Werbung Elcogen präsentiert neue, serienfertigbare und emissionsfreie Brennstoffzellenplattform Forschungs-Mitteilungen Wasserstofftechnik 12. Mai 2026 Hinweis: Die Bildrechte zu den Beitragsfotos finden Sie am Ende des Artikels Elcogen präsentiert neue, serienfertigbare Brennstoffzellenplattform für den Ausbau sauberer Energien (WK-intern) – Tallinn, Estland – Elcogen, ein führender europäischer Hersteller von Technologien für die effiziente Produktion von kostengünstigem grünem Wasserstoff und emissionsfreiem Strom, hat seine neue Generation von Festoxid-Brennstoffzellen- und Elektrolyseur-Stack-Plattformen vorgestellt: den elcoStack E3000 G2. Die neue Plattform bietet verbesserte Leistung und trägt so zu einer deutlich höheren Wirtschaftlichkeit nachhaltiger Energiesysteme bei. Ihr entscheidender Vorteil liegt in ihrem für die skalierbare Massenfertigung optimierten Design, das eine schnelle industrielle Implementierung mit deutlich höheren Stückzahlen und niedrigeren Kosten als bei der Vorgängergeneration ermöglicht. Die zunehmende Elektrifizierung, Netzengpässe und die fluktuierende Verfügbarkeit erneuerbarer Energien decken die Grenzen der bestehenden Infrastruktur auf. Gleichzeitig treibt der geopolitische Druck die Nachfrage nach einer sicheren, lokalen Energieerzeugung und einer effizienteren Ressourcennutzung an, bei der jeder Tropfen Brennstoff und jede Einheit Strom zählt. Vor diesem Hintergrund hat Elcogen eine neue Festoxid-Brennstoffzellen-Stack-Plattform auf den Markt gebracht. „Die Zeit ist reif für diese Technologie“, sagt Enn Õunpuu, CEO und Gründer von Elcogen. „Die Verbrennung von Kraftstoffen ist ineffizient und erzeugt schädliche Schadstoffe. Es ist an der Zeit, den Verbrennungsmotor in die Geschichtsbücher zu verbannen. Die elektrochemische Umwandlungstechnologie kann Branchen unterstützen, die dekarbonisieren müssen, darunter der schnell wachsende Rechenzentrumssektor, der zuverlässige, vor Ort verfügbare und CO₂-arme bis -freie Energie benötigt. Da Energiesysteme zunehmend dezentralisiert und diversifiziert werden, müssen Lösungen skalierbar, flexibel und in der Lage sein, lokal verfügbare Energiequellen zu nutzen.“ Entwickelt für Skalierbarkeit, Flexibilität und den praktischen Einsatz Zu den wichtigsten Weiterentwicklungen der E3000 G2-Plattform gehören: Verlängerte Lebensdauer und höhere Robustheit – Die neue E3000 G2 bietet eine längere Betriebsdauer mit geringerer Degradationsrate und verbesserter Verschleißfestigkeit, was die langfristige Systemzuverlässigkeit erhöht. Breiteres und stabileres Leistungsspektrum – Der Stack arbeitet effizient über einen breiteren Lastbereich, mit hoher Teillaststabilität und stabiler Leistung bei Temperaturwechseln, was die Konsistenz unter dynamischen Betriebsbedingungen gewährleistet. Geringere Kosten bei der Serienfertigung – Ein vereinfachtes, serienreifes Design senkt die Kosten pro kW und ebnet den Weg für weitere Kostensenkungen durch die Massenproduktion. Die E3000 G2 basiert auf der bestehenden E3000-Plattform des Unternehmens und wurde mit Blick auf die Massenproduktion vollständig neu entwickelt. Dieser fertigungsorientierte Ansatz ermöglicht den Übergang von kundenspezifischen, projektbezogenen Installationen zu einer wiederholbaren, industriellen Fertigung. Im Brennstoffzellenbetrieb (SOFC) ist die E3000 G2 brennstoffflexibel und kann verschiedene lokal verfügbare Brennstoffe wie Wasserstoff, Biokraftstoffe und Erdgas nutzen. Dies ermöglicht eine auf die regionale Energieverfügbarkeit abgestimmte Stromerzeugung vor Ort mit einem elektrischen Wirkungsgrad von bis zu 75 % und bis zu 90 % bei Nutzung der Abwärme. Das System arbeitet auch im Elektrolysebetrieb (SOEC) zur Produktion von grünem Wasserstoff mit lokal erzeugter erneuerbarer Energie und einem Wirkungsgrad von 33 kWh/kg. Es arbeitet bei deutlich niedrigeren Temperaturen als die meisten herkömmlichen Festoxid-Technologien (ca. 650–750 °C im Vergleich zu 700–850 °C) und ermöglicht so den Einsatz kostengünstigerer Materialien. Dieser Temperaturbereich bietet zudem optimale Bedingungen sowohl für die Nutzung von Kohlenwasserstoffbrennstoffen als auch für die Leistung des Elektrolyseurs und trägt somit weiter zu Kostensenkungen auf Systemebene bei. Ermöglicht ein breiteres Energieökosystem für Rechenzentren, grüne Stahlproduktion, chemische Raffinerien, dezentrale Energieversorgung und mehr. Die E3000 G2 ist als anwendungsunabhängige Plattform konzipiert und ermöglicht es einer Vielzahl von Systementwicklern und -integratoren, branchenübergreifende Lösungen zu entwickeln. Rechenzentren gehören weltweit zu den am schnellsten wachsenden und energiebegrenztesten Sektoren und profitieren erheblich, da Betreiber SOFC-basierte Vor-Ort-Stromversorgung schnell implementieren können, um lange Wartezeiten an das Stromnetz und Verzögerungen im Zusammenhang mit herkömmlichen Installationen zu umgehen. Dies ermöglicht eine schnellere Inbetriebnahme, eine verbesserte Energieversorgungssicherheit und einen klaren Weg zu emissionsärmeren Betriebsabläufen. Über die digitale Infrastruktur hinaus unterstützt die Plattform wichtige industrielle Dekarbonisierungslösungen. Von der Produktion von grünem Stahl über die Ammoniaksynthese bis hin zu anderen wasserstoffintensiven chemischen Raffinerieprozessen ermöglicht die E3000 G2 die effiziente Nutzung von grünem Wasserstoff als Rohstoff und Energiequelle. Damit positioniert sie sich als Schlüsseltechnologie für Sektoren, in denen die Elektrifizierung allein nicht ausreicht und kohlenstoffarme Moleküle für das Erreichen der Klimaneutralität unerlässlich sind. Weitere Anwendungsbereiche umfassen netzunabhängiges Laden von Elektrofahrzeugen sowie die Wärme- und Stromversorgung von Wohnhäusern. Die Plattform unterstützt vielfältige Anwendungsfälle ohne grundlegende Neuentwicklung. Elcogen launches new mass-manufacturable fuel cell platform to support clean energy scale-up Tallinn, Estonia – Elcogen, a leading European manufacturer of technology that enables the efficient production of affordable green hydrogen and emission-free electricity, has launched its next generation solid oxide fuel cell and electrolyser stack platform, the elcoStack E3000 G2. The new platform delivers improved performance, contributing to significantly better economics for sustainable energy systems. Its defining advantage is a design optimised for scalable mass manufacturing, enabling rapid industrial deployment at significantly higher volumes and lower unit cost than the previous generation. Rising electrification, grid constraints and renewable intermittency are exposing the limits of legacy infrastructure. At the same time, geopolitical pressures are driving demand for secure, local energy production and more efficient resource use where every single drop of fuel and unit of electricity matters. Against this backdrop, Elcogen has launched a new solid oxide fuel cell stack platform. “The time is right for this technology,” says Enn Õunpuu, CEO & Founder of Elcogen. “Fuel combustion is inefficient and creates harmful pollutants. It’s time to consign the internal combustion engine to the history books. Electrochemical conversion technology can support industries that need to decarbonise, including the fast-growing data centre sector, which demands reliable, on-site, low- to no-carbon power. As energy systems become increasingly decentralised and diverse, solutions must be scalable, flexible, and able to utilise locally available energy sources.” Engineered for scale, flexibility, and real-world deployment Key advancements in the E3000 G2 platform include: Extended lifetime and durability – The new E3000 G2 delivers a longer operational lifetime, with a slower degradation rate, and better resistance to wear over time improving long-term system reliability. Broader and more stable performance – The stack operates efficiently across a wider load range, with strong partial-load stability and stable performance under thermal cycling, ensuring consistency under dynamic operating conditions. Lower cost at scale – A simplified, manufacturing-ready design reduces cost per kW and establishes a clear pathway to further cost reductions through mass production. The E3000 G2 builds on the company’s existing E3000 platform and has been fully redesigned with mass manufacture in mind. This manufacturing-first approach enables a transition from bespoke, project-based deployments to repeatable, industrial-scale rollout. In fuel cell (SOFC) mode, the E3000 G2 is fuel-flexible, capable of utilising a range of locally available fuels, including hydrogen, biofuels and natural gas. This enables on-site power generation tailored to regional energy availability, delivering up to 75% electrical efficiency and up to 90% when waste heat is utilised. The system also operates in electrolysis mode (SOEC) for the production of green hydrogen, using locally sourced renewable energy with an efficiency of 33 kWh/kg. It operates at significantly lower temperatures than most conventional solid oxide technologies (~650–750°C compared with 700–850°C), enabling the use of more cost-effective materials. This temperature range also provides the optimal conditions for both hydrocarbon fuel utilisation and electrolyser performance, further contributing to cost reductions on a system level. Enabling a broader energy ecosystem across data centres, green steel, chemical refining, distributed power and more The E3000 G2 is designed as an application-agnostic platform, enabling a wide range of system developers and integrators to build solutions across industries. Data centres are one of the fastest-growing and most power-constrained sectors globally and stand to benefit significantly, as operators can rapidly deploy SOFC-based onsite power to bypass long grid connection queues and delays associated with conventional installations. This enables faster commissioning, improved energy resilience, and a clear route to lower-emissions operations. Beyond digital infrastructure, the platform supports critical industrial decarbonisation solutions. From green steel production to ammonia synthesis and other hydrogen-intensive chemical refining processes, the E3000 G2 enables the efficient use of green hydrogen as a feedstock and energy source. This positions it as a key enabler for sectors where electrification alone is insufficient and where low-carbon molecules are essential to achieving net-zero targets. Additional applications include off-grid EV charging and residential heat and power, with the platform supporting diverse use cases without requiring fundamental redesign. “This openness is critical to scaling the energy transition. At Elcogen, we deliberately focus on supplying core components that integrate into third-party systems, rather than pursuing vertical integration or developing complete systems ourselves. This allows a much broader ecosystem of designers and integrators to innovate on top of our technology, lowering barriers and accelerating adoption across multiple sectors simultaneously,” shares Õunpuu, adding, “With the E3000 G2, we have combined performance, durability, flexibility and manufacturability into a single platform designed for industrial deployment, giving partners the tools to adapt to their specific energy environments while scaling rapidly.” Scaling production to match global demand Elcogen has significantly expanded its manufacturing capabilities. Its new 14,000 m² facility, ELCO I in Tallinn, Estonia, increases production capacity from 10 MW to 360 MW, with a clear pathway toward multi-gigawatt scale. Designed around advanced, high-throughput standardised production processes, the facility enables consistent quality at volume while shortening lead times and improving cost structures for customers. This manufacturing backbone is central to Elcogen’s strategy in enabling rapid scaling from pilot projects to widespread industrial deployment, accelerating the global rollout of distributed energy systems with hydrogen solutions scaling alongside. “As the name implies, ELCO I serves as a flagship model designed to guide future development initiatives globally. We plan to license our technology and manufacturing blueprint to trusted partners, supporting domestic production and more resilient supply chains while maintaining consistent IP control,” shares Õunpuu, adding “Drawing on our end-to-end factory development experience, we can help partners move from licensing to production readiness in as few as 14 months, a capability that significantly accelerates industrial scale-up while ensuring consistent quality and performance standards.” About Elcogen Elcogen develops and supplies a proprietary solid oxide technology platform that operates in both fuel cell (SOFC) and electrolysis (SOEC) modes, enabling affordable green hydrogen production and zero-emission power generation to drive the clean energy transition. Founded in 2001, the company has its registered office in the UK, its main headquarters in Tallinn, Estonia, and R&D centres of excellence in both Estonia and Finland. Serving a growing global customer base, Elcogen’s cells, stacks, and modules are integrated into third-party systems across sectors where decarbonisation is essential, including steel, fuels, shipping and energy infrastructure. Application-agnostic by design, Elcogen’s technology delivers exceptional efficiency, flexibility and reliability, unlocking the full potential of renewable energy. Together with its partners, Elcogen is enabling a wider ecosystem of developers to advance the global shift to net zero, bridging today’s energy landscape with a sustainable future. www.elcogen.com PR: Elcogen PB: ELCO I, Elcogen’s new high-volume solid oxide fuel cell factory in Tallinn, Estonia Weitere Beiträge:Landwirtschaft im Klimawandel: Freier Handel könnte ökonomische Verluste ausgleichenNetzdienliche Gebäude unterstützen die Integration erneuerbarer EnergienIdeen, wie sie nur in einem voll klimatisierten Büro des Bundeswirtschaftsministeriums geboren werde...