Forscher optimieren Erschließung der tiefen Geothermie mit MeProRisk II Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Kooperationen Nordrhein-Westfalen Technik 21. März 201221. März 2012 Hochschulübergreifendes Forschungsprojekt zur Risikominimierung geht in Phase II Die Nutzung der tiefen Geothermie für die Wärme- und Stromversorgung kann nur wirtschaftlich sein, wenn millionenteure Fehlbohrungen vermieden werden. Die sichere Beurteilung von geothermischen Reservoiren ist deshalb besonders wichtig für den Erfolg von Geothermieprojekten. Dazu wenden wir gemeinsam mit Kollegen aus Aachen, Berlin, Freiberg und Kiel in unserem neuen Forschungsprojekt ‚MeProRisk II – Optimierungsstrategien und Risikoanalyse für tiefe geothermische Reservoire‘ Methoden an, die wir zuvor im Projekt MeProRisk I arbeitsteilig entwickelt haben“, erklärte Prof. Dr. Christoph Clauser vom Institut für Applied Geophysics and Geothermal Energy anlässlich der Bewilligung der Mittel für MeProRisk II durch das
Erste Hybridfähre weltweit mit Voith Schneider Propeller Technik 21. März 2012 Im Sommer 2013 nehmen die weltweit ersten zwei Fähren mit Hybridantrieb ihren Betrieb auf. Gebaut werden sie von Ferguson Shipbuilders in Glasgow. Eigentümer CMAL setzen für ihre Hybridschiffe auf jeweils zwei Voith Schneider Propeller (VSP) mit einer Antriebsleistung 375 kW pro Propeller. Die Werft strebt mit dem Hybridkonzept eine CO2-Reduktion der Fähre um bis zu 20 Prozent an. Die Schiffe sind die ersten ihrer Art, die einen dieselelektrischen Antrieb mit Lithium Batterietechnologie kombinieren. Als Einsatzgebiet sind verschiedene Fährverbindungen in schottischen Gewässern vorgesehen, die von starken Strömungen und kräftigen Winden geprägt sind. Beide Doppelendfähren werden von zwei Voith Schneider Propellern angetrieben. Diese unterstützen das nachhaltige
E.ON fördert Smart-Home-Technologie mit E.ON Research Award Forschungs-Mitteilungen Technik 21. März 201220. März 2012 Insgesamt 19 Millionen Euro für internationale Energieforschung E.ON verleiht zum vierten Mal den E.ON Research Award für Energieforschung. Die diesjährigen Gewinner sind drei internationale Forscherteams aus Italien, Spanien, Großbritannien und Deutschland, die Projektvorschläge zum Thema „Smart Home“ eingereicht haben. Diese Projekte werden von E.ON mit rund einer Million Euro unterstützt. Unter dem Oberbegriff „Smart Home“ werden die Bereiche Energieversorgung, Haustechnik, Mobilität, Sicherheit und Unterhaltungselektronik immer stärker zusammenwachsen und das Endkundengeschäft durch neue Produkten und Dienstleistungen revolutionieren. Die drei Gewinnerprojekte untersuchen, wie sich die intelligente Haustechnik überdies auf die künftige Beziehung von Energieversorgern zu ihren Kunden auswirken wird. Das Team der IMDEA Energia, Spanien und der
Erneuerbare Energien können die ältesten Schweizer AKW problemlos ersetzen Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 20. März 2012 Die Stromlücke, die sich durch eine frühzeitige Abschaltung des Atomkraftwerks Mühleberg öffnet, lässt durch den Zubau erneuerbarer Energien und einen Ausbau der Pumpspeicherkraftwerke rasch und dauerhaft schliessen. Bereits mit drei zusätzlichen Quadratmetern Solarmodulfläche pro Kopf auf Schweizer Dächern ist der Ausfall wettgemacht. Dies haben Analysen von Prof. Franz Baumgartner von der Hochschule ZHAW in Winterthur ergeben. «Für Mühleberg braucht es drei Quadratmeter Solarpanels pro Einwohner», sagt Baumgartner. Ein rascher Ausbau der Solarenergie in diesem Umfang sei problemlos machbar – das zeige die Erfahrung aus Deutschland. «Der Strompreis würde dadurch nicht mehr als um einen halben Rappen pro Kilowattstunde (kWh) verteuert. Die lokale
Subsea Power Grids – Siemens verstärkt sich im Zukunftsmarkt Unterwasserstromnetze News allgemein Technik 20. März 2012 Akquisition von britischem Subsea-Spezialisten für 470 Mio. EUR Siemens übernimmt von der Expro Holding mit Sitz im britischen Reading deren Geschäft mit tiefseetauglichen Komponenten für die Öl- und Gasförderung. Die Sensoren, Messvorrichtungen und Anschlussstecker des Unternehmens sind Schüssel-Komponenten einer Stromversorgung auf dem Meeresboden, wie sie Siemens derzeit für den Einsatz bis zu einer Tiefe von 3.000 Metern entwickelt. Das Expro-Geschäftsfeld Connectors und Measurements erzielte im Kalenderjahr 2011 einen Umsatz von etwa 90 Millionen Euro und beschäftigt derzeit rund 450 Mitarbeiter in Großbritannien, Norwegen, den USA, Brasilien und Malaysia. Der Kaufpreis beträgt rund 470 Mio. EUR. Die Transaktion erfolgt vorbehaltlich der Zustimmung durch die
Renault mit dem Preis für den innovativsten Kunden ausgezeichnet E-Mobilität Technik 20. März 2012 DHL Innovation Award 2012: Herausragende Ideen und Lösungen für die Zukunft der Logistik Deutsche Post DHL ehrt zum vierten Mal die innovativsten Kunden, Wissenschaftler und Mitarbeiter Innovation Day präsentiert Logistiktrends und Erfindergeist Zum vierten Mal hat Deutsche Post DHL wegweisende Logistiklösungen mit dem DHL Innovation Award geehrt. Die Verleihung fand gestern im Rahmen des DHL Innovation Day statt. Unter dem Motto „Logistik 2050 - Von Science-Fiction zur Realität“, konzentrierte sich die Veranstaltung auf Trends und kommende Entwicklungen in der Welt von Verkehr, Logistik und Stadtentwicklung. Der Innovation Award wurde in vier Kategorien verliehen. Dieses Jahr wurde Renault mit dem Preis für den innovativsten Kunden ausgezeichnet,
Weltrekord: Jülicher Brennstoffzelle bricht 40.000-Stunden-Marke Dezentrale Energien Forschungs-Mitteilungen Nordrhein-Westfalen Technik 19. März 2012 Mit neuer Bestmarke erstmals fit für stationäre Anwendungen Jülich, 19. März 2012 – Eine planare Festoxid-Brennstoffzelle aus Jülich hat die Grenze von 40.000 Betriebsstunden überschritten. Damit übertraf sie weltweit erstmalig den Grenzwert für den wirtschaftlichen Einsatz in stationären Anwendungen, der einer Betriebszeit von 5 Jahren entspricht. Wegen des guten Wirkungsgrads und der hohen Betriebstemperatur zielt die Entwicklung dieses Brennstoffzellentyps insbesondere auf ortfeste Anwendungen ab, wie etwa dezentrale Anlagen zur Versorgung privater Haushalte. Der Jülicher Teststack wird noch in einer Laborumgebung betrieben, besteht aber bereits aus allen Komponenten, die ein mögliches kommerzielles Produkt später enthalten wird. Er wird betrieben mit Wasserstoff, der mit
Internationale Geothermiemesse – Geo-T EXPO vom 22. bis 24. Oktober 2012 in der Messe Essen Erneuerbare & Ökologie Nordrhein-Westfalen Technik Veranstaltungen 19. März 2012 Die DESERTEC Foundation ist neuer Partner der Geo-T EXPO. Mit ihrer Unterstützung der Fachmesse verstärkt die internationale Organisation ihr Engagement für die geothermische Energiegewinnung. Dr. Thiemo Gropp, Vorstand der Stiftung: „Die DESERTEC Foundation ist eine zivilgesellschaftliche globale Initiative zur Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft. Das beinhaltet natürlich auch, die Menschen mit erneuerbarer Energie zu versorgen und zwar mit derjenigen Energieform, die am jeweiligen Ort am sinnvollsten erscheint. Die Geothermie ist im Konzert der Erneuerbaren eine besonders interessante, da sie grundlastfähig ist. Sie muss daher in einem internationalen Netzverbund als besonders wichtig betrachtet werden.“ Frank Thorwirth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Essen GmbH, verbindet die
ANDRITZ erhält Auftrag zum Umbau des Wasserkraftwerks Inga 2, DR Kongo Erneuerbare & Ökologie Technik 19. März 201217. Oktober 2012 Der internationale Technologiekonzern ANDRITZ erhielt den Auftrag für Umbau und Instandsetzung von zwei Francis-Maschinensätzen (Leistung jeweils 178 MW) für das Wasserkraftwerk Inga 2, DR Kongo. Der Auftragswert für dieses Projekt, das durch eine Finanzierung der Weltbank unterstützt wird, beträgt rd. 45 MEUR. Die Inbetriebnahme ist für 2015 geplant. Im Rahmen eines Konsortiums ist ANDRITZ HYDRO für den gesamten mechanischen Teil der Arbeiten verantwortlich, die eine Reparatur der Druckrohrleitungen, des Stahlwasserbaus sowie der zwei Francisturbinen umfassen. Um hohe Wirkungsgrade bei optimalem Betriebsverhalten, hoher Zuverlässigkeit und geringem Wartungsaufwand zu erreichen, werden alle Hauptteile der Turbinen, deren Laufräder einen Durchmesser von 6,2 m haben, neu ausgelegt und
Stromnetzwerke der Zukunft erfordern ein Denken in ganz neuen Dimensionen Erneuerbare & Ökologie Forschungs-Mitteilungen Technik 19. März 201218. März 2012 Ein Chemnitzer und ein Münchner Professor plädieren für ein internationales „SuperGrid für erneuerbare Energien“ Fachkonferenz an der TU Chemnitz widmet sich auch dem Thema Stromnetzwerke der Zukunft Um Europa mit möglichst viel Strom aus regenerativen Quellen zu versorgen, würden angesichts des schwankenden Angebots von Sonne und Wind große zusätzliche Energiespeicher wie Pumpspeicherkraftwerke notwendig. „Doch wenn wir das im europäischen Rahmen durchdenken und für die jeweilige Form der regenerativen Energie jeweils die ertragreichsten Standorte wählen, so können sich regionale Erzeuger und industrielle Großtechnik sinnvoll ergänzen“, meint Prof. Dr. Josef Lutz, Inhaber der Professur Leistungselektronik und elektromagnetische Verträglichkeit an der Technischen Universität Chemnitz. „Um dies zu
VERBIO weiht weltweit erste Strohverarbeitungsanlage zur Biomethanproduktion ein Solarenergie Technik 19. März 201218. März 2012 Die VERBIO Vereinigte BioEnergie AG (VERBIO) hat die weltweit erste industrielle Strohverarbeitungsanlage zur Herstellung von Biomethan in Zörbig, Sachsen-Anhalt, eingeweiht. Das unter der Marke verbiogasals Kraftstoff vertriebene Biomethan wird aus dem landwirtschaftlichen Reststoff Stroh hergestellt. VERBIO verzichtet dabei bewusst auf den Einsatz von Nahrungsmittelrohstoffen. „Ich bin sehr stolz, dass wir es geschafft haben, die weltweit erste Anlage dieser Art in Betrieb zu nehmen und als technologischer Vorreiter neue Standards in der Biokraftstoffbranche zu setzen“ erklärt Claus Sauter, Vorstandsvorsitzender der VERBIO AG. „Damit bieten wir heute schon die Lösung, die von Politik und Öffentlichkeit für die Biokraftstoffproduktion der Zukunft gefordert wird: kein Einsatz von
oekom Corporate Responsibility Review 2012: Zarte Triebe auf dem Weg zur grünen Wirtschaft Erneuerbare & Ökologie Ökologie Technik 18. März 2012 Im Vorfeld des Rio+20-Gipfels zeigt nur eine Minderheit der Unternehmen ausreichend Engagement für eine nachhaltige Entwicklung München - Wenn sich Ende Juni dieses Jahres die Regierungschefs zum Weltgipfel für Nachhaltigkeit in Rio de Janeiro treffen, wird die Frage im Mittelpunkt stehen, wie die Wirtschaft zu einem kohlenstoffarmen, ressourceneffizienten und sozial gerechten System, einer „Green Economy“, umgebaut werden kann. Wie groß diese Aufgabe ist, zeigt der oekom Corporate Responsibility Review 2012, den die unabhängige Nachhaltigkeits-Ratingagentur oekom research heute in Zürich vorstellt. Insgesamt 543 und damit 17,1 Prozent der über 3.100 von oekom research bewerteten Unternehmen erhalten per 31.12.2011 den oekom Prime Status. Dazu zählen