Neue Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG) Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 2024 Werbung Am 1. Januar 2024 trat die überarbeitete Förderrichtlinie zu der BEG EM in Kraft. (WK-intern) - Die Änderungen betreffen auch die Antragstellung beim BAFA. Mit dem Gesetz für Erneuerbares Heizen (Gebäudeenergiegesetz – GEG) leitet Deutschland die Energiewende im Gebäudebereich ein. Seit 1. Januar 2024 ist der Umstieg auf Erneuerbare Energien beim Einbau neuer Heizungen verpflichtend. Schrittweise wird damit eine klimafreundliche Wärmeversorgung umgesetzt, die mittel- bis langfristig planbar, kostengünstig und stabil ist. Zeitgleich startet mit dem Jahreswechsel die neue Förderung: Die Bundesförderung für effiziente Gebäude - Einzelmaßnahmen (BEG EM). Mit der neuen BEG EM gilt für die Antragstellung: Die Zuschüsse für den Heizungstausch (wie bspw. Wärmepumpen,
Neue Gebührenverordnung zum ElektroG und BattG in Kraft getreten Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 5. Januar 20245. Januar 2024 Werbung Die stiftung elektro-altgeräte register informiert über die neue Gebührenverordnung für ihre Leistungen nach dem ElektroG und dem BattG (ElektroGBattGGebV). (WK-intern) - Die ElektroGBattGGebV ist am 1. Januar 2024 in Kraft getreten. Erfreulicherweise konnten für viele Leistungen die Gebühren stabil gehalten oder sogar gesenkt werden, was zu einer finanziellen Entlastung führt. Quartalsgebühr wird angepasst Eine Ausnahme bildet die Quartalsgebühr, die leider angehoben werden musste. Begründet ist dies in der Erhöhung des Gesamtkommunikationsbudgets der stiftung ear und hier insbesondere in der Ausweitung der wichtigen Informationskampagne Plan E. Diese wird auf Wunsch verschiedener Akteure aus der Abfallwirtschaft, aus dem Kreis der Hersteller und vor allem auf Grund
KfW IPEX-Bank finanziert Mega-Onshore-Windprojekt in den USA mit 8,8 Mrd. USD Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Windenergie Windparks 4. Januar 20244. Januar 2024 Werbung KfW IPEX-Bank beteiligt sich an der Finanzierung des Megaprojekts SunZia Wind and Transmission in den USA (WK-intern) - Pattern Energy hat den Financial Close für das richtungsweisende SunZia Wind and Transmission Project erreicht, dem größten Infrastrukturprojekt im Bereich der sauberen Energie in der Geschichte der USA. Die KfW IPEX-Bank ist neben drei Coordinating Lead Arrangers einer der 14 Initial Coordinating Lead Arrangers und Joint Bookrunners für Bau- und Langfristkredite in Höhe von insgesamt 8,8 Mrd. USD. Die KfW IPEX-Bank fungierte bei dieser Transaktion zudem als Modelling Bank für das Bankenkonsortium. Nach der Errichtung wird SunZia Wind das größte Onshore-Windprojekt der westlichen Hemisphäre sein.
Bundesnetzagentur veröffentlicht Zahlen zur Gasversorgung 2023 Behörden-Mitteilungen Verbraucherberatung 4. Januar 2024 Werbung Die Bundesnetzagentur hat heute die Jahreszahlen zur Gasversorgung für das Jahr 2023 veröffentlicht. Gasimporte und Gasexporte (WK-intern) - Deutschland hat im Jahr 2023 nach vorläufigen Zahlen insgesamt 968 TWh (2022: 1.437 TWh) Erdgas importiert. Die größten Mengen kamen aus Norwegen (43 Prozent), den Niederlanden (26 Prozent) und Belgien (22 Prozent). Die Gasexporte in die Nachbarländer sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen: Insgesamt liegen die Gasexporte im Jahr 2023 bei 187 TWh (2022: 499 TWh). Mit 42 Prozent wurde der größte Anteil nach Tschechien exportiert, die Gasexporte in die Niederlande lagen bei 19 Prozent und nach Österreich bei 18 Prozent. Bereits im Dezember 2022
Bundesnetzagentur veröffentlicht Daten zum Strommarkt 2023 Behörden-Mitteilungen Bioenergie Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Windenergie 3. Januar 2024 Werbung Die Bundesnetzagentur veröffentlicht heute Strommarktdaten für das Jahr 2023. (WK-intern) - Datengrundlage für die Zahlen ist SMARD.de, die Strommarktdatenplattform der Bundesnetzagentur. Erzeugung aus erneuerbaren Energien Der Anteil des aus erneuerbaren Energien erzeugten Stroms an der Netzlast* lag im Jahr 2023 bei 55,0 Prozent (2022: 48,42 Prozent). Den größten Beitrag dazu leisteten Windkraftanlagen – vor allem an Land. On- und Offshore-Anlagen kamen gemeinsam auf einen Anteil von 31,1 Prozent. Photovoltaik deckte 12,1 Prozent und Biomasse 8,4 Prozent. Die übrigen 3,4 Prozent entfielen auf Wasserkraft und sonstige Erneuerbare. Insgesamt lag in 2023 die Erzeugung aus erneuerbaren Energien mit 251,2 TWh rund 7,5 Prozent über dem Vorjahreswert von
AGBE: Energieverbrauch ist 2023 kräftig gesunken, Bevölkerung ist stark angestiegen, Industrie produziert weniger Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 2. Januar 20242. Januar 2024 Werbung Prognose der AG Energiebilanzen / Schwache Wirtschaft / Hohes Preisniveau (WK-intern) - Der Energieverbrauch in Deutschland ist 2023 auf ein historisches Tief gefallen. Die Arbeitsgemeinschaft Energiebilanzen (AG Energiebilanzen) rechnet mit einem Rückgang um 7,9 Prozent auf 10.791 Petajoule (PJ) oder 368,2 Millionen Tonnen Steinkohleneinheiten (Mio. t SKE). Damit liegt der Verbrauch an Primärenergien in Deutschland um mehr als ein Viertel unter dem bisherigen Höchststand von 1990, teilte die AG Energiebilanzen mit. Den größten Einfluss auf den Rückgang des Energieverbrauchs hatte die zurückgehende wirtschaftliche Leistung in Deutschland. Vor allem die energieintensiven Industriezweige verzeichneten Produktionsrückgänge, was spürbare Auswirkungen auf den Energieverbrauch hat. Von der im Jahresverlauf gegenüber
BDEW zum Start von Gebäudeenergie- und Wärmeplanungsgesetz: „Jetzt müssen aus Paragrafen Heizungen werden“ Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 2. Januar 2024 Werbung Zum 1. Januar sind das Gebäudeenergiegesetz und das Wärmeplanungsgesetz in Kraft getreten. Die politische Energieplanwirtschaft muss auch halten was Politiker vorhersagen - Diese Sicherheit zu geben, wird eine zentrale Aufgabe der Politik in den kommenden Jahren (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Mit dem Gebäudeenergiegesetz und dem Wärmeplanungsgesetz sind zum 1. Januar die beiden maßgeblichen Gesetze zur Dekarbonisierung des Gebäudesektors in Kraft getreten. Damit ist der offizielle Startschuss für die Wärmewende in Deutschland gefallen – mit dem klaren Ziel Klimaneutralität bis 2045. Nach dem insbesondere beim GEG holprigen Gesetzgebungsverfahren gilt es nun, nach vorne zu blicken. Denn die eigentliche Arbeit liegt
Bundesnetzagentur legt Trassenkorridor für Fulda-Main-Leitung fest Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik 2. Januar 2024 Werbung Trassenkorridor für Fulda-Main-Leitung festgelegt (WK-intern) - Entscheidung über den Abschnitt zwischen Mecklar und Dipperz Die Bundesnetzagentur hat die Bundesfachplanung für den Abschnitt A der Fulda-Main-Leitung des Übertragungsnetzbetreibers Tennet (Vorhaben Mecklar – Dipperz – Bergrheinfeld West) abgeschlossen. Die Entscheidung bezieht sich auf den Abschnitt zwischen den Umspannwerken Mecklar und Dipperz in Hessen. Bei der Fulda-Main-Leitung handelt es sich um eine Freileitung mit der Option einer Teilerdverkabelung in einzelnen Abschnitten. In ihrer Entscheidung folgt die Bundesnetzagentur dem Vorschlag der TenneT TSO GmbH. Im Verfahren prüfte die Behörde zahlreiche Alternativvorschläge, die während der Behörden- und Öffentlichkeitsbeteiligung eingegangen waren. Der rund 53 km lange Trassenkorridor beginnt am Umspannwerk Mecklar
Vor Inkrafttreten des Heizungsgesetzes: Losse-Müller fordert Neustart der Wärmewende Behörden-Mitteilungen Ökologie 2. Januar 2024 Werbung SPD-Politiker*in und Thinktank-Chef*in: Wärmenetze billiger und sozialer als Sanierung plus Wärmepumpen (WK-intern) - "Es geht anders, als von Wirtschaftsminister*in Habeck geplant" Der SPD-Politiker*in und Klimaschutz-Expert*in Losse-Müller hat vor dem Inkrafttreten des umstrittenen Heizungsgesetzes zum 1. Januar für einen Neustart der Wärmewende geworben. An der Senkung der Emissionen beim Heizen führe kein Weg vorbei. "Aber das geht anders als von (Wirtschaftsminister*in) Habeck (Grüne) bisher geplant", sagte Losse-Müller im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (NOZ). Die Politik "muss aufhören, Fehlanreize zu setzen", und dürfe die Last nicht den einzelnen Haushalten aufbürden. "Volkswirtschaftlich ist es deutlich günstiger, das Heizen über Wärmenetze gemeinschaftlich zu organisieren, als wenn
Windanlagen-Bau auf Waldflächen: Sachsen-Anhalts Forstminister*in Schulze kündigt Gesetzesänderung an Behörden-Mitteilungen Finanzierungen Produkte Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 2. Januar 2024 Werbung Sachsen-Anhalts Landesregierung macht den Weg frei für den Windanlagen-Bau auf Waldflächen. (WK-intern) - "Ich werde das Waldgesetz ändern", kündigte Forstminister*in Sven Schulze (CDU) gegenüber der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Wochenendausgabe) an. Es wolle die Verbotsklausel streichen, die den Windanlagen-Bau in Wäldern bisher landesweit untersage. Die Änderung solle voraussichtlich im Januar erfolgen, sagte Schulze. Es begründete den Schritt mit einer Grundsatzentscheidung des Bundesverfassungsgerichts, laut der pauschale Bauverbote für Windräder in Wäldern in den Bundesländern unzulässig sind. Schulze betonte zugleich, der Bau von Windrädern in Wäldern solle künftig nur eine Option unter vielen sein. "Wir wollen nicht, dass Magdeburg bestimmt, wo gebaut wird", betonte das
Ampelkoalition schließt das Milliardenloch im Bundeshaushalt 2024 durch Anhebung der CO2-Steuer Behörden-Mitteilungen E-Mobilität Verbraucherberatung Wasserstofftechnik 2. Januar 2024 Werbung Haushaltbeschlüsse 2024 rücken die Bedeutung des CO2-Handels in den Vordergrund (WK-intern) - Die Ampelkoalition verhandelte in den Beratungen zum Haushalt 2024 und zu einem Fond für den klimafreundlichen Umbau der Wirtschaft über ein Einsparvolumen von rund 30 Milliarden Euro. Eine wesentliche Rolle für den Haushalt spielt die stärkere Anhebung der CO2-Steuer. Nach langen und zähen Verhandlungen hat die Ampelkoalition das Milliardenloch im Bundeshaushalt 2024 geschlossen, das nach dem Haushaltsurteil des Bundesverfassungsgerichts entstanden ist. Eine wichtige Rolle sowohl für den Haushalt 2024 als auch für die Politik der Ampelkoalition fällt der früheren und stärkeren Anhebung der CO2-Steuer zu, die auch den Handel mit CO2-Zertifikaten
Vereinfachungen für Balkonkraftwerke ab 2024 politisch gescheitert Behörden-Mitteilungen Solarenergie 28. Dezember 2023 Werbung DUH fordert angekündigte Anpassungen noch im ersten Quartal (WK-intern) - Solarpaket 1 mit Abbau bürokratischer Hürden für Balkonkraftwerke startet anders als geplant nicht zum 1. Januar 2024 Auch Gesetzesentwurf aus dem Bundesjustizministerium mit zentralen Änderungen bei der Zustimmungspflicht im Miet- und Wohneigentumsrecht verzögert sich Großes Potenzial der Energiewende zu Hause droht zu verpuffen: DUH fordert schnelle Umsetzung von Maßnahmen Anfang 2024 und kündigt weitere Musterklagen an Die Deutsche Umwelthilfe (DUH) kritisiert scharf, dass die Bundesregierung die geplanten Vereinfachungen für Balkonkraftwerke verschleppt. Weder das von Bundeswirtschaftsminister*in Habeck lang angekündigte Solarpaket 1, in dem die Anbringung von Solarbalkonkraftwerken vereinfacht werden sollte, noch der Gesetzesentwurf aus dem FDP-geführten