-intern) - Fraunhofer-Forscher entwickeln Dämmmaterial aus Holzschaum, das langfristig petrochemische Kunststoffe ersetzen könnte. Klimaschutz ist heute Pflicht für jeden Bauherren: Erst im vergangenen Oktober hat die Bundesregierung die Energie-Einsparverordnung für Gebäude nochmals verschärft. Immobilien müssen künftig mit noch weniger Energie auskommen als bisher. Um die strengen Anforderungen zu erfüllen, ist eine gute Wärmedämmung von Wänden und Dächern das A und O. Sie verhindert, dass große Teile der kostbaren Heizenergie ungenutzt nach draußen entweichen. Dazu wird die Gebäudefassade mit wärmedämmenden Materialien ausgekleidet – klassischerweise kommen dabei Hartplatten oder elastische