Photovoltaik-Trend Tandemsolarzellen – Wirkungsgradrekord für Mehrfachsolarzelle auf Siliciumbasis Forschungs-Mitteilungen Solarenergie 8. Januar 2019 Siliciumsolarzellen dominieren heute den Photovoltaikmarkt aber die Technologie nähert sich dem theoretisch maximalen Wirkungsgrad an, der mit Silicium als alleinigem Absorbermaterial erreicht werden kann. (WK-intern) - Tandemsolarzellen ermöglichen durch die Kombination von mehreren Absorbermaterialien eine deutlich bessere energetische Nutzung des Sonnenspektrums. Aufgrund des höheren Wirkungsgradpotenzials könnten sie die Basis der künftigen Solarzellengeneration sein. Auf der Grundlage intensiver Materialforschung haben Wissenschaftler am Fraunhofer ISE, gemeinsam mit Partnern, einen neuen Wirkungsgradrekord von 22,3 Prozent für eine Mehrfachsolarzelle aus Silicium und III-V-Halbleitern erzielt. Dabei ist die Besonderheit, dass die III-V-Halbleiterschichten direkt auf das Silicium gewachsen wurden. Mit Kombinationen von unterschiedlichen Halbleitermaterialien versuchen Forscher, den theoretisch mit
Zuverlässigere Windenergieanlagen-Komponenten steigern Wirtschaftlichkeit Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 7. Januar 2019 Besserer Schutz für Frequenzumrichter im Anlagenbetrieb (WK-intern) - Frequenzumrichter führen die Ausfallstatistiken der Windenergieanlagen-Komponenten an – und verursachen damit hohe Kosten und entsprechende Ausfallzeiten. Ein besseres Verständnis der Ausfallursachen ist unabdingbar, um wirkungsvolle Schutzmaßnahmen zu entwickeln, und damit die Wirtschaftlichkeit des Anlagenbetriebs zu verbessern. Ein Projektkonsortium aus Betreibern und Herstellern von Anlagen, Halbleitern und Umrichtern arbeitet dafür im BMWi-geförderten Projekt ReCoWind eng mit Partnern aus Forschung und Wissenschaft zusammen. In der dreijährigen Laufzeit werden Felddaten von unterschiedlichen Standorten und Anlagentypen analysiert, Schädigungsverläufe simuliert und experimentelle Untersuchungen an Bauteilen durchgeführt. Ein volkswirtschaftlicher Schaden von etwa 200 Millionen Euro pro Jahr entsteht allein in Deutschland durch
Forscher bei der Agora Energiewende gehen beim warmen Sommer 2018 nicht von der Klimawende aus Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Solarenergie Windenergie 7. Januar 20197. Januar 2019 2018 war ein Ausnahmejahr der Energiewende – aber eines mit gemischter Bilanz (WK-intern) - Agora Energiewende veröffentlicht Jahresrückblick: Erneuerbare Energien verzeichneten 2018 Rekorderträge und lieferten erstmals so viel Strom wie Kohle. Die Treibhausgasemissionen gingen stark zurück, der Trend ist aber nicht nachhaltig. Die Steinkohleverstromung sank auf den niedrigsten Stand seit 1949. Der Zubau der Windkraft brach drastisch ein, die Photovoltaik kommt langsam zurück. Im Jahr 2018 stammte in Deutschland erstmals genauso viel Strom aus Erneuerbaren Energien wie aus Kohle: Jeweils 35,2 Prozent der Stromerzeugung entfielen auf Wind, Sonne und Co. sowie auf Stein- und Braunkohle gemeinsam. Der Anteil der Erneuerbaren am Stromverbrauch betrug sogar
Stromverbrauchsmodell: Deutschland wird trotz Wirtschaftswachstum und Bevölkerungzuwachs energieeffizienter Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 7. Januar 2019 Gesamtstromverbrauch in Deutschland rückgängig (WK-intern) - 2018 wurden 556 Milliarden Kilowattstunden elektrische Energie verbraucht / BDEW-Prognose für 2019 liegt vor Der Gesamtstromverbrauch in Deutschland ist im Jahr 2018 im Vergleich zu 2017 nahezu stabil geblieben. Der Verbrauch lag im vergangenen Jahr nach vorläufigen Zahlen des BDEW bei etwa 556,5 Milliarden Kilowattstunden (2017: 555,8 Milliarden kWh). Den größten verbrauchssteigernden Einfluss hatte 2018 das Wirtschaftswachstum, gefolgt von Effekten der wachsenden Bevölkerung. Verbrauchssenkend wirkten sich die Preisentwicklung, Temperatureinflüsse und sonstige Einflussfaktoren aus. Nach einer Prognose des BDEW auf Basis eines eigens dafür entwickelten Stromverbrauchsmodells von Energy Environment Forecast Analysis (EEFA), Münster, ist auch 2019 mit einem stabilen
Ermittlung und Bewertung von Rückbaustrategien von Offshore Windparks Forschungs-Mitteilungen Offshore Produkte Techniken-Windkraft Veranstaltungen Windenergie Wirtschaft 7. Januar 2019 Rückbau von Offshore Windparks: Kick Off-Meeting zum aktuellen Forschungsprojekt am 16. Januar EINLADUNG AN DIE MEDIEN: (WK-intern) - 16. Januar, 10 bis 12 Uhr bzw. Interview-Möglichkeit zwischen 12 und 13 Uhr Hochschule Bremen, Campus Neustadtswall, AB-Gebäude Wie können Offshore-Windparks effizient zurückgebaut werden? Welche technischen Konzepte gibt es dafür? Welche Auswirkungen auf die Umwelt und Rückbaukosten müssen berücksichtigt werden? Das vom Bundeswirtschaftsministerium (BMWi) geförderte Projekt der Hochschule Bremen „SeeOff –Strategieentwicklung zum effizienten Rückbau von Offshore Windparks“ ist Anfang November 2018 gestartet und wird entsprechende Rückbaustrategien zusammen mit den beteiligten Unternehmen und der Branche entwickeln. Am Mittwoch, dem 16. Januar 2019, startet um 9:30 Uhr das Kick Off-Meeting
Magnesium-Batterien mit höherer Energiedichte: Aufbruch ins Post-Lithium-Zeitalter E-Mobilität Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Januar 2019 Leistungsfähiger, günstiger und sicherer als Lithium-Ionen-Batterien: (WK-intern) - Das erhoffen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) sowie ihre Kooperationspartner von neuartigen Magnesium-Batterien, die sie im Forschungsprojekt E-MAGIC entwickeln wollen. Das von der Europäischen Union (EU) mit über 6,5 Millionen Euro finanzierte Forschungsprojekt bündelt relevante Aktivitäten verschiedener europäischer Wissenschaftsinstitutionen. Eine Magnesiumbatterie hätte im Vergleich zu konventionellen Lithium-Ionen-Batterien entscheidende Vorzüge: Magnesium als Anodenmaterial ermöglicht eine höhere Energiedichte und wäre auch viel sicherer. „Magnesium ist ein vielversprechendes Material und einer der wichtigsten Kandidaten unserer Post-Lithium-Strategie“, sagt Professor Maximilian Fichtner, der stellvertretende Leiter des Helmholtz-Instituts Ulm (HIU), einem vom KIT in Kooperation mit
Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz nimmt seine Arbeit auf Forschungs-Mitteilungen Ökologie 4. Januar 2019 Das bundesweit agierende Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz hat am 1. Januar 2019 seine Arbeit aufgenommen. (WK-intern) - Erster Auftritt auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat zu Jahresbeginn den Startschuss für das Kompetenz- und Informationszentrum Wald und Holz (KIWUH) unter dem Dach der Fachagentur Nachwachsende Rohstoffe e.V. (FNR) gegeben. „Mit dem Kompetenz- und Informationszentrum bündeln wir wichtige Aufgaben und Kompetenzen im Bereich Wald und Holz an einem Standort. Gleichzeitig schaffen wir weitere hochqualifizierte Arbeitsplätze im ländlichen Raum in den neuen Bundesländern“ erklärt die Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, anlässlich der Eröffnung
Neue Wege in der Nutzung biogener Rohstoffe Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Veranstaltungen 4. Januar 2019 Fossile Rohstoffe wie Erdöl sind endlich. (WK-intern) - Gleichzeitig verlangen die Industrie und die moderne Gesellschaft nach immer mehr Produkten und Energie. Perspektivisch müssen nachhaltige Alternativen her. Eine Alternative ist die Bioraffinerie, in der nachwachsende Rohstoffe zu den verschiedensten Produkten weiterverarbeitet werden. Die Kongressreihe »BIO-raffiniert« beschäftigt sich mit dieser Thematik – am 26. und 27. Februar 2019 zum bereits zehnten Mal. Anmeldungen sind ab sofort möglich. Sichern sie sich bis zum 15. Januar 2019 ihr Early-Bird-Ticket zum Vorzugspreis. »BIO-raffiniert« hatte von Beginn an das Ziel, die Meinungsbildung rund um die Nutzung nachwachsender Rohstoffe zu gestalten und den Austausch zwischen Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zu fördern.
Flexible Technologien für Strom aus erneuerbaren Energien Forschungs-Mitteilungen Technik 4. Januar 2019 Im Virtuellen Institut »Strom zu Gas und Wärme« arbeitet ein Konsortium aus Forschungseinrichtungen an adaptiven Technologiemaßnahmen für das Strom-, Gas- und Wärmesystem. (WK-intern) - Die Ergebnisse aus drei Jahren Forschungsarbeit wurden jetzt veröffentlicht – inklusive Handlungsempfehlungen für Kommunen. Eine lautet: Power-to-X-Anlagen integrieren, um das Stromnetz zu entlasten. Durch den kontinuierlich wachsenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung entstehen zunehmend temporäre und räumliche Unterschiede zwischen Erzeugung und Nachfrage von Strom. Um diese Diskrepanz möglichst effizient und kostengünstig zu beheben und gleichzeitig die nötige Versorgungssicherheit zu gewährleisten, sind flexible Maßnahmen für eine adaptive Nutzung von Strom aus volatilen erneuerbaren Energien nötig. Power-to-X (PtX) ist eine Möglichkeit
Solarenergie Plus von 16 %, Windenergie Plus 5,4 %: Erneuerbare Energiequellen erreichen in Deutschland über 40 % Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie 2. Januar 2019 Öffentliche Nettostromerzeugung in Deutschland 2018. (WK-intern) - Wissenschaftler des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE haben die Jahresauswertung zur Stromerzeugung in Deutschland im Jahr 2018 vorgelegt. Danach verzeichnete die Solarenergie mit einem Plus von 16 Prozent den größten Zuwachs, vor der Windenergie mit 5,4 Prozent. Die Nettostromerzeugung aus Kohle, Gas und Wasserkraft nahm dagegen ab. Der Anteil aller erneuerbaren Energiequellen an der öffentlichen Nettostromerzeugung, d.h. dem Strommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, lag bei über 40 Prozent. Die deutschen Photovoltaikanlagen speisten 2018 etwa 45,7 TWh ins öffentliche Netz ein, das waren 16 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Zubau von 3,2 Gigawatt erhöhte die
Klimawandel: Energieverbrauch in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang der 1970er Jahre – CO2-Ausstoß gesunken Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 1. Januar 20191. Januar 2019 AGEB: Energieverbrauch 2018 deutlich gesunken Geringster Verbrauch seit Anfang der 1970er Jahre / CO2-Ausstoß gesunken (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2018 deutlich zurückgegangen. Nach Berechnungen der Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen sank der Verbrauch gegenüber dem Vorjahr um 5 Prozent auf 12.900 Petajoule (PJ) beziehungsweise 440,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit liegt der Energieverbrauch in Deutschland auf dem niedrigsten Niveau seit Anfang der 1970er Jahre. Da die Verbrauchsrückgänge alle fossilen Energieträger betreffen, Zuwächse dagegen nur bei den erneuerbaren Energien zu verzeichnen sind, geht die AG Energiebilanzen von einem Rückgang bei den energiebedingten CO2-Emissionen in einer Größenordnung von reichlich 6 Prozent aus. Für den geringeren
Konsultation zum Bodenschutz beim Stromnetzausbau Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 20. Dezember 2018 Präsident Homann: "Schutz des Bodens ist zentrales Anliegen bei Erdkabelprojekten" (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur startet heute die Konsultation eines Rahmenpapiers zum Bodenschutz bei Erdkabelprojekten des Stromnetzausbaus. Öffentlichkeit, Behörden, Umwelt- und Bodenexperten aber auch Land- und Forstwirte sowie Verbände können dazu nun Stellung nehmen. „Wir können das Stromnetz nur langfristig erfolgreich ausbauen, wenn wir das umweltverträglich gestalten“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Erdkabel greifen stärker in den Boden ein als Freileitungen. Daher gilt es den Boden und seine natürliche Funktion besonders zu schützen. Dafür schaffen wir die entsprechenden Rahmenbedingungen.“ Die Übertragungsnetzbetreiber sollen sich in den einzelnen Planungsstufen des Stromnetzausbaus an dem Leitfaden zum Bodenschutz