Wer sind die Gewinner des EU-Emissionshandels? Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 7. November 2011 Neue Studie über EU-Emissionshandel: Industrie bunkert CO2-Zertifikate im Wert von vielen hundert Millionen Euro Die Hälfte aller in Deutschland ausgestoßenen CO2-Emissionen unterliegt dem europäischen Emissionshandel. Die Bundesregierung sollte also ein elementares Interesse am Funktionieren dieses zentralen Klimaschutzinstrumentes haben. In der Studie „Der Klimagoldesel: Wer sind die Gewinner des EU-Emissionshandels?“ weist die britische Umweltorganisation „Sandbag Climate Campaign“ nach, dass der Emissionshandel in Deutschland – statt die Industrie zum Klimaschutz zu motivieren – vor allem großen Unternehmen der Stahl-, Zement- und Chemiebranche als profitable Einnahmequelle dient. Welche Unternehmen sich am meisten am Emissionshandel bereichern und was die Politik dagegen tun sollte erläutern „Sandbag Climate Campaign“,
Kreislaufwirtschaftsgesetz/Biogas: Neuregelungen im Abfallrecht erschweren Genehmigung Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 2. November 20112. November 2011 Im Bundestag wurde jetzt das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) verabschiedet. Grundlage ist die europäische Abfallrahmenrichtlinie, die Deutschland als EU-Mitgliedsstaat in nationales Recht umsetzen musste. Nach dem Kreislaufwirtschaftsgesetz unterliegt Gülle, die energetisch in Biogasanlagen genutzt werden soll, neben dem Veterinär- und Düngerecht künftig auch dem Abfallrecht. Diese Regelung stößt beim Fachverband Biogas auf Kritik. Es bleibe sachlich nicht nachvollziehbar, warum die Europäische Kommission, die von Deutschland vorgeschlagene Ausnahme so kategorisch ablehne, betont der Geschäftsführer des Fachverbandes Biogas e.V., Dr. Claudius da Costa Gomez. Denn Gülle, die unvergoren in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt wird, unterliege weiterhin nicht dem Abfallrecht. Der gleiche Status sollte
Windkraft: Drei Möglichkeiten einer Beteiligung Bayern Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Verbraucherberatung Windenergie 15. Oktober 2011 2. Informationsveranstaltung über Bürgermodelle. Syrgenstein Zur 2. Informationsveranstaltung über eine mögliche Bürgerbeteiligung am Windpark Kreuzbuche kamen kürzlich 120 interessierte ins Foyer der Bachtalhalle. Dabei wurden sie laut Pressemitteilung vom Vorstand der Bürgersolar Syrgenstein GbR sehr viel konkreter über ihre Beteiligungsmöglichkeiten informiert. Zum einen stellte Alexander Jall von der Raiffeisenbank Dillingen das Konzept der genossenschaftlichen Beteiligung vor, welches von seiner Bank geplant ist. Dazu wird es in nächster Zukunft gesonderte Informationsveranstaltungen geben. ... Lesen Sie mehr in der Augsburger Allgemeine Bild: Hermann Betken
Bis zu 80 Prozent weniger Stromverbrauch durch effiziente Heizungspumpen Erneuerbare & Ökologie Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 14. Oktober 2011 Vor dem Start der Heizsaison lohnt es sich für Verbraucher, einen Blick auf den Stromverbrauch der Heizungspumpe zu werfen. Da sie während der gesamten Heizperiode im Einsatz ist, kann sie bis zu 10 Prozent des Stromverbrauchs in einem 4-Personen-Haushalt verursachen. Alte und ungeregelte Pumpen können die Stromkosten dabei pro Jahr um bis zu 120 Euro* nach oben treiben. Die Initiative EnergieEffizienz der Deutschen Energie-Agentur GmbH (dena) empfiehlt daher den Austausch alter, ineffizienter gegen moderne Pumpen. Gerade in älteren Heizungssystemen kommen Heizungspumpen zum Einsatz, die überdimensioniert sind oder ohne Steuerung betrieben werden. Sie stellen wesentlich mehr Leistung zur Verfügung als eigentlich benötigt
Universität Rostock will Maßstäbe setzen – umweltfreundliche Aquakultur Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 12. Oktober 201112. Oktober 2011 Deutschland als Standort umweltfreundlicher Aquakultur. Über 40 Wissenschaftler, Experten aus Wirtschaft und Politik sowie Vertreter aus Ministerien haben an der Universität Rostock eine Arbeitsgruppe „Aquakultur“ ins Leben gerufen. Geleitet wird sie von Professor Harry Palm vom Lehrstuhl für Aquakultur und Sea-Ranching an der Universität Rostock. „Wir laufen in Deutschland Gefahr, dass Problem der Aquakultur in andere Länder zu verschieben“, sieht Prof. Palm großen Handlungsbedarf. „Es ist berechtigt zu fragen, ob es für ein umweltbewusstes Deutschland zulässig ist, Fisch aus Regionen und Gebieten mit erheblich umweltkritischen Produktionskonzepten zu beziehen.“ Gerade aber für die Bundesrepublik sieht der Professor gute Möglichkeiten und Chancen für
Europäische Umweltagentur: Treibhausgasemissionen in 2010 gestiegen Behörden-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 10. Oktober 2011 Wie die Europäische Umweltagentur (EEA) berichtete, sind die Treibhausgasemissionen EU-weit 2010 im Vergleich zum vorherigen Jahr vermutlich um 2,4% gestiegen. Laut EEA sei der Anstieg auf die wirtschaftliche Genesung von der Wirtschaftskrise zu zurückzuführen. Aber auch der kalte Winter in 2010 habe Mehremissionen durch Heizungen verursacht. 2009 seien die Emissionen im Vergleich zu 2008 aufgrund der wirtschaftlichen Rezession und dem Ausbau erneuerbarer Energien um 7,1% gefallen. Die EEA ist der Ansicht, dass weitere Maßnahmen notwendig sind, um das CO2-Reduktionsziel von 20 Prozent bis 2020 zu erreichen. Bisherige Prognosen sehen Emissionseinsparungen von 19 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 1990. Der letzte Prozentpunkt könne
Röttgen eröffnet in Bonn Innovations- und Technologiezentrum für erneuerbare Energien Behörden-Mitteilungen Erneuerbare & Ökologie Nordrhein-Westfalen Offshore Ökologie Solarenergie Verbraucherberatung Windenergie Windparks 7. Oktober 2011 Bundesumweltminister Dr. Norbert Röttgen und Adnan Z. Amin, der Generaldirektor der Internationalen Organisation für Erneuerbare Energien (IRENA), haben heute in Bonn das Innovations- und Technologiezentrum (IITC) von IRENA eröffnet. Die von der Bundesregierung geförderte Beratungseinrichtung soll wissenschaftliche Szenarien zur Förderung erneuerbarer Energien in Industrieländern, aber insbesondere auch in Entwicklungs- und Schwellenländern erarbeiten und in Zusammenarbeit mit dem IRENA-Hauptsitz in Abu Dhabi zum weltweiten Umstieg auf Ressourcen schonende Technologien beitragen. Mit den Technologie- und Innovationsanalysen des IITC kann IRENA Unterstützung beim Aufbau geeigneter Rahmenbedingungen anbieten, Kompetenzen ausbauen und neue Finanzierungsmodelle entwickeln. Zu den Gastrednern gehörte auch Bundesaußenminister Guido Westerwelle. Bundesumweltminister Röttgen: „Bei
Aktuelle Entwicklungen im Arbeits- und Umweltschutz in Hochschulen Forschungs-Mitteilungen Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 3. Oktober 2011 Die HIS Hochschul-Informations-System GmbH informiert seit 1989 kontinuierlich viermal jährlich im HIS:Mitteilungsblatt über aktuelle Entwicklungen zum Arbeits-, Gesundheits- und Umweltschutz in Hochschulen. Das Mitteilungsblatt liefert Berichte zu erprobten und innovativen Erfahrungen aus der Praxis und bezieht Position zu virulenten Fragestellungen. Das aktuelle HIS:Mitteilungsblatt Arbeit-, Gesundheits- und Umweltschutz 3|2011 steht zum kostenlosen Download bereit unter http://www.his.de/pdf/pub_mbl/MBL11-3.pdf. Der Begriff Bestandsschutz wird im Hochschulbereich häufig verwendet, um technische oder bauliche Veränderungen zu umgehen. Kann eine Hochschule tatsächlich diesen Anspruch für sich reklamieren? Der Brennpunkt des Mitteilungsblattes stellt klar, wer wann Bestandsschutz in Anspruch nehmen kann, wie der Geltungsbereich definiert ist und welche Voraussetzungen für
Umlage der Netzausbaukosten scheitert im Bundesrat Erneuerbare & Ökologie Verbraucherberatung 28. September 2011 Am vergangenen Freitag scheiterte die Forderung des Landes Brandenburg, die Kosten des Stromnetzausbaus bundesweit umzulegen. Der zunehmende Anteil erneuerbaren Stroms aus Wind, Sonne und Co. am deutschen Strommix erfordert einen beschleunigten Ausbau der Stromnetze. Um zu verhindern, dass durch den Netzausbau einzelne Regionen finanziell zu stark belastet werden, forderte das Land Brandenburg eine bundesweite Umlage der Netzausbaukosten. Diese Forderung wurde nun im Bundesrat abgelehnt. Für Höchstspannungsnetze (220 und 380 kV) existiert bereits eine solche Umlage, regionale Verteilnetze werden jedoch von den zuständigen Versorgern finanziert. Brandenburgs Wirtschaftsminister Ralf Christoffers (LINKE) sagte: „Es kann nicht sein, dass die Länder, die den Ausbau der Erneuerbaren
Die neue Feinstaubgefahr – Autoindustrie kämpft für schmutzige Benziner Forschungs-Mitteilungen Ökologie Verbraucherberatung 24. September 2011 Benzinmotoren mit Direkteinspritzung verschärfen das Feinstaubproblem in Ballungszentren – Deutsche Umwelthilfe und Verkehrsclub Deutschland fordern einheitliche Grenzwerte für Diesel und Benziner – Wissenschaftliche Unterstützung von Epidemiologen Prof. Erich Wichmann vom Helmholtz Zentrum München – Automobilindustrie will bei Benzinern zehnmal höheren Partikelgrenzwert als bei Dieselmotoren – DUH kündigt Klagen gegen lasche Umweltzonen an „Ich würde sagen, dass das Auftreten der ökologischen Bewegung seit den 70er Jahren … ein Schrei nach frischer Luft gewesen ist und bleibt, den man nicht überhören darf“ – Papst Benedikt XVI am 22.9.2011 vor dem Deutschen Bundestag. Berlin, 23. September 2011: Jahrelang bestimmte die Debatte über Feinstaubpartikel aus Dieselmotoren
Klima: Weltweiter Klima-Aktionstag am Samstag Ökologie Verbraucherberatung 22. September 2011 Diesen Samstag ist weltweiter Klima-Aktionstag. Unter dem Motto „Moving Planet“ werden Klima-Aktivist/innen aus der ganzen Welt mit kleinen und großen Aktionen zeigen, dass das Zeitalter der fossilen Energieträger vorbei ist. Bundesweit sind in 17 Städten Aktionen und Informationsveranstaltungen organisiert. Machen Sie mit!
Feldtest mit intelligentem Stromverbrauch in Mülheim Kooperationen Ökologie Verbraucherberatung 22. September 201122. September 2011 Mehr als 1.000 Bürger sind daran interessiert, am Feldtest des Forschungs-projekts E-DeMa zum intelligenten Stromverbrauch im Mülheimer Stadtteil Saarn teilzunehmen. Nahezu 5.000 Haushalte wurden von RWE Deutschland gefragt, ob sie am Forschungsprojekt teilnehmen möchten. Davon haben sich bis heute schon rund 400 Haushalte verbindlich angemeldet. Diese Zwischenbilanz zieht Professor Dr. Michael Laskowski, Projektleiter E-DeMa bei RWE Deutschland und betont: „Hier entsteht ein wichtiges Stück Energiewende“. „Der Zuspruch zu dem Feldtest ist schon nach wenigen Wochen außerordentlich hoch“, ergänzt Winfried Bappert von der RWE Vertrieb AG. „Die Saarner Bürger werden die ersten Nutznießer einer neuen Technologie sein und gestalten die Zukunft