Studien von Fraunhofer-ISI und TU Wien über Klimaziele, Treibhausgase, Energiekosten Forschungs-Mitteilungen 26. November 201326. November 2013 Verbindliche Ziele für Energieeffizienz und erneuerbare Energien bis zum Jahr 2030 senken Treibhausgase und Energiekosten Zwei neue Studien des Fraunhofer-Instituts für System- und Innovationsforschung ISI und der Technischen Universität Wien zeigen, dass ein Klimaziel alleine nicht ausreicht, um zusätzliche Energieeinsparungen zu realisieren und für eine kontinuierliche Weiterentwicklung erneuerbarer Energien zu sorgen. Bleiben hierbei weitere Anstrengungen aus, könnte die EU eine wichtige Gelegenheit verpassen, um Energieverschwendung sowie übermäßige Ausgaben für Energieimporte einzuschränken. Verbindliche Zielvorgaben für Energieeffizienz und erneuerbare Energien sollten deshalb mit einem möglichen europaweiten Klimaziel für das Jahr 2030 einhergehen. Dies ist notwendig, um eine ehrgeizige Reduzierung der Treibhausgasemissionen sicherzustellen, ohne
Bio-Solarzelle erzeugt Strom Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 25. November 2013 Eine Solarzelle auf Bio-Basis beschreiben RUB-Forscher in der Zeitschrift „Angewandte Chemie“. Sie betteten die beiden Proteine, die in Pflanzen für die Fotosynthese verantwortlich sind, in selbst entwickelte komplexe Moleküle ein und sorgten so für einen effizienten Elektronenstrom. Strom statt Biomasse (WK-intern) - In Blättern nutzen die Photosysteme 1 und 2 Lichtenergie sehr effizient; das ist die Voraussetzung, um Kohlendioxid in Sauerstoff und Biomasse umzuwandeln. Die Bio-Solarzelle der Bochumer Wissenschaftler erzeugt hingegen Strom statt Biomasse. Das Team von Prof. Matthias Rögner isolierte die beiden Photosysteme aus hitzeliebenden Cyanobakterien, die in einer heißen Quelle in Japan leben. Prof. Wolfgang Schuhmanns Team entwickelte komplexe Elektronen leitende
Vereinfachtes Herstellverfahren für Kesterit-Dünnschichtsolarzellen entwickelt Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 21. November 2013 Neues Material für dünne Solarzellen Europarekord: ZSW erreicht 10,3 Prozent Wirkungsgrad mit Absorbermaterial Kesterit (WK-intern) - Bei der Suche nach günstigeren Materialien und Herstellverfahren für effiziente Dünnschichtsolarzellen haben Stuttgarter Wissenschaftler einen Erfolg erzielt. Einem Forscherteam des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden- Württemberg (ZSW) ist es gelungen, einen vereinfachten Produktionsprozess für Kesterit-Dünnschichtsolarzellen zu entwickeln. Die Absorberschicht der Solarzellen enthält die gut verfügbaren und preiswerten Metalle Zink und Zinn. Die beste Zelle erreicht einen Wirkungsgrad von 10,3 Prozent - ein neuer Bestwert in Europa. Das Stuttgarter Forschungsinstitut hat im Oktober die Grenze von 10 Prozent Wirkungsgrad für Kesterit-Solarzellen überschritten. Der Wert kommt dem in den
Neuartige Materialien machen Speicherung der Sonnenenergie möglich Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik 21. November 2013 Technische Chemiker der Uni Magdeburg entwickeln neue Werkstoffe für thermische Energiespeicherung Wissenschaftler der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg (OVGU) werden neuartige Werkstoffe zur Speicherung thermischer Energie entwickeln. (WK-intern) - Die interdisziplinäre Nachwuchsforschergruppe NEOTHERM um die Chemikerin Dr. rer. nat. Alexandra Lieb aus der Fakultät für Verfahrens- und Systemtechnik der OVGU will künftig durch die Entwicklung neuartiger Kompositwerkstoffe ungenutzte solare Wärmeenergie und Abwärme aus der Industrie rückgewinnen und speichern. Diese Energie könnte künftig z.B. zur Brauchwassererwärmung oder Raumheizung zur Verfügung stehen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat für dieses viel versprechende Forschungsprojekt Neuartige Kompositwerkstoffe für die thermochemische Energiespeicherung 2,5 Millionen Euro für die nächsten fünf Jahre
Biokraftstoffpolitik der EU – Defizite in der bisherigen iLUC-Forschung Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 19. November 201318. November 2013 Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) hat eine vergleichende Analyse und Bewertung der für den EU-Kommissionsvorschlag zu Biokraftstoffen maßgeblichen Studien durch Experten angeregt. Anlass gaben die bisherigen Ergebnisse der „iLUC“-Forschung über indirekte Landnutzungsänderungen, die außerordentlich streuen und nur teilweise transparent sind. (WK-intern) - Wegen des Regelungsvorschlags zu sogenannten indirekten Landnutzungsänderungen ist der von der EU-Kommission im vergangenen Jahr vorgelegte Entwurf verstärkt in die wissenschaftliche Diskussion geraten. Zwar hat es auch das Europäische Parlament kürzlich in erster Lesung wegen fehlender wissenschaftlicher Grundlage abgelehnt, „iLUC“ in die Treibhausgasbilanzierung von Biokraftstoffen einzubeziehen. Jedoch hat es im Widerspruch dazu diese in die Berichterstattung über die Treibhausgassenkung mit
Effizienz in der Produktion von Windkraftanlagen Forschungs-Mitteilungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Wirtschaft 18. November 201318. November 2013 Arbeitskreis „Effizienz in der Produktion – Windkraft“ - Programm jetzt online Am 27. November 2013 lädt die Landesinitiative NMN in Kooperation mit der Hochschule Emden/Leer und dem Centers of Competence e.V. nach Emden ein. (WK-intern) - Die Notwendigkeit, Material und Energie in der Produktion und damit Kosten einzusparen, ist offensichtlich und muss heutzutage nicht weiter begründet werden. Allein die Angriffspunkte und Strategien sind unterschiedlich. Ein erfolgversprechender Weg ist die Entwicklung neuer Technologien und Werkzeuge für die Produktion. Dieser Ansatz soll mit Blick auf die Windkraft, aber auch für alle anderen Branchen, die Faserverbund- und Stahlwerkstoffe verarbeiten, im Arbeitskreis zum Thema „Effizienz in der Produktion
Fraunhofer-Projektgruppe BioCat entwickelt zukünftig auch chemische Energiespeicher Forschungs-Mitteilungen 17. November 2013 Im Zeichen der Energiewende wird die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland kontinuierlich ausgebaut. Am 15. November 2013 überreicht Ilse Aigner, Bayerische Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, der Straubinger Fraunhofer-Projektgruppe BioCat den Zuwendungsbescheid für ihre Arbeiten im »Centrum für Energiespeicherung« am Standort Straubing, die der Freistaat über fünf Jahre fördert. Zugleich ist Spatenstich für die Erweiterung des Laborgebäudes. (WK-intern) - Naturgemäß unterliegen zwei der wichtigsten regenerativen Energiequellen, Wind und Sonne, tageszeitlichen und saisonalen Schwankungen, so dass sich das Angebot an erzeugtem Strom nicht zwangsläufig mit dem aktuellen Bedarf deckt. Diese Schwankungen werden dadurch ausgeglichen, dass die Leistung von Kraftwerken gedrosselt
BMU-Förderprogramm – Energetische Biomassenutzung – feiert 5-jähriges Jubiläum Bioenergie Forschungs-Mitteilungen 17. November 2013 Effizienz und Nachhaltigkeit in der Bioenergie BMU-Förderprogramm „Energetische Biomassenutzung“ feiert in Leipzig 5-jähriges Jubiläum und stellt neue Ergebnisse der Bioenergieforschung vor (WK-intern) - Ohne die Bioenergie kann eine Transformation des Energiesystems von fossilen zu erneuerbaren Energieträgern kaum gelingen – bietet sie doch flexible, dezentrale und effiziente Lösungen zur Bereitstellung von Wärme, Strom und Kraftstoffen. Hierfür müssen Technologieentwicklung und innovative Konzepte Hand in Hand gehen. Um den Marktausbau der Bioenergie nachhaltig zu gestalten und die gesellschaftliche Akzeptanz zu sichern, muss sie effizienter werden. Aus diesem Grund fördert das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) seit fünf Jahren (mit insgesamt 41,6 Millionen Euro) Forschungs-
Wegweisende Technik für die industrielle Produktion – auf dem Mikrowellen-Symposium Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 16. November 201315. November 2013 Am 24.09.2013 veranstaltete die Vötsch Industrietechnik GmbH ihr 2. Mikrowellen-Symposium mit namhaften Referenten aus renommierten Unternehmen und Forschungsinstituten unter dem Thema „Energieeffiziente Mikrowellen-Erwärmung für die Produktion“. Das breite Programm mit interessanten Aspekten für Forscher wie Praktiker zeigte sich an Vorträgen aus den Forschungsinstituten, an praktischen Erfahrungsberichten aus der industriellen Anwendung sowie durch eine Live-Demonstration im Applikationszentrum. (WK-intern) - Kurz zusammengefasst bestehen die wesentlichen Nutzen der industriellen Mikrowellen-Erwärmung aus reduzierten Produktionskosten, erhöhten Heiz- und Durchsatzraten, der Nutzung von metallischen Werkzeugen, einer hohen Produktqualität und der hohen Verfügbarkeit. Bereits heute wird die Mikrowellen-Erwärmung in der Luftfahrt-, Automobil-, Bau- sowie der Lebensmittelindustrie und der pharmazeutischen Produktion
Kosten für Strom aus PV- und Windanlagen liegen unter denen fossiler Kraftwerke Forschungs-Mitteilungen 14. November 201314. November 2013 Was kostet die Umwandlung von erneuerbaren Energien in Strom? Studie vergleicht die Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien (WK-intern) - Eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE liefert einen aktuellen Kostenvergleich für die Umwandlung unterschiedlicher Energieformen in elektrischen Strom sowie eine Prognose für die weitere Kostenentwicklung bis zum Jahr 2030. Die Freiburger Wissenschaftler analysieren sowohl die Stromgestehungskosten für erneuerbare als auch konventionelle Energietechnologien. Sie präsentieren Vergleichszahlen für neue Kraftwerke auf Basis von Sonne, Wind und Biogas, sowie Braun-, Steinkohle und Gas in Deutschland. Die Studie zeigt: Die Stromgestehungskosten von erneuerbaren Energien sind in den letzten Jahren stark gefallen und haben den Anschluss an die
Solarthermische Kraftwerke porduzieren Strom Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 12. November 201312. November 2013 Mit konzentriertem Sonnenlicht Strom produzieren Mit solarer Wärme auf hohem Temperaturniveau Strom zu gewinnen, hat sich als Technik etabliert. (WK-intern) - Aktuell arbeiten Wissenschaftler daran, Komponenten und Konzepte weiter zu optimieren. Das BINE-Themeninfo „Solarthermische Kraftwerke“ (II/2013) stellt zentrale Forschungsschwerpunkte vor. Die Autoren beschreiben die Grundlagen solarthermischer Kraftwerke, Speichertechnologien und Verfahren zur Qualitätssicherung. Mehr als 95 % der kommerziell betriebenen solarthermischen Kraftwerke sind Parabolrinnenanlagen. In der süd-marokkanischen Stadt Ouarzazate am Rande der Sahara wird voraussichtlich 2017 eine weitere hinzukommen. Das fertig geplante und finanzierte Kraftwerk soll bis zu 500 MW Strom liefern. Dazu werden die Strahlen der Sonne mit großflächigen Parabolspiegeln auf ein Absorberrohr konzentriert.
Fraunhofer ISE veröffentlicht Stromproduktion aus Solar- und Windenergie Forschungs-Mitteilungen 12. November 2013 Stromproduktion aus Solar- und Windenergie (WK-intern) - Zusammengestellt von Prof. Bruno Burger, Fraunhofer ISE Letztes Update: Folien für 2013: 11. November 2013; Folien für 2012: 8. Februar 2013 Dieser Foliensatz zeigt die Monatsgänge der Leistungen von Photovoltaik, Wind und konventionellen Energien. Er wird wöchentlich um die aktuellen Daten erweitert, so dass immer aktuelle und transparente Daten und Grafiken zur Verfügung stehen. http://www.ise.fraunhofer.de/de/downloads/pdf-files/aktuelles/boersenstrompreise-und-stromproduktion-2013.pdf