Hochtemperatur-Wärmepumpe erschließt industrielle Abwärme für die Papierproduktion Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen 28. Oktober 2026 Viele industrielle Prozesse benötigen Dampf mit Temperaturen von über 100 Grad Celsius. (WK-intern) - Genau hier setzt das EU-Projekt PUSH2HEAT an: Im Papierwerk der Felix Schoeller GmbH & Co. KG in Weißenborn demonstriert das Fraunhofer IEG eine 1,2-Megawatt-Hochtemperatur-Wärmepumpe, die Abwärme aus der Produktion für die zukunftsfeste Dampferzeugung nutzbar macht. Die Anlage zeigt, wie sich industrielle Prozesswärme effizienter bereitstellen und der Einsatz fossiler Energieträger reduzieren lässt. Mit diesem Meilenstein gehört das Projekt zu den Nominierten für den Europäischen Wärmepumpen-Preis 2026. »Industrieunternehmen benötigen Lösungen, die Klimaschutz, Versorgungssicherheit und Wettbewerbsfähigkeit zusammenbringen. Hochtemperatur-Wärmepumpen ermöglichen es, bislang ungenutzte Energiequellen wirtschaftlich für die Produktion zu erschließen,« unterstreicht Reuven Paitazoglou vom
Beim Elektrifizierungsindex driften China, USA und Europa weit auseinander Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 27. Oktober 2026 Ein neuer Elektrifizierungsindex zeigt China an der Spitze, während in den USA ein Stillstand droht und Europas Politik die Umsetzung überholt (WK-intern) - LONDON - China ist bei der Elektrifizierung führend, während die USA Gefahr laufen, an Dynamik zu verlieren, und einige der größten Volkswirtschaften Europas ihre Politik noch nicht in die Praxis umgesetzt haben, so eine neue Analyse. Der Electrification Competitiveness Index bewertet die Fortschritte in 16 Ländern, indem er die tatsächliche Elektrifizierung vor Ort und die für weitere Fortschritte notwendigen Bedingungen misst. Diese ermöglichenden und einsatzfördernden Faktoren zeigen an, wie bereit Volkswirtschaften für die Elektrifizierung von Geschäftsabläufen sind. Die Analyse deckt
Reallabor zur Herstellung nachhaltiger Treibstoffe aus forstlicher Biomasse an der TU Wien Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 27. Oktober 2026 Die TU Wien übernahm im Herbst 2026 die Konsortialführung des Projekts Advanced Bioenergy Lab Austria – Phase 1, in dem ein Reallabor zur Herstellung nachhaltiger Treibstoffe aus forstlicher Biomasse und biogenen Rohstoffen aufgebaut werden soll. (WK-intern) - Mit dem Reallabor, das gemeinsam von Österreichs führenden Forschungseinrichtungen im Bereich der Advances Biofuels – auf Deutsch „fortgeschrittene Biokraftstoffe“ – umgesetzt wird, wird eine hochwertige und weltweit einzigartige Forschungsinfrastruktur für nachhaltige Energieträger wie Fischer-Tropsch Diesel (FT-Diesel) und Synthetic Natural Gas (SNG) geschaffen. Das Advanced Bioenergy Lab Austria ist weltweit die erste Anlage dieses Typs zur Erzeugung grüner Energieträger, die sowohl SNG-Produktion als auch FT-Diesel-Produktion beinhaltet.
Forschungsrat fördert norwegisches Projekt für nukleare Energie- und Antriebssysteme in der Schifffahrt Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 27. Oktober 2026 Das von Emerald Nuclear Norway geleitete Projekt „MarNuPS“ erhält öffentliche Unterstützung sowie erhebliche Investitionen von Projektpartnern. (WK-intern) - Ziel ist der Bau und die Erprobung eines integrierten nuklearen Antriebssystems, wobei der erste Einsatz auf einem Schiff für 2031/32 geplant ist. Ålesund, Norwegen – Das Pilotprojekt „Marine Nuclear Propulsion System“ (MarNuPS) hat eine Anschubfinanzierung in Höhe von 20 Millionen Norwegischen Kronen (ca. 2 Millionen US-Dollar) vom Norwegischen Forschungsrat (Research Council of Norway) erhalten. Damit rückt das Vorhaben, nukleare Antriebssysteme in der Schifffahrt zu entwickeln, einen Schritt näher an die physische Integration und Erprobung. Unter der Leitung von Emerald Nuclear Norway vereint MarNuPS ein Konsortium, dem
Kann additive Fertigung die Elektronikindustrie revolutionieren? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 27. Oktober 2026 Die Elektronikfertigung ist von Natur aus ressourcenintensiv, da sie auf subtraktiven Prozessen basiert, die erhebliche Mengen an Materialien und Chemikalien verbrauchen. (WK-intern) - Beispielsweise wird bei der Metallisierung von Leiterplatten (PCB) durch Ätzung viel Kupfer abgetragen, um die gewünschten Leiterbahnen zu erzeugen. Dabei fällt der größte Teil des ursprünglichen Kupfers als Abfall an. Die additive Fertigung bietet eine überzeugende Alternative, indem sie Leiterbahnen nur dort aufbringt, wo sie benötigt werden, und so den Materialverbrauch reduziert. Der IDTechEx-Bericht „Nachhaltige Elektronik- und Halbleiterfertigung 2027–2037: Märkte, Technologien, Prognosen“ beschreibt Chancen und Herausforderungen für Unternehmen, die die Umweltauswirkungen der Elektronik minimieren wollen. Er untersucht außerdem, wie die Resilienz
Fraunhofer IISB verstärkt die Stromrichter-Forschung im Exzellenzcluster CINES Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 27. Oktober 2026 Künftige Netzentgelte – Enabler der Energiewende (WK-intern) - Das Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB ist ab sofort assoziiertes Mitglied des Fraunhofer-Exzellenzclusters »Integrierte Energiesysteme« CINES. Damit bringt das Erlanger Institut seine Kompetenzen in Halbleitertechnik und Leistungselektronik in die systemische Energieforschung bei CINES ein. Im Fokus steht eine Schlüsseltechnologie des künftigen Energiesystems: Stromrichter der nächsten Generation. »Stromrichter regeln die physikalischen Eigenschaften des Stroms in unseren Netzen und Anlagen. Für die Energiewende müssen wir diese unbedingt weiterentwickeln«, unterstreicht Dr. Sönke Rogalla, Leiter des Forschungsfeldes Leistungselektronik im Fraunhofer-Exzellenzcluster CINES und Abteilungsleiter Leistungselektronik und Netzintegration am Fraunhofer ISE, die Bedeutung der Komponenten. »In Zukunft benötigen wir deutlich
TU Berlin for Future: Wie können wir dem Klimawandel begegnen? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie 24. Oktober 2026 Ringvorlesung der TU Berlin beleuchtet Wege zu mehr Klimaschutz – von Klimagerechtigkeit und nachhaltigem Bauen bis zu Künstlicher Intelligenz und klimafreundlicher Ernährung. Auftakt am 26. Oktober 2026 (WK-intern) - Lange Hitzeperioden, die insbesondere für ältere Menschen und andere vulnerable Bevölkerungsgruppen zur Belastung werden, und großflächige Waldbrände: Der vergangene Sommer hat die Folgen des Klimawandels erneut deutlich vor Augen geführt. Wie können wir unsere Städte besser gegen Hitze und Hochwasser schützen? Welche Rolle spielen Künstliche Intelligenz, nachhaltige Ernährung und neue Technologien beim Klimaschutz? Und wer trägt die größte Verantwortung für die Klimakrise? Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die interdisziplinäre Ringvorlesung „TU Berlin
REGWA- Symposium der Hochschule Stralsund fokussiert die Beschleunigung der Energiewende Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Wasserstofftechnik 24. Oktober 2026 Beim Symposium für „Regenerative Energien und Wasserstofftechnologien“ vom 3. bis 5. November diskutieren Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kommunen über Innovation, Integration und Resilienz für die Energiesysteme der Zukunft. (WK-intern) - „Die globale Energiewende befindet sich in einer entscheidenden Phase“, konstatiert der Leiter des Institutes für Regenerative EnergieSysteme an der Hochschule Stralsund. Das Institut veranstaltet zum 33. Mal sein Symposium für Regenerative Energien und Wasserstofftechnologien – die RegWa. Mit Themen nah am Puls der jeweiligen Zeit bringt die RegWa Fachleute aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Kommunen zusammen und setzt so Impulse für konkrete Umsetzungen. „Die Erreichung der Klimaneutralität erfordert nicht nur den
Erneuerbare Energien und digitale Lösungen für eine widerstandsfähige Aquakultur Bioenergie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Veranstaltungen 23. Oktober 2026 Das EU-Projekt DANUBEAQUA soll die Aquakultur in der Donau- und Schwarzmeerregion durch erneuerbare Energien und digitale Lösungen widerstandsfähiger, energieeffizienter und nachhaltiger machen. (WK-intern) - Das auf drei Jahre angelegte Horizon-Europe-Projekt verbindet technologische Entwicklung mit praktischen Demonstrationen und der aktiven Beteiligung von Aquakulturbetreibern. Die EU fördert es mit 4,9 Millionen Euro für drei Jahre. Das Horizon-Europe-Projekt DANUBEAQUA wurde mit einem Kick-off-Meeting vom 22. bis 24. September 2026 in Budapest, Ungarn, offiziell gestartet. Das Projekt wird im Rahmen des Horizon-Europe-Calls „Supporting the implementation of the Restore our Ocean and Waters Mission (HORIZON-MISS-2025-03)” gefördert und vereint ein Konsortium aus 20 Partnern, darunter zwei assoziierte Partner, aus
Neue Studie fordert Stärkung europäischer Innovationscluster Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung 23. Oktober 2026 Europas Wettbewerbsfähigkeit (WK-intern) - Der Investitionsgipfel der Bundesregierung diese Woche hat es deutlich gemacht. Deutschland, ganz Europa, gerät als Innovationsstandort im internationalen Wettbewerb zunehmend unter Druck. Eine neue Studie des Fraunhofer ISI im Auftrag des European Round Table for Industry (ERT) zeigt, welche Rolle leistungsfähige Innovationscluster für Europas künftige Wettbewerbsfähigkeit spielen können. Zwar verfügt Europa weiterhin über starke Forschungsstandorte und industrielle Innovationscluster, bei Investitionen in neue Technologiefelder droht der Kontinent aber hinter den USA und China zurückzufallen. Die Studie empfiehlt deshalb, vorhandene Stärken gezielter zu bündeln und international wettbewerbsfähige Innovationscluster in Europa zu stärken. Europas Innovations- und Industriestandort steht unter erheblichem Wettbewerbsdruck. Fragmentierte Märkte,
Lars Klingbeil informiert sich über Seismik-Messkampagne Forschungs-Mitteilungen Geothermie Mitteilungen 23. Oktober 202623. Oktober 2026 Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Wissenschaftsminister Markus Blume und Bürgermeisterin Mona Fuchs informieren sich über Seismik-Messkampagne im Rahmen von GIGA-M (WK-intern) - Seit Ende August läuft im Großraum München die bislang umfassendste seismische Untersuchung von Geothermiepotenzialen in Deutschland: Mit Hilfe von speziellen Vibrotrucks wird ein durchgängiges dreidimensionales Bild des tiefen Untergrunds in der Region erstellt und damit auch die Möglichkeit für die künftige Nutzung von Erdwärme erforscht. Bei einem Besuch im Münchner Olympiapark haben sich nun der Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, Bayerns Wissenschaftsminister Markus Blume und Münchens Zweite Bürgermeisterin Mona Fuchs über das Verbundforschungsprojekt GIGA-M und den weiteren Ausbau der Geothermienutzung in München und der Region
Bereit für den Einsatz von KI erhöht Cyberrisiken einzugehen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik Verbraucherberatung 22. Oktober 2026 61 Prozent der Organisationen in der DACH-Region sind bereit, für den Einsatz von KI höhere Cyberrisiken einzugehen (WK-intern) - Neue Studie zeigt: Organisationen in der DACH-Region sind eher bereit als der weltweite Durchschnitt, höhere Cyberrisiken in Kauf zu nehmen, da KI zunehmend sensible Sicherheitsaufgaben ohne menschliche Kontrolle übernimmt Sunnyvale, Kalifornien – 22.10.2026 – 61 Prozent der Organisationen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) sind bereit, höhere Cyberrisiken als noch vor zwölf Monaten einzugehen, um die Vorteile künstlicher Intelligenz (KI) zu nutzen. Weltweit liegt dieser Anteil bei 56 Prozent. Das geht aus einer neuen Studie von Illumio Inc., dem führenden Anbieter für Breach Containment, hervor. Die