Beteiligungsverfahren bremsen die Energiewende nicht aus Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Solarenergie Windenergie Windparks 11. September 20258. September 2025 Werbung Beteiligungsverfahren führen nicht zu Verzögerungen bei der Energiewende, sondern tragen zur Konfliktlösung und Akzeptanz bei. (WK-intern) - Trotz des Aufwandes sind sie daher eine lohnende Investition. Das haben Forschende des Forschungsinstituts für Nachhaltigkeit, des ECOLOG-Instituts, des Bündnisses Bürgerenergie e.V. und der Renewables Grid Initiative in dem Forschungsprojekt „Quo vadis, Beteiligung? Bewertung von Partizipation in Energieprojekten“ (BePart) nachgewiesen. Sie werteten Beteiligungsformate in rund 200 Wind-, Freiflächensolar- und Übertragungsnetzausbauprojekten in ganz Deutschland aus. „Die Beteiligung von Gemeinden sowie Bürgerinnen und Bürgern wird zu einem zentralen Element in der Umsetzung der Energiewende. Sie gilt einerseits als Schlüssel für einen konfliktarmen Ausbau der Erneuerbaren, andererseits wird sie aber
BAM-Windenergie: Verbundprojekt zur Optimierung von Offshore-Fundamenten gestartet Behörden-Mitteilungen Forschungs-Mitteilungen Offshore Techniken-Windkraft Windenergie Windparks Wirtschaft 11. September 2025 Werbung Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) hat gemeinsam mit namhaften Partner*innen aus Industrie und Forschung das Verbundprojekt OptiMP gestartet. (WK-intern) - Ziel des auf drei Jahre angelegten Vorhabens ist es, die Lebensdauer sogenannter Monopiles – der tragenden Fundamente von Offshore-Windenergieanlagen – zu verlängern und gleichzeitig den Material- und Energieeinsatz bei ihrer Herstellung zu reduzieren. Monopiles sind große, zylindrische Stahlrohre mit bis zu fünfzehn Metern Durchmesser und einer Länge von über 100 Metern. Sie werden senkrecht in den Meeresboden gerammt und dienen als Fundament für Offshore-Windenergieanlagen. Für ihre Herstellung werden erhebliche Mengen an Ressourcen benötigt: Ein einzelner Monopile kann aus über 2.000 Tonnen
Stromerzeugung im 1. Halbjahr 2025: 5,9 % weniger Strom aus erneuerbaren Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Solarenergie Windenergie 9. September 20259. September 2025 Werbung Die am 08.09.2025 veröffentlichte Meldung muss aufgrund eines Fehlers in der Grafik korrigiert werden Im Inland produzierte Strommenge wegen Anstieg um rund 10 % bei fossilen Energieträgern insgesamt nahezu unverändert zum Vorjahreszeitraum Stromerzeugung aus Windkraft geht wegen schwacher Windverhältnisse um rund 18 % zurück, Stromproduktion aus Photovoltaik steigt dagegen um rund 28 % Stromimporte steigen um 0,8 %, Stromexporte um 6,5 % – insgesamt verfügbare und nachgefragte Strommenge damit fast unverändert (WK-intern) - WIESBADEN – Im 1. Halbjahr 2025 wurden in Deutschland 221 Milliarden Kilowattstunden Strom erzeugt und in das Netz eingespeist. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 0,3 % mehr als im 1. Halbjahr 2024. Die Stromeinspeisung aus erneuerbaren
LEE NRW begrüßt Versorgungssicherheit durch Entscheidung der Bundesnetzagentur Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Technik Wasserstofftechnik 7. September 2025 Werbung Flexibilität ist das Gebot der Stunde (WK-intern) - Der Landesverband Erneuerbare Energien NRW begrüßt, dass die Bundesnetzagentur für die Versorgungssicherheit auf flexible Technologien setzt. Wenig hilfreich sieht der LEE NRW dagegen eine Studie des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, die für den Umbau des Stromsystems schwerpunktmäßig auf den Emissionsrechtehandel setzt. Der Landesverband Erneuerbare Energie NRW (LEE NRW) sieht sich durch Passagen im jüngst von der Bundesnetzagentur vorgelegten Versorgungssicherheitsbericht für den Stromsektor bestätigt. LEE NRW-Geschäftsführer Christian Vossler: „Die Netzagentur fordert mehr Speicher und flexible Lasten. Dann lasst sie uns bauen und dafür die Rahmenbedingungen schaffen.“ Genau das fordere der Verband seit langem und konkretisiert: „Batteriespeicher,
Nachhaltigkeitsberichterstattung darf kommunale Unternehmen nicht überlasten Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Ökologie 3. September 2025 Werbung CSRD-Umsetzung - Heute hat das Bundeskabinett den Referentenentwurf zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2464 über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive – CSRD) beschlossen. (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Mehr Transparenz über die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen zu schaffen ist ein wichtiges Signal für Wirtschaft und Gesellschaft. Entscheidend ist jedoch, dass Deutschland die Unternehmen nicht wieder ohne Not mit bürokratischem Mehraufwand belastet, indem es über die europäischen Vorgaben hinausgeht. Die Regierungskoalition hat in ihrem Koalitionsvertrag bürokratische Übererfüllung bei der Umsetzung von EU-Recht ausgeschlossen – daran muss sie sich messen lassen. Vor diesem Hintergrund begrüßt der BDEW nachdrücklich, dass die EU-Kommission
Bundesnetzagentur zum Stand und zur Entwicklung der Versorgungssicherheit bis 2035 Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie Technik Verbraucherberatung Windenergie 3. September 2025 Werbung Veröffentlichung des Versorgungssicherheitsmonitorings (WK-intern) - Die Bundesregierung hat heute den Bericht der Bundesnetzagentur zum Stand und zur Entwicklung der Versorgungssicherheit im Bereich von Elektrizität beschlossen. Das Monitoring analysiert die Entwicklung im Stromsystem bis zum Jahr 2035. „Die Stromversorgung ist auch in Zukunft sicher, wenn zusätzliche steuerbare Kapazitäten errichtet werden. Unser Monitoring unterstreicht die Bedeutung der von der Bundesregierung geplanten Kraftwerksstrategie. Die weiteren notwendigen Kapazitäten sollten über einen Kapazitätsmechanismus bereitgestellt werden. Außerdem ist es wichtig, dass immer mehr Stromverbraucher flexibel auf Strompreise reagieren,“ sagt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. Der Bericht untersucht zwei Szenarien: ein Zielszenario geht davon aus, dass die gesetzlichen und politischen Ziele erreicht
BDEW und Bundeswirtschaftsministerium vertrauen weiter der energieintensiven Wasserstoffherstellung Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Wasserstofftechnik 2. September 2025 Werbung Monitoring Energiewende - Wasserstoffhochlauf konsequent vorantreiben Bundeswirtschaftsministerium fördert weiter die energieintensive Wasserstoffherstellung und hat Mitte 2025 bereits 1% der geplanten Anlagen in Betrieb 2024 wurde so die Elektrolysekapazität um gigantische 0,2 GW gesteigert (WK-intern) - Auch in einem klimaneutralen Energiesystem bleiben gasförmige Energieträger unverzichtbar. Hinzu kommt die Nutzung in Sektoren, die nicht oder nur teilweise elektrifiziert werden können, wie die Stahl-, Chemie- und Zementindustrie. Wasserstoff und seine Derivate werden dabei eine Schlüsselrolle übernehmen, um Versorgungssicherheit zu gewährleisten und die Dekarbonisierung voranzutreiben. Das vom Bundeswirtschaftsministerium beauftragte Monitoring kann hierfür wertvolle Grundlagen liefern. Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Der Hochlauf der Wasserstoffwirtschaft ist ein zentrales Element für
Bundesnetzagentur: Zwischen Mai und August fallen die Börsenstrompreisen unter 3 Cent/kWh Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Solarenergie 1. September 2025 Werbung Strombörsen-Sommer: mehr Niedrigpreis-Stunden als im Vorjahr (WK-intern) - Die Anzahl der Stunden mit besonders niedrigen Preisen am Day-Ahead-Markt der Strombörse wuchs im Sommer 2025 um 11,9 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Das zeigt eine Analyse der naturstrom AG auf Grundlage von Daten der Bundesnetzagentur. Zwischen Mai und August – den Monaten mit der naturgemäß höchsten Solarstrom-Erzeugung – verdoppelte sich die Zahl der Stunden mit Börsenstrompreisen unter 3 Cent pro Kilowattstunde (kWh) im Vergleich zum ersten Jahresdrittel (658 zu 315), wie zu erwarten war. Doch auch gegenüber dem Vorjahreszeitraum stieg die Anzahl der Niedrigpreis-Stunden um rund 12 Prozent. Die Negativpreis-Stunden nahmen sogar noch mehr
Bundesnetzagentur ordnet im Jahr 2025 kein Kohleverfeuerungsverbot mehr an Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik Verbraucherberatung 1. September 2025 Werbung Kohleausstieg: Wegen marktlichen Ausscheidens von Kraftwerken für 2028 erneut kein Kohleverfeuerungsverbot erforderlich kein Kohleverfeuerungsverbot zur Erreichung der gesetzlichen Ziele erforderlich (WK-intern) - Die Bundesnetzagentur ordnet im Jahr 2025 kein Kohleverfeuerungsverbot nach dem Gesetz zur Reduzierung und Beendigung der Kohleverstromung (KVBG) an. Grund hierfür ist, dass bis zum Anordnungstermin am 1. September bereits so viele Kohlekraftwerke aus dem Markt ausgeschieden sind, dass das gesetzlich geforderte Zielniveau für das Zieljahr 2028 bereits unterschritten ist. Als Zielniveau wird die im jeweiligen Zieljahr gesetzlich noch zugelassene Menge der Nettonennleistung von Steinkohle- und Braunkohlekleinanlagen bezeichnet. Seit Beginn des Kohleausstiegsprozesses nach dem KVBG ist damit bereits zum zweiten Mal kein
Öffentlichkeitsbeteiligung zur Wiederherstellung der Natur geht an den Start Behörden-Mitteilungen Ökologie 1. September 2025 Werbung Jetzt Ideen einbringen: Bundesumweltministerium und Bundesamt für Naturschutz laden zur aktiven Mitgestaltung des Nationalen Wiederherstellungsplans ein (WK-intern) - Ab sofort können sich Bürgerinnen und Bürger, Verbände sowie weitere Interessierte aktiv im Rahmen der Durchführung der EU-Verordnung zur Wiederherstellung der Natur beteiligen. Das Bundesumweltministerium (BMUKN) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) haben dafür eine Online-Plattform eingerichtet. Dort werden bis 3. Oktober 2025 Hinweise und Anregungen gesammelt. Die EU-Verordnung zielt darauf ab, Natur und Lebensräume besser zu schützen und wiederherzustellen – als unverzichtbare Grundlage für unsere Lebensqualität und Wirtschaft. Gesunde Wälder, saubere Flüsse, intakte Böden, nasse Moore und städtische Grünflächen sind eine unverzichtbare Grundlage für Gesundheit, Wohlstand
Deutsch-Französischer Ministerrat muss sich für gemeinsame Wasserstoff-Allianz einsetzen Behörden-Mitteilungen Wasserstofftechnik 28. August 2025 Werbung Deutsch-französische Gespräche müssen Wasserstoff-Allianz einbeziehen (WK-intern) - Am morgigen Freitag trifft sich der Deutsch-Französische Ministerrat unter Leitung von Bundeskanzler Friedrich Merz und dem französischen Staatspräsidenten Emmanuel Macron in Toulon. Neben Fragen der Verteidigungs- und Sicherheitspolitik stehen auch die Themen Wirtschaft und Wettbewerbsfähigkeit auf der Tagesordnung. Dazu gehört aus der Sicht der Energiewirtschaft auch klar die Energiepolitik. Vor diesem Hintergrund ruft der Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) dazu auf, eine europäische Wasserstoff-Allianz in den Beratungen zu verankern. Die energiepolitische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Frankreich befindet sich mit der neuen Bundesregierung an einem Wendepunkt. Diesen Neustart sollte die Bundesregierung nutzen, um gemeinsam mit Frankreich anzuschieben,
BDEW warnt: Nachhaltigkeitsberichterstattung darf kommunale Unternehmen nicht überlasten Behörden-Mitteilungen Ökologie Technik 27. August 2025 Werbung Am heutigen Mittwoch berät das Bundeskabinett über den Referentenentwurf zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2464 über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (Corporate Sustainability Reporting Directive – CSRD). (WK-intern) - Hierzu erklärt Kerstin Andreae, Vorsitzende der BDEW-Hauptgeschäftsführung: „Mehr Transparenz über die Nachhaltigkeitsleistung von Unternehmen zu schaffen ist ein wichtiges Signal für Wirtschaft und Gesellschaft. Entscheidend ist jedoch, dass Deutschland die Unternehmen nicht wieder ohne Not mit bürokratischem Mehraufwand belastet, indem es über die europäischen Vorgaben hinausgeht. Die Regierungskoalition hat in ihrem Koalitionsvertrag bürokratische Übererfüllung bei der Umsetzung von EU-Recht ausgeschlossen – daran muss sie sich messen lassen. Vor diesem Hintergrund begrüßt der BDEW nachdrücklich, dass die