Wie kann man schottische Windenergie in Wasserstoff speichern? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Technik Wasserstofftechnik Windenergie 14. Mai 202614. Mai 2026 Resiliente Energiesysteme auf Wasserstoff-Basis weiter zu erforschen ist Ziel eines Kooperationsvorhabens, das die Technische Hochschule und die Universität Augsburg mit der University of the Highlands and Islands aus Inverness in Schottland (UHI) unterzeichnet hat. (WK-intern) - Die Hochschulen wollen ihre bereits bestehende wissenschaftliche Zusammenarbeit vertiefen. Am 11. Mai unterzeichneten sie dafür ein sogenanntes Memorandum of Understanding. Das Memorandum schafft den Rahmen für eine langfristige akademische Kooperation. Geplant sind unter anderem gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsprojekte, der Austausch von Studierenden und Forschenden, die Organisation gemeinsamer wissenschaftlicher Veranstaltungen und einzelner Lehrveranstaltungen sowie der Wissenstransfer in zukunftsrelevanten Technologiefeldern. Der Fokus liegt auf erneuerbaren Energien, Wasserstofftechnologien, nachhaltigen Materialsystemen und
Cybersicherheit Kritischer Infrastrukturen praxisnah trainieren Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 13. Mai 2026 Cyberangriffe auf industrielle Steuerungssysteme in der Energie- und Wasserversorgung werden komplexer und zielgerichteter. (WK-intern) - Gleichzeitig wachsen die Abhängigkeiten zwischen IT- und OT-Systemen, wodurch Sicherheitsvorfälle an deren Schnittstellen immer häufiger entstehen und sich wechselseitig auf Betriebs- und Informationssysteme auswirken. Im Rahmen des Projekts EnerCise III hat das Fraunhofer IOSB-AST im Auftrag des Future Energy Labs der dena – Deutsche Energie-Agentur, ein umfassendes Übungskonzept entwickelt, das Betreibern Kritischer Infrastrukturen ermöglicht, ihre Incident-Response-Fähigkeiten im OT-Umfeld praxisnah zu erproben und weiterzuentwickeln. „Die Besonderheit der EnerCise-Übungen liegt darin, dass Personen aus verschiedenen Organisationen und Positionen zusammenkommen und gemeinsam für den Ernstfall zu trainieren. Dadurch entstehen branchenweite Austausche
Elcogen präsentiert neue, serienfertigbare und emissionsfreie Brennstoffzellenplattform Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 12. Mai 2026 Elcogen präsentiert neue, serienfertigbare Brennstoffzellenplattform für den Ausbau sauberer Energien (WK-intern) - Tallinn, Estland – Elcogen, ein führender europäischer Hersteller von Technologien für die effiziente Produktion von kostengünstigem grünem Wasserstoff und emissionsfreiem Strom, hat seine neue Generation von Festoxid-Brennstoffzellen- und Elektrolyseur-Stack-Plattformen vorgestellt: den elcoStack E3000 G2. Die neue Plattform bietet verbesserte Leistung und trägt so zu einer deutlich höheren Wirtschaftlichkeit nachhaltiger Energiesysteme bei. Ihr entscheidender Vorteil liegt in ihrem für die skalierbare Massenfertigung optimierten Design, das eine schnelle industrielle Implementierung mit deutlich höheren Stückzahlen und niedrigeren Kosten als bei der Vorgängergeneration ermöglicht. Die zunehmende Elektrifizierung, Netzengpässe und die fluktuierende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien decken die
Forschung erreicht wichtigen Fortschritt beim großflächigen Recycling von Rotorblättern Forschungs-Mitteilungen Ökologie Produkte Technik Windenergie 12. Mai 2026 Bisher bestand die größte Herausforderung für die Windenergiebranche darin, dass Windkraftanlagenflügel nicht recycelbar waren. (WK-intern) - Vor einigen Jahren gelang dem CETEC-Projekt jedoch ein Durchbruch durch die Entwicklung einer chemischen Trenntechnologie für Windkraftanlagenflügel. Nun haben Stena Recycling in Dänemark und die Forschungs- und Entwicklungsabteilung von Stena Recycling gemeinsam mit Vestas ein Recyclingsystem entwickelt und die Testphase des Projekts erreicht – ein wichtiger Schritt hin zur industriellen Anwendung des Recyclingverfahrens. In den kommenden Jahren wird eine große Anzahl von Windkraftanlagen recycelt werden müssen. Aktuell können etwa 90 Prozent einer Windkraftanlage recycelt werden. Einige Komponenten, insbesondere Verbundwerkstoffe für die Flügel, stellen am Ende ihrer Lebensdauer
Eingebauter Sauerstoff verkürzt die Lebensdauer von Feststoffbatterien E-Mobilität Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 12. Mai 2026 Feststoffbatterien sind sicher und leistungstark, aber ihre Kapazität nimmt zurzeit noch rasch ab. (WK-intern) - Ein Team der TU Wien, der Humboldt-Universität zu Berlin und des HZB hat nun eine TiS₂|Li₃YCl₆-Halbzelle an BESSY II analysiert. Dafür nutzte das Team eine spezielle Probenumgebung, die eine zerstörungsfreie Untersuchung unter realen Betriebsbedingungen ermöglicht. Durch die Kombination von Weich- und Hart-Röntgen-Photoelektronenspektroskopie (XPS und HAXPES) konnte ein neuer Degradationsmechanismus identifiziert werden. Dabei spielte das Element Sauerstoff eine besondere Rolle. Die Studie liefert wertvolle Einblicke, um Design und Fertigung von Feststoffbatterien zu verbessern. Feststoffbatterien (SSBs) besitzen eine Reihe von Vorteilen gegenüber konventionellen Batterien, darunter höhere Energie- und Leistungsdichten, sowie eine
Norwegen treibt die Kommerzialisierung der Machbarkeit nuklearer Schifffahrt voran Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Technik 12. Mai 202612. Mai 2026 Angesichts laufender Demonstrationsprojekte – darunter ein nuklearbetriebener LNG-Tanker und ein Offshore-Schiff – verlagert sich die Debatte von der Frage nach der Machbarkeit nuklearer Schifffahrt hin zur Frage nach deren Umsetzung. (WK-intern) - Jan Emblemsvåg, Professor am Institut für Ozeanoperationen und Bauingenieurwesen der Norwegischen Universität für Wissenschaft und Technologie (NTNU) in Ålesund, argumentiert, dass die zentralen Hürden nicht mehr technischer, sondern regulatorischer, wirtschaftlicher und politischer Natur sind. Der Nuklearantrieb rückt durch Projekte, die in Norwegen Gestalt annehmen, wieder in den Fokus der maritimen Agenda. Zwei Demonstrationskonzepte befinden sich in der Entwicklung: ein nuklearbetriebener LNG-Tanker, unterstützt von Knutsen OAS, und ein spezialisiertes Offshore-Schiff, das in
Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-Fähren E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Kooperationen 12. Mai 2026 Elektrofahrzeuge als Zwischenspeicher: Neues Forschungsprojekt zur klimafreundlichen Energieversorgung von E-Fähren (WK-intern) - Hochschule Osnabrück und Reederei Norden-Frisia starten gemeinsames Projekt zur bidirektionalen Integration von Elektrofahrzeugen in den Betrieb einer Fähre Wie die Mobilität zu den ostfriesischen Inseln nachhaltig und zukunftsfähig gestaltet werden kann, untersuchen die Hochschule Osnabrück und die Reederei Norden-Frisia in einem neuen gemeinsamen Projekt „Bidirektionale Integration von Elektrofahrzeugen“ (BIDI-EL). Gefördert durch die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) verfolgt das Projekt das Ziel, die Fährverbindungen zu den ostfriesischen Inseln schrittweise von fossilen Energieträgern zu befreien und gleichzeitig das regionale Stromnetz deutlich zu entlasten. Im Zentrum des Vorhabens steht die intelligente Verknüpfung von Elektromobilität und
Aktuelle Zahlen für die ersten drei Monate 2026 – Erneuerbare mit kräftigem Zuwachs Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 8. Mai 2026 Energieverbrauch leicht gesunken (WK-intern) - Der Primärenergieverbrauch in Deutschland verzeichnete in den ersten drei Monaten des laufenden Jahres einen leichten Rückgang. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) geht von einem Minus in Höhe von 1,7 Prozent auf 3.059 Petajoule (PJ) oder 104,4 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE) im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Vorjahres aus. Wichtigster Grund für die rückläufige Verbrauchsentwicklung ist nach Auffassung der AG Energiebilanzen die weiterhin schwache Konjunktur: Zwar wuchs das gesamte Bruttoinlandsprodukt im 1. Quartal 2026 um 0,5 Prozent, in den besonders energieintensiven Wirtschaftsbereichen ging die Produktion jedoch erneut deutlich zurück. Dieser Entwicklung stand ein Verbrauchsanstieg im
Das EU-MERCOSUR-Abkommen der Bundesregierung beschleunigt Abholzung in Südamerika Forschungs-Mitteilungen Ökologie 7. Mai 2026 Abholzung senkt Amazonas Stabilität: Kritische Veränderungen schon bei unter 2°C Erwärmung möglich (WK-intern) - Rund zwei Drittel des Amazonas-Regenwaldes könnten sich bei einer globalen Erwärmung von 1,5 bis 1,9°C in stark geschwächten Regenwald oder savannenähnliche Ökosysteme verwandeln, wenn die Entwaldung auf etwa 22 bis 28 Prozent des Amazonasgebiets ansteigt. Das zeigt eine neue Studie des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK), die in Nature veröffentlicht wurde. Ohne zusätzliche Abholzung würden solche großflächigen Veränderungen dagegen voraussichtlich erst bei deutlich höherer Erwärmung von etwa 3,7 bis 4°C auftreten. „Abholzung macht den Amazonas deutlich anfälliger, als wir bisher dachten. Sie trocknet die Atmosphäre aus und schwächt die Fähigkeit des
Blauer Wasserstoff vertieft die Gasabhängigkeit Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 7. Mai 2026 Deutschlands Wasserstoff-Kurs birgt ein Risiko von Dutzenden Milliarden Euro für Steuerzahler Deutschlands Wasserstoffnachfrage dürfte hinter den offiziellen Prognosen zurückbleiben, was das Risiko eines kostspieligen Überausbaus der Infrastruktur erhöht. Das Finanzierungsmodell des deutschen Wasserstoffnetzes verlagert Kosten auf die öffentliche Hand, wenn die Nachfrage hinter den Erwartungen zurückbleibt. (WK-intern) - Werden die optimistischen Nachfrageprognosen verfehlt, könnten rund 45 Milliarden Euro zusätzliche öffentliche Mittel erforderlich werden – etwa 1.000 Euro pro deutschem Steuerzahler. Die Politik weitet bereits Maßnahmen aus, um schwache Nachfrage zu stützen. Eine Verlagerung von erneuerbarem Wasserstoff hin zu erdgasbasiertem Wasserstoff mit CO₂-Abscheidung könnte Deutschlands Abhängigkeit von volatilen Gasmärkten verlängern und damit Energiesicherheit und industrielle Wettbewerbsfähigkeit
Elektrochemische Lithiumproduktion in Deutschland im industriellen Maßstab E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 7. Mai 2026 Kanadisches Cleantech-Unternehmen erweitert elektrochemische Lithiumraffination im industriellen Maßstab, während Vulcan Energy die Raffinerie in Frankfurt vorantreibt (WK-intern) - NESI-Technologie unterstützt die Produktion von Lithium in Batteriequalität für bis zu 500.000 Elektrofahrzeugbatterien jährlich Vancouver, British Columbia – NORAM Electrolysis Systems Inc. (NESI), ein in Vancouver ansässiges Cleantech-Unternehmen, das die industrielle elektrochemische Verarbeitung vorantreibt, erreicht einen wichtigen internationalen Meilenstein: Der Bau der zentralen Lithiumanlage von Vulcan Energy Resources im Infraserv Industriepark Höchst in Frankfurt am Main hat begonnen. Die Anlage ist Teil des Lionheart-Projekts von Vulcan. Vulcan Energy entwickelt eines der fortschrittlichsten Lithium- und Erneuerbare-Energien-Projekte Europas mit dem Ziel, Batteriematerialien lokal zu produzieren und die
Beim DIW wachsen die Klimasorgen wachsen in allen Altersstufen Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. Mai 2026 DIW glaubt, der Konsum in Deutschland überschreitet die planetare Belastungsgrenzen deutlich DIW-Wochenbericht zu sozial-ökologischer Transformation beleuchtet Nachhaltigkeit des Konsums und Klimasorgen in Deutschland Planetare Grenzen bei Konsum dauerhaft überschritten Besorgnis wegen Klimawandels wächst in allen Altersstufen Breite gesellschaftliche Basis eröffnet Chancen für ambitionierte Klimapolitik (WK-intern) - Die sozial-ökologische Transformation ist einer der Forschungsschwerpunkte des DIW Berlin. Die Arbeitsgruppe Sozial-ökologische Transformation bündelt Kompetenzen aus allen Abteilungen und untersucht die Risiken, Kosten und Chancen des Wandels für Haushalte, Unternehmen und staatliche Akteure. Im Mittelpunkt stehen drei miteinander verknüpfte Themenkomplexe: Erstens die Fragen rund um Energiewende und Ressourcenmärkte – von der Vollversorgung mit erneuerbaren Energien über die Rolle von